Der Fluch von Darkness Falls (VHS) Testbericht

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ab 12,47
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Erfahrungsbericht von skipperHH

Pass auf deine Zähne auf

Pro:

netter Gruselfilm

Kontra:

teilweise sehr vorhersehbar

Empfehlung:

Ja

Auf den ersten Blick ein annehmbarer Horrorfilm, bei näherer Betrachtung leider etwas zu vorhersehbar .


- Zur Handlung
- Zum Film
- Darsteller
- hinter den Kullissen
- eigene Meinung



Zur Handlung
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Darkness Falls, ein beschaulicher Ort mit einem dunklen Geheimnis ....

... vor über 150 Jahen lebte Matilda Dixon, die sogenannte Zahnfee des Ortes, da sie jedem Kind, das ihr einen Milchzahn brachte, diesen in einen Taler Gold umtauschte, in Darkness Falls . Durch ein Feuer entstellt, trug sie nur noch eine Porzellanmaske und holte den letzten Milchzahn eines jeden Kindes . Dann aber verschwanden in der Nähe ihres Hauses zwei Kinder und die Einwohner beschuldigten Matilda des Mordes, sie wurde in der gleichen Nacht von den Bewohnern gelyncht und verfluchte in den letzten Atemzügen den Ort : \" Wenn sie beim Holen des letzten Milchzahnes eines Kindes gesehen wird , muss dieses Kind sterben und alle anderen, die Matilda sehen . \" Die beiden Kinder tauchten am anderen Morgen gesund und munter wieder auf . . .

Kyle Walsh ( Chaney Kley ) erinnert sich daran, das er die Zahnfee als Kind gesehen hat und in jener Nacht seine Mutter durch die Zahnfee verlor . Seine Mutter wollte ihn beruhigen und ging ins dunkle Kinderzimmer, dabei wurde sie von der Zahnfee geholt . Kyle kann in diesem Falle nur entkommen, weil er sich ins beleuchtete Bad flüchten kann, da die Zahnfee nur im Dunkeln agieren kann . An nächsten Morgen bringt das Jugendamt ihn zu einer Pflegefamilie und er sieht seine Jugendliebe Caitlin Green ( Emma Caulfield ) zum voerst letzten Mal .

Zwölf Jahre sind nun vergangen nach diesen Ereignissen und Caitlin nimmt wieder Kontakt zu Kyle auf, in der Hoffnung das er ihr mit ihrem Bruder Michael ( Lee Cormie ) helfen kann .
Michael soll, nach Aussage der Ärzte , unter Nyctophobie, im normalen Sprachgebrauch auch Nachtangst, leiden .
Kyle , nach 9 Jahren Psychotherapie wegen Nyctophobie, Persönlichkeitsstörung und soziopathischen Tendenzen, weigert sich zunächst, lässt sich aber von seiner alten Jugendliebe dann doch überreden zu kommen .
Im Krankenhaus angekommen unterhält sich Kyle mit Michael und erfährt das auch Michael die Zahnfee gesehen hat und jetzt von ihr verfolgt wird, alle Versuche seinerseits Michael zu beruhigen bleiben ohne Wirkung . Caitlin glaubt das die Geschichte mit der Zahnfee eher ein Ammenmärchen ist, wird aber durch spätere Ereignisse eines Besseren belehrt .
Durch den alten Schulfreund Larry in die örtliche Bar eingeladen, macht Kyle die Bekanntschaft mit dem Schlägertypen Ray . Dieser Ray erkennt Kyle wieder und erzählt allen, das Kyle die eigene Mutter umgebracht hätte und provoziert mit Kyle einer Schlägerei vor der Bar . Diese Prügelei findet im Dunkeln statt, was die Zahnfee, die immer noch Kyle jagt , anlockt . Kyle, seit dem Vorfall mit seiner Mutter immer mit einer Taschenlampe bewaffnet, kann sich der Zahnfee erwehren . Ray hat seinerseits weniger Glück, da er die Zahnfee sieht und damit sein Todesurteil unterschrieben hat .

Um dem Film jetzt nicht die Spannung zu nehmen, möchte ich nur noch erzählen dass die Zahnfee sich noch einige Opfer sucht . Wer und wie wird an dieser Stelle nicht verraten .


Zum Film
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Der Regisseur ( Jonathan Liebesman ) spielt mit der alten Angst der Menschheit vor der Dunkelheit . Splattereffekte sind in diesem Film keine vorhanden, also Blutspritz-Fans werden von diesem Film enttäuscht sein . Da sich die Zahnfee durch unheimliche Geräusche, z. B. Röcheln, schrille Schreie, Zischen usw. , ankündigt fehlt die Überraschung und somit sind auch kaum Schockeffekte vorhanden . Stan Winston, einer der berühmtesten Maskenbildner und Monsterbauer Hollywoods,erweckte mit der Figur der Zahnfee einen fleischgewordenen Kinderalptraum . Die Gestalt der Zahnfee erinnert etwas an die Ringgeister aus \" Herr der Ringe \", ihr Gesicht ist durch eine unheimlich wirkende Porzellanmaske verdeckt und dort wo ihre Augen sein sollten befindet sich ein abgrundtiefes, schwarzes Nichts .
Die professionelle Kameraführung zeigt sich hier durch teils statische, teils dynamische Aufnahmen (Verfolgerperspektive ), die sich mit schnellen Schnitten abwechseln . Die Filmmusik und Hintergrundgeräusche sind geschickt plaziert und halten die Spannung im ganzen Film . Bei einem Etat von knapp 11 Mio. Dollar und einer geschickten Zusammenarbeit mit MTV wurde dieser Film in den USA im Jahre 2002 zu einem Kinoerfolg .

Regie : Jonathan Liebesman

Drehbuch : John Fasano

Darsteller
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Die schauspielerischen Leistungen der mir eher unbekannten Akteure sind glaubhaft und professionell .

Schauspieler : Chaney Kley , Emma Caulfield , Lee Cornie , Grant Piro , Sullivan Stapleton , Steve Mouzakis , Peter Curtin , Kestie Morassi , Jenny Lovell , John Stanton

hinter den Kulissen
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Über den Regisseur konnte ich leider nicht viel in Erfahrung bringen, da es sich hierbei um seinen ersten und bislang einzigsten Film handelt .
Maskenbildner Stan Winston ist seit 1984 hingegen eine feste Grösse in der Filmwelt von Hollywood . Mehrfacher Oscar-Preisträger für seine Monster in z.B. \" Aliens - Die Rückkehr \", \"Jurassic Park \" und \" Predator \" und sein Make-up in \" Edward mit den Scherenhänden \" .

eigene Meinung
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Für mich ist dieser Film eher dem Gruselfilm- als dem Horror - Genre zuzuordnen . Leider ist der Film ohne Tiefgang und schlachtet einzig und allein die Angst vor der Dunkelheit aus , aber dieses wird sehr gut verkauft . Die Handlung ist sehr vorhersehbar und beinhaltet kaum Überraschungseffekte, was diesen Film für echte Horror - und Gruselfans eher ungeeignet macht . Die Altersfreigabe werte ich ab 12 Jahren, da in dieser Altersgruppe die Angst noch greifbar und nachvollziehbar ist . Die Dauer des Films ist mit 85 Minuten nicht besonders lang aber ausreichend, da die Story sich schnell erschöpft . Als einen guten Unterhaltungsfilm kann ihn allerdings empfehlen . Ich empfand den Film als kurzweilig, trotz der unspektalurären Handlung , fesselnd und spannend .

dieser Bericht erschien auch bei Ciao unter ojehh

17 Bewertungen