Deutsch-Amerikanisches Volksfest Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Kletterrose
Ein Volksfest mit amerikanischem Touch...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jedes Jahr finden in Berlin ja mehrere Volksfeste statt, die meistens zwischen 3 und 4 Wochen andauern.
So ist im Juni/Juli erst das \"Deutsch-Französische Volksfest\" (in Berlin-Charlottenburg auf dem Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm) und direkt im Anschluss daran findet das \"Deutsch-Amerikanische Volksfest\" (in Berlin-Dahlem auf dem Truman Plaza an der Clayallee) von Juli bis August statt (in diesem Jahr vom 26.07. bis 18.08.). Mittlerweile ist es diesmal schon das 42. Deutsch-Amerikanische Volksfest.
Auch früher schon bin ich gern zu diesen Festen gegangen, aber nachdem wir ja Anfang des letzten Jahres in den Südwesten Berlins gezogen sind und nun lediglich noch 500 m vom Festplatz des Deutsch-Amerikanischen Volksfestes entfernt wohnen, sind wir dabei, sozusagen Stammgäste zu werden *g*.
Hinkommen & Eintritt
Das Fest ist eigentlich gleich gut mit Bussen, der U-Bahn oder dem Auto (wahlweise natürlich auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß, so wie wir es machen) zu erreichen.
Normalerweise kann man mit der U-Bahn-Linie U 1, Station: \"Oskar-Helene-Heim\" wunderbar das Fest erreichen. Nur in diesem Jahr wird man mit den Ersatzbussen Vorlieb nehmen müssen, da die U 1 streckenweise wegen dringender Schienenarbeiten über die Sommerferien gesperrt ist und u.a. eben auch die Oskar- Helene-Heim-Station davon betroffen ist.
Mit dem normalen Busverkehr ist das Fest natürlich auch zu erreichen, einfach die Linien 110, 115, 118, X10, X 83 oder 183 nehmen und nicht vergessen, an der Clayallee (Ecke Königin-Luise-Str. oder Ecke Hüttenweg) oder der Argentinischen Allee auszusteigen ;-).
Die meisten Besucher des Volksfestes kommen jedoch immer mit dem Auto, da das Fest, das auf dem 8000 m² großen Truman Plaza unmittelbar an der Clayallee zwischen dem Hüttenweg und der Argentinischen Allee stattfindet, sehr einfach zu finden ist. Parkplätze sind entweder direkt auf den größeren Straßen (Clayallee, Hüttenweg, Argentinische Allee), auf dem Parkplatz hinter dem Fest oder in den ganzen Nebenstraßen vorhanden.
Wir, als Anwohner, haben ja einerseits den Nachteil, dass aufgrund der Parkplatzsituation auch unsere Straße während der Dauer des Festes als Einbahnstraße umfunktioniert wird, was schon ein paar Einschränkungen beim täglichen Fahren bedeutet. Nicht zu vergessen auch der Lärm, der je nach Windrichtung zu unserem Wohnhaus herüberschallt.
Anderseits bekommen wir jedes Jahr als kleine Entschädigung einen Gutschein über zwei gratis Eintrittskarten in den Hausbriefkasten geworfen, was wir natürlich gern nutzen. Eine Woche vor Beginn des Festes trudelten die Gutscheine wieder bei uns ein.
Auch ein \"Sorgentelefon\" ist extra für die Anwohner eingerichtet worden, wo wir uns dann bei zu großer Ruhestörung hinwenden können. Im letzten Jahr war es auszuhalten, zu mal das Fest täglich um 23.00 Uhr (außer freitags und samstags geht’s bis 24.00 Uhr) zu Ende ist und man dann ungestört seinem Schönheitsschlaf nachgehen kann.
Das Fest öffnet wieder täglich um 14.00 Uhr seine Pforten und der Eintritt ist für Kinder bis 14 Jahre kostenlos und für alle übrigen Besucher beträgt er 1,50 Euro.
Preise & Attraktionen
Mittwochs ist wie gehabt der Familientag, also ein Tag der halben Preise bei allen Karussells und Bahnen, daher ist es an diesem Tag auch erfahrungsgemäß immer ziemlich voll. Wer Kinder hat, wird den Mittwoch jedoch schon gern nutzen, einfach um eine Menge Geld bei den ganzen Fahrattraktionen sparen zu können. Auch am Freitagabend und am Wochenende ist immer viel los. Daher sollte man sich, wenn man es nicht so voll mag, am besten unter der Woche (außer mittwochs) zum Fest begeben.
Im letzten Jahr gab’s donnerstags den Girls- und Ladytag, wo den weiblichen Besuchern einige Überraschungen geboten worden sind. In diesem Jahr ist dieser Tag freitags.
Die Fahrattraktionen wechseln eigentlich nur wenig von Jahr zu Jahr. Insgesamt gibt es über 100 Schausteller, die mit ihren Karussells und Bahnen wetteifern. Welche mir aufgefallen sind und um nur einige zu nennen, sind es die Achterbahn, Wildwasserbahn, eine Geisterbahn, ein verrücktes Hotel, ein Spiegellabyrinth, eine Schiffsschaukel, der Pendel \"Frisbee\", ein fliegender Teppich, eine Kart-Bahn, als neues Gerät \"Slide\" und einige Geräte mehr zum Abheben und Schwindligwerden.
Ansonsten stehen beim Volksfest immer ein paar Staaten der USA im Vordergrund. Im letzten Jahr waren es Idaho, Montana, South-Dakota und Wyoming, die das Volksfest in eine amerikanische Westernstadt verwandelt hatten.
In diesem Jahr steht der Sonnenstaat Florida im Mittelpunkt. Dafür wurde erstmals extra ein 800 qm großer See angelegt und ein 22 Kubikmeter weißer Sandstrand aufgeschüttet (was sich allerdings nach mehr anhört, als es letztlich aussieht). Das Ganze ummalen noch ein paar wenige Plastikpalmen, Liegestühle usw. Um das richtige Feeling zu bekommen, kann man diesmal Beach-Volleyball spielen oder an Beach-Parties teilnehmen.
Weiter gibt es in jedem Jahr eine Festbühne, auf der nicht die übliche Rummelmusik zu finden ist, sondern hier wird in insgesamt über 200 Stunden Live-Musik wie Jazz, Country, Folk, Gospel und Rock gespielt.
Und dann gibt es noch Attraktionen, wie Bingospielen, Square Dance im Festzelt oder die im letzten Jahr an jedem Wochenende stattgefundenen Rodeo-Vorführungen in der Arena, für die man allerdings noch extra bezahlen musste.
Für weitere Infos lohnt es sich, evtl. einen Blick unter www.deutsch-amerikanisches-volksfest.de zu werfen. Die Seite ist inzwischen auch endlich mal aktualisiert worden, so dass jetzt alle Infos von 2002 drin sind.
Kulinarisches
Natürlich, wie sollte es bei einem Deutsch-Amerikanischen Volksfest auch anders sein, gibt es im Amerikanischen Dorf sowohl deutsche Standardrummelfressalien (wie Bratwürste, deutsche Pommes, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, kandiertes Obst usw.) als auch amerikanische Spezialitäten (wie Spareribs, Steaks, Hamburger, amerikanische Pommes, Backkartoffeln, Maiskolben und sonstiges amerikanisches Essen) oder auch mexikanisches Essen. Sehr zu empfehlen ist auch das amerikanische Eis.
Bei den Getränken gibt es natürlich auch eine große Auswahl an deutschen und amerikanischen Produkten. So gibt es neben deutschem Bier, Wein usw. auch amerikanisches Bier (z.B. Miller, Desperado oder Corona), kalifornischen Wein, Cocktails usw.
Auf jeden Fall gibt es derart viele Futtermöglichkeiten (und auch genügend Sitzgelegenheiten zum gemütlichen Schlemmen), dass es jeder schaffen müsste, sich pappsatt vom Volksfest nach Hause zu begeben.
Fazit
Was ich als negativen Punkt ansprechen muss, ist die Tatsache, dass leider auch bei diesem Volksfest die Preise in den letzten Jahren ganz schön gestiegen sind. Und wie erwartet ließ sich aufgrund des Euros tatsächlich noch mal eine satte Preissteigerung beobachten.
Und dann ist auch alles irgendwie kommerzieller geworden. Früher, als in diesem Stadtteil noch die amerikanischen Alliierten lebten, hieß das Volksfest auch nur \"Amerikanisches Volksfest\", was sich in vielerlei Hinsicht bemerkbar machte. Zum einen waren vor allem mehr Amerikaner auf dem Fest (durch den Abzug der Alliierten vor ein paar Jahren sieht man jetzt natürlich kaum noch welche) und zum anderen merkt man es auch an dem Flair des Festes. Immer mehr deutsche und immer weniger amerikanische Schausteller und Produkte lassen sich mittlerweile auf dem Fest finden. Es hat schon fast die Atmosphäre eines ganz normalen deutschen Kleinstadtrummels angenommen.
Obwohl, ein wenig amerikanische Volksfeststimmung kommt schon noch auf, am meisten noch durch die Live-Musik und eben noch durch die amerikanischen Fressbuden.
Wir sind bisher entweder unter der Woche mal auf die Schnelle zu zweit hingegangen, um etwas zu essen und um einfach nur die Volksfeststimmung zu spüren, oder am Wochenende mit Freunden oder mit Verwandtenbesuch. Wer noch nie dort war, dem gefällt es bestimmt richtig gut, da es sich ja doch ein wenig von den üblichen Festen durch den amerikanischen Touch unterscheidet.
Abschließend kann ich sagen, dass mit dem angelegten See und dem aufgeschütteten, weißen Sandstrand, den Palmen, Liegestühlen, speziellen Cocktails, der Alligatoren-Show usw. wirklich ein wenig Florida-Feeling aufkommt. Da haben sich die Veranstalter in diesem Jahr ja wirklich mal was Neues einfallen lassen.
Alles in allem ist ein Besuch dieses Volksfestes durchaus empfehlenswert, man darf eben nur nicht mehr extrem viel amerikanisches Flair erwarten.
Also, falls jemand Lust hat, mal bei dem Fest vorbeizuschauen, viel Spaß dabei,
Eure Jana
So ist im Juni/Juli erst das \"Deutsch-Französische Volksfest\" (in Berlin-Charlottenburg auf dem Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm) und direkt im Anschluss daran findet das \"Deutsch-Amerikanische Volksfest\" (in Berlin-Dahlem auf dem Truman Plaza an der Clayallee) von Juli bis August statt (in diesem Jahr vom 26.07. bis 18.08.). Mittlerweile ist es diesmal schon das 42. Deutsch-Amerikanische Volksfest.
Auch früher schon bin ich gern zu diesen Festen gegangen, aber nachdem wir ja Anfang des letzten Jahres in den Südwesten Berlins gezogen sind und nun lediglich noch 500 m vom Festplatz des Deutsch-Amerikanischen Volksfestes entfernt wohnen, sind wir dabei, sozusagen Stammgäste zu werden *g*.
Hinkommen & Eintritt
Das Fest ist eigentlich gleich gut mit Bussen, der U-Bahn oder dem Auto (wahlweise natürlich auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß, so wie wir es machen) zu erreichen.
Normalerweise kann man mit der U-Bahn-Linie U 1, Station: \"Oskar-Helene-Heim\" wunderbar das Fest erreichen. Nur in diesem Jahr wird man mit den Ersatzbussen Vorlieb nehmen müssen, da die U 1 streckenweise wegen dringender Schienenarbeiten über die Sommerferien gesperrt ist und u.a. eben auch die Oskar- Helene-Heim-Station davon betroffen ist.
Mit dem normalen Busverkehr ist das Fest natürlich auch zu erreichen, einfach die Linien 110, 115, 118, X10, X 83 oder 183 nehmen und nicht vergessen, an der Clayallee (Ecke Königin-Luise-Str. oder Ecke Hüttenweg) oder der Argentinischen Allee auszusteigen ;-).
Die meisten Besucher des Volksfestes kommen jedoch immer mit dem Auto, da das Fest, das auf dem 8000 m² großen Truman Plaza unmittelbar an der Clayallee zwischen dem Hüttenweg und der Argentinischen Allee stattfindet, sehr einfach zu finden ist. Parkplätze sind entweder direkt auf den größeren Straßen (Clayallee, Hüttenweg, Argentinische Allee), auf dem Parkplatz hinter dem Fest oder in den ganzen Nebenstraßen vorhanden.
Wir, als Anwohner, haben ja einerseits den Nachteil, dass aufgrund der Parkplatzsituation auch unsere Straße während der Dauer des Festes als Einbahnstraße umfunktioniert wird, was schon ein paar Einschränkungen beim täglichen Fahren bedeutet. Nicht zu vergessen auch der Lärm, der je nach Windrichtung zu unserem Wohnhaus herüberschallt.
Anderseits bekommen wir jedes Jahr als kleine Entschädigung einen Gutschein über zwei gratis Eintrittskarten in den Hausbriefkasten geworfen, was wir natürlich gern nutzen. Eine Woche vor Beginn des Festes trudelten die Gutscheine wieder bei uns ein.
Auch ein \"Sorgentelefon\" ist extra für die Anwohner eingerichtet worden, wo wir uns dann bei zu großer Ruhestörung hinwenden können. Im letzten Jahr war es auszuhalten, zu mal das Fest täglich um 23.00 Uhr (außer freitags und samstags geht’s bis 24.00 Uhr) zu Ende ist und man dann ungestört seinem Schönheitsschlaf nachgehen kann.
Das Fest öffnet wieder täglich um 14.00 Uhr seine Pforten und der Eintritt ist für Kinder bis 14 Jahre kostenlos und für alle übrigen Besucher beträgt er 1,50 Euro.
Preise & Attraktionen
Mittwochs ist wie gehabt der Familientag, also ein Tag der halben Preise bei allen Karussells und Bahnen, daher ist es an diesem Tag auch erfahrungsgemäß immer ziemlich voll. Wer Kinder hat, wird den Mittwoch jedoch schon gern nutzen, einfach um eine Menge Geld bei den ganzen Fahrattraktionen sparen zu können. Auch am Freitagabend und am Wochenende ist immer viel los. Daher sollte man sich, wenn man es nicht so voll mag, am besten unter der Woche (außer mittwochs) zum Fest begeben.
Im letzten Jahr gab’s donnerstags den Girls- und Ladytag, wo den weiblichen Besuchern einige Überraschungen geboten worden sind. In diesem Jahr ist dieser Tag freitags.
Die Fahrattraktionen wechseln eigentlich nur wenig von Jahr zu Jahr. Insgesamt gibt es über 100 Schausteller, die mit ihren Karussells und Bahnen wetteifern. Welche mir aufgefallen sind und um nur einige zu nennen, sind es die Achterbahn, Wildwasserbahn, eine Geisterbahn, ein verrücktes Hotel, ein Spiegellabyrinth, eine Schiffsschaukel, der Pendel \"Frisbee\", ein fliegender Teppich, eine Kart-Bahn, als neues Gerät \"Slide\" und einige Geräte mehr zum Abheben und Schwindligwerden.
Ansonsten stehen beim Volksfest immer ein paar Staaten der USA im Vordergrund. Im letzten Jahr waren es Idaho, Montana, South-Dakota und Wyoming, die das Volksfest in eine amerikanische Westernstadt verwandelt hatten.
In diesem Jahr steht der Sonnenstaat Florida im Mittelpunkt. Dafür wurde erstmals extra ein 800 qm großer See angelegt und ein 22 Kubikmeter weißer Sandstrand aufgeschüttet (was sich allerdings nach mehr anhört, als es letztlich aussieht). Das Ganze ummalen noch ein paar wenige Plastikpalmen, Liegestühle usw. Um das richtige Feeling zu bekommen, kann man diesmal Beach-Volleyball spielen oder an Beach-Parties teilnehmen.
Weiter gibt es in jedem Jahr eine Festbühne, auf der nicht die übliche Rummelmusik zu finden ist, sondern hier wird in insgesamt über 200 Stunden Live-Musik wie Jazz, Country, Folk, Gospel und Rock gespielt.
Und dann gibt es noch Attraktionen, wie Bingospielen, Square Dance im Festzelt oder die im letzten Jahr an jedem Wochenende stattgefundenen Rodeo-Vorführungen in der Arena, für die man allerdings noch extra bezahlen musste.
Für weitere Infos lohnt es sich, evtl. einen Blick unter www.deutsch-amerikanisches-volksfest.de zu werfen. Die Seite ist inzwischen auch endlich mal aktualisiert worden, so dass jetzt alle Infos von 2002 drin sind.
Kulinarisches
Natürlich, wie sollte es bei einem Deutsch-Amerikanischen Volksfest auch anders sein, gibt es im Amerikanischen Dorf sowohl deutsche Standardrummelfressalien (wie Bratwürste, deutsche Pommes, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, kandiertes Obst usw.) als auch amerikanische Spezialitäten (wie Spareribs, Steaks, Hamburger, amerikanische Pommes, Backkartoffeln, Maiskolben und sonstiges amerikanisches Essen) oder auch mexikanisches Essen. Sehr zu empfehlen ist auch das amerikanische Eis.
Bei den Getränken gibt es natürlich auch eine große Auswahl an deutschen und amerikanischen Produkten. So gibt es neben deutschem Bier, Wein usw. auch amerikanisches Bier (z.B. Miller, Desperado oder Corona), kalifornischen Wein, Cocktails usw.
Auf jeden Fall gibt es derart viele Futtermöglichkeiten (und auch genügend Sitzgelegenheiten zum gemütlichen Schlemmen), dass es jeder schaffen müsste, sich pappsatt vom Volksfest nach Hause zu begeben.
Fazit
Was ich als negativen Punkt ansprechen muss, ist die Tatsache, dass leider auch bei diesem Volksfest die Preise in den letzten Jahren ganz schön gestiegen sind. Und wie erwartet ließ sich aufgrund des Euros tatsächlich noch mal eine satte Preissteigerung beobachten.
Und dann ist auch alles irgendwie kommerzieller geworden. Früher, als in diesem Stadtteil noch die amerikanischen Alliierten lebten, hieß das Volksfest auch nur \"Amerikanisches Volksfest\", was sich in vielerlei Hinsicht bemerkbar machte. Zum einen waren vor allem mehr Amerikaner auf dem Fest (durch den Abzug der Alliierten vor ein paar Jahren sieht man jetzt natürlich kaum noch welche) und zum anderen merkt man es auch an dem Flair des Festes. Immer mehr deutsche und immer weniger amerikanische Schausteller und Produkte lassen sich mittlerweile auf dem Fest finden. Es hat schon fast die Atmosphäre eines ganz normalen deutschen Kleinstadtrummels angenommen.
Obwohl, ein wenig amerikanische Volksfeststimmung kommt schon noch auf, am meisten noch durch die Live-Musik und eben noch durch die amerikanischen Fressbuden.
Wir sind bisher entweder unter der Woche mal auf die Schnelle zu zweit hingegangen, um etwas zu essen und um einfach nur die Volksfeststimmung zu spüren, oder am Wochenende mit Freunden oder mit Verwandtenbesuch. Wer noch nie dort war, dem gefällt es bestimmt richtig gut, da es sich ja doch ein wenig von den üblichen Festen durch den amerikanischen Touch unterscheidet.
Abschließend kann ich sagen, dass mit dem angelegten See und dem aufgeschütteten, weißen Sandstrand, den Palmen, Liegestühlen, speziellen Cocktails, der Alligatoren-Show usw. wirklich ein wenig Florida-Feeling aufkommt. Da haben sich die Veranstalter in diesem Jahr ja wirklich mal was Neues einfallen lassen.
Alles in allem ist ein Besuch dieses Volksfestes durchaus empfehlenswert, man darf eben nur nicht mehr extrem viel amerikanisches Flair erwarten.
Also, falls jemand Lust hat, mal bei dem Fest vorbeizuschauen, viel Spaß dabei,
Eure Jana
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