Compo Ameisen-frei Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Handhabung:
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Ergiebigkeit:
- Wirkung:
Erfahrungsbericht von gerkzeit
Ameisen
Pro:
relativ umweltfreundlich
Kontra:
ist trotzdem ein Gift
Empfehlung:
Ja
Ameisen sind ein nützliches Völkchen wenn man sie dort findet wo sie
hingehören. Krabbeln sie einem jedoch über den Küchentisch, dann bekommen
sie von ihren Entdeckern eher ein erschrockenes \"iiiiii\", als all die
Schutzmassnahmen, die den so nützlichen Waldameisen zuteil werden. Mir
liefen sie zwar noch nicht über das Mittagessen, - habe ich aber in meiner
Dienststelle den Blick von meinem Schreibtisch in die Halle schweifen
lassen, entdeckte ich auch hin und wieder einmal solch ein kleines Getier. Da
diese mich zunächst nicht sonderlich störten, ergriff ich natürlich auch
keine Gegenmaßmaßnahmen. Im Gegenteil, ich hielt mit meiner Entdeckung sogar
außen vor, um meine Amerikaner nicht zum Einsatz chemischer Waffen zu
provozieren. Dies schienen die klugen Insekten schnell begriffen zu haben
und bauten den zunächst wenig genutzten Weg schnell zu einer viel
frequentieren Hauptverkehrsader aus. Nun fing ich natürlich an über eine
Bekämpfung nachzudenken, zumal sie auch bei meinen Fahrschülern langsam für
Unruhe sorgten. Als aber dann einmal ein kleines Mädchen, dass mit ihren
Babysitter auf ihre am Test teilnehmenden Mutter wartete, damit begann die
kleinen Tierchen zu verspeisen, da wusste ich, eine Bekämpfung tut not. Die Verspeisung jenes Getiers wäre zwar die umweltfreundlichste Methode gewesen um die Tierchen
loszuwerden, ob das aber auf die Dauer dem Magen des kleinen Mädchens
bekommen wäre, wage ich zu bezweifeln. Alle Hausmittelchen (Zuckerwasser
usw.) zogen sogar noch mehr Insekten an. Wenn ich mich vor der US-Chemie
schützen wollte (Die Army nimmt es nicht so genau mit Umweltschutz) dann musst
ich mir ein Mittel vom deutschen Markt besorgen, das zwar bestimmt auch
nicht ungiftig ist, jedoch bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten darf.
Mehr durch Zufall als gezielt, kam ich auf Combo Ameisenfrei.
Inhalt und Preis.
Für die 400ml Dose bezahlte ich 6.50 Euro beim Baumarkt. Die Dose war in
einem abgeschlossenen Schrank, der ohne Verkäufer mit entsprechenden
Schlüssel nicht geöffnet werden konnte. Das Mindestalter um dieses Mittel zu
erwerben ist dort auf 18 Jahre festgesetzt. Inhaltsstoffe wie Cypermethrin und
Chlorphyrifos erfordern einen verantwortungsbewussten Umgang. Denn: was für
Ameisen tödlich ist, kann für Menschen nicht ungefährlich sein. Aus diesem
Grunde ist dieses Mittel von kleinen und auch „erwachsen“ Kindern
fernzuhalten.
Anwendung
Compo Ameisenfrei ist ein Gift und sollte deshalb nicht in geschlossenen
Räumen verwendet werden. Körperkontakt und die Aufbewahrung in der Nähe von
Lebensmitteln ist zu vermeiden um eine Verwechslung mit jenem auszuschließen. Den
entsprechenden Hinweis findet man auch der Verpackung. Mein Ameisenproblem
bestand damals und auch heute immer wieder einmal in der Halle unserer
Fahrschule. Nun ja, kein großes Problem, ich verfolgte ganz einfach die
Ameisenstrasse und fand recht schnell die Stelle an der die kleinen Krabbler
eindrangen. Es war der Seiteneingang unseres Gebäudes, den unsere Schüler
als Raucherecke missbrauchen. Die Ecken, Kanten, Fugen und kleine Ritzen
eingesprüht, am besten nachts (Kein Publikumsverkehr und auch die Ameisen
sind nicht so aktiv) und nach wenigen Tagen ist das Problem relativ
gesundheitsschonend gelöst. Hätte ich die US-Kammerjäger gerufen, die hätten
irgendwelches Sprüh im Gebäude verteilt ohne groß auf irgendwelche
Bestimmungen zu achten. Das brauche ich nun wirklich mit.
Die Verpackung
Das Mittel ist ein Spray und wird in einer 400ml fassenden Dose abgefüllt.
Der schlichte Behälter ist mit einem großen Etikett ausgestattet, auf dem
sich das Firmenlogo und der Name des Mittels befindet. Unterhalb des Namens
wird beschrieben wie das Mittel anzuwenden ist, beziehungsweise was zu
vermeiden ist. Jeder Platz außerhalb eines Gebäudes, der von den Insekten als Ameiseneingang missbraucht werden kann, wird als Einsatzgebiet beschrieben. (Es ist auch darauf zu achten die Lieblingsplätze unserer Hunde und
Hauskatzen zu vermeiden. Sonst wird Gift eingeschnüffelt. ) Außerdem befindet sich noch ein Hinweis darauf,
dass das Treibmittel FCKW-frei ist. Ein Umstand, der unserer Umwelt zugute
kommt. Auf der Verpackung wird hingewiesen, dass es sich bei Compo um ein umweltfreundliches Mittel handelt. Es ist aber trotzdem ein Gift und ich meine man sollte es wirklich nur anwenden wenn die Plage zu groß wird.
Mein Fazit:
Nachdem ich die Ritzen und Fugen an den Eingängen besprüht hatte, wurden sie von den Ameisen nicht mehr benutzt. Am darauffolgenden Tag konnte ich nicht sehr viele tote Insekten entdecken. Sie hielten sich lediglich von dieser Stelle und somit auch aus dem Gebäude der US-Fahrschule in Schweinfurt fern. Also würde ich dieses Mittel eher als vorbeugendes, als ein bekämpfendes Mittel bezeichnen. Beim Besprühen der betreffenden Stellen wurde zwar ein unangenehmer Geruch verursacht, der auch ins Gebäudeinnere vordrang, jedoch am nächsten Morgen war dieser relativ schnell wieder verzogen. Egal wie umweltfreundlich Compo Ameisenfrei bezeichnet wird, es ist und bleibt ein Gift und sollte nur im äußersten Notfall verwendet werden. Für die Ameisen die sich noch im Gebäude befanden, hatte ich dann doch lieber wieder die altbekannten Hausmittel, wie Zuckerwasser auf einen Teller, angewandt. Ob für die Ameisen dieser Ertrinkungstod angenehmer war bleibt allerdings fraglich..
hingehören. Krabbeln sie einem jedoch über den Küchentisch, dann bekommen
sie von ihren Entdeckern eher ein erschrockenes \"iiiiii\", als all die
Schutzmassnahmen, die den so nützlichen Waldameisen zuteil werden. Mir
liefen sie zwar noch nicht über das Mittagessen, - habe ich aber in meiner
Dienststelle den Blick von meinem Schreibtisch in die Halle schweifen
lassen, entdeckte ich auch hin und wieder einmal solch ein kleines Getier. Da
diese mich zunächst nicht sonderlich störten, ergriff ich natürlich auch
keine Gegenmaßmaßnahmen. Im Gegenteil, ich hielt mit meiner Entdeckung sogar
außen vor, um meine Amerikaner nicht zum Einsatz chemischer Waffen zu
provozieren. Dies schienen die klugen Insekten schnell begriffen zu haben
und bauten den zunächst wenig genutzten Weg schnell zu einer viel
frequentieren Hauptverkehrsader aus. Nun fing ich natürlich an über eine
Bekämpfung nachzudenken, zumal sie auch bei meinen Fahrschülern langsam für
Unruhe sorgten. Als aber dann einmal ein kleines Mädchen, dass mit ihren
Babysitter auf ihre am Test teilnehmenden Mutter wartete, damit begann die
kleinen Tierchen zu verspeisen, da wusste ich, eine Bekämpfung tut not. Die Verspeisung jenes Getiers wäre zwar die umweltfreundlichste Methode gewesen um die Tierchen
loszuwerden, ob das aber auf die Dauer dem Magen des kleinen Mädchens
bekommen wäre, wage ich zu bezweifeln. Alle Hausmittelchen (Zuckerwasser
usw.) zogen sogar noch mehr Insekten an. Wenn ich mich vor der US-Chemie
schützen wollte (Die Army nimmt es nicht so genau mit Umweltschutz) dann musst
ich mir ein Mittel vom deutschen Markt besorgen, das zwar bestimmt auch
nicht ungiftig ist, jedoch bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten darf.
Mehr durch Zufall als gezielt, kam ich auf Combo Ameisenfrei.
Inhalt und Preis.
Für die 400ml Dose bezahlte ich 6.50 Euro beim Baumarkt. Die Dose war in
einem abgeschlossenen Schrank, der ohne Verkäufer mit entsprechenden
Schlüssel nicht geöffnet werden konnte. Das Mindestalter um dieses Mittel zu
erwerben ist dort auf 18 Jahre festgesetzt. Inhaltsstoffe wie Cypermethrin und
Chlorphyrifos erfordern einen verantwortungsbewussten Umgang. Denn: was für
Ameisen tödlich ist, kann für Menschen nicht ungefährlich sein. Aus diesem
Grunde ist dieses Mittel von kleinen und auch „erwachsen“ Kindern
fernzuhalten.
Anwendung
Compo Ameisenfrei ist ein Gift und sollte deshalb nicht in geschlossenen
Räumen verwendet werden. Körperkontakt und die Aufbewahrung in der Nähe von
Lebensmitteln ist zu vermeiden um eine Verwechslung mit jenem auszuschließen. Den
entsprechenden Hinweis findet man auch der Verpackung. Mein Ameisenproblem
bestand damals und auch heute immer wieder einmal in der Halle unserer
Fahrschule. Nun ja, kein großes Problem, ich verfolgte ganz einfach die
Ameisenstrasse und fand recht schnell die Stelle an der die kleinen Krabbler
eindrangen. Es war der Seiteneingang unseres Gebäudes, den unsere Schüler
als Raucherecke missbrauchen. Die Ecken, Kanten, Fugen und kleine Ritzen
eingesprüht, am besten nachts (Kein Publikumsverkehr und auch die Ameisen
sind nicht so aktiv) und nach wenigen Tagen ist das Problem relativ
gesundheitsschonend gelöst. Hätte ich die US-Kammerjäger gerufen, die hätten
irgendwelches Sprüh im Gebäude verteilt ohne groß auf irgendwelche
Bestimmungen zu achten. Das brauche ich nun wirklich mit.
Die Verpackung
Das Mittel ist ein Spray und wird in einer 400ml fassenden Dose abgefüllt.
Der schlichte Behälter ist mit einem großen Etikett ausgestattet, auf dem
sich das Firmenlogo und der Name des Mittels befindet. Unterhalb des Namens
wird beschrieben wie das Mittel anzuwenden ist, beziehungsweise was zu
vermeiden ist. Jeder Platz außerhalb eines Gebäudes, der von den Insekten als Ameiseneingang missbraucht werden kann, wird als Einsatzgebiet beschrieben. (Es ist auch darauf zu achten die Lieblingsplätze unserer Hunde und
Hauskatzen zu vermeiden. Sonst wird Gift eingeschnüffelt. ) Außerdem befindet sich noch ein Hinweis darauf,
dass das Treibmittel FCKW-frei ist. Ein Umstand, der unserer Umwelt zugute
kommt. Auf der Verpackung wird hingewiesen, dass es sich bei Compo um ein umweltfreundliches Mittel handelt. Es ist aber trotzdem ein Gift und ich meine man sollte es wirklich nur anwenden wenn die Plage zu groß wird.
Mein Fazit:
Nachdem ich die Ritzen und Fugen an den Eingängen besprüht hatte, wurden sie von den Ameisen nicht mehr benutzt. Am darauffolgenden Tag konnte ich nicht sehr viele tote Insekten entdecken. Sie hielten sich lediglich von dieser Stelle und somit auch aus dem Gebäude der US-Fahrschule in Schweinfurt fern. Also würde ich dieses Mittel eher als vorbeugendes, als ein bekämpfendes Mittel bezeichnen. Beim Besprühen der betreffenden Stellen wurde zwar ein unangenehmer Geruch verursacht, der auch ins Gebäudeinnere vordrang, jedoch am nächsten Morgen war dieser relativ schnell wieder verzogen. Egal wie umweltfreundlich Compo Ameisenfrei bezeichnet wird, es ist und bleibt ein Gift und sollte nur im äußersten Notfall verwendet werden. Für die Ameisen die sich noch im Gebäude befanden, hatte ich dann doch lieber wieder die altbekannten Hausmittel, wie Zuckerwasser auf einen Teller, angewandt. Ob für die Ameisen dieser Ertrinkungstod angenehmer war bleibt allerdings fraglich..
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