Mexican - Eine heiße Liebe (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von mibod

Roadmovie ala Quentin Taratino

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vorwort:
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Mir waren die Vorschußlorbeeren von Mexican bereits vor meinem Besuch im Kino bekannt. Ich muss noch hinzufügen, dass ich ihn in der Vorprämiere eine Woche vor offiziellem Start gesehen habe, und mir dadurch kein Vergleichsurteil holen konnte. Wie sich aber später zeigte, war dies auch nicht nötig ;-).....

Die Darsteller:
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Seit 12 Monkeys wiedereinmal eine Superrolle für Brad Pitt! Seine schusselig-unterhaltsame Art reisst einem im wahrsten Sinne des Wortes mit. Julia Roberts spielt ebenfalls gut, auch wenn für mich sie irgendwie nicht so ganz in den Film passt. Zu oft wirkt sie immer noch wie das babehafte Mädchen aus Pretty Woman, ihr Stöckelschuhe in der mexikanischen Wüste tragen ihr Übriges dazu bei.
Nichtsdestotrotz sind sie ein süßes Paar und man braucht sich nicht wundern, wenn die beiden auch hinter Kamera ihren Spaß hatten.
Die anderen Schauspieler sind für mich eher Nobodys wobei die wohl größte Entdeckung für mich der dicke, schwule Entführer von Julia Roberts ist, herrlich dargestellt!

Zur musikalischen Untermalung:
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Das Paradestück dieses Filmes!! Genial in Szene gesetzt und immer an den passenden Stellen. Da für mich mexikanische Musik sowieso ihren Charme hat, passte sie für mich sowieso: 1a. An vielen Stellen verursacht alleine die musikalische Untermalung für zünftige Lachanfälle...;-))

Zur Story:
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(Ich weiß leider nicht mehr die Charakternamen, daher verwende ich einfach die Orig.-Namen der Schauspieler)
Brad baut eines Tages einen Unfall bei dem er einen Mafiaboss ins Auto fährt. Dieser hat zufälligerweise eine Leiche im Kofferraum und wandert dafür hinter schwedische Gardinen. Zur Strafe muss Brad ab nun für ihn den verursachten Ärger abarbeiten und einige kleinkriminellere Aktionen bringen, wie Drogenkurierdienste z.B.

Julia ist seine Lebensgefährtin mit der er in Las Vegas heiraten möchte. Da Brad wiedereinmal seinen Auftrag versaut hat, kriegt er einen letzten Auftrag. Er solle eine historische Waffe aus Mexiko für den Mafiaboss organisieren. Dort angekommen wird ihm zuerst der Informant erschossen, dann der Wagen geklaut und zuletzt auch die Waffe. Natürlich bleibt sowas nicht ohne Folgen und die amerikanischen Auftraggeber setzten einen Killer und einen Aufpasser auf Julia an.

Wie in einem guten Quentin Tarantino Film spielen sich in alter Wildwest-Manier die Bösewichte gegen Ende alle gegenseitig aus, HERRLICH UNTERHALTSAM.

Einen ganz besonderen Reiz haben immer die „historisch-mexikanischen-Einblendungen“ zur Erzählung der Geschichte der alten Pistole. Jeder erzählt die Geschichte anders... einfach nur lustig.

Die Brutalität ist ordentlich im Film enthalten, da aber zumeist immer blöde Sprüche folgen ist man zwischen Erschrecken und Totlachen immer in Bewegung.

Fazit:
****
Für Liebhaber von Quentin Tarantino-Filmen ist dieser Wärmstens zu empfehlen. Wenn man es nicht besser wüßte, würde man sogar vermuten das er die Geschicke der Regie geführt habe.
Mexican ist ein Wechselbad der Gefühle, es beginnt mit einer Lovestory, verläuft in einem schmudellig-interessant-verlaufendem Roadmovie und endet mit „kleinem“ Showdown. Auch wenn es die Mexikaner möglicherweise nicht mehr sehen können, wenn die lieben Nachbarn aus den Staaten ihr Land als ranzig und kriminell im Kino darstellen, so hat dies seinen eigenen Charme.
Die einzige Sache die mir immer wieder in derartigen Filmen auffällt, wieso kann man in dieser Filmrealität immer Leute erschiessen und sie am Straßenrand liegenlassen? ´türlich ist es ein Film und man sollte auch NIE zuviele Fragen stellen um sich nicht den Spaß zu verderben, aber man kann es zumindest mal erwähnen...

Wer „leichte Brutalität“ verträgt, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen, wer aber mit ´nem Softiefilm rechnet ala Pretty Woman oder Nothing Hill bleibt lieber fern!

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