Der Super-Guru (Komödie) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Anubis71
Der Superschwachsinn
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Der Superschwachsinn
>>> Die Story <<<
Ein normaler Inder namens Ramu Gapta (Jimi Mistry) kommt in das grosse Amerika um dem amerikanischen Traum von Ruhm und Geld zu folgen. Er träumt von einer steilen Karriere als Filmschauspieler. Der Chef vom ersten Casting träumt von einer geilen Karriere seines Clienten, denn er dreht Pornos und keinen normalen Hollywoodfilme. Da dies aber nicht Ramus Ding ist, weil sein Ding eben nicht so will wenn alle zuschauen ist die Sache eigentlich zum scheitern verurteilt. Er lernt am Set die Pornoqueen Sharonna (Heather Graham) kennen, die versucht ihm ein wenig die Angst zu nehmen, in dem sie ihm sagt, wie sie denn die Sache mit dem Sex und so weiter sieht. Ramus Job ist eigentlich Kellner und so kommt es das bei einer Veranstaltung bei er eingesetzt werden der Star des Abends, ein echter indischer Guru besoffen zusammenbricht und Ramu in die Rolle schlüpfen muss, weil der Guru bereits bezahlt ist. Die unglückliche Tochter des Hauses, Lexi (Marisa Tomei) ist von seinen Aussagen derart beeindruckt, das sie den vermeintlichen Guru in Amerika gross rausbringen will, dabei protzt der nur mit den eigentlich sehr vernünftigen Lebensansichten der Pornoqueen. Da dieser Abend so erfolgreich ist, nimmt er bei der Pornoqueen eine Art lebensunterricht und die Weisheiten verkauft er dann an ratsuchende als seine eigenen. Dann wird ein Manager gefunden, der in der Lage ist eine grosse Show am Broadway zu mieten und ein grosser Abend mit den Lehren des Meisters beginnt. Leider kommt Sharonna unverhofft dazu und ist tief gekränkt als sie sieht, was denn mit ihren Weisheiten für ein Schindluder getrieben wurde. Sie selber ist mit einem Mann zusammen, der allerdings nichts von ihrer „wahren Begabung“ weiss und den sie heiraten will.
>>> Das Filmende <<<
Ramu sieht seinen Fehler ein und merkt, das er ernsthaft in Sharonna verliebt ist und gerade dabei ihren Freund zu heiraten. Es kommt zum Showdown in der Kirche wo sich dann herausstellt, das sie ihn liebt und der Gatte in spe eigentlich schwul ist und seinen Arbeitskollegen haben will. Beide Paare finden glücklich zueinander. ENDE.
Jimi Mistry (Ramu Gupta)
Der Name ist eigentlich noch nicht so bekannt in Hollywood und wenn man den Film gesehen hat, dann weiss man auch warum. Er ist kein schlechter Schauspieler, aber ich denk mal mit dem Film hat er sich keinen gefallen getan. Er mag zwar als Inder glaubwürdig sein, aber dennoch ist er nicht in der Lage auch nur ansatzweise wirklich komisch zu sein.
Heather Graham (Sharonna)
Sie ist der einzige Lichtblick in dem Film, ist aber auch nicht in der Lage aus dem Streifen einen guten Film zu machen. Die Verkörperung der Pornoqueen ist durchaus gelungen, auch wenn nicht viel von dieser Tätigkeit zu sehen ist. In gewisser Hinsicht eigentlich schade. Sie kommt locker und glaubwürdig rüber und ist eigentlich die einzige Darstellerin, der man ihre Rolle in dem Film abnimmt.
Marisa Tomei (Lexi)
Auch wenn sie an sich bisher nicht schlecht gespielt hat, in dem Film fand ich sie eigentlich nur grottenschlecht. Eigentlich kann sie mehr und das hat sie auch in dem Film „Was Frauen wollen“ gezeigt. Was sie sich schauspielerisch bei dem Film gedacht hat, ich weiss es nicht. Wirklich sehr schade, denn sie kann mehr.
Alle weiteren Rollen in dem Film sind eigentlich ohne grosse Bedeutung und hier nur der vollständigkeit genannt:
Emil Marwa (Vijay)
Bill Massof (Prof. Wank)
Malachy McCourt (Vater)
Michael McKean (Dwain)
Dash Mihok (Rusty)
Rob Morrow (Goldstein)
Ajay Naidu (Sanjay)
Amanda Hall Rogers (Amy)
Raahul Singh (Amit)
Buch: Tracey Jackson (IV)
Regie: Daisy von Scherler Mayer
Gedreht in den UK 2002, Originaltitel „The Guru of Sex“
>>> Meine Meinung <<<
Also empfehlen kann ich den Film auf keinen Fall, denn er ist auf deutsch gesagt grottenschlecht. Man hat hier versucht eine romantische Komödie übers Knie zu brechen und das merkt man dem Streifen in jeder Szene auch an. Zwar geben die Darsteller an sich ihr bestes, aber Marisa Tomei, die eigentlich ein recht gute Schauspielerin ist vermag hier nicht zu überzeugen. Man wird bombardiert mit platten Gags und lauen Sprüchen, bei denen hin und wieder mal ein Highlight kommt, aber die können den Film aber auch nicht retten. Alleine die Szene am Schluss, als sich herausstellt, das der angehende Gatte eigentlich schwul ist und seinen Arbeitskollegen liebt, wertet den Film dahingehend auf, das man ihm die Aussage abnötigen kann, das jeder zu seinen Gefühlen stehen sollte. Alle anderen Versuche Tiefgang zu erreichen scheitern wie die Jungfernfahrt der Titanic, die dadurch mehr Tiefgang erreicht hat. Schon der Versuch Wortspiele wie Inder = engl. Indian und Indianer = engli. Indian zu übersetzen lockt einem der es verstanden hat nur ein müdes Mundwinkelzucken ins Gesicht. Die Story ist von vorne bis hinten an den Haaren herbei gezogen. Auch wenn das sich bei vielen anderen Komödien der Fall ist, so hat man hier versucht viel hineinzupacken und ist mehr als kläglich daran gescheitert. Und mit Sprüchen wie: Der amerikanische Traum findet eben nur im Schlaf statt, kann man eben keinen Tiefgang an sich erreichen. Auch die Versuche tiefsinnige Dialoge in diesen Film einzubauen machen nun absolut keinen Sinn, zumindest nicht in diesem Streifen. Wenn man die Vorschau zu dem Film gesehen hat, dann kennt man eigentlich schon die besten Stellen und auch der Versuch des Wendepunktes ist derart vorhersehbar, das selbst ein mittelmäßig begabter Schriftsteller das Drehbuch zu dem Film hätte schreiben. Man versucht auch mittels guter Musikwahl, und die will ich dem Film nicht absprechen und ich denke das Soundtrack ist vermutlich hier besser als der Film, aber auch das kann die Mittelmäßigkeit dieses B-Streifens aus Hollywood nicht rausreißen. Der Film ist einfach von vorne bis hinten ein müder Schwachsinn und mit Sicherheit nicht empfehlenswert, egal unter welche Gesichtspunkt man sich den Film ansehen will, denn er ist keine Komödie, keine Romanze und auch nicht so sozialkritisch wie er wohl sein soll. Bleibt zu hoffen das der Streifen nicht so teuer war, denn ich fürchte sein Geld wird er sonst nicht einspielen, denn auch wenn man ihn öfter sieht wird er sicher nicht besser. Wenn ihr einen guten Film sehen wollt, dann seht euch den besser nicht an!
Euer Anubis71
>>> Die Story <<<
Ein normaler Inder namens Ramu Gapta (Jimi Mistry) kommt in das grosse Amerika um dem amerikanischen Traum von Ruhm und Geld zu folgen. Er träumt von einer steilen Karriere als Filmschauspieler. Der Chef vom ersten Casting träumt von einer geilen Karriere seines Clienten, denn er dreht Pornos und keinen normalen Hollywoodfilme. Da dies aber nicht Ramus Ding ist, weil sein Ding eben nicht so will wenn alle zuschauen ist die Sache eigentlich zum scheitern verurteilt. Er lernt am Set die Pornoqueen Sharonna (Heather Graham) kennen, die versucht ihm ein wenig die Angst zu nehmen, in dem sie ihm sagt, wie sie denn die Sache mit dem Sex und so weiter sieht. Ramus Job ist eigentlich Kellner und so kommt es das bei einer Veranstaltung bei er eingesetzt werden der Star des Abends, ein echter indischer Guru besoffen zusammenbricht und Ramu in die Rolle schlüpfen muss, weil der Guru bereits bezahlt ist. Die unglückliche Tochter des Hauses, Lexi (Marisa Tomei) ist von seinen Aussagen derart beeindruckt, das sie den vermeintlichen Guru in Amerika gross rausbringen will, dabei protzt der nur mit den eigentlich sehr vernünftigen Lebensansichten der Pornoqueen. Da dieser Abend so erfolgreich ist, nimmt er bei der Pornoqueen eine Art lebensunterricht und die Weisheiten verkauft er dann an ratsuchende als seine eigenen. Dann wird ein Manager gefunden, der in der Lage ist eine grosse Show am Broadway zu mieten und ein grosser Abend mit den Lehren des Meisters beginnt. Leider kommt Sharonna unverhofft dazu und ist tief gekränkt als sie sieht, was denn mit ihren Weisheiten für ein Schindluder getrieben wurde. Sie selber ist mit einem Mann zusammen, der allerdings nichts von ihrer „wahren Begabung“ weiss und den sie heiraten will.
>>> Das Filmende <<<
Ramu sieht seinen Fehler ein und merkt, das er ernsthaft in Sharonna verliebt ist und gerade dabei ihren Freund zu heiraten. Es kommt zum Showdown in der Kirche wo sich dann herausstellt, das sie ihn liebt und der Gatte in spe eigentlich schwul ist und seinen Arbeitskollegen haben will. Beide Paare finden glücklich zueinander. ENDE.
Jimi Mistry (Ramu Gupta)
Der Name ist eigentlich noch nicht so bekannt in Hollywood und wenn man den Film gesehen hat, dann weiss man auch warum. Er ist kein schlechter Schauspieler, aber ich denk mal mit dem Film hat er sich keinen gefallen getan. Er mag zwar als Inder glaubwürdig sein, aber dennoch ist er nicht in der Lage auch nur ansatzweise wirklich komisch zu sein.
Heather Graham (Sharonna)
Sie ist der einzige Lichtblick in dem Film, ist aber auch nicht in der Lage aus dem Streifen einen guten Film zu machen. Die Verkörperung der Pornoqueen ist durchaus gelungen, auch wenn nicht viel von dieser Tätigkeit zu sehen ist. In gewisser Hinsicht eigentlich schade. Sie kommt locker und glaubwürdig rüber und ist eigentlich die einzige Darstellerin, der man ihre Rolle in dem Film abnimmt.
Marisa Tomei (Lexi)
Auch wenn sie an sich bisher nicht schlecht gespielt hat, in dem Film fand ich sie eigentlich nur grottenschlecht. Eigentlich kann sie mehr und das hat sie auch in dem Film „Was Frauen wollen“ gezeigt. Was sie sich schauspielerisch bei dem Film gedacht hat, ich weiss es nicht. Wirklich sehr schade, denn sie kann mehr.
Alle weiteren Rollen in dem Film sind eigentlich ohne grosse Bedeutung und hier nur der vollständigkeit genannt:
Emil Marwa (Vijay)
Bill Massof (Prof. Wank)
Malachy McCourt (Vater)
Michael McKean (Dwain)
Dash Mihok (Rusty)
Rob Morrow (Goldstein)
Ajay Naidu (Sanjay)
Amanda Hall Rogers (Amy)
Raahul Singh (Amit)
Buch: Tracey Jackson (IV)
Regie: Daisy von Scherler Mayer
Gedreht in den UK 2002, Originaltitel „The Guru of Sex“
>>> Meine Meinung <<<
Also empfehlen kann ich den Film auf keinen Fall, denn er ist auf deutsch gesagt grottenschlecht. Man hat hier versucht eine romantische Komödie übers Knie zu brechen und das merkt man dem Streifen in jeder Szene auch an. Zwar geben die Darsteller an sich ihr bestes, aber Marisa Tomei, die eigentlich ein recht gute Schauspielerin ist vermag hier nicht zu überzeugen. Man wird bombardiert mit platten Gags und lauen Sprüchen, bei denen hin und wieder mal ein Highlight kommt, aber die können den Film aber auch nicht retten. Alleine die Szene am Schluss, als sich herausstellt, das der angehende Gatte eigentlich schwul ist und seinen Arbeitskollegen liebt, wertet den Film dahingehend auf, das man ihm die Aussage abnötigen kann, das jeder zu seinen Gefühlen stehen sollte. Alle anderen Versuche Tiefgang zu erreichen scheitern wie die Jungfernfahrt der Titanic, die dadurch mehr Tiefgang erreicht hat. Schon der Versuch Wortspiele wie Inder = engl. Indian und Indianer = engli. Indian zu übersetzen lockt einem der es verstanden hat nur ein müdes Mundwinkelzucken ins Gesicht. Die Story ist von vorne bis hinten an den Haaren herbei gezogen. Auch wenn das sich bei vielen anderen Komödien der Fall ist, so hat man hier versucht viel hineinzupacken und ist mehr als kläglich daran gescheitert. Und mit Sprüchen wie: Der amerikanische Traum findet eben nur im Schlaf statt, kann man eben keinen Tiefgang an sich erreichen. Auch die Versuche tiefsinnige Dialoge in diesen Film einzubauen machen nun absolut keinen Sinn, zumindest nicht in diesem Streifen. Wenn man die Vorschau zu dem Film gesehen hat, dann kennt man eigentlich schon die besten Stellen und auch der Versuch des Wendepunktes ist derart vorhersehbar, das selbst ein mittelmäßig begabter Schriftsteller das Drehbuch zu dem Film hätte schreiben. Man versucht auch mittels guter Musikwahl, und die will ich dem Film nicht absprechen und ich denke das Soundtrack ist vermutlich hier besser als der Film, aber auch das kann die Mittelmäßigkeit dieses B-Streifens aus Hollywood nicht rausreißen. Der Film ist einfach von vorne bis hinten ein müder Schwachsinn und mit Sicherheit nicht empfehlenswert, egal unter welche Gesichtspunkt man sich den Film ansehen will, denn er ist keine Komödie, keine Romanze und auch nicht so sozialkritisch wie er wohl sein soll. Bleibt zu hoffen das der Streifen nicht so teuer war, denn ich fürchte sein Geld wird er sonst nicht einspielen, denn auch wenn man ihn öfter sieht wird er sicher nicht besser. Wenn ihr einen guten Film sehen wollt, dann seht euch den besser nicht an!
Euer Anubis71
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