Erfahrungsbericht von Taschimaus
DIE RACHE DER ZAHNFEE...
Pro:
Spannend
Kontra:
Die Spannung nimmt leider immer mehr ab :o(
Empfehlung:
Ja
Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!
Einleitung:
~*~*~*~*~
Nachdem mein letzter Kinobesuch („The Core“) ein absoluter Flop gewesen ist, hoffte ich am letzten Samstag auf einen besseren Film. Wir standen zu dritt am Kino und überlegten, was wir uns ansehen wollten und mein Freund wurde überstimmt, wir entschieden uns für den Film „Der Fluch von Darkness Falls“. Gespannt begaben wir uns also in den Kinosaal. Ich muss sagen, dass ich ein absoluter Angsthase bin, was Horrorfilme angeht, aber ich sie mir trotzdem wahnsinnig gerne ansehe. Glücklicherweise hatte ich dieses Mal meinen Schatz dabei *lach* Jetzt möchte ich euch diesen Film einmal vorstellen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen...
Story:
~*~*~
Matilda ist im kleinen Städtchen Darkness Falls besser bekannt unter dem Namen Zahnfee. Dies kommt daher, dass sie den kleinen Kindern, die ihre Milchzähne verlieren, für diese immer ein Geldstück bezahlt, weshalb die Kinder sie auch sehr gerne mögen. Eines Tages jedoch verschwinden zwei Kinder auf mysteriöse Weise uns Matilda, die mittlerweile durch ein Feuer im Gesicht entstellt wurde und dies unter einer Maske verborgen hält, wird beschuldigt etwas damit zu tun zu haben. Sie streitet alles ab, jedoch wird sie kurz darauf hingerichtet. Vor ihrer Hinrichtung spricht sie einen Fluch über diese Stadt aus, der sich später auch erfüllt, denn sie war tatsächlich unschuldig.
Einige Jahre später wird Kyle in der Nacht von der Zahnfee heimgesucht, als er seinen letzten Milchzahn verliert. Seine Freundin Caitlin warnt ihn an diesem Abend noch, dass er ja nicht nachsehen soll, wenn die Zahnfee ins Zimmer kommt, denn wer sie zu Gesicht bekommt, den bringt sie um. Kyle liegt also im Bett und merkt, wie sie ins Zimmer kommt. Er kann sich nicht zurückhalten und schaut nach, kann ihr jedoch entkommen, indem er ins Licht flieht, denn das Licht ist das einzige, was ihn vor ihr retten kann. Seine Mutter kann das alles nicht glauben und geht in sein Zimmer – kurz danach ist sie tot und er wird des Mordes beschuldigt.
Wieder einige Jahre später, kann man erneut Kyle sehen, der mittlerweile in L.A. wohnt. Immernoch wird er von der Zahnfee heimgesucht, doch aufgrund seiner guten Lichtausstattung hat er immer überlebt. Zu dieser Zeit wird er von Caitlin angerufen, die er seit dem geschilderten Abend nicht mehr gesehen hat. Ihr kleiner Bruder liegt im Krankenhaus und kann Nachts nicht schlafen, es werden die gleichen Probleme vermutet, wie Kyle sie auch gehabt hat und deswegen wendet sie sich an ihn. Er reist also zurück nach Darkness Falls, an einen Ort des Grauens..
Mehr werde ich natürlich mal wieder nicht verraten. Wird die Zahnfee noch mehr Menschen töten, als sie es bisher getan hat? Und können die Kinder von Darkness Falls je wieder ruhig schlafen? Die Antworten auf diese Fragen bekommt ihr im Kino.. ;o)
Die Schauspieler:
~*~*~*~*~*~*~
Ich muss sagen, dass ich bei diesem Film keinen einzigen Schauspieler gekannt habe. Der Regisseur hat anscheinend Wert darauf gelegt, dass man mal ein paar neue Gesichter zu sehen bekommt, was ja bei Horrorfilmen keine Seltenheit ist. Da ich keinen von ihnen kenne und die meisten laut kino.de in diesem Film auch ihren ersten Auftritt gehabt haben, ist es natürlich schwer sie zu bewerten bzw. zu vergleichen, wie ich das sonst immer tue. Aber ich werde es einmal versuchen.
Kyle kann man einmal in jungen Jahren sehen und später dann als erwachsenen Mann. Der „junge“ Kyle wird von einem Darsteller namens Joshua Anderson dargestellt. Ihn sieht man eigentlich nur ganz kurz zu Beginn des Filmes, aber trotz dieser kurzen Zeit auf der Leinwand, muss ich sagen, dass er seinen Job gut gemacht hat. Wenn er so im Bett liegt und wahnsinnige Angst darstellt, da nimmt man ihm das 100%ig ab, das macht er echt gut. Auch die Szene, wo er die „junge“ Caitlin nach einem Date fragt ist süß und glaubhaft gespielt. Auch der Darsteller des „alten“ Kyle, Chaney Kley, ist hier in seinem ersten Film zu sehen. Auch er stellt die Ängste gut dar, wird leider zum Schluss etwas zu hektisch. Alles in allem aber auch von ihm eine solide Leistung. Außerdem muss man ja mal erwähnen, dass er echt gut aussieht, ein weiterer Pluspunkt *smile*
Als weitere Hauptperson würde ich Caitlin bezeichnen. Die Darstellerin der „jungen“ Caitlin finde ich nicht weiter erwähnenswert, auch sie hat einen kurzen Auftritt, der mit jedoch nicht sonderlich im Gedächtnis geblieben ist. Später gewinnt dann die erwachsene Caitlin für den Film an Bedeutung. Sie wird von der Darstellerin Emma Caulfield gespielt, die manche vielleicht aus der „Buffy“ Serie kennen werden. Im Kino hatte auch sie hier ihren ersten großen Auftritt. Tja, was soll ich zu ihr groß sagen?! Ich würde sie ähnlich bewerten, wie ihren männlichen Gegenpart. Die Sorge um ihren Bruder bringt sie ganz gut zum Ausdruck, aber dennoch hat sie es leider nicht schaffen können, die Zuschauer emotional anzusprechen. Dieses Talent würde ich dann doch eher dem Darsteller von Kyle zusprechen. Sie wäre sicherlich ersetzbar gewesen, aber sie war okay und hatte auch manchmal gute Momente.
Die letzte wirklich wichtige Rolle ist natürlich die des kleinen Jungens, Caitlins Bruder. Michael heißt dieser und wird von einem Darsteller namens Lee Cormie gespielt. Ich finde es immer wieder interessant, was manche Kinder doch für ein Talent haben. Er stellt Michael wirklich klasse dar, manchmal, wenn er wieder so ängstlich im Bett gelegen hat oder auch mal mit seiner Schwester darunter, habe ich wirklich eine Gänsehaut bekommen, so glaubhaft war das ganze. Man konnte sich durch diese Darstellung wirklich gut in ihn hineinversetzen. Meiner Meinung nach der beste Darsteller im Film, den man hoffentlich noch öfter sehen wird.
Die anderen Darsteller sind nicht sonderlich erwähnenswert, außerdem sterben die meisten nach wenigen Minuten, so dass man wenig über sie und ihre Leistung sagen kann. *lach*
Meine Meinung:
~*~*~*~*~*~*~
Ich muss sagen, dass ich mir von dem Film nicht allzu viel erwartet habe. Für mich klang die ganze Story zunächst reichlich albern, ich fragte mich, wie man Zuschauern mit einem „Ding“, dass sich auch noch Zahnfee nennt, Angst einjagen will. Zum Glück konnte ich mich von einem besseren belehren lassen, aber ich bin auch der Meinung, dass man einiges an diesem Film kritisieren muss.
Die ersten Minuten waren wirklich gut gemacht, ein kurzer Rückblick auf das Leben der Zahnfee und ihre Geschichte wurde erzählt. Glücklicherweise hat dies nicht allzu lange gedauert, sondern ganz einfach dazu gedient den Zuschauer in die Story einzuführen und dies ist durch einen guten Zusammenschnitt von Bildern und dem dazugehörigen Text gut gelungen. Es kommt gleich etwas Spannung auf, man kommt sich zu Beginn fast vor wie in einem Märchen, denn so wird alles erzählt. Mir hat diese Art einen Film zu beginnen wirklich gut gefallen und ich freute mich auf das, was da wohl folgen würde.
Auch die weiteren Szenen waren vielversprechend. Wie ich schon gesagt habe, bin ich bei solchen Filmen immer ein kleiner Angsthase. Besonders bei diesem war dies der Fall, denn ich habe sowieso manchmal etwas Angst im Dunklen (*zugeb*) und dies hat wahrscheinlich auch dafür gesorgt, dass ich beim Ansehen mich des öfteren erschrocken habe. Die Szenen zu Beginn des Filmes sind wirklich gut gemacht, da sieht man mal ein Huschen eines schwarzen Wesens (die Zahnfee), man hört die absolut ekligen Geräusche (uuaaa, leider etwas zu laut, aber dennoch sehr furchteinflößend) und die Spannung baut sich langsam auf. Wenn man dann die Bilder sieht, auf denen Kyle die Zahnfee mit ihrer Maske gemalt hat, dann läuft es einem nochmals eiskalt den Rücken hinunter, denn das sieht wirklich schrecklich aus. Leider werden die Geräusche mit der Zeit eher lächerlich und erinnern mehr an das Grunzen eines Schweins als an irgendetwas anderes. Finde ich sehr schade.
Des weiteren ist mir an diesem Film leider etwas aufgefallen, was bei fast jedem (Horror)Film der Fall ist. Ich denke mal, dass Hollywoods Filmemacher den Zuschauern keine Fantasie mehr zutrauen. Sicherlich wollen viele Leute Spezialeffekte und Blut in Horrorfilmen sehen, aber bei „Der Fluch von Darkness Falls“ wäre weniger wirklich mehr gewesen. Die anfängliche Spannung artet in einem Gemetzel aus und wenn die Zahnfee dann zum Schluss noch ihre Maske verliert, dann war es für mich mit der Spannung absolut vorbei. Ich bin auch jemand, der Spezialeffekte eigentlich recht gerne mag, aber wenn man so etwas einsetzt, dann sollte es doch auch bitte passen. Ich habe mir während des ganzen Filmes Gedanken gemacht, was wohl unter der Maske sein könnte, habe mir die schrecklichsten Dinge vorgestellt und mich wirklich dabei gegruselt. Und dann wird einem zum Schluss der ganze „Zauber“ genommen, das ist doch wirklich ärgerlich.
Dennoch muss ich noch etwas zum Ende des Filmes anmerken, was mir eigentlich recht gut gefallen hat. Man hatte zwar das Gefühl, dass das ganze Recht abgehackt gewesen ist, aber ein wirklich guter Vorteil dieses Endes ist, dass man nicht das Gefühl hat, dass man mit einem Film „Zahnfee Teil 2“ (oder so ähnlich) rechnen kann. Bei vielen Horrorfilmen ist das ja der Fall und ich bin froh, dass dies hier anders gelöst wurde. Muss man mal positiv erwähnen.
Tja, was halte ich ansonsten von der Inszenierung des Filmes? Die Drehorte halte ich für sehr gelungen, wurden wirklich toll ausgesucht. Da ist natürlich der dunkle Wald durch den gefahren wird, ein Leuchtturm in dem das Finale stattfindet, ein Krankenhaus mit düsterem grünen Licht und weitere Orte, die einfach wunderbar zur ganzen Geschichte gepasst haben. Die Kameraführung war nicht so herausragend, wie in manchen anderen Horrorfilmen, aber ich kann sie auch nicht negativ bewerten. Schließlich wird durch diese zu einem großen Teil Spannung erzeugt. Negativ ist mir aufgefallen, dass die Länge des Filmes nur etwas mehr als 80 Minuten beträgt. Da hätte man sich doch eine etwas ausgereiftere Story gewünscht, die weniger durch Gemetzel, sondern durch Spannnung überzeugt hätte. Zur Freigabe ab 16 muss ich sagen, dass ich diese vollkommen unterstütze, für Jüngere ist dieser Film sicherlich nicht geeignet.
Fazit:
~*~*~
Wenn man diese Zahnfee nur mit ihrer Maske gesehen hätte und dieser Film konstant die Spannung beibehalten hätte, dann hätte es sich hier wirklich um einen tollen und angsteinflößenden Film gehandelt. Leider wurde dies, wie ich oben ja schon erwähnt habe, durch die Filmemacher zerstört und deswegen würde ich den Film als Mittelklasse bezeichnen. Wenn man sich ein wenig gruseln möchte, dann ist er sicherlich dafür gut geeignet, bei mir hat es jedenfalls geklappt, aber man sollte wirklich nicht allzu viel davon erwarten, sonst könnte man vielleicht enttäuscht sein. Ich werde euch diesen Film dennoch empfehlen und 3 Punkte vergeben, denn ich fand ihn schon sehenswert, auch wenn mir manche Dinge nicht gefallen haben. Die Idee und der größte Teil der Umsetzung war schon gelungen!
Dankeschön für´s Lesen und Bewerten!
Liebe Grüße,
Eure Taschimaus
© by Natascha, 2003-04-08 (erstmals erschienen bei ciao.com)
PS: Dieser Film hat übrigens eine geniale Internetseite, die ihr euch unbedingt mal ansehen solltet unter http://www.der-fluch-von-darkness-falls.de/
Einleitung:
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Nachdem mein letzter Kinobesuch („The Core“) ein absoluter Flop gewesen ist, hoffte ich am letzten Samstag auf einen besseren Film. Wir standen zu dritt am Kino und überlegten, was wir uns ansehen wollten und mein Freund wurde überstimmt, wir entschieden uns für den Film „Der Fluch von Darkness Falls“. Gespannt begaben wir uns also in den Kinosaal. Ich muss sagen, dass ich ein absoluter Angsthase bin, was Horrorfilme angeht, aber ich sie mir trotzdem wahnsinnig gerne ansehe. Glücklicherweise hatte ich dieses Mal meinen Schatz dabei *lach* Jetzt möchte ich euch diesen Film einmal vorstellen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen...
Story:
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Matilda ist im kleinen Städtchen Darkness Falls besser bekannt unter dem Namen Zahnfee. Dies kommt daher, dass sie den kleinen Kindern, die ihre Milchzähne verlieren, für diese immer ein Geldstück bezahlt, weshalb die Kinder sie auch sehr gerne mögen. Eines Tages jedoch verschwinden zwei Kinder auf mysteriöse Weise uns Matilda, die mittlerweile durch ein Feuer im Gesicht entstellt wurde und dies unter einer Maske verborgen hält, wird beschuldigt etwas damit zu tun zu haben. Sie streitet alles ab, jedoch wird sie kurz darauf hingerichtet. Vor ihrer Hinrichtung spricht sie einen Fluch über diese Stadt aus, der sich später auch erfüllt, denn sie war tatsächlich unschuldig.
Einige Jahre später wird Kyle in der Nacht von der Zahnfee heimgesucht, als er seinen letzten Milchzahn verliert. Seine Freundin Caitlin warnt ihn an diesem Abend noch, dass er ja nicht nachsehen soll, wenn die Zahnfee ins Zimmer kommt, denn wer sie zu Gesicht bekommt, den bringt sie um. Kyle liegt also im Bett und merkt, wie sie ins Zimmer kommt. Er kann sich nicht zurückhalten und schaut nach, kann ihr jedoch entkommen, indem er ins Licht flieht, denn das Licht ist das einzige, was ihn vor ihr retten kann. Seine Mutter kann das alles nicht glauben und geht in sein Zimmer – kurz danach ist sie tot und er wird des Mordes beschuldigt.
Wieder einige Jahre später, kann man erneut Kyle sehen, der mittlerweile in L.A. wohnt. Immernoch wird er von der Zahnfee heimgesucht, doch aufgrund seiner guten Lichtausstattung hat er immer überlebt. Zu dieser Zeit wird er von Caitlin angerufen, die er seit dem geschilderten Abend nicht mehr gesehen hat. Ihr kleiner Bruder liegt im Krankenhaus und kann Nachts nicht schlafen, es werden die gleichen Probleme vermutet, wie Kyle sie auch gehabt hat und deswegen wendet sie sich an ihn. Er reist also zurück nach Darkness Falls, an einen Ort des Grauens..
Mehr werde ich natürlich mal wieder nicht verraten. Wird die Zahnfee noch mehr Menschen töten, als sie es bisher getan hat? Und können die Kinder von Darkness Falls je wieder ruhig schlafen? Die Antworten auf diese Fragen bekommt ihr im Kino.. ;o)
Die Schauspieler:
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Ich muss sagen, dass ich bei diesem Film keinen einzigen Schauspieler gekannt habe. Der Regisseur hat anscheinend Wert darauf gelegt, dass man mal ein paar neue Gesichter zu sehen bekommt, was ja bei Horrorfilmen keine Seltenheit ist. Da ich keinen von ihnen kenne und die meisten laut kino.de in diesem Film auch ihren ersten Auftritt gehabt haben, ist es natürlich schwer sie zu bewerten bzw. zu vergleichen, wie ich das sonst immer tue. Aber ich werde es einmal versuchen.
Kyle kann man einmal in jungen Jahren sehen und später dann als erwachsenen Mann. Der „junge“ Kyle wird von einem Darsteller namens Joshua Anderson dargestellt. Ihn sieht man eigentlich nur ganz kurz zu Beginn des Filmes, aber trotz dieser kurzen Zeit auf der Leinwand, muss ich sagen, dass er seinen Job gut gemacht hat. Wenn er so im Bett liegt und wahnsinnige Angst darstellt, da nimmt man ihm das 100%ig ab, das macht er echt gut. Auch die Szene, wo er die „junge“ Caitlin nach einem Date fragt ist süß und glaubhaft gespielt. Auch der Darsteller des „alten“ Kyle, Chaney Kley, ist hier in seinem ersten Film zu sehen. Auch er stellt die Ängste gut dar, wird leider zum Schluss etwas zu hektisch. Alles in allem aber auch von ihm eine solide Leistung. Außerdem muss man ja mal erwähnen, dass er echt gut aussieht, ein weiterer Pluspunkt *smile*
Als weitere Hauptperson würde ich Caitlin bezeichnen. Die Darstellerin der „jungen“ Caitlin finde ich nicht weiter erwähnenswert, auch sie hat einen kurzen Auftritt, der mit jedoch nicht sonderlich im Gedächtnis geblieben ist. Später gewinnt dann die erwachsene Caitlin für den Film an Bedeutung. Sie wird von der Darstellerin Emma Caulfield gespielt, die manche vielleicht aus der „Buffy“ Serie kennen werden. Im Kino hatte auch sie hier ihren ersten großen Auftritt. Tja, was soll ich zu ihr groß sagen?! Ich würde sie ähnlich bewerten, wie ihren männlichen Gegenpart. Die Sorge um ihren Bruder bringt sie ganz gut zum Ausdruck, aber dennoch hat sie es leider nicht schaffen können, die Zuschauer emotional anzusprechen. Dieses Talent würde ich dann doch eher dem Darsteller von Kyle zusprechen. Sie wäre sicherlich ersetzbar gewesen, aber sie war okay und hatte auch manchmal gute Momente.
Die letzte wirklich wichtige Rolle ist natürlich die des kleinen Jungens, Caitlins Bruder. Michael heißt dieser und wird von einem Darsteller namens Lee Cormie gespielt. Ich finde es immer wieder interessant, was manche Kinder doch für ein Talent haben. Er stellt Michael wirklich klasse dar, manchmal, wenn er wieder so ängstlich im Bett gelegen hat oder auch mal mit seiner Schwester darunter, habe ich wirklich eine Gänsehaut bekommen, so glaubhaft war das ganze. Man konnte sich durch diese Darstellung wirklich gut in ihn hineinversetzen. Meiner Meinung nach der beste Darsteller im Film, den man hoffentlich noch öfter sehen wird.
Die anderen Darsteller sind nicht sonderlich erwähnenswert, außerdem sterben die meisten nach wenigen Minuten, so dass man wenig über sie und ihre Leistung sagen kann. *lach*
Meine Meinung:
~*~*~*~*~*~*~
Ich muss sagen, dass ich mir von dem Film nicht allzu viel erwartet habe. Für mich klang die ganze Story zunächst reichlich albern, ich fragte mich, wie man Zuschauern mit einem „Ding“, dass sich auch noch Zahnfee nennt, Angst einjagen will. Zum Glück konnte ich mich von einem besseren belehren lassen, aber ich bin auch der Meinung, dass man einiges an diesem Film kritisieren muss.
Die ersten Minuten waren wirklich gut gemacht, ein kurzer Rückblick auf das Leben der Zahnfee und ihre Geschichte wurde erzählt. Glücklicherweise hat dies nicht allzu lange gedauert, sondern ganz einfach dazu gedient den Zuschauer in die Story einzuführen und dies ist durch einen guten Zusammenschnitt von Bildern und dem dazugehörigen Text gut gelungen. Es kommt gleich etwas Spannung auf, man kommt sich zu Beginn fast vor wie in einem Märchen, denn so wird alles erzählt. Mir hat diese Art einen Film zu beginnen wirklich gut gefallen und ich freute mich auf das, was da wohl folgen würde.
Auch die weiteren Szenen waren vielversprechend. Wie ich schon gesagt habe, bin ich bei solchen Filmen immer ein kleiner Angsthase. Besonders bei diesem war dies der Fall, denn ich habe sowieso manchmal etwas Angst im Dunklen (*zugeb*) und dies hat wahrscheinlich auch dafür gesorgt, dass ich beim Ansehen mich des öfteren erschrocken habe. Die Szenen zu Beginn des Filmes sind wirklich gut gemacht, da sieht man mal ein Huschen eines schwarzen Wesens (die Zahnfee), man hört die absolut ekligen Geräusche (uuaaa, leider etwas zu laut, aber dennoch sehr furchteinflößend) und die Spannung baut sich langsam auf. Wenn man dann die Bilder sieht, auf denen Kyle die Zahnfee mit ihrer Maske gemalt hat, dann läuft es einem nochmals eiskalt den Rücken hinunter, denn das sieht wirklich schrecklich aus. Leider werden die Geräusche mit der Zeit eher lächerlich und erinnern mehr an das Grunzen eines Schweins als an irgendetwas anderes. Finde ich sehr schade.
Des weiteren ist mir an diesem Film leider etwas aufgefallen, was bei fast jedem (Horror)Film der Fall ist. Ich denke mal, dass Hollywoods Filmemacher den Zuschauern keine Fantasie mehr zutrauen. Sicherlich wollen viele Leute Spezialeffekte und Blut in Horrorfilmen sehen, aber bei „Der Fluch von Darkness Falls“ wäre weniger wirklich mehr gewesen. Die anfängliche Spannung artet in einem Gemetzel aus und wenn die Zahnfee dann zum Schluss noch ihre Maske verliert, dann war es für mich mit der Spannung absolut vorbei. Ich bin auch jemand, der Spezialeffekte eigentlich recht gerne mag, aber wenn man so etwas einsetzt, dann sollte es doch auch bitte passen. Ich habe mir während des ganzen Filmes Gedanken gemacht, was wohl unter der Maske sein könnte, habe mir die schrecklichsten Dinge vorgestellt und mich wirklich dabei gegruselt. Und dann wird einem zum Schluss der ganze „Zauber“ genommen, das ist doch wirklich ärgerlich.
Dennoch muss ich noch etwas zum Ende des Filmes anmerken, was mir eigentlich recht gut gefallen hat. Man hatte zwar das Gefühl, dass das ganze Recht abgehackt gewesen ist, aber ein wirklich guter Vorteil dieses Endes ist, dass man nicht das Gefühl hat, dass man mit einem Film „Zahnfee Teil 2“ (oder so ähnlich) rechnen kann. Bei vielen Horrorfilmen ist das ja der Fall und ich bin froh, dass dies hier anders gelöst wurde. Muss man mal positiv erwähnen.
Tja, was halte ich ansonsten von der Inszenierung des Filmes? Die Drehorte halte ich für sehr gelungen, wurden wirklich toll ausgesucht. Da ist natürlich der dunkle Wald durch den gefahren wird, ein Leuchtturm in dem das Finale stattfindet, ein Krankenhaus mit düsterem grünen Licht und weitere Orte, die einfach wunderbar zur ganzen Geschichte gepasst haben. Die Kameraführung war nicht so herausragend, wie in manchen anderen Horrorfilmen, aber ich kann sie auch nicht negativ bewerten. Schließlich wird durch diese zu einem großen Teil Spannung erzeugt. Negativ ist mir aufgefallen, dass die Länge des Filmes nur etwas mehr als 80 Minuten beträgt. Da hätte man sich doch eine etwas ausgereiftere Story gewünscht, die weniger durch Gemetzel, sondern durch Spannnung überzeugt hätte. Zur Freigabe ab 16 muss ich sagen, dass ich diese vollkommen unterstütze, für Jüngere ist dieser Film sicherlich nicht geeignet.
Fazit:
~*~*~
Wenn man diese Zahnfee nur mit ihrer Maske gesehen hätte und dieser Film konstant die Spannung beibehalten hätte, dann hätte es sich hier wirklich um einen tollen und angsteinflößenden Film gehandelt. Leider wurde dies, wie ich oben ja schon erwähnt habe, durch die Filmemacher zerstört und deswegen würde ich den Film als Mittelklasse bezeichnen. Wenn man sich ein wenig gruseln möchte, dann ist er sicherlich dafür gut geeignet, bei mir hat es jedenfalls geklappt, aber man sollte wirklich nicht allzu viel davon erwarten, sonst könnte man vielleicht enttäuscht sein. Ich werde euch diesen Film dennoch empfehlen und 3 Punkte vergeben, denn ich fand ihn schon sehenswert, auch wenn mir manche Dinge nicht gefallen haben. Die Idee und der größte Teil der Umsetzung war schon gelungen!
Dankeschön für´s Lesen und Bewerten!
Liebe Grüße,
Eure Taschimaus
© by Natascha, 2003-04-08 (erstmals erschienen bei ciao.com)
PS: Dieser Film hat übrigens eine geniale Internetseite, die ihr euch unbedingt mal ansehen solltet unter http://www.der-fluch-von-darkness-falls.de/
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