Erfahrungsbericht von trampastheo
Schaurig und spannend
Pro:
Fantastische Schaueratmosphäre, das gruselige Gesicht der Hexe wird im Laufe des Films immer mehr gezeigt, recht spannend inszeniert
Kontra:
Darsteller, der Vergleich zu einem Blair Witch Projekt fällt für Darkness Falls negativ aus, nur 85 Minuten
Empfehlung:
Ja
Der Fluch von Darkness Falls ist ein Horrorfilm, der im April 2003 in den deutschen Kinos anlief. Allein schon der Titel des Films ist vielversprechend, aber nachdem ich dazu noch so einige gute Kritiken gelesen habe, viel mir die Entscheidung nicht all zu schwer den Film auszuleihen und zu Hause anzuschauen.
Story
Der Film beginnt mit einer kurzen Erklärung, wie es zu dem Fluch kam, der über der Ortschaft Darkness Falls hütet. Vor vielen Jahren sei dort eine liebenswürdige Frau namens Mathilda gewesen, die besonders von den Kindern gemocht wurde, weil sie ihnen ein Goldstück schenkte, wenn sie ihr, ihren letzten Milchzahn übergaben. Eines Tages brach jedoch im Haus von Mathilda ein Feuer aus, welches sie im Gesicht schwer verletzte. Aufgrund der Verbrennungen musste sie ab nun eine Maske tragen und das Tageslicht meiden. Als kurze Zeit später zwei Kinder in der Ortschaft einfach so verschwinden, glauben alle, dass die Frau mit der Maske dafür verantwortlich ist. Sie wird hingerichtet, doch vorher spricht sie einen Fluch über Darkness Falls auf. Am anderen Tag kreuzen die beiden vermissten Kinder wieder unversehrt auf. Mathilda wurde grundlos hingerichtet!
Viele Jahre danach, beginnt nun die Handlung unseres Films. Ein Junge namens Kyle ist kurz davor seinen letzten Milchzahn zu verlieren. Er wird von Mathilda aufgesucht, der er jedoch entkommen kam, indem er die Sicherheit des Lichtes aufsucht. Seine Mutter jedoch wird von der Hexe ermordet. Alle glauben, dass Kyle seine Mutter ermordet hat. Er kommt in psychiatrische Behandlung. 12 Jahre danach scheint ein Junge namens Michael genau die selben Ereignisse durchzumachen, wie Kyle einst selbst. Die Hexe sucht Michael auf und will ihn töten, doch der Junge hält sich im Licht auf und kann ihr so entkommen. Während alle Doktoren über eine Phobie des Jungen von der Dunkelheit sprechen, glaubt seine Mutter Caitlin an einen Zusammenhang diese Ereignisses mit denen, die ihrem Freund aus den Kindesjahren Kyle damals in Darkness Fall zugestoßen sind. Sie wird Kontakt zu ihm aufnehmen und um seinen Ratschlag bitten. Wenige Stunden danach ist bereits Kyle neben dem Krankenbett des Jungen und muss feststellen, dass Michael wirklich von der Hexe, die vor 12 Jahren seine eigene Mutter getötet hat, aufgesucht worden ist.
Filmkritik
Ich habe viele Freunde und Bekannte, vor allem einige Cousinen in meinem Alter, die nicht in der Dunkelheit schlafen können. Irgendwie haben sie Angst davor. Was geht in diesen Menschen vor? Hatten sie als Kinder eine schlechte Erfahrung in der Nacht (wurden z.B. von irgendetwas erschreckt)? Oder haben sie in zu jungem Alter Horrorfilme mit Freddy Krueger geschaut? Letztere Variante ist möglich, denn Filme unserer Kindheit können unser Leben später in vielen Bereichen beeinflussen (Beispiel dafür ist meine Schwester, mit der ich dummerweise als sie klein war Arachnophobia geschaut habe. Bis heute, 21 Jahre alt, hat sie eine riesige Angst vor Spinnen). Genau deshalb bin ich auch strikt dagegen, dass solche Horrorfilme wie „Darkness Falls“ von Kindern angeschaut werden. Das FSK von 16 Jahren ist bei diesem Film perfekt ausgewählt worden!
„Der Fluch von Darkness Falls“ beginnt so, wie man sich weinen guten Horrorfilm vorstellt: es findet, von einem unnatürlichen Wesen, ein Angriff gegen ein unschuldiges Opfer statt. In diesem Fall ist das die Mutter des kleinen Kyle. Das Unnatürliche ist die Hexe, die Kinder mit dem letzten Milchzahn im Mund verfolgt. Originelle Idee, die recht gut von Regisseur Jonathan Liebesman umgesetzt wurde. Natürlich stellt man bei solchen Filmen sofort den Vergleich zu anderen Produktionen aus der Vergangenheit an und da bietet sich natürlich The Blair Witch Projekt an, welches auch mit einem ähnlichen Thema zu tun hatte (die böse Hexe). Da muss man natürlich dann klar definieren, dass „Darkness Falls“ nicht ganz so spannend und mysteriös ist, wie Blair Witch. Der Film hat einige gute Momente aufzuweisen, die vielleicht hätten noch besser ausgebaut werden können (85. Minuten sind in meinen Augen sowieso zu wenig für einen Horrorfilm). Die Szene im Gefängnis, wo die Hexe versucht die Lichter auszuschalten, die Verfolgungsjagd im Auto oder das beeindruckende Finale im Leuchtturm, sind die spannendsten Momente des Horrorschockers. Das Gesicht der Hexe Mathilda (welch origineller Hexenname oder?), wird anfangs nur schattenweiße gezeigt, um die Spannung des Zuschauers zu bewahren, um was für eine Kreatur es sich hierbei genau handelt. Mit der Entwicklung des Films wird man sie immer mehr von ihr sehen, bis dann am Ende auch eben ihr Gesicht mit der weißen Maske zu sehen sein wird.
Auch bei diesem Film sind die Darsteller dem Zuschauer nicht bekannt. Emma Claufield ist als Caitlin zu sehen. Sie macht sich Sorgen um ihren Sohn Michael, der nicht im Dunkeln schlafen möchte. Nicht weil er unter einer Phobie der Dunkelheit leidet, sondern weil die Hexe hinter ihm her ist. Der Protagonist des Films ist Chaney Kley, der als Kyle den Schicksalsschlag der Ermordung seiner Mutter von der Hexe ein Leben lang aushalten muss. Da helfen auch Taschenlampen nicht - er muss sich der Hexe stellen. Leider sind auch in diesem Streifen die Darsteller zweiter Wahl, was als negativ anzusehen ist. Manchmal spart man wirklich an falscher Stelle. Werbung ist mir im Film nicht aufgefallen. Lediglich ein großes Plakat, das auf „The Mirage“ von Siegfried und Roy hinweist, ist im Film zu sehen. Auch das ist Werbung oder?
Fazit
Schaurige Momente in einer gruseligen Hexenatmosphäre erwarten all diejenigen, die sich \"Der Fluch von Darkness Fall\" anschauen werden. Ein recht spannender und gruseliger Horrorfilm, der durchaus zu den besten des Jahres gehört. Natürlich muss man schon noch etwas mehr bieten und das sicherlich nicht nur in 85. Minuten, um die Bestnote beim Zuschauer zu bekommen. So bewerte ich diesmal nur mit vier Sternen.
Story
Der Film beginnt mit einer kurzen Erklärung, wie es zu dem Fluch kam, der über der Ortschaft Darkness Falls hütet. Vor vielen Jahren sei dort eine liebenswürdige Frau namens Mathilda gewesen, die besonders von den Kindern gemocht wurde, weil sie ihnen ein Goldstück schenkte, wenn sie ihr, ihren letzten Milchzahn übergaben. Eines Tages brach jedoch im Haus von Mathilda ein Feuer aus, welches sie im Gesicht schwer verletzte. Aufgrund der Verbrennungen musste sie ab nun eine Maske tragen und das Tageslicht meiden. Als kurze Zeit später zwei Kinder in der Ortschaft einfach so verschwinden, glauben alle, dass die Frau mit der Maske dafür verantwortlich ist. Sie wird hingerichtet, doch vorher spricht sie einen Fluch über Darkness Falls auf. Am anderen Tag kreuzen die beiden vermissten Kinder wieder unversehrt auf. Mathilda wurde grundlos hingerichtet!
Viele Jahre danach, beginnt nun die Handlung unseres Films. Ein Junge namens Kyle ist kurz davor seinen letzten Milchzahn zu verlieren. Er wird von Mathilda aufgesucht, der er jedoch entkommen kam, indem er die Sicherheit des Lichtes aufsucht. Seine Mutter jedoch wird von der Hexe ermordet. Alle glauben, dass Kyle seine Mutter ermordet hat. Er kommt in psychiatrische Behandlung. 12 Jahre danach scheint ein Junge namens Michael genau die selben Ereignisse durchzumachen, wie Kyle einst selbst. Die Hexe sucht Michael auf und will ihn töten, doch der Junge hält sich im Licht auf und kann ihr so entkommen. Während alle Doktoren über eine Phobie des Jungen von der Dunkelheit sprechen, glaubt seine Mutter Caitlin an einen Zusammenhang diese Ereignisses mit denen, die ihrem Freund aus den Kindesjahren Kyle damals in Darkness Fall zugestoßen sind. Sie wird Kontakt zu ihm aufnehmen und um seinen Ratschlag bitten. Wenige Stunden danach ist bereits Kyle neben dem Krankenbett des Jungen und muss feststellen, dass Michael wirklich von der Hexe, die vor 12 Jahren seine eigene Mutter getötet hat, aufgesucht worden ist.
Filmkritik
Ich habe viele Freunde und Bekannte, vor allem einige Cousinen in meinem Alter, die nicht in der Dunkelheit schlafen können. Irgendwie haben sie Angst davor. Was geht in diesen Menschen vor? Hatten sie als Kinder eine schlechte Erfahrung in der Nacht (wurden z.B. von irgendetwas erschreckt)? Oder haben sie in zu jungem Alter Horrorfilme mit Freddy Krueger geschaut? Letztere Variante ist möglich, denn Filme unserer Kindheit können unser Leben später in vielen Bereichen beeinflussen (Beispiel dafür ist meine Schwester, mit der ich dummerweise als sie klein war Arachnophobia geschaut habe. Bis heute, 21 Jahre alt, hat sie eine riesige Angst vor Spinnen). Genau deshalb bin ich auch strikt dagegen, dass solche Horrorfilme wie „Darkness Falls“ von Kindern angeschaut werden. Das FSK von 16 Jahren ist bei diesem Film perfekt ausgewählt worden!
„Der Fluch von Darkness Falls“ beginnt so, wie man sich weinen guten Horrorfilm vorstellt: es findet, von einem unnatürlichen Wesen, ein Angriff gegen ein unschuldiges Opfer statt. In diesem Fall ist das die Mutter des kleinen Kyle. Das Unnatürliche ist die Hexe, die Kinder mit dem letzten Milchzahn im Mund verfolgt. Originelle Idee, die recht gut von Regisseur Jonathan Liebesman umgesetzt wurde. Natürlich stellt man bei solchen Filmen sofort den Vergleich zu anderen Produktionen aus der Vergangenheit an und da bietet sich natürlich The Blair Witch Projekt an, welches auch mit einem ähnlichen Thema zu tun hatte (die böse Hexe). Da muss man natürlich dann klar definieren, dass „Darkness Falls“ nicht ganz so spannend und mysteriös ist, wie Blair Witch. Der Film hat einige gute Momente aufzuweisen, die vielleicht hätten noch besser ausgebaut werden können (85. Minuten sind in meinen Augen sowieso zu wenig für einen Horrorfilm). Die Szene im Gefängnis, wo die Hexe versucht die Lichter auszuschalten, die Verfolgungsjagd im Auto oder das beeindruckende Finale im Leuchtturm, sind die spannendsten Momente des Horrorschockers. Das Gesicht der Hexe Mathilda (welch origineller Hexenname oder?), wird anfangs nur schattenweiße gezeigt, um die Spannung des Zuschauers zu bewahren, um was für eine Kreatur es sich hierbei genau handelt. Mit der Entwicklung des Films wird man sie immer mehr von ihr sehen, bis dann am Ende auch eben ihr Gesicht mit der weißen Maske zu sehen sein wird.
Auch bei diesem Film sind die Darsteller dem Zuschauer nicht bekannt. Emma Claufield ist als Caitlin zu sehen. Sie macht sich Sorgen um ihren Sohn Michael, der nicht im Dunkeln schlafen möchte. Nicht weil er unter einer Phobie der Dunkelheit leidet, sondern weil die Hexe hinter ihm her ist. Der Protagonist des Films ist Chaney Kley, der als Kyle den Schicksalsschlag der Ermordung seiner Mutter von der Hexe ein Leben lang aushalten muss. Da helfen auch Taschenlampen nicht - er muss sich der Hexe stellen. Leider sind auch in diesem Streifen die Darsteller zweiter Wahl, was als negativ anzusehen ist. Manchmal spart man wirklich an falscher Stelle. Werbung ist mir im Film nicht aufgefallen. Lediglich ein großes Plakat, das auf „The Mirage“ von Siegfried und Roy hinweist, ist im Film zu sehen. Auch das ist Werbung oder?
Fazit
Schaurige Momente in einer gruseligen Hexenatmosphäre erwarten all diejenigen, die sich \"Der Fluch von Darkness Fall\" anschauen werden. Ein recht spannender und gruseliger Horrorfilm, der durchaus zu den besten des Jahres gehört. Natürlich muss man schon noch etwas mehr bieten und das sicherlich nicht nur in 85. Minuten, um die Bestnote beim Zuschauer zu bekommen. So bewerte ich diesmal nur mit vier Sternen.
50 Bewertungen, 1 Kommentar
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29.01.2009, 23:19 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichliebe virtuelle Grüße Werner
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