Dawsons`s Creek Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
- Informationsgehalt:
- Präsentation:
- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von tilli
Dawson Creek
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es ist wieder so weit, einer dieser Sonntagnachmittage, an denen man zu Hause sitzt und nichts mit sich anzufangen weiß. So versucht man die Langeweile zu vertreiben in dem man den Fernseher an macht und von einen zum anderen Kanal zappt und immer in der Hoffnung lebt, etwas zu finden, was einen auch nur annähert interessieren könnte. Da quält man sich also durch die dreißig verschiedenen mehr oder weniger guten Sender und kann sich beim letzten kaum noch dran erinnern was der erste zeigte. In dieser, für meinen Intellekt so aufreibenden Tätigkeit, beehrt mich meine kleine Schwester mir ihrer Anwesenheit, um die Zeit bei mir zu verbringen und Dawson Creek zu schauen. Und da ich ja ein netter Bruder bin und selbst nichts besseres in der Glotze gefunden habe, gönne ich ihr den Spaß.
Und was ich da sehen muß, versetzt mich doch in erstaunen. Einen Haufen Jugendlicher, die mit ihren angeblich sechzehn Jahren, was man ihnen allerdings überhaupt nicht ansehen kann, mitten auf dem Höhepunkt ihrer pubertären Phase sind. Und ihr Leben in einer Umgebung verbringen von der man Glauben könnte, daß das Paradies uns, nachdem Adam in den Apfel biss, zum Zweiten Mal gegeben wurde. Und wie man es aus amerikanischen Serien gewohnt ist, präsentieren uns diese Teenies eine perfekt gepflegte, reine Haut, so daß man fast das Gefühl hat, man würde sich in einem Clearsil Werbespot wiederfinden. Na ja, lassen wir das als künstlerische Freiheit des Hollywoodregiseures durchgehen. Doch diese kleine Gruppe von frühreifen Jugendlichen spiegelt niemals die durchschnittliche Bevölkerungsschicht der Amerikaner um die sechzehn wieder. Und so fragt man sich doch, als jemand der mit offenen Augen durchs Leben geht, wo sind all die Opfer unreiner Haut und die Kidis, die mit Fastfood ihre Fettleibigkeit frönen, um nur ein paar Randgruppen zu nennen, geblieben. Oder ist das etwa ein regionales Problem in meiner Umgebung, ich glaube nicht! Na ja, betrachten wir diesen Zustand einfach als eine Aneinanderreihung von rein zufälligen Umständen.
Wenn man nun dieser Serie einige Zeit gelauscht hat, so kommt einen doch recht schnell der Gedanke, daß das Drehbuch aus der Feder eines echten Shakespear-Fans stammt. Da hört man die ausgefeiltesten Dialoge, die wirklich keinen Vergleich mit den Klassikern der Weltliteratur scheuen brauchen. Stellt sich nur die Frage welcher Jugendliche heutzutage so redet. Die meisten wissen doch noch nicht mal wie man einen Dialog hält und verstecken sich hinter anonymen Kurznachrichten unser Kommunikationsgesellschaft. Und dann schleppt jeder dieser Serienfiguren einen prallgefüllten Rücksack mit Problemen mit sich rum, die Folge für Folge versucht werden in einer Art zu lösen, indem man sie durch endlose Gespräche bis ins Detail analysiert hat und über kurz oder lang tot gequatscht hat. Dabei bekommt man das Gefühl vermittelt man hätte die ganze Zeit einer Gesprächsrunde von angehenden Germanistikstudenten zugehört.
So kann man natürlich seinen Sonntagnachmittag verbringen. Berauscht von faszinierenden Landschaften und der Melancholie des Seins versuche ich den künstlich erzeugten Depressionen zu entgehen, mache den Fernseher aus und entschließe mich wieder der Realität hinzugeben, das wahre Leben zu genießen.
Und was ich da sehen muß, versetzt mich doch in erstaunen. Einen Haufen Jugendlicher, die mit ihren angeblich sechzehn Jahren, was man ihnen allerdings überhaupt nicht ansehen kann, mitten auf dem Höhepunkt ihrer pubertären Phase sind. Und ihr Leben in einer Umgebung verbringen von der man Glauben könnte, daß das Paradies uns, nachdem Adam in den Apfel biss, zum Zweiten Mal gegeben wurde. Und wie man es aus amerikanischen Serien gewohnt ist, präsentieren uns diese Teenies eine perfekt gepflegte, reine Haut, so daß man fast das Gefühl hat, man würde sich in einem Clearsil Werbespot wiederfinden. Na ja, lassen wir das als künstlerische Freiheit des Hollywoodregiseures durchgehen. Doch diese kleine Gruppe von frühreifen Jugendlichen spiegelt niemals die durchschnittliche Bevölkerungsschicht der Amerikaner um die sechzehn wieder. Und so fragt man sich doch, als jemand der mit offenen Augen durchs Leben geht, wo sind all die Opfer unreiner Haut und die Kidis, die mit Fastfood ihre Fettleibigkeit frönen, um nur ein paar Randgruppen zu nennen, geblieben. Oder ist das etwa ein regionales Problem in meiner Umgebung, ich glaube nicht! Na ja, betrachten wir diesen Zustand einfach als eine Aneinanderreihung von rein zufälligen Umständen.
Wenn man nun dieser Serie einige Zeit gelauscht hat, so kommt einen doch recht schnell der Gedanke, daß das Drehbuch aus der Feder eines echten Shakespear-Fans stammt. Da hört man die ausgefeiltesten Dialoge, die wirklich keinen Vergleich mit den Klassikern der Weltliteratur scheuen brauchen. Stellt sich nur die Frage welcher Jugendliche heutzutage so redet. Die meisten wissen doch noch nicht mal wie man einen Dialog hält und verstecken sich hinter anonymen Kurznachrichten unser Kommunikationsgesellschaft. Und dann schleppt jeder dieser Serienfiguren einen prallgefüllten Rücksack mit Problemen mit sich rum, die Folge für Folge versucht werden in einer Art zu lösen, indem man sie durch endlose Gespräche bis ins Detail analysiert hat und über kurz oder lang tot gequatscht hat. Dabei bekommt man das Gefühl vermittelt man hätte die ganze Zeit einer Gesprächsrunde von angehenden Germanistikstudenten zugehört.
So kann man natürlich seinen Sonntagnachmittag verbringen. Berauscht von faszinierenden Landschaften und der Melancholie des Seins versuche ich den künstlich erzeugten Depressionen zu entgehen, mache den Fernseher aus und entschließe mich wieder der Realität hinzugeben, das wahre Leben zu genießen.
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