Clint Eastwood - Gorillaz Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Plugge

Gruselspaß und Musik in einem

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich weiß noch genau, als ich das Lied vor knapp einem Jahr auf meiner Abschlussfahrt zum ersten Mal hörte. Es war für mich eine recht außergewöhnliche Musikrichtung, da wirklich von allem etwas dabei war. Sozusagen eine Mischung aus allen Musikrichtungen. Als ich dann zum ersten mal den Namen der Gruppe und den Titel hörte, dachte ich erst, wer hat sich denn so was ausgedacht aber im nachhinein ist es doch mal was anderes im Musikgeschäft. Den Namen „Gorillaz“ hatte ich bis zu dem Zeitpunkt noch nie gehört und im ersten Augenblick dachte ich sofort, dass es wohl etwas mit Affen zu tun haben muss. Aber auch der Titel „Clint Eastwood“ hatte mein Interesse sofort geweckt und so war ich froh, als ich mir dann auch endlich mal ihr Musikvideo anschauen konnte.

Am Anfang ist erst ein schwarzes Bild zu sehen. Doch innerhalb kurzer Zeit wird in der Mitte des Bildes das Wort „Gorillaz“ in roter Schrift geschrieben. Das Wort erscheint nicht plötzlich auf dem schwarzen Hintergrund, sondern es sieht so aus, als würde es jemand mit einem roten Stift aufmalen. Dann passiert einige Sekunden lang gar nichts und man wundert sich, warum das Video nicht weitergeht. In dem Zeitpunkt lauscht man erst mal tief der Musik zu, aber auch dort ist noch nicht unbedingt viel Spannung aufgebaut worden. Es scheint so, als würde es gleich mit einem Schlag losgehen, sonst würden sie nicht erst langsam anfangen. Und dann dauert es auch nicht lange, bis man auf einmal ein lautes lachen hört. Das schwarze Bild mit der roten Aufschrift verschwindet und es erscheint ein Gesicht von einer Comicfigur. Es sieht sehr grimmig aus, da er seine Zähne zeigt und seine Augen schon böse ausschauen, als wolle er dir in jedem Augenblick etwas antun.

Dann schwenkt die Kamera etwas zurück und man bemerkt nun einen weißen Hintergrund. Beim zurückschwenken der Kamera sieht man noch eine weitere Person, die vor dem Schlagzeug sitzt. Er hat blonde kurze Haare und ist etwas kräftiger gebaut. Doch die Kamera schwenkt noch weiter zurück und man sieht einen Gitarristen, der Kopfhörer mit Antennen auf dem Kopf trägt. Und es geht noch weiter zurück und es erscheint der Sänger, der genau wie die anderen Musiker sehr zombiemäßig aussieht und eine lila Haarfarbe hat. Wenige Sekunden später fängt er auch schon vor dem Mikrofon an zu singen und man sieht, dass er keine Schneidezähne mehr hat. Für manche könnte es vielleicht ein ekliger Anblick sein, aber da das ganze Musikvideo ein Comic ist, kann man schon drüber lachen. Wenige Sekunden später sieht man den Sänger von der Seite. Doch anstatt ein normales Gesicht zu sehen, ist das Gesicht auf einmal ganz schwarz.

Bis hierhin soll schon mal Spannung beim Zuschauer aufgebaut werden, was meiner Meinung nach, sehr gut gelungen ist. Kurze Zeit später sieht man den Schlagzeugspieler. Er spielt ganz normal auf seinem Schlagzeug. Eigentlich ist nichts ungewöhnliches zu sehen aber plötzlich geht seine gelbe Kappe in die Luft. Und aus dieser Kappe entsteht dann ein großer, fast durchsichtiger Geist, der den nächsten Text des Liedes weitersingt. Es dauert dann ein paar Sekunden bis es zur nächsten spannenden Sequenz weitergeht. Der große Geist springt auf und kommt mit voller Wucht wieder auf dem Boden zurück. Doch das hält der Boden nicht aus und er spaltet sich auf einmal. Aber das ist nicht alles, denn aus diesen Spalten kommt auch noch rotes Licht hervor. Plötzlich erscheinen aus dem Boden große Türme und Grabstätten. Es scheint so, als würde nun ein Friedhof entstehen. Während aus dem Boden diese Türme herauskommen, steht man im Vordergrund wieder ein dunkles schwarzes Gesicht, dass auch nochmal Spannung erzeugen soll.

Es dauert nicht lange, bis es auf einmal blitzt und regnet und eine gruselige Atmosphäre entsteht. Nachdem nun diese Türme und Grabstätten entstanden sind, kommen riesige Hände aus dem Boden hervor. Ein Musiker wird von den Händen erfasst und wird noch unten gezogen. Doch dann kommen auf einmal große Gorillas aus dem Boden und man sieht, wie die Affen hinter einem Musiker rennen. Er dreht sich kurz herum und plötzlich führen die Affen einige Tanzeinlagen durch. Ich habe zwar mit vielem gerechnet aber das sie dann auch noch synchron ihre Tanzschritte ausführen, hätte ich nicht gedacht. Doch plötzlich wird dieser Musiker von einem Blitz getroffen und er fällt in Zeitlupe zu Boden. Dann erscheint wieder die gruselige Einlage mit dem dunklen Gesicht, das ganz groß gezeigt wird. Diese Szene dauert dann auch erst mal ein paar Sekunden, bis auf einmal der recht harmlos aussehende Musiker gezeigt wird. Man sieht wie er rennt aber man bemerkt nicht, ob er vor etwas wegläuft oder ob er jemanden angreift. Dann sieht man das, womit man vorher nicht mit gerechnet hat. Er greift tatsächlich einen der Affen an und erteilt in einen Fußtritt. Dieser Tritt wird dann öfters wiederholt und nochmal in Zeitlupe gezeigt.

Dann verschwindet auf einmal der große, durchsichtige Geist wieder in der Kappe und auch die vielen Affen verwandeln sich in Skelette. Nun ist das ganze Böse verschwunden und man sieht wieder strahlenden Sonnenschein. Die Gräber und Türme bleiben jedoch erhalten und kurz darauf wird das Bild wieder weiß. Danach werden die Comicfiguren vorgestellt, indem sie 4 aufgeteilte Bilder von den Personen mit den Namen in roter Schrift zeigen. Dann wird das Bild schwarz und das Video ist zuende. Insgesamt kann ich sagen, dass das Video sehr interessant war. Es hat den Zuschauern aufgefordert, sich dieses Video ganz anzuschauen, indem sie immer wieder neue spannende Szenen aufgebaut haben. Es wurden nie die realen Sänger gezeigt. Das ganze Video bestand nur aus einem Comic aber gerade deswegen halte ich dieses Video für durchaus gelungen. Es war interessant, hat Spannung erzeugt und auch die Musik kann sich sehen lassen.

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