Coldplay Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Erfahrungsbericht von Seahawk
Coldplay - Parachutes - Musik mit Soul-touch Effekt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich hoffe dieser Bericht artet nicht in eine aufgebauschte, musik-professionell konstruierte Analyse aus, was weit an meiner ursprünglichen Intension vorbeigehen würde, da ich mich erstens nicht als Musikprofi outen kann und zweitens mein Ziel eine persönliche Eindruckswiedergabe bestückt mit allgemein nützlichen Informationen darstellt.
Ein halbwegs ordentlicher Erfahrungsbericht wird durch den sehr positiven Nebeneffekt der intensiveren Beschäftigung mit dem Betrachtungsobjekt begleitet, der mir auch einige neue Einblicke gegeben hat. Ich hoffe diese können ebenfalls weitergegeben werden.
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DIE BESETZUNG
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Chris Martin (Sänger), Devon,
Will Champion,Southhampton
Guy Berryman, Schottland
Jonny Buckland, Nord Wales
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SONGSLISTE
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1.Don\'t panic 2:17
2.Shiver 4:59
3.Spies 5:18
4.Sparks 3:47
5.Yellow 4:29
6.Trouble 4:30
7.Parachutes 0:46
8.High Speed 4:14
9.We never 4:09
change
10.Everything\'s 7:17
not lost
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DER GRUND
_____________________________________________________
\"We were trying to say that there is an
alternative,That you can try to be catchy without being slick, poppy without being pop, and you can be uplifting without being pompous. Because we\'re sometimes playing quieter stuff, it\'s hard to sound like we\'re trying to change things, but we wanted to be a reaction against soulless rubbish.\"
Was hier Sänger Chris Martin ausdrückt, könnte man als die Philosophie oder Motivation der vier Briten nennen. Die Musik sollte zugleich leicht einprägbar, tiefgründig, erhebend und demütig sein. Coldplay will sich von der oberflächigen Massenmusikindustrie absetzen und gelegentlich mit sanften Tönen Dinge verändern.
Ob sie dies nun erreicht haben ist eine Sache, wer aber glaubt, dass solch eine Einstellung lediglich eine kleine Fanschar von Exzentrikern nach sich zieht, täuscht sich in diesem Falle. Das Debüt Album Parachutes (erschienen am 21.07.2000) verkaufte sich knapp 5 Millionen mal weltweit und konnte sich einige Awards unter den Nagel reißen, u.a. den Grammy für das beste Alternative Album 2002.
Aus meinen persönlichen Erfahrung heraus habe ich die interessante Feststellung machen könne, dass Parachutes von Menschen mit den verschiedensten Genregeschmäckern gehört wird, ganz gleich ob House, Techno, Hip Hop, Soul, R\'n\'B, Rock, Metal u.s.w.
Eine Analogie zu diesem Phänomen kann man oft auch bei Klassischer Musik feststellen, die zwar von der jüngeren Generation mäßigen Hörgebrauch findet, jedoch es nur sehr wenige gibt, die sie ablehnen oder als schlecht klassifizieren würde.
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DIE SONGS
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Alle 10 Lieder auf dem Album strahlen eine einzigartige Harmonie, Gelassenheit und angenehme Ruhe, geben selbst bei den verschiedenen Inhalten eine schöne Atmosphäre wieder ohne jedoch nach Einheitsbrei zu klingen. Die perfekte Verschmelzung der Stilrichtungen Travis\', Radiohead\'s, Stereophonics\' u.s.w. lassen einen traumhaft harmonisierenden Stil entstehen, der einem bei jedem Song enspannend begleitet. Besondere Rollen spielen hier die akkustische und elektrische Gitarre. Keineswegs pessimistisch, mit Tiefe bestückt präsentieren sich die Liedinhalte, die vor allem beim beliebten Thema Liebe einen ansprechenden und maßvollen Umgang mit Romantik- und Liebesbegriffen zeigen.
*****************************************************
Don\'t Panic:
Der erste Track unterstützt in dem Text die beruhigende Melodie. Man solle sich der Histerie und Unbehaglichkeit entziehen, und die Strapazen der formenden Jahre des Lebens hinter sich lassen. \"We live in a beautiful world\"
*****************************************************
Shiver:
In diesem Song bezeugt der Sänger seine Hartnäckigkeit für seine Gefühle an seine Geliebte, die ihn kalt stehen lässt. Trotz ihrer ihm gegenüber erwiesenen Kälte, die aus einem Vorwurf der Durchsichtigkeit der Absicht des Liebenden resultiert, will er sie nicht aufgeben und gegen aller weiblichen Härte standhaft bleiben (\"I\'ll be there by your side,just you try and stop me\", und er fragt sie bei all diesem Durchhaltevermögen: Don\'t you shiver? Musikalisch wird es hier etwas rockiger und Sänger Chris Martin zeigt hier einige seiner Gesangskünste.
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Spies:
Das Mysterium auf dem Album. Zugleich mein absolutes Lieblingslied. Was man unter dem Inhalt verstehen will, gehört wohl der individuellen Interpretation. Das Lied spiegelt Gefühle der Angst, Bedrängheit, Unfreiheit wieder. Die Spione, versteckt, nicht fassbar, vor dem wir uns alle verstecken müssen. \"How do you live as a fugitive?\" Wir sind Flüchtlinge. Was bedeutet aber das Wasser, aus dem die \"Spies kommen?
\"And if we don\'t buy now, they gonna find us\" Mit was können wir uns freikaufen?
Am Ende findet man sich im Lied an einem Wendepunkt.
Der Refrain heisst nun
\"And the spies came out of the water,
But you\'re feeling so good cos you know,
And the spies hide out in every corner,
But they can\'t touch you, no!
Cos they\'re just spies, they\'re just spies\"
Mir kommt es so vor, als ob eine Unabhängigkeit von etwas erstrebt werden muss, was auch machbar ist. Vielleicht kann man diesem Geschöpf selber einen Inhalt geben. Geld, sozialer Druck/Zwang, Liebe...
Was immer mit Spionen gemeint ist, möglicherweise soll am Ende auf die begrenzten Möglichkeiten eines Spiones hingewiesen werden, der in der Regel nur eine observierende Aufgabe hat und keine ausführenden \"Befehle\" erfüllt.
Trotz des bedrückenden Anfangs zeigt sich die Musik wiederum total entspannend, falls ich den Text nicht verstehen würde, käme mir dieser Aussage wahrscheinlich nie in den Sinn. Toller Gitarrensound mit klasse Gesangsqualitäten.
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Sparks:
Hier scheint sich jemand zu verlieben und diese Liebe der Person der Begierde mitzuteilen. Hier gibt es inhaltlich nicht viel zu vermelden nur eine markante Stelle:
\"And I know I was wrong,
But I won’t let you down,
(Oh yeah, oh yeah, oh yeah, yeah I will, yes I will…)\"
Wird er sie jetzt doch verletzen? Lassen wir es mal zur Diskussion frei...
Der Song ist sehr langsam, wurde sich für einen schönen Tanz gut eignen.
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Yellow:
Coldplay\'s Beitrag zur metaphorisch schönen, blumigen Sprache. Dieses Lied überzeugt durch schön gezeichnete Bilder, die ein Lächeln erzeugen sollen. Perfekt geeignet zum leichten Musikgenuss und zur Liebesbezeugung für die Angebetete. Künsterlisch bemerkenswertes Zusammenspiel von Instrument und menschlicher Stimme. Liebe...\"oh, what a thing to do!\"
*****************************************************
Trouble:
Die Singleauskopplung. Definitiv ein schönes Lied, aber Yellow und Spies wären da womöglich besser gewesen...
In dem Lied geht es hauptsächlich um die Fehler die eine Person gemacht hat, dargestellt in einem Spinnennetz, in das sie sich nun selbst befindet, und aus dem sie sich rauszukämpfen versucht. Sie bezeugt nun, dass sie der Geschädigten keine Sorgen bereiten und niemals etwas Böses antun wollte. Vielleicht kurz mit \"I\'m Sorry!\" auszudrücken, melodisch setzt es an die vorherigen Lieder an.
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Parachutes:
Der Song zum Albumnamen. Ein sehr kurzes Versprechen an Loyalität an die Person der Begierde. Reine Akkustische Gitarre unterstützt den sanften Sänger
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High Speed:
Gute Frage was dieses Lied uns Sagen will. Es drückt zumindest eine Ratlosigkeit, [\"Can anybody fly this thing?\"] und die Notwendigkeit von Selbstvertrauen um in Hochgeschwindigkeit durchs Leben zu gehen. Welche Themen da genau angesprochen werden dürften der persönlichen Meinung freigestellt sein.
Künsterlisch scheint mir Chris Martin sich an das Thema angelehnt zu haben. Es schien als ob eine Müdigkeit aus seiner Stimme kam...
*****************************************************
We never change:
Die Beständigkeit des Lebens, die idealisierten Wünsche eines Menschen nach Gutem, Geselligkeit, Frieden und einfachen glücksbringenden Verhältnissen(Bild des \"wooden house\"), Gebundenheit an Natur verbunden mit der Erkenntnis, dass dieses Wunschbild wohl nie aus dem Geist des Menschen schwinden werden wird.
*****************************************************
Everything\'s not lost:
Das längste Lied. Ein zärtlicher Aufruf zu Hoffnung. Es wird das Bild der \"demons\", Geister, verwendet, die der Sänger zählt, und die guten zur Vertreibung der bösen Geister verwendet. Er legt der Verzweifelten die Guten vor, um sie aus dem Gefühl der Vernachlässigung zu nehmen. Möglicherweise stehen diese Geister für gute und schlechte Taten, und noch überwiegen die guten, deswegen \"Everything\'s not lost!\" Der Song ist ein würdiger Abschluss des Albums, der im Tempo wechselnd mit Klavier und E-Gitarre variierend gute Laune macht.
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FAZIT
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Als ich die CD in Kanada vorgestellt bekommen hatte, wusste ich noch nicht wie sehr mich diese Musik mitreissen würde. Es ist für jede ruhige Atmosphäre eine super Wahl, und auch für Hörer jeglicher Genre komplett empfehlenswert. Colplay hat es wirklich geschafft anspruchvolle Allroundmusik zu schaffen, die tiefgründig und fesselnd zugleich ist. Es gibt nicht mehr viele Lieder, wo man sich Gedanken über die Aussageabsicht machen kann, da verdienen die Briten ein ganz großes Lob. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der diese CD wirklich schlecht finden wird, falls doch schreibt in einen Kommentar!!
Übrigens: Am Ende von \"Everything\'s not lost gibt es noch eine kleine Überraschung...
So, möget ihr euren Spass am Lesen (und vielleicht auch am Hören finden)
Ein halbwegs ordentlicher Erfahrungsbericht wird durch den sehr positiven Nebeneffekt der intensiveren Beschäftigung mit dem Betrachtungsobjekt begleitet, der mir auch einige neue Einblicke gegeben hat. Ich hoffe diese können ebenfalls weitergegeben werden.
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DIE BESETZUNG
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Chris Martin (Sänger), Devon,
Will Champion,Southhampton
Guy Berryman, Schottland
Jonny Buckland, Nord Wales
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SONGSLISTE
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1.Don\'t panic 2:17
2.Shiver 4:59
3.Spies 5:18
4.Sparks 3:47
5.Yellow 4:29
6.Trouble 4:30
7.Parachutes 0:46
8.High Speed 4:14
9.We never 4:09
change
10.Everything\'s 7:17
not lost
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DER GRUND
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\"We were trying to say that there is an
alternative,That you can try to be catchy without being slick, poppy without being pop, and you can be uplifting without being pompous. Because we\'re sometimes playing quieter stuff, it\'s hard to sound like we\'re trying to change things, but we wanted to be a reaction against soulless rubbish.\"
Was hier Sänger Chris Martin ausdrückt, könnte man als die Philosophie oder Motivation der vier Briten nennen. Die Musik sollte zugleich leicht einprägbar, tiefgründig, erhebend und demütig sein. Coldplay will sich von der oberflächigen Massenmusikindustrie absetzen und gelegentlich mit sanften Tönen Dinge verändern.
Ob sie dies nun erreicht haben ist eine Sache, wer aber glaubt, dass solch eine Einstellung lediglich eine kleine Fanschar von Exzentrikern nach sich zieht, täuscht sich in diesem Falle. Das Debüt Album Parachutes (erschienen am 21.07.2000) verkaufte sich knapp 5 Millionen mal weltweit und konnte sich einige Awards unter den Nagel reißen, u.a. den Grammy für das beste Alternative Album 2002.
Aus meinen persönlichen Erfahrung heraus habe ich die interessante Feststellung machen könne, dass Parachutes von Menschen mit den verschiedensten Genregeschmäckern gehört wird, ganz gleich ob House, Techno, Hip Hop, Soul, R\'n\'B, Rock, Metal u.s.w.
Eine Analogie zu diesem Phänomen kann man oft auch bei Klassischer Musik feststellen, die zwar von der jüngeren Generation mäßigen Hörgebrauch findet, jedoch es nur sehr wenige gibt, die sie ablehnen oder als schlecht klassifizieren würde.
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DIE SONGS
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Alle 10 Lieder auf dem Album strahlen eine einzigartige Harmonie, Gelassenheit und angenehme Ruhe, geben selbst bei den verschiedenen Inhalten eine schöne Atmosphäre wieder ohne jedoch nach Einheitsbrei zu klingen. Die perfekte Verschmelzung der Stilrichtungen Travis\', Radiohead\'s, Stereophonics\' u.s.w. lassen einen traumhaft harmonisierenden Stil entstehen, der einem bei jedem Song enspannend begleitet. Besondere Rollen spielen hier die akkustische und elektrische Gitarre. Keineswegs pessimistisch, mit Tiefe bestückt präsentieren sich die Liedinhalte, die vor allem beim beliebten Thema Liebe einen ansprechenden und maßvollen Umgang mit Romantik- und Liebesbegriffen zeigen.
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Don\'t Panic:
Der erste Track unterstützt in dem Text die beruhigende Melodie. Man solle sich der Histerie und Unbehaglichkeit entziehen, und die Strapazen der formenden Jahre des Lebens hinter sich lassen. \"We live in a beautiful world\"
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Shiver:
In diesem Song bezeugt der Sänger seine Hartnäckigkeit für seine Gefühle an seine Geliebte, die ihn kalt stehen lässt. Trotz ihrer ihm gegenüber erwiesenen Kälte, die aus einem Vorwurf der Durchsichtigkeit der Absicht des Liebenden resultiert, will er sie nicht aufgeben und gegen aller weiblichen Härte standhaft bleiben (\"I\'ll be there by your side,just you try and stop me\", und er fragt sie bei all diesem Durchhaltevermögen: Don\'t you shiver? Musikalisch wird es hier etwas rockiger und Sänger Chris Martin zeigt hier einige seiner Gesangskünste.
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Spies:
Das Mysterium auf dem Album. Zugleich mein absolutes Lieblingslied. Was man unter dem Inhalt verstehen will, gehört wohl der individuellen Interpretation. Das Lied spiegelt Gefühle der Angst, Bedrängheit, Unfreiheit wieder. Die Spione, versteckt, nicht fassbar, vor dem wir uns alle verstecken müssen. \"How do you live as a fugitive?\" Wir sind Flüchtlinge. Was bedeutet aber das Wasser, aus dem die \"Spies kommen?
\"And if we don\'t buy now, they gonna find us\" Mit was können wir uns freikaufen?
Am Ende findet man sich im Lied an einem Wendepunkt.
Der Refrain heisst nun
\"And the spies came out of the water,
But you\'re feeling so good cos you know,
And the spies hide out in every corner,
But they can\'t touch you, no!
Cos they\'re just spies, they\'re just spies\"
Mir kommt es so vor, als ob eine Unabhängigkeit von etwas erstrebt werden muss, was auch machbar ist. Vielleicht kann man diesem Geschöpf selber einen Inhalt geben. Geld, sozialer Druck/Zwang, Liebe...
Was immer mit Spionen gemeint ist, möglicherweise soll am Ende auf die begrenzten Möglichkeiten eines Spiones hingewiesen werden, der in der Regel nur eine observierende Aufgabe hat und keine ausführenden \"Befehle\" erfüllt.
Trotz des bedrückenden Anfangs zeigt sich die Musik wiederum total entspannend, falls ich den Text nicht verstehen würde, käme mir dieser Aussage wahrscheinlich nie in den Sinn. Toller Gitarrensound mit klasse Gesangsqualitäten.
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Sparks:
Hier scheint sich jemand zu verlieben und diese Liebe der Person der Begierde mitzuteilen. Hier gibt es inhaltlich nicht viel zu vermelden nur eine markante Stelle:
\"And I know I was wrong,
But I won’t let you down,
(Oh yeah, oh yeah, oh yeah, yeah I will, yes I will…)\"
Wird er sie jetzt doch verletzen? Lassen wir es mal zur Diskussion frei...
Der Song ist sehr langsam, wurde sich für einen schönen Tanz gut eignen.
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Yellow:
Coldplay\'s Beitrag zur metaphorisch schönen, blumigen Sprache. Dieses Lied überzeugt durch schön gezeichnete Bilder, die ein Lächeln erzeugen sollen. Perfekt geeignet zum leichten Musikgenuss und zur Liebesbezeugung für die Angebetete. Künsterlisch bemerkenswertes Zusammenspiel von Instrument und menschlicher Stimme. Liebe...\"oh, what a thing to do!\"
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Trouble:
Die Singleauskopplung. Definitiv ein schönes Lied, aber Yellow und Spies wären da womöglich besser gewesen...
In dem Lied geht es hauptsächlich um die Fehler die eine Person gemacht hat, dargestellt in einem Spinnennetz, in das sie sich nun selbst befindet, und aus dem sie sich rauszukämpfen versucht. Sie bezeugt nun, dass sie der Geschädigten keine Sorgen bereiten und niemals etwas Böses antun wollte. Vielleicht kurz mit \"I\'m Sorry!\" auszudrücken, melodisch setzt es an die vorherigen Lieder an.
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Parachutes:
Der Song zum Albumnamen. Ein sehr kurzes Versprechen an Loyalität an die Person der Begierde. Reine Akkustische Gitarre unterstützt den sanften Sänger
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High Speed:
Gute Frage was dieses Lied uns Sagen will. Es drückt zumindest eine Ratlosigkeit, [\"Can anybody fly this thing?\"] und die Notwendigkeit von Selbstvertrauen um in Hochgeschwindigkeit durchs Leben zu gehen. Welche Themen da genau angesprochen werden dürften der persönlichen Meinung freigestellt sein.
Künsterlisch scheint mir Chris Martin sich an das Thema angelehnt zu haben. Es schien als ob eine Müdigkeit aus seiner Stimme kam...
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We never change:
Die Beständigkeit des Lebens, die idealisierten Wünsche eines Menschen nach Gutem, Geselligkeit, Frieden und einfachen glücksbringenden Verhältnissen(Bild des \"wooden house\"), Gebundenheit an Natur verbunden mit der Erkenntnis, dass dieses Wunschbild wohl nie aus dem Geist des Menschen schwinden werden wird.
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Everything\'s not lost:
Das längste Lied. Ein zärtlicher Aufruf zu Hoffnung. Es wird das Bild der \"demons\", Geister, verwendet, die der Sänger zählt, und die guten zur Vertreibung der bösen Geister verwendet. Er legt der Verzweifelten die Guten vor, um sie aus dem Gefühl der Vernachlässigung zu nehmen. Möglicherweise stehen diese Geister für gute und schlechte Taten, und noch überwiegen die guten, deswegen \"Everything\'s not lost!\" Der Song ist ein würdiger Abschluss des Albums, der im Tempo wechselnd mit Klavier und E-Gitarre variierend gute Laune macht.
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FAZIT
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Als ich die CD in Kanada vorgestellt bekommen hatte, wusste ich noch nicht wie sehr mich diese Musik mitreissen würde. Es ist für jede ruhige Atmosphäre eine super Wahl, und auch für Hörer jeglicher Genre komplett empfehlenswert. Colplay hat es wirklich geschafft anspruchvolle Allroundmusik zu schaffen, die tiefgründig und fesselnd zugleich ist. Es gibt nicht mehr viele Lieder, wo man sich Gedanken über die Aussageabsicht machen kann, da verdienen die Briten ein ganz großes Lob. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der diese CD wirklich schlecht finden wird, falls doch schreibt in einen Kommentar!!
Übrigens: Am Ende von \"Everything\'s not lost gibt es noch eine kleine Überraschung...
So, möget ihr euren Spass am Lesen (und vielleicht auch am Hören finden)
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