Comics Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von ghostwriterk
Olè Asterix
Pro:
jede Menge Gags und viel Spaß
Kontra:
k. A.
Empfehlung:
Nein
Nachdem Asterix und Obelix in früheren Geschichten schon einige Reisen in entfernte Länder unternommen haben, ist in dieser Geschichte der südliche Nachbar an der Reihe. Einen direkten Bezug zur heutigen Gegenwart hat diese Geschichte meines Wissens nicht. Dennoch werden auch in diesem Comic wieder einige Dinge aus der Gegenwart durch den Kakao gezogen.
Am offensichtlichsten ist das wohl bei der mit Wohnhäusern verstopften Straße der Fall. Wer denkt da nicht an den Urlaub mit all seinen Begleiterscheinungen, wie z. B. Räubern? Weitere Anspielungen in diese Richtung sind z. B. die Szene in der Herberge, die fast nur von gotischen Urlaubern besucht ist oder auch der Stierkampf von Asterix und Bockschuß gegen Ende der Geschichte. Natürlich dürfen auch die Prozessionen nicht fehlen, die jedes Jahr in der Karwoche stattfinden. Anstelle von Pfarrern tragen hier die Druiden ihre geheiligten Gaben durch die Straßen.
Ach ja, natürlich dürfen auch die Nomaden mit ihrem Flamengo nicht fehlen. Als Obelix am Ende davon eine Kostprobe zum besten gibt, freut sich fast nur der gefesselte Barde Troubadix. Den anderen stehen die Haare (Zöpfe) zu Berge.
Diese Geschichte hat aber auch noch weitere Gags auf Lager. Natürlich sind die Namen wieder Urkomisch und passend zu den Charakteren gewählt. Weshalb Bockschuß denn nun so heißt, wird spätestens nach einigen Seiten des Lesens klar. Aber auch der gute Asperagus hat seinen Namen völlig zu recht.
Zum running Gag wird in der Geschichte der Fisch. Zum einen entbrennt deswegen die erste Fischschlacht der Gallier untereinander, zum anderen wird ganz klar, weshalb Verleihnix denn nun so heißt. Die armen Fische, kann ich da nur sagen. Dabei hat der Schiffsverleih doch eine größere Zukunft, als der Verleih von Fischen.
Natürlich fehlt in dieser Geschichte auch das Zusammentreffen mit den Piraten nicht. Dieses mal gehen die Freunde der Totenkopfflagge aber nicht Baden, verlieren dafür aber ihr Essen.
Insgesamt ist es eine wieder eine sehr lustige Geschichte, die auch von der Figur Pepe\'s lebt. Der kleine Häutplingssohn wird von Cäsar verschleppt um ein aufsässiges Dorf ruhig zu stellen. Doch der kleine ärgert nicht nur den großen Imperator mit seiner Steinschleuder, sondern bringt auch andere Personen ins Schwitzen. Auch die Bewohner des gallischen Dorfes werden mit ihn nicht so recht froh, weshalb es dann zu der Reise nach Hispanien kommt. Aus der Sicht von Obelix ist das aber schon zu spät, denn Idefix hat schon einige Unarten von dem kleinen Spanier übernommen.
Dazu kommen dann wieder die Bilder, die hier einige sehr komische Details beinhalten. So nehmen auch die Mäuse des Baumhauses Reißaus, wenn Troubadix sein Gute-Nacht-Lied anstimmt. Aber auch das Bild in der Herberge mit den gotischen Touristen hat einige ganz bissige Gags auf Lager. Mehr möchte ich hier nicht aufzählen, sonst wird die Meinung zu lang.
Ich kann dazu nur sagen: Lesen und schmunzeln.
© ghostwriterk
alais bugsbunny (ciao); trashwirter (dooyoo)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-30 18:59:18 mit dem Titel Jeder Band eine richtige Freude
Asterix ist ein Comic, den ich ab und zu immer mal wieder lese. Grund dafür ist sicher der Mix aus historischen Elementen und Schauplätzen, in denen das ein oder mal ein Thema der heutigen Zeit „behandelt\" wird. Bei den Bänden wie „Der große Graben\", Obelix GmbH Co.KG oder die Odyssee sind dir Zusammenhänge ganz offensichtlich, bei einer Vielzahl der anderen Geschichten finden sich ebenfalls Bezugspunkte zur Gegenwart.
Diese Geschichten sind dann so komisch geschrieben und gezeichnet, das es auch beim zwanzigsten mal noch Freude macht, sie zu lesen. Schon die Namen der an der Handlung beteiligten Figuren sind zum lachen und sagen eine Menge über die Figur selbst aus. Bei Namen wie Majestix, oder Methusalix bei den Galliern oder Nixalsverdrus oder Bockschus bei den Römern kann sich der Leser jedenfalls ein gutes Bild der Figur machen. Urkomisch sind dann auch noch die Wortspielereien, die in den Dialogen auftauchen. Leider macht sich hier ab Band 25 der Tod von Rene Goscinny bemerkbar. Dessen Wortwitz ist unerreicht.
Einen Teil dieser Wortspiele habe ich erst Verstanden, nachdem ich mir eine Sonderedition mit Lexikon gekauft habe. In dieser Edition wird dann erklärt, was es mit dem ein oder anderen Namen auf sich hat, von welcher Person ein historischer Satz stammt, oder was es mit einem Handlungsort auf sich hat. Alles in allem machen diese Informationen die Geschichten sehr viel interessanter und meist auch viel komischer.
Das gleiche gilt auch für die Figuren, die in manchem Band vorkommen. Da ist manch eine bekannte Persönlichkeit mal in einem oder zwei Bildern „verewigt\" worden (natürlich zum Schießen komisch). Aber nicht nur deshalb sind die Bilder für mich so interessant. Hier stecken eine Menge an Details drin. Manche Bilder sind nur aufgrund der Details für mich einige Lacher wert. Ob es nun die gestreßte Vogelfamilie ist, die sich zu Fuß auf den Weg zum Umzug macht, das Gesicht von Idefix oder ein unordentliches Römerlager. Außerdem sind die Bilder noch richtig gut gezeichnet und nicht mit irgendwelchen 08/15 Hintergrundbildern gefüllt, wie das bei anderen Comics der meist der Fall ist.
Was mir dann noch gefällt, ist die Darstellung der Figuren und die immer wiederkehrenden kleinen Episoden. Die Figuren haben Züge, wie jeder Mensch, mit stärken und schwächen. Es sind keine Überlebensgroßen Supermänner oder Helden, die sich in vielen anderen Comics finden. Bei den Gags, die immer wieder vorkommen, haben es mit die beiden folgenden am meisten angetan. Die Schlägereien mit den Piraten auf See und die im Dorf untereinander, bei der meist die Fische fliegen. Diese Teile kommen eigentlich fast immer vor, aber in immer neuen Variationen, so daß sie nie langweilig geworden sind. Es ist eher das Gegenteil der Fall, denn bei einem neuen Band frage ich mich, welche neue Variante denn jetzt kommt. Ohne diese Episoden würde den Geschichten richtig etwas fehlen. Da gehören dann auch die lateinischen Sprüche des alten, holzbeinigen Piraten oder die Aussprache von „Baba\" dazu.
Es gibt noch eine Menge mehr in den Geschichten zu lesen und zu entdecken, alles zu beschreiben würde wohl ein Buch füllen. Asterix ist für mich ein zeitloser Comic, der mir und vielen anderen Menschen noch viel Spaß beim lesen bringen wird. Das wird sich auch nach dem 30. mal lesen nicht ändern.
© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)
Am offensichtlichsten ist das wohl bei der mit Wohnhäusern verstopften Straße der Fall. Wer denkt da nicht an den Urlaub mit all seinen Begleiterscheinungen, wie z. B. Räubern? Weitere Anspielungen in diese Richtung sind z. B. die Szene in der Herberge, die fast nur von gotischen Urlaubern besucht ist oder auch der Stierkampf von Asterix und Bockschuß gegen Ende der Geschichte. Natürlich dürfen auch die Prozessionen nicht fehlen, die jedes Jahr in der Karwoche stattfinden. Anstelle von Pfarrern tragen hier die Druiden ihre geheiligten Gaben durch die Straßen.
Ach ja, natürlich dürfen auch die Nomaden mit ihrem Flamengo nicht fehlen. Als Obelix am Ende davon eine Kostprobe zum besten gibt, freut sich fast nur der gefesselte Barde Troubadix. Den anderen stehen die Haare (Zöpfe) zu Berge.
Diese Geschichte hat aber auch noch weitere Gags auf Lager. Natürlich sind die Namen wieder Urkomisch und passend zu den Charakteren gewählt. Weshalb Bockschuß denn nun so heißt, wird spätestens nach einigen Seiten des Lesens klar. Aber auch der gute Asperagus hat seinen Namen völlig zu recht.
Zum running Gag wird in der Geschichte der Fisch. Zum einen entbrennt deswegen die erste Fischschlacht der Gallier untereinander, zum anderen wird ganz klar, weshalb Verleihnix denn nun so heißt. Die armen Fische, kann ich da nur sagen. Dabei hat der Schiffsverleih doch eine größere Zukunft, als der Verleih von Fischen.
Natürlich fehlt in dieser Geschichte auch das Zusammentreffen mit den Piraten nicht. Dieses mal gehen die Freunde der Totenkopfflagge aber nicht Baden, verlieren dafür aber ihr Essen.
Insgesamt ist es eine wieder eine sehr lustige Geschichte, die auch von der Figur Pepe\'s lebt. Der kleine Häutplingssohn wird von Cäsar verschleppt um ein aufsässiges Dorf ruhig zu stellen. Doch der kleine ärgert nicht nur den großen Imperator mit seiner Steinschleuder, sondern bringt auch andere Personen ins Schwitzen. Auch die Bewohner des gallischen Dorfes werden mit ihn nicht so recht froh, weshalb es dann zu der Reise nach Hispanien kommt. Aus der Sicht von Obelix ist das aber schon zu spät, denn Idefix hat schon einige Unarten von dem kleinen Spanier übernommen.
Dazu kommen dann wieder die Bilder, die hier einige sehr komische Details beinhalten. So nehmen auch die Mäuse des Baumhauses Reißaus, wenn Troubadix sein Gute-Nacht-Lied anstimmt. Aber auch das Bild in der Herberge mit den gotischen Touristen hat einige ganz bissige Gags auf Lager. Mehr möchte ich hier nicht aufzählen, sonst wird die Meinung zu lang.
Ich kann dazu nur sagen: Lesen und schmunzeln.
© ghostwriterk
alais bugsbunny (ciao); trashwirter (dooyoo)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-30 18:59:18 mit dem Titel Jeder Band eine richtige Freude
Asterix ist ein Comic, den ich ab und zu immer mal wieder lese. Grund dafür ist sicher der Mix aus historischen Elementen und Schauplätzen, in denen das ein oder mal ein Thema der heutigen Zeit „behandelt\" wird. Bei den Bänden wie „Der große Graben\", Obelix GmbH Co.KG oder die Odyssee sind dir Zusammenhänge ganz offensichtlich, bei einer Vielzahl der anderen Geschichten finden sich ebenfalls Bezugspunkte zur Gegenwart.
Diese Geschichten sind dann so komisch geschrieben und gezeichnet, das es auch beim zwanzigsten mal noch Freude macht, sie zu lesen. Schon die Namen der an der Handlung beteiligten Figuren sind zum lachen und sagen eine Menge über die Figur selbst aus. Bei Namen wie Majestix, oder Methusalix bei den Galliern oder Nixalsverdrus oder Bockschus bei den Römern kann sich der Leser jedenfalls ein gutes Bild der Figur machen. Urkomisch sind dann auch noch die Wortspielereien, die in den Dialogen auftauchen. Leider macht sich hier ab Band 25 der Tod von Rene Goscinny bemerkbar. Dessen Wortwitz ist unerreicht.
Einen Teil dieser Wortspiele habe ich erst Verstanden, nachdem ich mir eine Sonderedition mit Lexikon gekauft habe. In dieser Edition wird dann erklärt, was es mit dem ein oder anderen Namen auf sich hat, von welcher Person ein historischer Satz stammt, oder was es mit einem Handlungsort auf sich hat. Alles in allem machen diese Informationen die Geschichten sehr viel interessanter und meist auch viel komischer.
Das gleiche gilt auch für die Figuren, die in manchem Band vorkommen. Da ist manch eine bekannte Persönlichkeit mal in einem oder zwei Bildern „verewigt\" worden (natürlich zum Schießen komisch). Aber nicht nur deshalb sind die Bilder für mich so interessant. Hier stecken eine Menge an Details drin. Manche Bilder sind nur aufgrund der Details für mich einige Lacher wert. Ob es nun die gestreßte Vogelfamilie ist, die sich zu Fuß auf den Weg zum Umzug macht, das Gesicht von Idefix oder ein unordentliches Römerlager. Außerdem sind die Bilder noch richtig gut gezeichnet und nicht mit irgendwelchen 08/15 Hintergrundbildern gefüllt, wie das bei anderen Comics der meist der Fall ist.
Was mir dann noch gefällt, ist die Darstellung der Figuren und die immer wiederkehrenden kleinen Episoden. Die Figuren haben Züge, wie jeder Mensch, mit stärken und schwächen. Es sind keine Überlebensgroßen Supermänner oder Helden, die sich in vielen anderen Comics finden. Bei den Gags, die immer wieder vorkommen, haben es mit die beiden folgenden am meisten angetan. Die Schlägereien mit den Piraten auf See und die im Dorf untereinander, bei der meist die Fische fliegen. Diese Teile kommen eigentlich fast immer vor, aber in immer neuen Variationen, so daß sie nie langweilig geworden sind. Es ist eher das Gegenteil der Fall, denn bei einem neuen Band frage ich mich, welche neue Variante denn jetzt kommt. Ohne diese Episoden würde den Geschichten richtig etwas fehlen. Da gehören dann auch die lateinischen Sprüche des alten, holzbeinigen Piraten oder die Aussprache von „Baba\" dazu.
Es gibt noch eine Menge mehr in den Geschichten zu lesen und zu entdecken, alles zu beschreiben würde wohl ein Buch füllen. Asterix ist für mich ein zeitloser Comic, der mir und vielen anderen Menschen noch viel Spaß beim lesen bringen wird. Das wird sich auch nach dem 30. mal lesen nicht ändern.
© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)
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