Cultures - Die Entdeckung Vinlands (PC Strategiespiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Tschico

Zu viele Ähnlichkeiten mit den Siedlern...

Pro:

Man hat mehr Möglichkeiten, das Leben der Untertanen zu beeinflussen.

Kontra:

Etwas zu sehr von den Siedlern kopiert.

Empfehlung:

Ja

... haben die Vikinger in „Cultures“. Nachdem ich ein paar Stunden gespielt hatte, war es unverkennbar, Funatics (Hersteller von Cultures) hat doch ziemlich stark bei Blue Byte abgekupfert. Damit hat es Funatics aber geschafft, mich alten Siedler-Fan auch für die Vikinger zu begeistern.

Spielablauf
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Bei Cultures handelt es sich um ein typisches Aufbauspiel. Man fängt an, ein paar Zelte zu bauen, damit die Vikinger ein Dach über den Kopf haben und sich vermehren können. Dann sollte man sich schleunigst um die Nahrungsmittelproduktion kümmern. Hier hat man die Wahl zwischen Fischern, Jägern, Farmen oder Obstplantagen. Da die Vikinger aber kein pures Getreide essen, muß noch eine Mühle, ein Brunnen und eine Bäckerei gebaut werden. Im Gegensatz zu den Siedler benötigen die Arbeiter hier kein Werkzeug um ihre Berufe auszuüben. Holz- bzw. Eisenwerkzeuge, die es gibt, verbessern lediglich die Produktivität, sind aber nicht zwingend notwendig. Bei „Cultures“ müssen die Arbeiter ihre Berufe erst erlernen.
Hat man genügend Nahrung kann man sich um das weitere Wohlergehen seiner Vikinger kümmern. Mit Geschirr, Schuhen, Möbeln kann man sie erst richtig glücklich machen. Diese müssen natürlich auch erst in mehreren Produktionsabläufen hergestellt werden. Verantwortlich für das Wohlergehen der Männer sind hauptsächlich die Frauen. Sie können keine Berufe erlernen, sondern sind für das Kinder kriegen, den Haushalt und das Wohlergehen ihres Mann verantwortlich. Mich wundert ein bißchen, daß es hier keine Probleme mit irgendwelchen Frauenvereinen gab.*fg* Gerade wenn man einen erhöhten Bedarf an Leuten hat, sind die Frauen die reinsten ... .

Der größte Unterschied zu den Siedlern besteht bei Cultures in der Möglichkeit seine Vikinger mehr oder weniger direkt zu steuern. Konnte man bei den Siedlern nur zu gucken, was die Kleinen so treiben, kann man bei Cultures direkt in das Leben der Vikinger eingreifen. Man kann bestimmen wen sie heiraten, wo sie wohnen, ob sie einen Jungen oder ein Mädchen bekommen, welchen Beruf sie erlernen und wo sie arbeiten sollen. Auch ist die Zahl der Untertanen wesentlich geringer, als bei den Siedlern. Am Anfang jeder Mission hat man ca. 10 Vikinger zur Verfügung und jeder Neue muß mühsam gezeugt und geboren werden und das dauert seine Zeit.
Durch diese Prozedur des Kinderkriegens dauert es sehr lange bis man eine funktionierende Siedlung aufgebaut hat und die Missionen ziehen sich dementsprechend in die Länge. Trotz des Zeitraffers sind sehr schnell ein paar Stunden vergangen bis man eine Mission erfolgreich beendet hat.

Grafik
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Die Grafik ist der von den Siedlern sehr ähnlich, für meine Begriffe sogar etwas besser. Es gibt eindeutig mehr Details. Die Figuren und die verschiedenen Häuser sind recht nett animiert.
In der Siedlersprache heißt das wohl "knufflig" *ggg*.

Sound
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Den Sound habe ich bereits nach wenigen Stunden ausgestellt. Von den Vikinger hört man meistens nur ein komisches Stöhnen und die 20 Hintergrundlieder gehen einem auch sehr schnell auf den Wecker. Hier könnte man schon etwas mehr erwarten.

Steuerung
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Die Steuerung des Spiel ist sehr einfach und dank des Tutorials sehr schnell zu erlernen. Weiterhin ist im Handbuch alles notwendige noch einmal sehr gut beschrieben.

Zu bemängeln sind allerdings die Statistiken über die vorhandenen Warenbestände, Personen, usw. Die sind etwas unübersichtlich und gewöhnungsbedürftig. Hier hat sich Blue Byte mehr einfallen lassen.

Preis
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Gekauft habe ich das Spiel, inklusive dem Add-On für 10 Euro, die ist es auf alle Fälle wert. Auch wenn der Suchfaktor und der Spielspaß nicht ganz so hoch wie bei den Siedlern ist, macht es doch auch nach 4 Wochen immer noch Spaß zu spielen. Mir stellt sich nur eine Frage, warum das Spiel „Cultures“ heißt, den im Gegensatz zu den Siedlern hat man hier nur eine Kultur, die Vikinger.

Systemanforderungen
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Zum Spielen benötigt man mindestens einen Prozessor mit 266 Mhz und 64 MB RAM. Auf so einem System spiele ich ab und zu das Spiel, aber von Spielspaß kann hier keine Rede sein. Es sollte schon etwas mehr sein. Normalerweise läuft es bei mir auf einem 1200er AMD mit 512 MB und einer Geforce2 GTS. Hier kann man auch mit einer hohen Auflösung und vielen Details usw. sehr gut spielen.

Fazit
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Bis auf den Sound ist Cultures ein sehr gutes Spiel und für 10 Euro kann ich es jeden empfehlen, der eine Schwäche für Aufbauspiele hat.

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