Chinesische Küche Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von uteker
Jetzt komme ich euch chinesisch - FLÜHLINGSLOLLEN
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Beim Durchstöbern meiner Rezepte stieß ich gestern auf „chinesische Frühlingsrollen“. Mensch, die hatte ich lange nicht mehr gemacht, dabei waren sie immer so beliebt. Seit aber ein China-Imbiss in der Nähe einzog, sind meine wohl in Vergessenheit geraten.
Nichtsdestotrotz habe ich schnell die Zutaten eingekauft, denn preiswerter wird es auf jeden Fall, weil man den Chinaimbiss ja nie nur mit Loempias verlässt, da muss dann schon immer ein bisschen „Schweinefleisch süß-sauer“, „Gebratener Reis“ oder gar Ente bei sein.
Nun aber erst mal zu meinem Einkauf:
3/4 Pfund Gehacktes halb und halb
1 Dose Bambussprossen (schon schön kleingeschnitten)
1 Dose Sojabohnenkeime
1 Dose Champignons
und dann: 1 Flasche Sherry, obwohl ich nur 1 guten Esslöffel davon benötigt habe. Was mache ich nur mit dem Rest?????
Ebenso 1 Flasche Sojasauce, na ja, auch für nur 2 Esslöffel, aber mit Sojasauce kann man ja so einiges würzen.
Ein Ei, Öl, Salz und Pfeffer brauche ich nicht zu besorgen, so was hat man ja im Haus.
Und nun zum Blätterteig: Bisher hatte ich immer den aus der Tiefkühltruhe verwendet, aber meine Suche bei Edeka war erfolglos und auf Nachfrage wurde mir ein frischer Blätterteig, backfertig ausgerollt auf Backpapier von der Firma Henglein aus der normalen Kühlung angeboten. Erst war ich ja skeptisch, aber als ich mir dann den Aufdruck durchgelesen hatte, dachte ich, dass dies mal einen Versuch wert sein sollte. Die einfache Bedienung hat mich dann aber doch begeistert. (Mal sehen, vielleicht werde ich noch einmal genau über diesen Blätterteig berichten, wenn ich ihn auch für andere Sachen getestes habe).
Und jetzt die Zubereitung:
Da ich den Blätterteig ja nicht aufzutauen lassen brauchte, konnte ich direkt zur Füllung schreiten. Das Hackfleisch habe ich mit 2 Esslöffel Sojasauce, einem „guten“ Esslöffel Sherry (das Zeug muss ja weg), etwas Salz und Pfeffer durchgeknetet und durchziehen lassen. In einer großen Pfanne wurden dann in erhitztem Öl die abgetropften Bambussprossen und Sojabohnenkeime angebraten und danach aus der Pfanne genommen, um dann das Fleisch anzubraten (man kann natürlich auch 2 Pfannen nehmen). Wenn das Fleisch schön durch ist, dabei versuchen, es so kruselig (krümelig) wie möglich zu bekommen, wird das Gemüse wieder dazugegeben und kurz mitgedünstet. Nach einiger Zeit gesellen sich dann noch die ganz klein geschnittenen Champignons dazu. Wenn alles die richtige Konsistenz (natürlich bissfest) hat, lassen wir es abkühlen.
(Als Gemüse kann man übrigens auch noch Möhren (ganz kleine Stifte) oder kleingeschnittenen Kohl dazugeben. Das mach in der Vorbereitung aber wieder etwas mehr Arbeit)
In der Zwischenzeit habe ich (uteker) die (2 Pakete) Blätterteigplatten aufgerollt. Sie waren wirklich sehr dünn und das dazwischenliegende Papier, das ein Zusammenkleben des Teiges verhinderte, konnte jetzt auch als Backpapier verwendet werden. Die etwa ofenblechgroßen Teigplatten habe ich dann in jeweils 8 rechteckige Stücke geteilt, die Ränder mit Eiweiß bestrichen, auf jedes Teil einen guten Esslöffel der erkalteten Fleisch-Gemüse-Masse gegeben, die Seiten hochgeklappt und übereinandergedrückt und die Schmalseite fest zusammengepresst. Zum Schluss noch das Ganze mit Eigelb bestrichen und ab in den Ofen für ca. 20 Minuten bei 210 bis 225 Grad.
Es hat geklappt!
Goldenbraun lachten uns die kleinen Frühlingsrollen entgegen. Und sie waren schnell verputzt, denn wie immer, wenn ich mal etwas besonderes so nebenbei mache, hatte ich Freunde zum Probieren eingeladen. Alle waren begeistert (sie hätten auch mal was anderes äußern sollen!!!), aber ich denke, wenn man nach so kurzer Zeit vor einem leeren Teller sitzt, muss es ja geschmeckt haben.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen dieser so weltberühmten chinesischen Vorspeise.
Und falls jemand wegen dem Rest Sherry nachfragen will: Tut mir leid, NICHTS GEHT MEHR, der Sherry ist alle! Hab\' ich mir etwa die verkehrten Gäste eingeladen? Und was mache ich bei meinen nächsten Flühlingslollen? Muss ich wohl wieder eine neue Flasche besorgen.
Nichtsdestotrotz habe ich schnell die Zutaten eingekauft, denn preiswerter wird es auf jeden Fall, weil man den Chinaimbiss ja nie nur mit Loempias verlässt, da muss dann schon immer ein bisschen „Schweinefleisch süß-sauer“, „Gebratener Reis“ oder gar Ente bei sein.
Nun aber erst mal zu meinem Einkauf:
3/4 Pfund Gehacktes halb und halb
1 Dose Bambussprossen (schon schön kleingeschnitten)
1 Dose Sojabohnenkeime
1 Dose Champignons
und dann: 1 Flasche Sherry, obwohl ich nur 1 guten Esslöffel davon benötigt habe. Was mache ich nur mit dem Rest?????
Ebenso 1 Flasche Sojasauce, na ja, auch für nur 2 Esslöffel, aber mit Sojasauce kann man ja so einiges würzen.
Ein Ei, Öl, Salz und Pfeffer brauche ich nicht zu besorgen, so was hat man ja im Haus.
Und nun zum Blätterteig: Bisher hatte ich immer den aus der Tiefkühltruhe verwendet, aber meine Suche bei Edeka war erfolglos und auf Nachfrage wurde mir ein frischer Blätterteig, backfertig ausgerollt auf Backpapier von der Firma Henglein aus der normalen Kühlung angeboten. Erst war ich ja skeptisch, aber als ich mir dann den Aufdruck durchgelesen hatte, dachte ich, dass dies mal einen Versuch wert sein sollte. Die einfache Bedienung hat mich dann aber doch begeistert. (Mal sehen, vielleicht werde ich noch einmal genau über diesen Blätterteig berichten, wenn ich ihn auch für andere Sachen getestes habe).
Und jetzt die Zubereitung:
Da ich den Blätterteig ja nicht aufzutauen lassen brauchte, konnte ich direkt zur Füllung schreiten. Das Hackfleisch habe ich mit 2 Esslöffel Sojasauce, einem „guten“ Esslöffel Sherry (das Zeug muss ja weg), etwas Salz und Pfeffer durchgeknetet und durchziehen lassen. In einer großen Pfanne wurden dann in erhitztem Öl die abgetropften Bambussprossen und Sojabohnenkeime angebraten und danach aus der Pfanne genommen, um dann das Fleisch anzubraten (man kann natürlich auch 2 Pfannen nehmen). Wenn das Fleisch schön durch ist, dabei versuchen, es so kruselig (krümelig) wie möglich zu bekommen, wird das Gemüse wieder dazugegeben und kurz mitgedünstet. Nach einiger Zeit gesellen sich dann noch die ganz klein geschnittenen Champignons dazu. Wenn alles die richtige Konsistenz (natürlich bissfest) hat, lassen wir es abkühlen.
(Als Gemüse kann man übrigens auch noch Möhren (ganz kleine Stifte) oder kleingeschnittenen Kohl dazugeben. Das mach in der Vorbereitung aber wieder etwas mehr Arbeit)
In der Zwischenzeit habe ich (uteker) die (2 Pakete) Blätterteigplatten aufgerollt. Sie waren wirklich sehr dünn und das dazwischenliegende Papier, das ein Zusammenkleben des Teiges verhinderte, konnte jetzt auch als Backpapier verwendet werden. Die etwa ofenblechgroßen Teigplatten habe ich dann in jeweils 8 rechteckige Stücke geteilt, die Ränder mit Eiweiß bestrichen, auf jedes Teil einen guten Esslöffel der erkalteten Fleisch-Gemüse-Masse gegeben, die Seiten hochgeklappt und übereinandergedrückt und die Schmalseite fest zusammengepresst. Zum Schluss noch das Ganze mit Eigelb bestrichen und ab in den Ofen für ca. 20 Minuten bei 210 bis 225 Grad.
Es hat geklappt!
Goldenbraun lachten uns die kleinen Frühlingsrollen entgegen. Und sie waren schnell verputzt, denn wie immer, wenn ich mal etwas besonderes so nebenbei mache, hatte ich Freunde zum Probieren eingeladen. Alle waren begeistert (sie hätten auch mal was anderes äußern sollen!!!), aber ich denke, wenn man nach so kurzer Zeit vor einem leeren Teller sitzt, muss es ja geschmeckt haben.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen dieser so weltberühmten chinesischen Vorspeise.
Und falls jemand wegen dem Rest Sherry nachfragen will: Tut mir leid, NICHTS GEHT MEHR, der Sherry ist alle! Hab\' ich mir etwa die verkehrten Gäste eingeladen? Und was mache ich bei meinen nächsten Flühlingslollen? Muss ich wohl wieder eine neue Flasche besorgen.
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