Erfahrungsbericht von Patrick0162
Der Mensch lebt nicht von Lust und Liebe? Aber Amor schon-und der sind Sie
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wo die Liebe hinfällt - das entscheiden Sie.Zunächst stellen Sie ein potenzielles „Traumpaar\" zusammen. Aus je sechs Spielfiguren beiderlei Geschlechts wählen Sie ein Duo, das gemeinsam in eine Wohngemeinschaft zieht. Die weibliche Hauptrolle besetzen Sie etwa mit der rassigen Natasha, der eher kumpelhaften Lisa oder mit der wissenschaftlich interessierten Ellen. Als Mann fürs Leben empfehlen sich zum Beispiel der rebellisch veranlagte Bad Boy Bob, Partylöwe Mike oder Computerfreak Deryl.
Auch gleichgeschlechtliche Paare sind kein Tabu. Tom, der schon als Kind am liebsten mit Puppen spielte, darf gerne mit jeder anderen männlichen Spielfigur eine rosarote WG gründen. Oder Sie setzen auf geballte Frauenpower und stecken die Profisportle-rin Pacifica mit einer der anderen Damen in eine Wohnung.
Ob Männer-Bude oder Frauen-Zimmer - der Markt gibt Wohnungen aller Art her. Eine fertig möblierte Bleibe mit uralter, teils defekter Einrichtung ist für den Start gar nicht übel. Für 2000 Euro dürfen Sie den Schuppen renovieren, Fußböden und Tapeten erneuern oder den kaputten
Herd ersetzen. Oder Sie machen Ihr „Freies Spiel\" und mieten dem Pärchen ein Loft, das Sie mit einem Startkapital von 15000 Euro ausbauen und einrichten können. Jeder Einrichtungsgegenstand hat seine inneren Werte, die das Wohlbefinden der beiden Wohnungsgenossen beeinflussen. Ein Herd mit der Einstufung „Hunger +6\" stillt den Appetit besser als einer mit dem Durchschnittswert„+3\".Die einfache Rechnung: bessere Einrichtung =schnellere Abspeisung der Grundbedürfnisse = mehr Zeit für die Liebe. Bedenken Sie aber, dass sich der Kühlschrank nicht von alleine füllt. Allerdings ist Geld nicht wirklich ein Problem.Selbst wenn das Loft von Anfang an mit Designer-Möbeln ausgestattet wird, kommen Sie prima über die Runden.Schließlich gehören Ihre beiden Schützlinge zur arbeitenden Bevölkerung und bringen täglich teils mehrere 100 Euro-nen nach Hause. Wie viel genau, liegt bei Ihnen.
Denn je besser sich die beiden Bewohner im Laufe der Zeit verstehendeste mehr Bonuspunkte dürfen Sie verteilen. Ganz nach Lust und Laune lassen Sie Lisa entweder besser kochen, sorgfältiger putzen oder konsequenter Karriere machen. Doch das ist alles Nebensache. Im Prinzip gilt: Nur die Liebe zählt. Wer zu viel arbeitet, hat keine Zeit mehr für ein vertrauliches Gespräch, ein romantisches Essen bei Kerzenschein oder lockere Spiel- und Fernsehabende Und weil keine der Figuren „schnell zu haben\" ist, müssen Sie als Amor schon einige Stunden spielen, ehe es überhaupt zum ersten KUSS kommt. Wer alles will, sollte sich also schon mal auf ein extrem langes „Vorspiel\" gefasst machen.
Bedienung
Einkaufen,Einrichten,Kontakt halten, Kameraperspektive beliebig (!) verändern - alles eine Sache weniger Maus-klicks. Wer flinke Finger hat, kann aber auch die Tastatur zu Hilfe nehmen
Urteil
„Die Sims\" lassen grüßen: Ähnlichkeiten sind unver
kennbar und sicher kein Zufall. „Singles\" ist zwar nicht
ganz so umfangreich, aber im Aufbau nahezu gleich. Selbst die
gekonnt einfache Menüführung und die „Steckbriefe\" der Spiel
figuren wirken, wie von „der Mutter aller Lebensspiele\"
übernommen. Allerdings ist Singles eben ein „üe-
bes-Spiel\". Es kostet nicht viel Mühe, die Wohnung
schön einzurichten, jedoch Zeit ohne Ende, bis es funkt.
Aber wer lange genug spielt, kann schließlich munterem Trei
ben in der WG zuschauen. Und zwar ganz ohne schwarze Balken
- deshalb ist das Spiel auch erst ab 16 Jahren freigegeben. Auf jeden
Fall vermittelt es Frühlingsgefühle. Und das findet die Redak
tion richtig „gut\".
Auch gleichgeschlechtliche Paare sind kein Tabu. Tom, der schon als Kind am liebsten mit Puppen spielte, darf gerne mit jeder anderen männlichen Spielfigur eine rosarote WG gründen. Oder Sie setzen auf geballte Frauenpower und stecken die Profisportle-rin Pacifica mit einer der anderen Damen in eine Wohnung.
Ob Männer-Bude oder Frauen-Zimmer - der Markt gibt Wohnungen aller Art her. Eine fertig möblierte Bleibe mit uralter, teils defekter Einrichtung ist für den Start gar nicht übel. Für 2000 Euro dürfen Sie den Schuppen renovieren, Fußböden und Tapeten erneuern oder den kaputten
Herd ersetzen. Oder Sie machen Ihr „Freies Spiel\" und mieten dem Pärchen ein Loft, das Sie mit einem Startkapital von 15000 Euro ausbauen und einrichten können. Jeder Einrichtungsgegenstand hat seine inneren Werte, die das Wohlbefinden der beiden Wohnungsgenossen beeinflussen. Ein Herd mit der Einstufung „Hunger +6\" stillt den Appetit besser als einer mit dem Durchschnittswert„+3\".Die einfache Rechnung: bessere Einrichtung =schnellere Abspeisung der Grundbedürfnisse = mehr Zeit für die Liebe. Bedenken Sie aber, dass sich der Kühlschrank nicht von alleine füllt. Allerdings ist Geld nicht wirklich ein Problem.Selbst wenn das Loft von Anfang an mit Designer-Möbeln ausgestattet wird, kommen Sie prima über die Runden.Schließlich gehören Ihre beiden Schützlinge zur arbeitenden Bevölkerung und bringen täglich teils mehrere 100 Euro-nen nach Hause. Wie viel genau, liegt bei Ihnen.
Denn je besser sich die beiden Bewohner im Laufe der Zeit verstehendeste mehr Bonuspunkte dürfen Sie verteilen. Ganz nach Lust und Laune lassen Sie Lisa entweder besser kochen, sorgfältiger putzen oder konsequenter Karriere machen. Doch das ist alles Nebensache. Im Prinzip gilt: Nur die Liebe zählt. Wer zu viel arbeitet, hat keine Zeit mehr für ein vertrauliches Gespräch, ein romantisches Essen bei Kerzenschein oder lockere Spiel- und Fernsehabende Und weil keine der Figuren „schnell zu haben\" ist, müssen Sie als Amor schon einige Stunden spielen, ehe es überhaupt zum ersten KUSS kommt. Wer alles will, sollte sich also schon mal auf ein extrem langes „Vorspiel\" gefasst machen.
Bedienung
Einkaufen,Einrichten,Kontakt halten, Kameraperspektive beliebig (!) verändern - alles eine Sache weniger Maus-klicks. Wer flinke Finger hat, kann aber auch die Tastatur zu Hilfe nehmen
Urteil
„Die Sims\" lassen grüßen: Ähnlichkeiten sind unver
kennbar und sicher kein Zufall. „Singles\" ist zwar nicht
ganz so umfangreich, aber im Aufbau nahezu gleich. Selbst die
gekonnt einfache Menüführung und die „Steckbriefe\" der Spiel
figuren wirken, wie von „der Mutter aller Lebensspiele\"
übernommen. Allerdings ist Singles eben ein „üe-
bes-Spiel\". Es kostet nicht viel Mühe, die Wohnung
schön einzurichten, jedoch Zeit ohne Ende, bis es funkt.
Aber wer lange genug spielt, kann schließlich munterem Trei
ben in der WG zuschauen. Und zwar ganz ohne schwarze Balken
- deshalb ist das Spiel auch erst ab 16 Jahren freigegeben. Auf jeden
Fall vermittelt es Frühlingsgefühle. Und das findet die Redak
tion richtig „gut\".
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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19.08.2004, 13:51 Uhr von MirjS
Bewertung: sehr hilfreichNa da bin ich mal gespannt... LG, Mirjam
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