Die Päpstin (Taschenbuch) / Donna Woolfolk Cross Testbericht

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Summe aller Bewertungen
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- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von biestchen
Mittelmäßiger Roman
Pro:
zügig zu lesen
Kontra:
immer wiederholenden Beschreibungen, die einen dann schon wieder zu nervig werden
Empfehlung:
Nein
Da dieses Buch meine Freundin so gut gefallen hatte, hab ich es mir auch mal unter die Lupe genommen, da wir in sachen Bücher wirklich immer den gleichen Geschmack haben, aber diesmal.......also neee.
Inhalt:
Als Tochter eines Priesters und einer heidnischen Mutter wächst Johanna in den frühen Tagen des 9. Jahrhunderts auf. Sie wird, wie alle Mädchen, zur Hausfrau erzogen, doch Johanna interessiert sich viel mehr für die Studien ihrer Brüder.
Von dem Interesse der kleinen Schwester angetan unterrichtet Matthias sie heimlich, da es als unnatürlich angesehen wurde, wenn Frauen lesen und schreiben lernen.
Doch schon nach kurzer Zeit stirbt er und Johanna versucht ihre Studien alleine weiterzuführen, da sie das Wissen ihres anderen Bruders schon lange überholt hat.
Bis der Vater eines Tages Besuch von dem Pädagogen Aeskulapius erhält, der die Intelligenz des Mädchens erkennt und sie fördert.
Er ermöglicht es ihr an der berühmten Scola in Dorstadt zu studieren, wo sie sich ständig gegen den grausamen Magister Oda und ihre Studienkollegen behaupten muß.
Nur Gerold, ein Ritter bei dessen Familie sie lebt, glaubt an sie.
Als sie, nach einem Überfall der Normannen Dorstadt als einzige Überlebende verlassen muß, flüchtet sie, als Mann verkleidet, in das Kloster Fulda, wo sie als Mönch ihre Studien weiterführt und eine Ausbildung zum Medikus erhält.
Als sie schwer erkrankt muß sie aus dem Kloster flüchten, damit man nicht entdeckt, daß sie eine Frau ist. Gute Freunde, die ihr Geheimnis bewahren, pflegen die gesund und Johanna beschließt nach Rom zu gehen.
Dort wird sie durch ihre überragenden medizinische Kenntnissen bald zum Leibarzt von Paps Sergius ernannt.
Auch nach seinem Tot bleibt Johanna als Minister im Gefolge von Papst Leo und wird nach seinem Tot zum Papst ernannt. Sie schafft es, ihr Geheimnis bis zu ihrem Tod zu wahren.
Meine Meinung:
Die Päpstin ist für mich nur ein mittelmäßiger Roman. Die Story hätte einen guten Stoff abgegeben, doch wahrscheinlich hat die Autorin sich im historischen Quellenstudium (ich hoffe sie hat Quellen hinzugezogen!)etwas verzettelt, so wirkt die ganze Handlung etwas hölzern.
Im Prinzip handelt es sich um eine Love-story mit starken amerikanischen Einfluß, die einen etwas platten, französischen Schluß hat. Literarisch unelegant sind die sich immer wiederholenden Beschreibungen der Häuser und Städte. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Die Figuren werden recht eindimensional dargestellt - entweder grundgut oder bitterböse, dadurch wirken sie auf mich wenig farbig, facettenreich und geben, z.B. Johanna als Heldin, wenig Möglichkeit zur Identifikation. Das Buch hat mich ein wenig enttäuscht.
Ganz pädagogisch das Positive zum Schluß: Man kann es zügig durchlesen, es hinterläßt aber keinen bleibenden Eindruck. Auch rechne ich der Autorin positiv an, daß sie sich an so eine schwerzugängliche Zeit, was den Informationsstand betrifft, wie das frühe Mittelalter herangewagt hat.
Inhalt:
Als Tochter eines Priesters und einer heidnischen Mutter wächst Johanna in den frühen Tagen des 9. Jahrhunderts auf. Sie wird, wie alle Mädchen, zur Hausfrau erzogen, doch Johanna interessiert sich viel mehr für die Studien ihrer Brüder.
Von dem Interesse der kleinen Schwester angetan unterrichtet Matthias sie heimlich, da es als unnatürlich angesehen wurde, wenn Frauen lesen und schreiben lernen.
Doch schon nach kurzer Zeit stirbt er und Johanna versucht ihre Studien alleine weiterzuführen, da sie das Wissen ihres anderen Bruders schon lange überholt hat.
Bis der Vater eines Tages Besuch von dem Pädagogen Aeskulapius erhält, der die Intelligenz des Mädchens erkennt und sie fördert.
Er ermöglicht es ihr an der berühmten Scola in Dorstadt zu studieren, wo sie sich ständig gegen den grausamen Magister Oda und ihre Studienkollegen behaupten muß.
Nur Gerold, ein Ritter bei dessen Familie sie lebt, glaubt an sie.
Als sie, nach einem Überfall der Normannen Dorstadt als einzige Überlebende verlassen muß, flüchtet sie, als Mann verkleidet, in das Kloster Fulda, wo sie als Mönch ihre Studien weiterführt und eine Ausbildung zum Medikus erhält.
Als sie schwer erkrankt muß sie aus dem Kloster flüchten, damit man nicht entdeckt, daß sie eine Frau ist. Gute Freunde, die ihr Geheimnis bewahren, pflegen die gesund und Johanna beschließt nach Rom zu gehen.
Dort wird sie durch ihre überragenden medizinische Kenntnissen bald zum Leibarzt von Paps Sergius ernannt.
Auch nach seinem Tot bleibt Johanna als Minister im Gefolge von Papst Leo und wird nach seinem Tot zum Papst ernannt. Sie schafft es, ihr Geheimnis bis zu ihrem Tod zu wahren.
Meine Meinung:
Die Päpstin ist für mich nur ein mittelmäßiger Roman. Die Story hätte einen guten Stoff abgegeben, doch wahrscheinlich hat die Autorin sich im historischen Quellenstudium (ich hoffe sie hat Quellen hinzugezogen!)etwas verzettelt, so wirkt die ganze Handlung etwas hölzern.
Im Prinzip handelt es sich um eine Love-story mit starken amerikanischen Einfluß, die einen etwas platten, französischen Schluß hat. Literarisch unelegant sind die sich immer wiederholenden Beschreibungen der Häuser und Städte. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Die Figuren werden recht eindimensional dargestellt - entweder grundgut oder bitterböse, dadurch wirken sie auf mich wenig farbig, facettenreich und geben, z.B. Johanna als Heldin, wenig Möglichkeit zur Identifikation. Das Buch hat mich ein wenig enttäuscht.
Ganz pädagogisch das Positive zum Schluß: Man kann es zügig durchlesen, es hinterläßt aber keinen bleibenden Eindruck. Auch rechne ich der Autorin positiv an, daß sie sich an so eine schwerzugängliche Zeit, was den Informationsstand betrifft, wie das frühe Mittelalter herangewagt hat.
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.09.2004, 17:30 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichHi, die Meinung ist gut, aber schreibe doch Deine eigene Inhaltsangabe ... Oder bist Du Ute ? Gruß, Sven (Zoobremia)
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