James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von __fachmann__
Fast schon ein Routine-Film
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Welch provozierender Meinungstitel, nicht? Kann man bei einem James Bond Film, von welcher Sorte "nur" alle zwei Jahre einer erscheint, von denen jeder zum Top-Kino-Knüller wird, von Routine oder Altgewohntem sprechen? "Der Morgen stirbt nie" ist sicher einer der besten James Bond Filme aller Zeiten. Vollgespickt mit Action, Spannung, die bis zum Ende durchhält, schönen Frauen, von denen sich James Bond nicht nur eine schnappt, verschiedenen Schauplätzen mit fantastischen Bildern von allen Ecken der Welt, und natürlich technischen Rafinessen, wie es sie eben nur bei James Bond gibt.
Naja, so war es schon immer, nur die Zeit schreitet eben voran, die Filmproduktionstechnik macht genauso wie die Automobilindustrie Fortschritte. Wenn ich von Routine spreche, dann meine ich, dass man als erfahrener James Bond Gucker bei so mancher Szene schon nach den ersten Sekunden voraussagen kann, was während der nächsten 10 Minuten kommt. Ich denke da zum Beispiel an die wilde Verfolgungsjagd von James und seiner hübschen Partnerin Wai Lin auf dem Motorrad, gefolgt von Jeeps, einem Hubschraubern etc. Als James Bond Profi weiß man natürlich sofort, dass zu Beginn einer solchen Verfolgungsjagd eine ungeheure Materialschlacht beginnt. Und Roger Spottiswoode (oder wie schreibt man den Regisseur?) hat uns nicht enttäuscht: In "Der Morgen stirbt nie" fliegen die Fetzen wie man es von einem echten James Bond Film erwartet.
Muss man bei einem James Bond eigentlich was zur Handlung schreiben? Nun, James Bond ist der einzige Mann, der die Welt retten kann, so viel steht von vorne herein fest. Fragt sich nur, in welche Krise die Welt momentan schlittert: Ein dritter Weltkrieg ist am Entstehen, weil ein erfolgssüchtiger Medienmogul China und Großbritannien gegeneinander aufhetzt, um seine Zeitschriftenauflage zu steigern und ein weltweit umspannendes Satelliten-Nachrichtenprogramm zu starten. Jonathan Pryce spielt diesen Medienrießen namens Elliot Carver.
Ich finde es immer wieder faszinierend, was für Szenarien sich die James Bond Macher ausdenken, um die Welt in eine Krise zu stürzen. Was war denn um die Zeit von 1997 so aktuell, dass eine solche Handlung dabei herauskam? Um diese Zeit, vielleicht sogar schon ein paar Jahre vorher, hat die Fusionswelle im Rahmen der Globalisierung auch die großen Medienkonzerne erreicht. Nicht nur in Deutschland, wo große Medienkonzerne wie die Leo-Kirch-Gruppe oder Bertelsmann zu immer größeren Imperien verschmolzen sind, sondern auch auf der ganzen Welt haben sich einflussreiche Medien- und Informationskonzerne gebildet. Die Gefahren der einseitigen Berichterstattung und der gezielten Manipulation hat man zwar erkannt, konnte jedoch nicht viel dagegen machen. "Der Morgen stirbt nie" gibt natürlich ein Extremum wieder, wie weit eine Konzentration der Medienkonzerne führen kann; aber etwas ins Krübeln kommt man bei so einer Handlung schon. Halb so schlimm – wir haben ja James Bond.
Der Film dauert zwei Stunden, kommt einem jedoch wie ein Kurzfilm vor; zuviel passiert in dem Film. Außer Pierce Brosnan und Jonathan Pryce, die ihre Rolle pflichtgemäß tadellos spielen, hat mir besonders gut Michelle Yeoh gefallen, die James Bond's Partnerin auf chinesischer Seite spielt. Mit viel Ausstrahlung und großem Kampfgeist konnte sie bei den beiden Superstars problemlos mithalten.
Ach ja, da war noch die Szene mit dem Siebener-BMW in Bond's Hotelparkhaus. War super gemacht mit super Effekten. Bei solchen Szenen sag ich nur: Verstand abschalten und die Action genießen...
Naja, so war es schon immer, nur die Zeit schreitet eben voran, die Filmproduktionstechnik macht genauso wie die Automobilindustrie Fortschritte. Wenn ich von Routine spreche, dann meine ich, dass man als erfahrener James Bond Gucker bei so mancher Szene schon nach den ersten Sekunden voraussagen kann, was während der nächsten 10 Minuten kommt. Ich denke da zum Beispiel an die wilde Verfolgungsjagd von James und seiner hübschen Partnerin Wai Lin auf dem Motorrad, gefolgt von Jeeps, einem Hubschraubern etc. Als James Bond Profi weiß man natürlich sofort, dass zu Beginn einer solchen Verfolgungsjagd eine ungeheure Materialschlacht beginnt. Und Roger Spottiswoode (oder wie schreibt man den Regisseur?) hat uns nicht enttäuscht: In "Der Morgen stirbt nie" fliegen die Fetzen wie man es von einem echten James Bond Film erwartet.
Muss man bei einem James Bond eigentlich was zur Handlung schreiben? Nun, James Bond ist der einzige Mann, der die Welt retten kann, so viel steht von vorne herein fest. Fragt sich nur, in welche Krise die Welt momentan schlittert: Ein dritter Weltkrieg ist am Entstehen, weil ein erfolgssüchtiger Medienmogul China und Großbritannien gegeneinander aufhetzt, um seine Zeitschriftenauflage zu steigern und ein weltweit umspannendes Satelliten-Nachrichtenprogramm zu starten. Jonathan Pryce spielt diesen Medienrießen namens Elliot Carver.
Ich finde es immer wieder faszinierend, was für Szenarien sich die James Bond Macher ausdenken, um die Welt in eine Krise zu stürzen. Was war denn um die Zeit von 1997 so aktuell, dass eine solche Handlung dabei herauskam? Um diese Zeit, vielleicht sogar schon ein paar Jahre vorher, hat die Fusionswelle im Rahmen der Globalisierung auch die großen Medienkonzerne erreicht. Nicht nur in Deutschland, wo große Medienkonzerne wie die Leo-Kirch-Gruppe oder Bertelsmann zu immer größeren Imperien verschmolzen sind, sondern auch auf der ganzen Welt haben sich einflussreiche Medien- und Informationskonzerne gebildet. Die Gefahren der einseitigen Berichterstattung und der gezielten Manipulation hat man zwar erkannt, konnte jedoch nicht viel dagegen machen. "Der Morgen stirbt nie" gibt natürlich ein Extremum wieder, wie weit eine Konzentration der Medienkonzerne führen kann; aber etwas ins Krübeln kommt man bei so einer Handlung schon. Halb so schlimm – wir haben ja James Bond.
Der Film dauert zwei Stunden, kommt einem jedoch wie ein Kurzfilm vor; zuviel passiert in dem Film. Außer Pierce Brosnan und Jonathan Pryce, die ihre Rolle pflichtgemäß tadellos spielen, hat mir besonders gut Michelle Yeoh gefallen, die James Bond's Partnerin auf chinesischer Seite spielt. Mit viel Ausstrahlung und großem Kampfgeist konnte sie bei den beiden Superstars problemlos mithalten.
Ach ja, da war noch die Szene mit dem Siebener-BMW in Bond's Hotelparkhaus. War super gemacht mit super Effekten. Bei solchen Szenen sag ich nur: Verstand abschalten und die Action genießen...
23 Bewertungen, 2 Kommentare
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17.03.2002, 10:10 Uhr von Caver
Bewertung: sehr hilfreichIch fand den Film einfach atemberaubend auch wenn meiner Meinung nach amerikanische Firmen in amerikanischen Filmen besser kommen ! Grüße, Caver.
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17.03.2002, 09:42 Uhr von engel123
Bewertung: sehr hilfreichden hab ich gerade erst woanders gelesen
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