Deutschland - Brasilien 0:2 (Finale) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von rsdcberlin
Deutschland kann es packen!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Liebe Yopi-Mitglieder,
Deutschland hat es tatsächlich geschafft und steht im Finale der Fußball-WM 2002.
Dass sie zumindest das Achtelfinale erreichen, habe ich mir ja schon denken können. Die Vorrundengegner waren nicht so, dass man das nicht hätte packen können. Das Auftaktspiel gegen Saudi Arabien mit dem glänzenden 8:0 Erfolg ließ mit Sicherheit einige Herzen höher schlagen. Dann gab es aber gleich wieder den Dämpfer hinterher, als Deutschland gegen Irland nur das 1:1 erzielte. Da bangte schon wieder die ganze Nation. Das anschließende 2:0 gegen Kamerun ließ uns auf Platz 1 der Gruppe E und ins Achtelfinale katapultieren.
Die weiteren Gegner Paraguay, die USA und Südkorea besiegte die Deutsche Nationalelf dann jeweils mit 1:0. Insgesamt 14:1 Tore
Schauen wir uns mal die Leistungen unseres Finalgegners, Brasilien, an. In der Vorrunde waren sie Gruppenerster der Gruppe C mit drei Siegen gegen die Türkei ( 2:1) China (4:0) und Costa Rica (5:2). Dann folgten Siege gegen Belgien (2:0), England (2:1) und noch mal gegen die Türkei (1:0). Insgesamt 16:4 Tore
Zumindest aus dem vergleichenden Torverhältnis kann man sehen, dass die Abwehr, bzw. der Torwart der Brasilianer leichte Schwächen hat. Gewisse Erfolgschancen für Deutschland kann man sich also doch ausrechnen. Sind unsere Stürmer doch sehr Kopfballstark. Unsere Abwehr und unserer Torwart, Olli Kahn, haben bisher glänzendes geleistet. Bei allen Spielen nur ein Gegentreffer.
Deutschland hat noch nie in einer Weltmeisterschaft gegen Brasilien gespielt. Eigentlich fast verwunderlich. Immerhin war Brasilien schon 4 mal (1958, 1962, 1970, 1994) und Deutschland schon 3 mal (1954, 1974, und 1990) Weltmeister. Bisher standen sich beide nur in Länderspielen gegenüber. Dabei hatte Deutschland 3 Siege, 4 Unentschieden und 10 Niederlagen zu verzeichnen. (Die DDR-Bilanz mit Brasilien: kein Sieg, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen)
Anpfeifen wird das Endspiel in Yokohama der italienische Schiedsrichter Pierluigi Collina . Seine Assistenten sind der Schwede Leif Lindberg und der Engländer Philip Sharp.
Mit wachsendem Interesse habe ich die vielen Interviews im Fernsehen mit den Deutschen Spielern und dem Trainer, Rudi Völler, verfolgt. Alle sind sich so ziemlich siegessicher. Eine solche Aussage zählt aber nicht viel. Beispiel: Vor dem Spiel Deutschland-Südkorea tönte der Südkoreanische Trainer- Wer sind denn schon die Deutschen, die packen wir mit links. Er musste eine herbe Enttäuschung einstecken. Beim Fußball zählt eben nicht das laute Mundwerk und Wünsche, sondern der Torendstand. Zumindest ist es den deutschen Spielern bewusst, dass Brasilien ein sehr starker Gegner, und nicht mal eben im Vorbeigehen zu besiegen ist.
Ich hoffe bloß, dass die Spieler nicht den Fehler machen und auf die Vorschlagstaktik einiger schlauer Fernsehmoderatoren hören. Die empfahlen nämlich dass ein 0:0 so lange wie möglich gehalten wird, möglichst bis zum Schluss, oder erst in der Endphase so richtig losgestürmt wird. Das könnte eventuell gut gehen, aber auch nicht. 1994 bei der WM lief das schon mal so. Damals stand es zwischen Brasilien und Italien nach den offiziellen 120 Minuten 0:0. Dann hatten die Brasilianer beim anschließenden Elfmeterschießen aber die besseren Nerven und holten sich dadurch den Titel.
Die Weltfußballgemeinde will nämlich guten Fußball sehen und kein Murmelspiel, wo sich die Spieler die Bälle nur lustlos zuspielen. Man will Zweikämpfe sehen und auch, dass die Spieler mit viel Einsatz einem Ball hinterher jagen, und nicht träge zusehen, wie der Gegner sich die Bälle wegschnappt. Vor allen Dingen soll es natürlich fair zugehen. Schwalben und unnötige Fouls haben immer einen gewissen Nachgeschmack.
Ich glaube, eine Nationalmannschaft ist ihrem Volk schuldig, dass sie Kampfgeist zeigt. Wenn Deutschland den Pokal holt, dann soll man anschließend auch sagen können, er war verdient. Ein vielleicht nur glückliches Elfmeterschießen wird unsere Jungs nicht unbedingt zu Helden machen. Kämpferisches Talent und Traumtore da schon eher.
Fazit:
Mit der richtigen Taktik und dem Willen zu gewinnen, ist uns wohl am ehesten geholfen. Kämpfen von Anfang an. Nur so kann man beim Gegner und der Weltöffentlichkeit Eindruck schinden. Ein Fußballergehalt sind keine Peanuts. Wir können schon wirklich guten Fußball von unseren Jungs erwarten. Möge der gewinnen, der den besseren Fußball spielt. Euer rsdcberlin
Deutschland hat es tatsächlich geschafft und steht im Finale der Fußball-WM 2002.
Dass sie zumindest das Achtelfinale erreichen, habe ich mir ja schon denken können. Die Vorrundengegner waren nicht so, dass man das nicht hätte packen können. Das Auftaktspiel gegen Saudi Arabien mit dem glänzenden 8:0 Erfolg ließ mit Sicherheit einige Herzen höher schlagen. Dann gab es aber gleich wieder den Dämpfer hinterher, als Deutschland gegen Irland nur das 1:1 erzielte. Da bangte schon wieder die ganze Nation. Das anschließende 2:0 gegen Kamerun ließ uns auf Platz 1 der Gruppe E und ins Achtelfinale katapultieren.
Die weiteren Gegner Paraguay, die USA und Südkorea besiegte die Deutsche Nationalelf dann jeweils mit 1:0. Insgesamt 14:1 Tore
Schauen wir uns mal die Leistungen unseres Finalgegners, Brasilien, an. In der Vorrunde waren sie Gruppenerster der Gruppe C mit drei Siegen gegen die Türkei ( 2:1) China (4:0) und Costa Rica (5:2). Dann folgten Siege gegen Belgien (2:0), England (2:1) und noch mal gegen die Türkei (1:0). Insgesamt 16:4 Tore
Zumindest aus dem vergleichenden Torverhältnis kann man sehen, dass die Abwehr, bzw. der Torwart der Brasilianer leichte Schwächen hat. Gewisse Erfolgschancen für Deutschland kann man sich also doch ausrechnen. Sind unsere Stürmer doch sehr Kopfballstark. Unsere Abwehr und unserer Torwart, Olli Kahn, haben bisher glänzendes geleistet. Bei allen Spielen nur ein Gegentreffer.
Deutschland hat noch nie in einer Weltmeisterschaft gegen Brasilien gespielt. Eigentlich fast verwunderlich. Immerhin war Brasilien schon 4 mal (1958, 1962, 1970, 1994) und Deutschland schon 3 mal (1954, 1974, und 1990) Weltmeister. Bisher standen sich beide nur in Länderspielen gegenüber. Dabei hatte Deutschland 3 Siege, 4 Unentschieden und 10 Niederlagen zu verzeichnen. (Die DDR-Bilanz mit Brasilien: kein Sieg, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen)
Anpfeifen wird das Endspiel in Yokohama der italienische Schiedsrichter Pierluigi Collina . Seine Assistenten sind der Schwede Leif Lindberg und der Engländer Philip Sharp.
Mit wachsendem Interesse habe ich die vielen Interviews im Fernsehen mit den Deutschen Spielern und dem Trainer, Rudi Völler, verfolgt. Alle sind sich so ziemlich siegessicher. Eine solche Aussage zählt aber nicht viel. Beispiel: Vor dem Spiel Deutschland-Südkorea tönte der Südkoreanische Trainer- Wer sind denn schon die Deutschen, die packen wir mit links. Er musste eine herbe Enttäuschung einstecken. Beim Fußball zählt eben nicht das laute Mundwerk und Wünsche, sondern der Torendstand. Zumindest ist es den deutschen Spielern bewusst, dass Brasilien ein sehr starker Gegner, und nicht mal eben im Vorbeigehen zu besiegen ist.
Ich hoffe bloß, dass die Spieler nicht den Fehler machen und auf die Vorschlagstaktik einiger schlauer Fernsehmoderatoren hören. Die empfahlen nämlich dass ein 0:0 so lange wie möglich gehalten wird, möglichst bis zum Schluss, oder erst in der Endphase so richtig losgestürmt wird. Das könnte eventuell gut gehen, aber auch nicht. 1994 bei der WM lief das schon mal so. Damals stand es zwischen Brasilien und Italien nach den offiziellen 120 Minuten 0:0. Dann hatten die Brasilianer beim anschließenden Elfmeterschießen aber die besseren Nerven und holten sich dadurch den Titel.
Die Weltfußballgemeinde will nämlich guten Fußball sehen und kein Murmelspiel, wo sich die Spieler die Bälle nur lustlos zuspielen. Man will Zweikämpfe sehen und auch, dass die Spieler mit viel Einsatz einem Ball hinterher jagen, und nicht träge zusehen, wie der Gegner sich die Bälle wegschnappt. Vor allen Dingen soll es natürlich fair zugehen. Schwalben und unnötige Fouls haben immer einen gewissen Nachgeschmack.
Ich glaube, eine Nationalmannschaft ist ihrem Volk schuldig, dass sie Kampfgeist zeigt. Wenn Deutschland den Pokal holt, dann soll man anschließend auch sagen können, er war verdient. Ein vielleicht nur glückliches Elfmeterschießen wird unsere Jungs nicht unbedingt zu Helden machen. Kämpferisches Talent und Traumtore da schon eher.
Fazit:
Mit der richtigen Taktik und dem Willen zu gewinnen, ist uns wohl am ehesten geholfen. Kämpfen von Anfang an. Nur so kann man beim Gegner und der Weltöffentlichkeit Eindruck schinden. Ein Fußballergehalt sind keine Peanuts. Wir können schon wirklich guten Fußball von unseren Jungs erwarten. Möge der gewinnen, der den besseren Fußball spielt. Euer rsdcberlin
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