Der Fluch von Darkness Falls (VHS) Testbericht

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ab 12,47
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Erfahrungsbericht von Nyneave

Bleib im Licht!!!

Pro:

ab und zu mal ein paar Gruseleffekte

Kontra:

voraussehbar, nicht annähernd gruselig genug

Empfehlung:

Nein

Wie ihr vielleicht wißt, bin ich kein Horrorfan, da aber mein Freund Darkness Falls unbedingt ansehen wollte, blieb mir nix anderes übrig, als diesen Film anzuschauen. Was ich davon halte weiter unten:

Die Story:

Alles begann vor etwas mehr als 150 Jahren im Dörfchen Darkness Falls an der Küste New Englands. In diesem Ort lebte die einsiedlerische, aber kinderliebe Witwe Matilda Dixon. Sie und ihr Mann gehörten zu den ersten Siedlern im Ort, doch ihr Mann starb auf See, als er auf Walfang war. Seitdem lebte sie zurückgezogen in ihrem Häuschen am Leuchtturm.
Die Kinder des Dorfes liebten sie. Jedesmal wenn sie einen Milchzahn verloren, liefen sie zu Matilda und bekamen von ihr eine Goldmünze oder Süßigkeiten. Im Laufe der Zeit bekam Matilda von den Bewohnern des Dorfes den liebevollen Spitznamen \"Zahnfee\". Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit Matilda.
Eines Nachts, während sie schlief, setzte das Herdfeuer ihr Haus in Brand. Matilda konnte das Feuer noch löschen, bevor das Haus auf die Grundmauern niederbrennen konnte, doch zu einem furchtbaren Preis. Ihr ehemals sanftes Gesicht war furchtbar entstellt und verbrannt. Fortan zog sie sich ganz und gar vom Leben in Darkness Falls zurück.
Um ihr Gesicht zu verbergen trug sie eine weiße Porzellanmaske und wagte sich nur noch nachts aus ihrem Haus. Eines Tages im Jahr 1841 wollten zwei Kinder zur Zahnfee gehen, um ihr ihre letzen Milchzähne zu geben. Doch sie kamen nicht zurück. Aufgebracht stürmten die Bewohner zum Haus Matildas und forderten sie auf herauszukommen.
Die alte Dame beteuerte ihre Unschuld, doch es brachte nichts. Der wütende Mob hängte Matilda. In ihren letzten Atemzügen verfluchte Matilda Darkness Falls. Fortan würde sie aus Rache nehmen, was sie früher mit Freude getan habe, sollten die Kinder ihr Gesicht sehen. Einen Tag später tauchten die vermissten Kinder wieder auf und die entsetzten Bewohner beschlossen, die ganze Sache zu vertuschen und zu vergessen...

Kyle hat seinen letzen Milchzahn verloren und legt ihn sich, nach altem Brauch unter das Kissen. Mitten in der Nacht wacht er auf und sieht die Zahnfee. Vollkommen verängstigt flüchtet er sich ins hell erleuchtete Badezimmer. Seine Mutter, die aufgewacht ist, hört nicht auf ihn und überprüft sein dunkles Zimmer. In dem Moment, in dem sie sich Kyle lächelnd zu wendet und ihn beruhigen will, wird sie von der Zahnfee brutal ermordet.
Kyle wird für den Schuldigen gehalten und verbringt einige Zeit in der psychatrischen Anstalt. Seitdem hat er Angst vor der Nacht und der Dunkelheit. Als Caitlin, seine alte Schulfreundin ihn anruft, weil ihr neunjähriger Bruder Michael, die selben Probleme hat wie Kyle damals, kehrt er nach Darkness Falls zurück. Und muss feststellen, das er sich nicht alles nur eingebildet hat...

Details:

Kyle Walsh: (Chaney Kley)
Caitlin: (Emma Caulfield)
Michael: (Lee Cormick)

Regie: Jonathan Lieberman
Effekte: Stan Winston

Laufzeit: 85 Minuten
FSK: 16 Jahre

Filmfehler:

- Offensichtlich greift die Zahnfee nur im Dunkeln an, aber nicht wenn ein Körperteil der Leute noch im Licht ist. Sonst hätte sie den kleinen Michael in dieser Röhre mühelos bis zum Hals zerfleischen können. Warum aber schnappt sie sich Matt, den Polizisten? Er hatte eine Lampe in der Hand. Selbst wenn das Licht nicht mehr seinen Körper beschienen hat, auf seine Hand musste Licht fallen. Und somit war er noch im Licht.

Meine Meinung:[b/]

Ich bin nun wirklich nicht der Fan von Gruselfilmen, aber ich fand diesen Film ehrlich gesagt, ziemlich langweilig. Wenn jemand wie ich die nächste Szene voraussagen kann, dann ist das wirklich nicht gut. Und das ging fast den gesamten Film so. Es gibt einige nette Gänsehautszenen, aber er war nicht das was ich erwartet hätte. Die weiße Maske erinnert mich irgendwie an Micheal Myers, aber selbst den finde ich gruseliger. Ausserdem finde ich die Geschichte ein wenig lasch. Ich meine, dafür das sie früher Kinder geliebt hat, bringt sie sie jetzt um? Sie hätte ihre Mörder umbringen können und gut ist. Das wäre für mich logischer gewesen. Normalerweise habe ich von solchen Filmen Alpträume, aber für diesen Film habe ich gerade mal ein müdes Gähnen übrig. Mein Freund, ein Horrorfan, ist der selben Meinung.

Fazit:

Für echte Gruselfans ist der Film nicht zu empfehlen, nur diejenigen, die wirklich empfindliche Nerven haben werden hier Angstmomente haben.

Nyneave

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