Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Adventure PC Spiel) Testbericht

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ab 10,16
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Erfahrungsbericht von Fantasyfee

Es darf gezaubert werden

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo Zusammen. Ich bin neu hier und werde euch in Zukunft mit meinen Meinungen zuschütten :) Mein Lieblingsthema sind PC-Games. Also fange ich doch einfach mal damit an :)

Ich möchte über das Actionspiel \" Der Herr der Ringe \", was ich mir vor kurzem kaufte, berichten.

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1.) Installation
2.) Allgemein
3.) Inhalt
4.) Spielgeschehen
5.) Bedienung
6.) Mein Fazit
7.) minimale Systemanforderungen
8.) empfohlene Systemanforderung
9.) Noch ein paar Daten zum Schluß
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1.) *** Installation ***
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Die Installation ist wie bei fast jedem Spiel kinderleicht. Einfach die Spiele CD in das dafür vorgesehende Laufwerk einlegen und schon beginnt die Installation automatisch. Die Installation für sich geht recht schnell, so das man mit dem spielen direkt beginnen kann. Sollte die CD nicht automatisch starten, dann muß man den Order für das CD-Rom öffnen und einfach auf das Setup-Symbol klicken. Und schon beginnt der Spaß.

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2.) *** Allgemein ***
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Seit dem grandiosen Erfolg des ersten Teils der Kino-Trilogie nach dem Fantasy-Klassiker \"Der Herr der Ringe\" ist der Stoff angesagt wie nie. Und während die Spielebrance es wohl schlicht verpennt hat, den Filmstart mit einem Computerspiel zu begleiten, gehts jetzt in die Vollen: zweite Filfolge und glecih zwei Spiele von zwei Herstellern. Eines davon ist also \"Der Herr der Ringe - Die Gefährten\" von Vivendi Universal Interactive.
Dieser Hersteller ist im Besitz der Buchlizenz. das heißt, er darf Spiele auf basis der Romanvorlage des britischen Autors John R.R.Tolkien vermarkten.

Und darum gehts:

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3.) *** Inhalt ***
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Mittelerde: Man schreibt das Jahr 2941 im Dritten Zeitalter. Der Hobbit Bilbo Beutlin ist mit einigen Zwergen unterwegs, um dem Drachen Smaug einen riesigen Goldschatz abzujagen, der einem merkwürdigen glibbrigen Grottenwesen namens Gollum gehört. Bilbo merkt schnell, dass dieser Ring seinen Träger unsichtbar macht, und nimmt ihn mit. Ansonsten denkt er sich nicht viel dabei.

Im Jahr 3001, also 60 Jahre später, beschließt Bilbo, sein Heimatdorf Hobbingen im Auenland zu verlassen. Er gibtein großes Fest für alle seine Freunde. Der Zauberer Gandalf kommt zu Besuch und entdeckt dabei, dass der Ring ebenso mächtig wie böse ist. Es ist \"der eien Ring\" mit dem der dunkle Herrscher Sauron die Völker Mittelerdes, Elben, Zwerge und Menschen, beherrschen kann. nach langem zögern, immerhin ist er abhängig von dem gefährlichen Schmuckstück, gibt Bilbo den Ring und alle seine sonstigen Besitztümer seinen Neffen Frodo und geht nach Bruchtal. um im Haus des Halbelben Elrond zu wohnen.
Wieder 17 Jahre später wird der böse Sauron stärker und schickt seien dunklen Reiter, die Nazgül oder Ringgeister aus. Gandalf rät Frodo,den Ring nach Bruchtal zu bringen, wo über die Vernichtung des unheimlichen Juwels beraten werden soll. Doch zum verabredeten Abreisetermin erscheint Gandalf nicht. Frodo macht sich nun allein auf den Weg....

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4.) *** Spielgeschehen ***
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... an dieser Stelle greift der Spieler als Hobbit Frodo Beutlin ins Geschehen ein. Frodo soll sein haus verkaufen, einige Wölfe vertreiben und sich dann mit dem Ring audf den Weg machen. Das ist komplizierter als gedacht, denn der Hobbit muss sich an den dunklen Reitern vorbeischleiche, die auf der Suche nach ihm und dem Ring in Hobbingen udn Umbgebung patroullieren. Er darf dabei keinen lauten Schritt machen, denn die Nazgül haben ein sehr feines Gehör. Manchmal lassen sich die schwarzen Männer auf ihren Geisterpferdchen auch per Steinwurf ablenken, aber Frodo muss sein ganzes Können aufbieten, um nicht gefangen zu werden.

Bei Bauer Maggopt trifft er dann seine Freunde Sam, Merry und Pippin, und die vier Hobbits ziehen zusammen weiter. Weil der Weg über die Strasse von den Nazgül kontrolliert wird, nehmen die Gefährten die Route durch den unheimlichen Wald. Die Hobbits verlaufen sich, und Frodo muss seine Freunde suchen. Unterwegs trifft er auf einige üble, große Spinnen, denen er mit seinem Stock den Garaus macht. Wird er von einer Spinne im kampf verletzt, kann Frodo sich mit Pilzen heilen, die er überall am Wegesrand findet.
nach und nach stoßen seine Freunde wieder zu ihm, doch die nächste Herrausforderung in Gestalt eines bösartigen alten Weidenbaumes wartet schon. Zwei der Hobbits werden vom Baum verschluckt, und Frodo kann sie nur befreien, indem er beherzt auf die Zweige der knorrigen Weide eindrischt. Das ist auch eine jener Stellen, an denen das Spiel merklich von der Vorlage abweicht. Im Buch befreit der Waldmann Tom Bombadil die Hobbits, von Schlägen auf die Äste ist dort nichts zu lesen. Auch die Riesenspinnen, dei Frodo danach noch bekämpfen muss, während Bombadil in der Gegend umher stolziert, wird der Leser im Buch vergeblich suchen.

nachdem dei Hobbits einige zeit bei Bombadil und dessen Frau Goldbeere verbracht haben, machen sie sich auf den Weg zur kleinen Stadt Bree, wo sie Gandalf treffen wollen. Unterwegs müssen sie an den Hügelgräberhöhen vorbei, wo graue Geister Frodo das Leben schwermachen. Als ein Grab-Unhold die Hobbits fängt, findet frodo ein altes, aber noch scharfes Schwert, mit dem sich der Finsterling bekämpfen lässt. Aber erst Tom Bombaldi, den Frodo mit einem Lied herbeiruft, kann die Hobbits retten.
In Bree trefft Ihr im gasthaus zum Tänzelnden Pony den Waldläufer Streicher, der in Wirklichkeit der edle Aragorn ist. Fortan \"seid\" Ihr Aragorn und spielt aus dessen perspektive weiter. Dabei müsst Ihr aucheure Taktik ändern. Denn während Frodo eher durch Schleichen ans Ziel kommt, ist Aragorn ein Kämpfer, der seine Feinde mti Schwert udn Fußtritten das Fürchten lehrt. Manchmal ist aber auch kombinationsgabe gefragt. Eine der ersten Aufgaben, die Aragorn in Bree hat, ist, Gegenstände zu finden, aus denen er Hobbit-Attrapen bastelt, um die bösen Nazgül von den echten Hobbits abzulenken. Bei seiner Suche nach dem passenden Bastelmaterial stößt Aragorn auf Wölfe und böse Menschen, die natürlich gegen den tapferen Krieger nicht wirklich eine Chance haben. Die Täuschung gelingt. Während dei Nazgül heulend auf Stroh und Melonen einprügeln und denken, sie töten Hobbits, machen sich Aragorn und seine kleinen Freunde aus dem Staub. Gandalf habt Ihr nicht gefunden, aber der Berg Wetterspitz leuchtet Nachts in unheimlichen Licht, so dass Ihr den Zauber dort vermuten. Stattdessen findet Ihr dort aber nicht den gütigen Gandalf, sondern stinkende Orks, die euch mit Pfeilen empfangen. Zum Glück kann Aragorn zurückschißen.
In der Ruine auf dem Gipfel wartet ein riesiger troll, den Aragorn besiegen muss. Auch der kommt im Tolkien-Buch nicht vor. Die folgende Episode dagegen, in der Aragorn die Nazgül per Feuer verkjagd, gibt es im Roman durchaus. Beim Kampf auf der Wetterspitz wird Frodo von einem der Ringgeister an der Schulter verwundet und sein Schwert aus dem Hügelgrab zerstört.
Das Spiel erzählt diesen Teild er Geschichte ähnlich, aber hier und da leicht abgeändert. Aragorn muss sich auf dem Weg nach Bruchtal noch mit Wölfen und Trollen herumärgern, kann aber auch die Hobbits ins Gefecht schicken udn sich selber schonen. Von Frodos Verwundung merkt der Spieler nichts. Wird Aragorn verletzt, kann er durch \"Cram\" den Reiseproviant der zwerge, den manch erschlagener Troll verliert, wieder aufpäppeln.
Ist auch dieses Abenteuer überstanden, kommen dei Gefährten in bruchtal bei Elrond an, wo Ihr endlich den zauberer gandalf trefft. Bilbo gibt Frodo das Schwert Stich und ein wertvolles Kettenhemd. Der hohe Rat aus Elben, Zwergen, Hobbits und Menschen beschließt derweil, dass der Ring in Saurons Reich Mordor im Schicksalsberg vernichten muss. Neun Mutige, darunter auch die vier Hobbits, amchen sich auf den Weg dorthin. Von dem im Buch ausführlich beschriebenen Haus Elronds sieht der Spieler leider nichts, auch die Liebesgeschichte zwischen Aragorn und Elronds Tochter Arwen Abendstern kommt im Spiel nicht vor.
Ab hier spielt Ihr die dritte und letzt Rolle: Gandalf. der bärtige Zauberer kann leidlich kämpfen, klopft der Gegner aber vor allem mit mächtigen magischen Sprüchen weich. Als da wären: Feuerbälle, Blitze oder Schickwellen. Haben ihm die vielen gegner dennoch arg zugesetzt, so kann Gandalf sich selber heilen.
da der Weg über den Pass des Nebelgebirges durch die Schneemassen versperrt ist, beschlißen die Gefährten, den weg durch die Höhlen der alten Zwergenstadt Moria zu nehmen. Auf dem Weg zum Eingang beseitigt gandalf einige Orks per Feuerball. Allerdings braucht er für jeden Spruch Zauberkraft. Glücklicherweise liegen überall im Gelände kleine Fläschchen mit Miruvor herum. Dieser Trank bringt verbrauchte Magie zurück. Im See vor dem Tor wohnt ein Tentakelmonster. Aragorn, den der Spieler an dieser Stelle kurz steuert, muss es mit Pfeil udn Bogen in Schach halten. In der Höhlen-Stadt der Zwerge Moria schließlich müssen die Gefährten endlose Gänge, Höhlen und Hallen durchqueren. Allerdings seht Ihr die gesamte Truppe nur in Zwischenfilmen. Im Kampf ist meist nur der Zwerg Gimli engagiert, der sich vorschicken lässt und einen großen Teil der Arbeit erledigt. Zwischendurch schlüpft Ihr mal wider in Frodos Rolle, der mal einer Horde Orks entwischen muss.
Dem Endgegner tretet Ihr dann wieder als Zauberer entgegen. An einer steinernen Brücke wartet ein böser Balrog. Und dieser feuergeist ist ein schwerer gegner für Gandalf.

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5.) *** Bedienung ***
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Man kann lediglich nur mit der Tastatur und der Maus die Hobbits, Menschen und zauberer sicher durch die gefährliche Welt Mittelerdes dirigieren.


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6.) *** Mein Fazit ***
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\"Der Herr der Ringe\" gilt als das weltweit erfolgreichste Buch nach der Bibel. Geschätzte 50 bis 100 Millionen Exemplare wurden bisher verkauft. In Deutschland erschien die erste Auflage, udn zum Filstart Ende 2001 erreichte das dreibändige Werk wieder die ersten Plätze der Buch-Hitparaden. Entsprechend groß sind die Hoffnungen der riesigen Fangemeinde an das Spiel. Um es vorwegzunehmen: Dem gigantischen Erwartungsdruck wird der Titel nicht gerecht. Zu oft entsteht der Eindruck, dass die Macher mit heißer Nadel am Werk waren. Die Optik ist ein bisschen altbacken und wäre vor 2 oder 3 Jahren wirklich gut gewesen. Die Musik ist nett, aber hier und da etwas schmalzig. Beim Kämpfen in der Höhlenstadt Moria ist es teilweise sehr schwirig, das Geschehen zu verfolgen, weil die Kamera alles zeigt - nur eben das Gefecht nicht... Auch kämpfen im Spiel immer nur zwei Mitglieder der Gruppe, von denen eines computergesteuert ist, während im Buch immer alle beteiligt waren.
Regelrecht ärgerlich ist der stellenweise hohe Schwierigkeitsgrad. Den Ringgeistern zu Beginn des Spiels zu entkommen, ist eine Fleißaufgabe, die nur mit ständigem Speichern zu schaffen ist. Vor dem Kampf mit der Weide im alten Wald wird der Spieler verwirrt, weil es heißt: Der Baum soltle nicht angegriffen werden. dass aber die Äste zu attackieren sind, erschlißt sich erst nach einiger Zeit.
Während ein paar Episoden also enorm schwer sind, fällt der Rest des Spiels eher durch Harmlosigkeit auf: wenige Rätsel, eher leicht zu überstehende Kämpfe und törichte Gegner, die sich an der Nase herumführen lassen. So kann Aragorn seine manchmal komischerweise unverwundbaren Hobbits in den Nahkampf vorschicken - und erledigt die Trolle dann aus sicherer entfernung mit Pfeil und Bogen.
Dennoch kommt einige Male durchaus so etwas wie Spannung auf. Die Höhlenstadt Moria ist liebevoll gruftig gestaltet, und die Figuren wirken auch nicht schlecht.

Der Eindruck ist zwiespaltig. \"Der Herr der Ringe - Die Gefährten\" hat starke Momente, aber auch viele schwache Seiten. das summiert sich zu einem befriedigenden Urteil.



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7.) *** minimale Systemanforderungen ***
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- Windows 95, 98 oder Millenium Edition
- Pentium 200 CPU
- 32 MB RAM
- 8 fach CD-Rom Laufwerk
- 100 MB zusätzlicher freier Festplattenspeicher
- 4 MB Grafikkarte
- DirectX-kompatible Soundkarte
- DirectX 5.0 oder höher
- Maus


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8.) *** empfohlene Systemanforderungen ***
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- Windows 95, 98 oder Millenium Edition
- Pentium 266 MMX
- 32 MB RAM
- 16 fach CD-Rom Laufwerk
- 100 MB zusätzlicher freier Festplattenspeicher
- 8 MB SVGA-Grafikkarte
- DirectX-kompatible Soundkarte
- DirectX 7.0 oder höher
- Maus

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9.) *** Noch ein paar Daten zum Schluß ***
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Preis - 49,95 €
Spieleinstieg - einfach
Langzeitspass - wohl eher nicht, Spiel ist relativ kurz
Bewegungsabläufe - sehr gut, sehr flüssig
Musik - Mittelmäßig, manchmal eher nervend
Stimmen/Kommentar - Nicht immer angebracht



Sodele, ich hoffe ich konnt eeuch das Spiel etwas näher bringen. Also ein kauf sollte meiner Meinung nach ( siehe Bericht ) sehr gut überlegt sein.

mfg Fantasyfee

13 Bewertungen