Der Fluch von Darkness Falls (VHS) Testbericht

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ab 12,47
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Erfahrungsbericht von sam0815

Im Dunkeln bekommt das Grauen ein Gesicht

Pro:

die guten Jungschauspieler

Kontra:

der zu abgehackte Handlungsstrang

Empfehlung:

Ja

Im Dunkeln bekommt das Grauen ein anderes Gesicht...

Ich bin nicht nur ein Fan von guten Action- oder Spassfilmem, auch die andere Seite, der gute alte Horror kann mich immer wieder neu begeistern.
Ich hatte mir einige Vorberichte angeschaut und wurde neugierig auf diesen Film. So kaufte ich mir eine Karte, Popcorn und machte mich auf meinen Platz zu suchen....


Die Geschichte des Films...


Der Film beginnt eigentlich recht harmlos. Matilda Dixon, eine allein lebende Witwe, auch bekannt unter dem Namen \"die Zahnfee\", gibt den Kindern der Stadt Darkness Falls immer ein Geldstück wenn diese ihre Milchzähne verlieren. Dies macht sie für viele Kinder beliebt, bis eines Tages zwei Kinder verschwinden und sie dafür angeklagt wird.
Niemand glaubt, dass sie unschuldig ist, da zudem ein Feuer ihr Gesicht entstellt hat und sie deswegen eine Maske trägt.
Sie bestreitet die Tat noch einmal, doch niemand schenkt ihr Glauben und so kommt was kommen muss, sie wird zum Tode verurteilt.
Kurz bevor sie hingerichtet wird, spricht sie einen Fluch über die Stadt aus und damit beginnt der eigentliche Horror...

Nun bekommen die Kinder zwar weiterhin Besuch von der \"Zahnfee\", nur gibt sie ihnen kein Geldstück mehr, nein sie bringt die Kinder um.
Auch Kyle (Chaney Kley) hat bald seinen letzten Milchzahn. Seine Mutter erklärt ihm, er dürfe sie auf keinen Fall anschauen wenn sie ins Zimmer kommt um seinen Zahn zu holen.
Wie Kinder auch immer sind, Kyle schaut doch hin. Er kann zwar fliehen und entkommen indem er ins Licht ging, doch seine Mutter hat weniger Glück, denn sie geht in das Zimmer und wird ermordet.

Der kleine Kyle wird des Mordes beschuldigt, doch niemand kann ihm etwas nachweisen...

Jahre später, der kleine Junge ist mittlerweile erwachsen geworden, doch die Schrecken lassen ihn nicht los. Um weiterhin vor dem Geist in Sicherheit zu sein, muss er sich immer wieder im Licht aufhalten.
Alles scheint sich für ihn zu wiederholen, als seine Jugendliebe Caitlin (Emma Caulfield) sich an ihn wendet um zu helfen.
Ihr Bruder liegt im Krankenhaus und hat das Gesicht der \"Zahnfee\" auch gesehen. Nun ist auch er gefährdet und nur einer kann helfen, Kyle. Er kehrt in seine Heimatstadt zurück und liefert sich einen gnadenlosen Kampf mit dem Geist.

Doch wie er ausgeht, schaut´s euch an :)


Die Schauspieler ...


Hmm..es ist schwierig hier eine Bewertung abzugeben, denn es wurden ausnahmslos Nachwuchstalente für die Hauptrollen gesetzt.

Die Kinder wurden von Joshua Anderson (der junge Kyle) und Lee Cormie (Caitlins Bruder) gespielt.

Joshua Anderson spielte zu Anfang seine kleinere Rolle schon wie ein grosser Profi. Wenn man die Szene denkt wo die Zahnfee hereinkommt und er ängstlich hinschaut, dann konnte man wirklich das Gefühl haben, er würde tatsächlich grauen empfinden.

Auch die wichtigere Rolle von Lee Cormie ist schon in so jungen Jahren professionell verkörpert worden.
Er spielt seinen part mit einer Leidenschaft und hingabe die einen schon fast gruseln lies.

Die beiden älteren Akteure sind Chaney Kley, (der erwachsene Kyle) und Emma Cailfield (Caitlin).

Es war Chaney Kleys erste Kinorolle und die hat er aus meiner Sicht gut gemeistert. Mit viel Routine gibt er dem Film das nötige Leben und füllt mit den richtigen Emotionen seine Rolle gut aus.

Emma Caulfield hat schon Rollenerfahrung sammeln können in der Serie Buffy. Dort spielt sie die etwas naive Anja.
Hier bringt sie ihr Talent zwar gut rüber, kam aber nicht 100% glaubwürdig rüber.


Kritik negativ...


Nimmt man ein bischen weniger Blut und ein bischen mehr Handlung, dann hätte der Film die Chance noch weiter nach oben zu kommen.
Was mich am Anfang noch ansprach, nämlich die Vorgeschichte und der kurze Plot danach, verringerte sich im Laufe des Films immer mehr.
Durch die kurze Spieldauer von nur ca. 82 mins. wirkt der Films immer mehr gerafft und zu hektisch erzählt. 10 mins mehr hätten dem Film sicher gutgetan.
Normalerweise, so kenne ich es bei den meisten Horrorfilmen, bleibt die Spannung bis zum Schluss und erreicht dann ihren Höhepunkt.
Gute Ansätze waren hier vorhanden. Z.B. der Anfang, als der Geist in das Zimmer von Kyle kam, oder die manchmal erscheinenden flüchtigen Schatten. Dort konnte der Zuschauer seinen Geist ausleben und sich gruseln.
Die wurde abrupt gekippt, als die \"Zahnfee\" ohne Maske zu sehen war. Für mich war dies ein Knack-und Schwachpunkt im Film.

Wie ich schon erwähnte hat der Film durch seine geringe Länge ein problem, er ist aufeinmal vorbei und der Zuschauer fragt sich, wie so schnell? Kommt da noch was?
Nun, ich denke hier können wir uns wie bei Matrix auf einen zweiten Teil freuen *g, mehr sag ich aber nicht.


Kritik positiv...

Überrascht haben mich auf jeden Fall die Kinder. Ihre Leistung, denkt an die Mimiken, ist schon grossartig. Sie brachten ihr Entsetzen richtig rüber.
Ebenso die gute Einführung und der Aufbau, bis man das erste Mal den Geist durch das Bild huschen sieht, da bekam auch ich eine Gänsehaut.
Alles in allem schaffen es die Akteure vor und hinter der Kamera aber die Zuschauer in ihrem Bann zu halten.


Meinung...


Ihr seht, ich habe nicht viel gutes schreiben können. Das liegt wohl an den Punkten die ich oben erwähnt habe.
Ich finde den Film durchschnittlich gut und werde ihn mir trotzdem auf DVD holen.
Denn alles in allem ein gelungenes Werk auch wenn hier und da noch etwas zu verbessern wäre.

Schaut ihn euch an und macht euch ein Bild von der \"Zahnfee\" *g


Bis denne

Sam

16 Bewertungen