Coldplay Testbericht

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Erfahrungsbericht von CokeMan21

Coke goes Romantic

Pro:

Romantik, Atmosphäre

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Liebe LeserInnen,

nach einer wieder etwas längeren Pause komme ich heute mit einem Bericht über ein Album wieder, welches mir auch nach dem 100. Hören nicht langweilig wird. Ok, 100 ist etwas übertrieben, aber dieses Album habe ich mittlerweile sicher schon mehr als 50 Mal gehört...Es handelt sich um \"A Rush of Blood to the Head\" von Coldplay. Da dieses Album unter den hunderten, die momentan so auf dem Markt sind, sehr heraussticht, möchte ich ihm auch spezielle Aufmerksamkeit widmen.



Inhalt:
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1. Kurze Bandbiographie
2. Die Songs
3. Fazit / Eigene Meinung



1. Kurze Bandbiographie:
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Coldplay bestehen aus den vier Jungs: Chris Martin (Gesang, Gitarre, Piano), Guy Berryman (Bass), Jonny Buckland (Gitarre) und Will Champion (Schlagzeug). Trotz ihrem jungen Alters sorgen sie jetzt bereits für großes Aufsehen in der Musikszene und haben bereits jetzt einen weltweiten Erfolg, von dem andere Bands nur träumen können. A Rush of Blood to the Head ist nach dem ebenfalls erfolgreichen Album \"Parachutes\" das zweite Studioalbum der Band und es erschien am 26.August 2002. Wer noch mehr über die Biographie der Band erfahren möchte, und das lohnt sich wirklich, der sollte sich auf der offiziellen Homepage mal umschauen.



2. Die Songs:
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Das Album besitzt insgesamt 11 Songs, wovon jeder Einzelne ein kleines Meisterwerk ist, wie ich finde. Die Songs im Einzelnen:


1. Politik:

Der Song beginnt mit einem etwas lauteren Klavierpart. Der Gesang von Sänger Chris Martin setzt jedoch im Gegensatz dazu eher ruhig ein. Diese \"Ruhe\" geht bis zu dem Zeitpunkt, wo der Refrain einsetzt, welcher mit seinem sehr signifikanten \"Open up your Eyes\" wieder etwas lauter gestimmt ist. Der Song verspricht schon jetzt ein tolles Album, als Opener wirklich gut gelungen.

Note: 2+


2. In my Place:

In my Place düfte auch denen was sagen, die Coldplay nicht so wirklich gut kennen, denn das war eine der Singleauskopplungen aus diesem Album. Auch er beginnt wieder mit einer sehr harmonischen Mischung aus Klavier und Schlagzeug, wobei das Klavier hier die Oberhand behält und der Song dadurch auch sehr ruhig daherkommt. Der gesamte Titel wirkt, und das werde ich bei allen Songs erwähnen müssen, alleine durch die Stimme sehr romantisch und einfach nur schön.

Note: 1


3. God Put A Smile On Your Face:

Dieser Song beginnt mit leichten gitarrenzupfern und natürlich wieder mit Klavierpassagen. Anfangs denkt man, aufgrund der Atmosphäre, dass dieser Song sehr sehr ruhig sein muss, doch spätestens wenn der Rythmus etwas schneller und lauter wird, hört man, dass er zwar nicht ganz leise und soft ist, dennoch behält er, der Stimme sei Dank, immer noch diese gewisse atmosphärische Stimmung. Der Refrain ist, wie bei allen Songs auf dem Album zwar etwas lauter, als die Strophe, aber nicht so, dass man es als Rock bezeichnen würde. Der Song gehört jedenfalls zu den besten auf dem Album.

Note: 1


4. The Scientist:

DER Song überhaupt auf dem Album. Eine wunderschöne Klaviermelodie eröffnet The Scientist. Diese Melodie wird durch die Stimme noch schöner gemacht. die gesamte erste Strophe wird nur durch Klavier begleitet, was diese aussergewöhnliche Romantik in diesem Song unterstreicht. In der zweiten Strophe begleitet dann noch ein dezentes Schlagzeug den Klavierpart, trotzdem bleibt der Song sehr ruhig und auch der langsame Gesang trägt zu der Stimmungserhaltung nur bei. Grandioses Stück.

Note: 1+


5. Clocks:

Clocks ist die aktuellste Singleauskopplung aus dem Album. wie sollte es anders sein, fängt auch Clocks mit Klavier an, welches nach kurzer Zeit wieder durch Schlagzeug unterstützt wird. Der Gesang, welcher auch nach kurzer Zeit schon einsetzt, wirkt hier diesmal eher kräftig und lauter, als bei den anderen Songs. Der Song besitzt eine sehr einprägsame Melodie welche zudem noch sehr schön anzuhören ist. Anmerkung: Wer Coldplay mal live sehen wird: Freut euch auf diesen Song. :-)

Note: 1


6. Daylight:

Daylight beginnt mit einer etwas komisch klingenden Keyboardeinlage. Es ist, muss ich zugeben, der einzig schwächere Song auf diesem Album. Zwar besitzt auch er eine ziemlich romantische Stimmung und auch die Stimme ist toll, doch wird er nach mehrmaligen Hören schneller langweilig, als alle anderen.

Note: 3+


7. Green Eyes:

\"Honey, you\'re a rock...\" So beginnt Chris Martin fast zeitgleich mit Einsetzen der Melodie diesen Song. Sehr ruhig und überaus melancholisch wirkt er. Wie es sich für ein Liebeslied gehört, wird der Hauptteil dieses Liedes lediglich von Klavier begleitet und sehr sehr dezentem Schlagzeug. Zwar wird der Song im zweiten Teil des Liedes etwas energischer, doch das tut der Stimmung keinerlei Abbruch. ein sehr sehr schöner Song.

Note: 1


8. Warning Sign:

Warning Sign, wie sollte es anders sein, beginnt natürlich auch sehr ruhig und fast schon traurig. Erst mit Einsetzen des Schlagzeugs hört man wieder diesen typischen Coldplaysound: Romantik pur. Alleine der Part, wo Chris Martin die Zeilen:\" I miss you\" singt, sorgt für Gänsehautstimmung. Dass eine Stimme so für Stimmung sorgen kann, hätte ich selbst nur sehr schwer geglaubt, doch spätestens hier merkt man es doch selber.

Note: 2+


9. A Whisper:

Ein, für Coldplay-Verhältnisse, richtig schneller Song, oder besser gesagt lauterer Song. Diese Mischung aus eher rockigeren Parts und den wiederum ruhigeren \"Whispern\" ist wrklich gut gelungen und verhelfen dem Song meiner Meinung nach zu einem sehr abwechslungsreichen Titel, welcher der Platte genau zu diesem Zeitpunkt auch sehr gut tut.

Note: 2+


10. A Rush Of Blood To The Head:

Noch vor Einsetzen der Melodie beginnt Chris Martins wiederum sehr ruhiger Gesang. Schon hier weiss man, dass dieser Song sehr sehr ruhig wird. Nach ca. einer Minute beginnt dann auch die Melodie des Songs richtig einzusetzen. Trotzdem bleibt der Titel sehr ruhig und diese gewisse Stimmung kommt wieder auf. Wiederum ein wirklich sehr sehr schönes Lied.

Note: 1-


11. Amsterdam:

Was für einen Song erwartet man als Outro ? Etwas eher rockigeres wieder oder doch wieder einen ruhigen Song ? Mit Amsterdam schliessen Coldplay das Album wieder mit einem ruhigen Lied ab, was natürlich in keinster Weise schlimm ist. Zumindest die ersten 4 Minuten des Songs sind sehr ruhig, zum Abschluss werden nochmal die Emotionen hochgeschraubt, wenn Chris Martin seine Stimme wieder etwas erhebt. Alles in Allem ein echt gelungener Abschluss des Albums. Toll.

Note: 1-




3. Fazit / Eigene Meinung:
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Ich habe in der Songbewertung öfters von besonderer Stimmung und ähnlichem geschrieben. Diese Stimmung ist für mich eher schwer zu beschreiben, da ich mit dieser Platte sehr persönliche Erfahrungen assoziiere. Es ist schwer, diese Stimmung zu beschreiben, aber ich denke, dass alle, die dieses Album kennen und lieben, genau wissen, wovon ich rede. Für all diejenigen, die es nicht wissen, hört euch dieses Album an. Chris Martin ist wirklich alleine mit seiner Stimme in der Lage eine Gefühlswelt zu schaffen, die nur sehr wenige erreichen können. Die Songs auf dem Album sind natürlich durch die Bank weg Liebessongs, d.h. man sollte sich das Album am besten nicht anhören, wenn man gerade eine Bezihung hinter sich hat, das könnte fatale Folgen haben. A Rush of Blood to the Head ist wirklich ein mehr als würdiger Nachfolger für die Parachutes, welches als Debütalbum schon sämtliche Rekorde gebrochen hat. Ich vergebe auf jeden Fall eine 1, denn man hat es selten, dass man ein Album durch die Bank weg anhören kann, auch wenn es das 50. Mal ist...Zumindest ist das bei mir so. Und wie gesagt: Wer es nicht kennt, der sollte es sich anhören. Unbedingt.

Tipp zum Schluss: Coldplay Live !!!
ein Erlebnis...


Frohes Hören...

MFG CokeMan21

10 Bewertungen