Danone Actimel Drink Orange Testbericht

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ab 9,75
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Grad der Süße:  hoch
  • Gesundheitsfaktor:  gering

Erfahrungsbericht von RotTigerchen

Gebt 8 auf Eure Gesundheit

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Grad der Süße:  durchschnittlich
  • Gesundheitsfaktor:  sehr gering
  • Kaufanreiz:  Verpackung

Pro:

lecker und gesund

Kontra:

vielleicht etwas zu viel Kalorien

Empfehlung:

Ja

Das Gesundheitsbewusstsein und die (Vor-)Sorge um selbige wird für unsere Spezies immer wichtiger. Die Lebensmittelindustrie hat das ziemlich schnell spitz bekommen und somit eine Vielzahl von Nahrungsergänzungsmitteln und sonstigen gesunden Sachen auf den Markt gebracht.

Wie ich dazu kam

Seit vielen vielen Monaten plagten mich Magenschmerzen und Darmbeschwerden mit unbekannter Herkunft. Mal schob ich es auf den Stress, dann wieder auf das „weibliche Problem“, welches einmal im Monat uns Frauen die Tage versaut… (was für ein Wortspiel…), dann war es wieder mein Kaffeekonsum.

Oft bin ich schon im Supermarkt an den Kühlregalen gestanden und habe mir gedacht, was mag das für ein Fläschchen sein, was da so umworben wird. Kann der Inhalt, probiotische Kulturen mit einem unaussprechlichen Namen, wirklich so toll sein? Ich konnte mich zu einem Kauf nie durchringen bis zu dem Tag, als ich wieder diese Magenprobleme hatte.

Hilfesuchend durchsurfte ich das Internet und wurde in der fündig. Alle Anzeichen sprachen dafür, dass meine Darmflora etwas durcheinandergeraten zu sein schien. Erstaunlicherweise sollte mir diese kleinen probiotischen Drinks aus dem Supermarkt helfen. Immerhin besser als irgendeine Pille, die ich zu schlucken hätte, zumal ich eh kein Fan von der derzeitigen Schulmedizin bin.

So führte mich also diesmal mein Weg gezielt zum Kühlregal im heimischen Supermarkt. Erst jetzt bemerkte ich doch die mittlerweile hohe Vielzahl der im Handel angebotenen „probiotischen Helferlein“ und wusste im ersten Moment wirklich nicht, für welchen ich mich entscheiden sollte.

Die einen waren mir zu klein und zu rosa, die anderen zu „no-name-trächtig“. Ich entschied mich dann für Actimel, die mir irgendwie am sympatischsten erschienen. Die Sorte für die ich mich entschied gab es u.a. in der Geschmacksrichtung Orange und da ich ein Orangenfan bin, zögerte ich also nicht weiter und lud gleich einen 8-erPack in den Einkaufswagen.

Was heißt eigentlich probiotisch?

Im großen und Ganzen werden die gesunden Bakterien im Magen-Darm-Trakt durch die Magen- und Gallensäure zerstört. Was zur Folge hat, dass ein Erreichen des Dickdarms unmöglich ist. Wobei diese Kulturen dort auch gute Dienste leisten können. Fixe Wissenschaftler wussten um dieses Phänomen und haben kurzerhand herausgefunden, wie man genau solche säureresistente Milchsäurebakterien züchtet, die gegen das aggressive Mileu im Magen-Darm-Trakt resistent sind. Es gibt hier 2 Arten, die diese Fähigkeit besitzen. Den LA1 Lactobacillus acidophilus und den LGG Lactobacillus Casein. Laut Tests der Wissenschaftler sollen bis zu 40% dieser Mikroorganismen den Weg durch den Magen und dem Dünndarm überleben, bevor sie sich in der Darmschleimhaut des Dickdarms gemütlich einnisten und da ihr positives Treiben vollziehen. Ihre Aktivität wirkt u.a. vorbeugend gegen Darminfekten und ist natürlich auch verdauungsfördernd, was wiederum im Gesamtbild die natürlichen Abwerkräfte stärkt.

Was muß man beachten? Am besten, man trinkt so ein Fläschchen auf nüchternen Magen und wartet z.B. mit dem ersten Kaffee am Morgen noch gut 1 Stunde. Ein Glas Wasser eine halbe Stunde zuvor getrunken, entsäuert etwas das Mileu im Magen und „verdünnt“ sozusagen die Säure etwas. Was zur Folge hat, dass es die gesunden Milchsäurebakterien es nicht ganz so schwer haben.

Was aber noch viel wichtiger ist, ist die wirklich regeleäßige und konstante Einnahme dieser kleinen „Helferlein“. Jeden Tag ein kleines Fläschchen – für eine Großfamilie jedoch mit unter ein teurer Spaß, denn es treffen sich hier Angebot und Nachfrage bei einem relativ hohen Preis. Sicherlich gibt es auch bei den Discountmärkten günstige Alternativen. Aber stellt sich da nicht die Frage, warum die günstiger sind? Wie wirksam sind diese? Hier tut ein Test unabhängiger Gremien Not, um Licht in diese „probiotische Kulturen“ zu bringen.

Übrigens, Leute die unter einer Laktoseintoleranz leiden (so wie ich leider auch), können grundsätzlich probiotische Produkte zu sich nehmen – vorausgesetzt, sie reagieren nicht mit der übelsten Form der Intoleranz, die sich schon bei mikroskopisch kleinsten Mengen Milchzucker bemerkbar macht. Die Milchsäurebakterien besitzen die Fähigkeit den unverträglichen Milchzucker abzubauen und ihn in Milchsäure umzwandeln. Die probiotischen Produkte sind demnach also auch noch förderlich, da sie im Körper eine Art Ersatz für das fehlende Laktase-Enzym bieten. Milchzucker wird als besser verwertet und damit wesentlich verträglicher.

Handling & Co. von Actimel

Die Verpackung des 8-Packs ist ein pfiffiges System und nennt sich Cluster-Clip. Man braucht die einzelnen Fläschchen eigentlich nur von Innen nach Außen ziehen und schwubbs hat mein eine Portion Gesundheit in der Hand..

Hat man die einzelnen Flaschen aus ihrem Karton befreit, hebt man sie am besten im Kühlschrank auf. Die gesunden Kulturen befinden sich allesamt in kleinen Kunststoff-Containern, die insgesamt jeder für sich 100 g schwer sind und als Deckel ein kleines Alu-Dach haben.

Vor Verzehr sollte man Actimel kräftig schütteln - zwar setzt sich meines Erachtens nichts ab, aber der Drink wird etwas schaumiger im Mund und es schmeckt einfach besser (kann aber auch Einbildung sein).

Mit 3-4 Schluck ist die kleine Flasche leer. Ich genieße jeden morgen eine kleine Flasche, die ich übrigens schon am Abend vorher aus dem Kühlschrank nehme, damit sie nicht eiskalt im Magen landet.

Geschmacklich würde ich es als orangig-ausgewogen bezeichnen, auch sind die kleinen Fruchtfleischstückchen, die nicht als störend oder zu groß empfunden werden, als angenehm zu beurteilen. Eine Geruchsprobe brauche ich sicherlich nicht weiter beschreiben, denn der Drink riecht genauso wie er schmeckt – eine feine Joghurt-Orangen-Note, die als nicht zu süß empfunden wird.

Übrigens, derer Spruch auf der Verpackung „Geben Sie 8 auf ihre Gesundheit“ passt wunderbar, denn gleich 8x kann man sich so eine Minikur geben und das doppelte Wortspiel ist einem sympathisch.

Weitere Infos zum Produkt


  • Hersteller & Hotline

    • Deutschland
      Danone GmbH
      81703 München
      Hotline: 0180-2226226 (6 €ent / Anruf)

    • Österreich
      Danone GesmbH Wien
      Hotline: 01-211-57-207


    Nährwerte

    • 88 kcal (soviel wie ein Apfel)
    • Eiweiß 2,7 g
    • Kohlenhydrate15,9 g
    • Fett 1,5 g


    Preis für einen 8-er Pack 2,00 und 3,00 Euro

    Zutaten dieses Milchmischerzeugnisses bei 2 % Fett im Milchanteil

    • Joghurt
    • entrahmte Milch
    • Zucker
    • Fruchtzuckerzubereitung (mit Aroma)
    • Traubenzucker und natürlich
    • eine Portion der kleinen Helferlein: L. Casei Defensis.


    Sonstiges
    Haltbar sind sie, je nach Kaufdatum, bei ca. + 8 °C mindestens 1-2 Wochen.

    Fazit
    Ich bevorzuge eigentlich die leichtere Version, aber der Abwechselung wegen, darf es auch schon mal ein Fläschchen dieser Gattung sein. Persönlich haben mir dieser probiotischer Drink schon nach wenigen Tagen. Magenschmerzen und auch unangenehme Blähungen sind verschwunden und ich fühle mich – oh Wunder – die Werbung hatte Recht – rundum wohl.

    Übrigens, derer Spruch auf der Verpackung „Geben Sie 8 auf ihre Gesundheit“ passt wunderbar, denn gleich 8x kann man sich so eine Minikur geben und das doppelte Wortspiel ist einem sympathisch

    In diesem Sinne,
    GEB 8 AUF EURE GESUNDHEIT

    Euer
    Rot-Tigerchen

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