Monty Python - Das Leben des Brian (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2011
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Erfahrungsbericht von hirni
90 Minuten Dauerlachen
Pro:
Lustig Humorvoll Zum Totlachen Unübertroffen
Kontra:
(Blasphemisch, Low Budget, Story)
Empfehlung:
Ja
Vor ein paar Tagen haben wir in der Schule den Film "Das Leben des Brian" (über unsere tollen Beamer 8-) ) in zwei Freistunden geguckt und hier ist auch schon ein Bericht darüber:
Kritik:
Vor über 2000 Jahren ist, wie jeder weiß, Jesus in einer Krippe geboren - das war ein sehr wichtiger Tag für die Menschheit. In der Nachbarkrippe allerdings ist zur selben Zeit der junge "Prian" äh Brian geboren. Durch die geografischen und zeitlichen Umstände wird der kleine schon direkt nach der Geburt von den Heiligen Drei Königen verwechselt, aber noch öfters als junger Mann für Jesus gehalten.
Gehen wir wieder 30 Jahre nach vorne, Brian ist also nun 30 Jahre alt und lebt als halb Jude, halb Römer (sein Vater war der Römer Nixus Minimus) bei seiner Mutter. An diesem Tag hält Jesus seine heilige Bergpredigt, die eben Brian mit seiner Mutter besucht, allerdings ist die Akkustik dort nicht so gut und sie können von der Entfernung nichts hören, noch dazu bricht ein Streit zwischen ein paar anderen Nebenstehenden aus, also gehen die beiden zur Steinigung - das findet die Mutter eh spannender.
Am nächsten Tag trifft Brian während der Kindervorstellung im Kolosseum, wo dieser als "Würstchenverkäufer" jobbt, auf die VVJ, die Volksfront Judäa, keinesfalls zu verwechseln mit der Jüdäischen Volksfront, die größten Feinde der VVJ. Während sich einer der Männer unter ihnen beschließt von nun an als Frau weiterzuleben, wird Brian bei ihnen aufgenommen. In der Nacht muss er auch schon seine erste Aufgabe erledigen: Er soll an der Villa von Pontius Pilatus "Römer geht nach Hause" (natürlich auf Lateinisch) schreiben, allerdings beherrscht er die Grammatik dieser Sprache nicht so gut, doch zu seinem Glück sieht in eine Wache und korrigiert erstmal seine Fehler, lässt ihn dann aber als Strafe die Aussage 100 Mal an der Villa schreiben?
Ich denke spätestens hier sollte jedem aufgefallen sein, dass der Film keineswegs ein ernstzunehmender Film ist, sondern britischer - und auch blasphemischer - Humor vom feinsten ist, wie man es von Monty Phyton gewohnt ist, hier aber eindeutig der Beste von allen.
Man muss sich natürlich auf diese Art von Humor einlassen, der wirklich herrlich blöd und sinnlos ist. So sind die Witze am Anfang noch eher etwas arm, dann wird es aber mit jeder Minute besser, die Darsteller übertreffen sich in jeder Szene wieder von neuem, so dass man sogar noch nach den Film über den ganzen Klamauk lachen muss, wenn man nur wieder drüber nachdenkt z.B. der schwul-schwirkende Pontius Pilatus, der Probleme mit der Aussprache und einen guten Freund namens "Schwanzus Longus" hat, oder die absolute Krönung eines jeden Schwachsinns: Die Kreuzigung.
Man muss jedoch hinzu sagen, dass der Film ziemlich Low Budget ist, was allerdings nicht weiters auffällt, da man keine neuen Geräte braucht, aber auch nicht alles perfekt nachgestellt sein muss, denn gerade dadurch entsteht der Spaß. Die Schauspieler spielen alle sehr gut, bringen die Pointe gut rüber, ohne aber selbst über die Witze lachen zu müssen. Große schauspielerische Kunst wurde nun auch gar nicht verlangt.
Außerdem ist der Film - und das könnte den Ein oder Anderen übel aufstoßen - äußerst blasphemisch. Wer lieber einen realistischen und ernsten Film um Jesus gucken will, ist hiermit komplett falsch beraten.
Alle, die aber auf wirklich blöden und ziemlich anspruchslosen Humor stehen und deren Lachmuskeln es erlauben, 90 Minuten lang mit voller Kraft zu arbeiten, die auf Filme wie "Die nackte Kanone" und viele angedeutete Späße (z.B. das Suizid-Kommando, dass sich selbst ersticht) einfach zum Totlachen finden, die sollten keine Sekunde zögern und sich "Das Leben des Brian" irgendwie auszuleihen.
Edit: Über die DVD-Version kann ich leider nichts schreiben, da - wie bereits gesagt - ich den Film lediglich in der Schule geguckt habe, ohne die Scheibe erforschen zu können.
10 von 10 Punkte!
Mit freundlichen Grüßen,
Manuel
P.S.: Guckt so einen Film möglichst nicht alleine an, je mehr in gucken, desto lustiger!
Kritik:
Vor über 2000 Jahren ist, wie jeder weiß, Jesus in einer Krippe geboren - das war ein sehr wichtiger Tag für die Menschheit. In der Nachbarkrippe allerdings ist zur selben Zeit der junge "Prian" äh Brian geboren. Durch die geografischen und zeitlichen Umstände wird der kleine schon direkt nach der Geburt von den Heiligen Drei Königen verwechselt, aber noch öfters als junger Mann für Jesus gehalten.
Gehen wir wieder 30 Jahre nach vorne, Brian ist also nun 30 Jahre alt und lebt als halb Jude, halb Römer (sein Vater war der Römer Nixus Minimus) bei seiner Mutter. An diesem Tag hält Jesus seine heilige Bergpredigt, die eben Brian mit seiner Mutter besucht, allerdings ist die Akkustik dort nicht so gut und sie können von der Entfernung nichts hören, noch dazu bricht ein Streit zwischen ein paar anderen Nebenstehenden aus, also gehen die beiden zur Steinigung - das findet die Mutter eh spannender.
Am nächsten Tag trifft Brian während der Kindervorstellung im Kolosseum, wo dieser als "Würstchenverkäufer" jobbt, auf die VVJ, die Volksfront Judäa, keinesfalls zu verwechseln mit der Jüdäischen Volksfront, die größten Feinde der VVJ. Während sich einer der Männer unter ihnen beschließt von nun an als Frau weiterzuleben, wird Brian bei ihnen aufgenommen. In der Nacht muss er auch schon seine erste Aufgabe erledigen: Er soll an der Villa von Pontius Pilatus "Römer geht nach Hause" (natürlich auf Lateinisch) schreiben, allerdings beherrscht er die Grammatik dieser Sprache nicht so gut, doch zu seinem Glück sieht in eine Wache und korrigiert erstmal seine Fehler, lässt ihn dann aber als Strafe die Aussage 100 Mal an der Villa schreiben?
Ich denke spätestens hier sollte jedem aufgefallen sein, dass der Film keineswegs ein ernstzunehmender Film ist, sondern britischer - und auch blasphemischer - Humor vom feinsten ist, wie man es von Monty Phyton gewohnt ist, hier aber eindeutig der Beste von allen.
Man muss sich natürlich auf diese Art von Humor einlassen, der wirklich herrlich blöd und sinnlos ist. So sind die Witze am Anfang noch eher etwas arm, dann wird es aber mit jeder Minute besser, die Darsteller übertreffen sich in jeder Szene wieder von neuem, so dass man sogar noch nach den Film über den ganzen Klamauk lachen muss, wenn man nur wieder drüber nachdenkt z.B. der schwul-schwirkende Pontius Pilatus, der Probleme mit der Aussprache und einen guten Freund namens "Schwanzus Longus" hat, oder die absolute Krönung eines jeden Schwachsinns: Die Kreuzigung.
Man muss jedoch hinzu sagen, dass der Film ziemlich Low Budget ist, was allerdings nicht weiters auffällt, da man keine neuen Geräte braucht, aber auch nicht alles perfekt nachgestellt sein muss, denn gerade dadurch entsteht der Spaß. Die Schauspieler spielen alle sehr gut, bringen die Pointe gut rüber, ohne aber selbst über die Witze lachen zu müssen. Große schauspielerische Kunst wurde nun auch gar nicht verlangt.
Außerdem ist der Film - und das könnte den Ein oder Anderen übel aufstoßen - äußerst blasphemisch. Wer lieber einen realistischen und ernsten Film um Jesus gucken will, ist hiermit komplett falsch beraten.
Alle, die aber auf wirklich blöden und ziemlich anspruchslosen Humor stehen und deren Lachmuskeln es erlauben, 90 Minuten lang mit voller Kraft zu arbeiten, die auf Filme wie "Die nackte Kanone" und viele angedeutete Späße (z.B. das Suizid-Kommando, dass sich selbst ersticht) einfach zum Totlachen finden, die sollten keine Sekunde zögern und sich "Das Leben des Brian" irgendwie auszuleihen.
Edit: Über die DVD-Version kann ich leider nichts schreiben, da - wie bereits gesagt - ich den Film lediglich in der Schule geguckt habe, ohne die Scheibe erforschen zu können.
10 von 10 Punkte!
Mit freundlichen Grüßen,
Manuel
P.S.: Guckt so einen Film möglichst nicht alleine an, je mehr in gucken, desto lustiger!
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