Dalwhinnie Single Malt Scotch Wisky Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
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Erfahrungsbericht von Veterano
Dalwhinnie Distillers Edition
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Dalwhinnie stammt aus der höchsten Brennerei Schottlands. Sie liegt auf 326 Meter in den Highlands. Die Region wird der Speyside zugeordnet, obwohl die eigentliche Lage der Speyside-Brennereien etwa 40 km von der Dalwhinnie-Destillery entfernt sind. Die Speyside ist bekannt für ihre hervorragenden Single-Malts. Bekannte Namen sind hierfür Macallan oder ein Aberlour. Der Dalwhinnie hingegen ist nicht ganz so bekannt, was eigentlich sehr schade ist.
Der Name Dalwhinnie stammt aus dem Gälischen und bedeutet Versammlungsplatz. Das gleichnamige Dorf befindet sich an der Kreuzung alter Verbindungswege. Bei der Eröffnung 1897 hieß die Destillery zunächst Strathspey. Der Whisky von Dalwhinnie ist ein wichtiger Bestandteil der Blends von Buchanan. Die Dalwhinnie-Destillery gehört den United Destillers (UVD) und neben Gragganmore, Glenkinchie, Oban, Lagavulin und Talisker zu den Classic Malts of Scotland (böse Zungen behaupten der Dalwhinnie sei der schlechteste der Classic Malts, das will ich aber hiermit widerlegen)
Ich habe den Dalwhinnie Distillers Edition bei www.thewhiskystore.de für knapp 57,00 EUR erstanden. Der Whisky ist im Jahr 1981 gebrannt worden und im Jahr 2001 abgefüllt. Den normalen Dalwhinnie (15 Jahre) bekommt man dort für ca. 35,00 EUR.
Die Verpackung besteht aus einem blaugrauen Karton und ist mit reichlich Gold verziert. Die bauchige ungefärbte Flasche bietet einen guten Einblick auf das Lebenswasser, welches bernsteinfarben schimmert. Der Alkoholgehalt beträgt 43 vol %.
Der Unterschied zu dem 15 jährigen Dalwhinnie zu der Distillers Edition liegt darin, dass neben den 5 Jahren Reifungsunterschied die Schlussreifung im Oloroso Fass erfolgt. Der Oloroso ist ein sehr intensiver Sherry und dieser Geschmack geht natürlich auf den Whisky über.
Bei der Verkostung unterscheide ich unter zwei verschiedene Gläser
1. Das Nosing-Glas (welches auch von Michael Jackson dem Whisky-Guru verwendet wird) Form: tulpenförmig nach oben verjüngend
2. Das Riedel Sommeliers Single Malt Whisky Glas (in Zusammenarbeit mit Aberlour entstanden) Form: Kelchartig nach oben hin breiter werdend
1.1 Duft: Oloroso, Lakritze, Gras
1.2 Geschmack: Sehr süßer Beginn, Honig, Zitrusfrüchte, die Sherrysüße unterstützt die leichte Torfigkeit des Dalwhinnie
1.3 Abgang: sehr langer Abgang; Rauch und Eiche; Torf
2.1 Duft: Oloroso; Rauch
2.2 Geschmack: Oloroso; Torf ist deutlicher erkennbar; Eiche
2.3 Abgang: sehr langer Abgang; Rauch und Torf; eine Spur von Vanille; wärmend
Beim Dalwhinnie ist das Nosing-Glas die deutlich bessere Wahl. Der Whisky ist ideal geeignet nach dem Essen oder am Abend zu einem schönen Buch.
Fazit: der Dalwhinnie Distillers Edition ist ein hervorragender Whisky den man nur empfehlen kann. Im Vergleich zu den anderen Classic-Malts ziehe ich den Cragganmore vor. Der Lagavulin (Islay-Whisky) soll auch noch Top sein, das muss ich aber noch ausprobieren.
Prost denn
Euer Veterano
Der Name Dalwhinnie stammt aus dem Gälischen und bedeutet Versammlungsplatz. Das gleichnamige Dorf befindet sich an der Kreuzung alter Verbindungswege. Bei der Eröffnung 1897 hieß die Destillery zunächst Strathspey. Der Whisky von Dalwhinnie ist ein wichtiger Bestandteil der Blends von Buchanan. Die Dalwhinnie-Destillery gehört den United Destillers (UVD) und neben Gragganmore, Glenkinchie, Oban, Lagavulin und Talisker zu den Classic Malts of Scotland (böse Zungen behaupten der Dalwhinnie sei der schlechteste der Classic Malts, das will ich aber hiermit widerlegen)
Ich habe den Dalwhinnie Distillers Edition bei www.thewhiskystore.de für knapp 57,00 EUR erstanden. Der Whisky ist im Jahr 1981 gebrannt worden und im Jahr 2001 abgefüllt. Den normalen Dalwhinnie (15 Jahre) bekommt man dort für ca. 35,00 EUR.
Die Verpackung besteht aus einem blaugrauen Karton und ist mit reichlich Gold verziert. Die bauchige ungefärbte Flasche bietet einen guten Einblick auf das Lebenswasser, welches bernsteinfarben schimmert. Der Alkoholgehalt beträgt 43 vol %.
Der Unterschied zu dem 15 jährigen Dalwhinnie zu der Distillers Edition liegt darin, dass neben den 5 Jahren Reifungsunterschied die Schlussreifung im Oloroso Fass erfolgt. Der Oloroso ist ein sehr intensiver Sherry und dieser Geschmack geht natürlich auf den Whisky über.
Bei der Verkostung unterscheide ich unter zwei verschiedene Gläser
1. Das Nosing-Glas (welches auch von Michael Jackson dem Whisky-Guru verwendet wird) Form: tulpenförmig nach oben verjüngend
2. Das Riedel Sommeliers Single Malt Whisky Glas (in Zusammenarbeit mit Aberlour entstanden) Form: Kelchartig nach oben hin breiter werdend
1.1 Duft: Oloroso, Lakritze, Gras
1.2 Geschmack: Sehr süßer Beginn, Honig, Zitrusfrüchte, die Sherrysüße unterstützt die leichte Torfigkeit des Dalwhinnie
1.3 Abgang: sehr langer Abgang; Rauch und Eiche; Torf
2.1 Duft: Oloroso; Rauch
2.2 Geschmack: Oloroso; Torf ist deutlicher erkennbar; Eiche
2.3 Abgang: sehr langer Abgang; Rauch und Torf; eine Spur von Vanille; wärmend
Beim Dalwhinnie ist das Nosing-Glas die deutlich bessere Wahl. Der Whisky ist ideal geeignet nach dem Essen oder am Abend zu einem schönen Buch.
Fazit: der Dalwhinnie Distillers Edition ist ein hervorragender Whisky den man nur empfehlen kann. Im Vergleich zu den anderen Classic-Malts ziehe ich den Cragganmore vor. Der Lagavulin (Islay-Whisky) soll auch noch Top sein, das muss ich aber noch ausprobieren.
Prost denn
Euer Veterano
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