Diabetes bei Kindern Testbericht

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Erfahrungsbericht von gfotzibaer666

ein nützliches fallbespiel

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Diabetes mellitus :

Fallbeispiel: ein 16 jähriges Mädchen hat Brennen beim Wasserlassen, das Bewusstsein ist getrübt, Ketonkörper im Urin, Durst, Temperatur liegt bei 40°C rectal , häufiges Wasserlassen, Azetongeruch bei der Atmung, v.a. Harnwegsinfekt, Zucker im Urin, Leucos erhöht, Blutzucker bei 400 mg%,, Schüttelfrost

Diagnose: Erstmanifestation Diabetes Mellitus Typ I und Harnwegsinfekt

Definition Diabetes chronische Störung des Glucosestoffwechsels Erhöhung des Blutzuckers und
erniedrigter intrazellulärer Blutzuckerverfügbarkeit durch Insulinmangel oder
Verminderte Insulinempfindlichkeit des Körpers

Unterscheidung:

Diabetes mellitus Typ 1
Diabetes mellitus Typ 2a/2b

auch jugendlicher Diabetes genannt
der Patient muss in der Regel sein Leben lang Diät einhalten und Insulin spritzen

Altersdiabetes genannt
Typ 2a: kein Adipositas, meist reicht erst Diät und dann vielleicht später orale Antidiabetika
Typ 2b: mit Adipositas, meist Gewichtsreduktion, Diät und dann eventuell orale Antidiabetika oder Insulin







Diabetes mellitus Typ I


Diabetes mellitus Typ II

Manifestation:


- meist vor dem 40. Lebensjahr


- meist im höheren Lebensalter

Ursache/Auslöser:


absoluter Insulinmangel , infolge Zerstörung der B-Zellen im Pankreas
wahrscheinlich Autoimmunerkrankung z.B. durch Viruserkrankungen hervorgerufen

verminderte Insulinwirkung an Leber-, Muskeln- und Fettzellen, zunächst Kompensatorisch erhöhte Insulinproduktion, die später erschöpft
Förderung durch Adipositas, Stress, Schwangerschaften und bestimmte Medikamente


Erbliche Komponente


wahrscheinlich


stärker als bei Diabetes mellitus Typ I
I

Symptome:


rascher Beginn mit Durst, Polyurie, Übelkeit, Schwäche, Gewichstverlust, oft Koma als Erstmanifestation


langsamer Beginn, HWI, Hautjucken, Mycosen, Furunkel, Sehstörungen, erhöhter Blutdruck, Gewichtszunahme


Diagnostik:


Blutgasanalyse, E´lyte, Phosphatspiegel, Nierenwerte , Serumosmolarität, U´Status, Glucose im Urin und Ketonkörper


Blutzuckertagesprofil, oraler Glucosetoleranztest


Besonderheiten Labor:


C-Peptit meist niedrig, oft Autoantikörper


C-Peptit und Serumlipid meist hoch


Therapie:


Diät, Insulin, Bewegung


Gewichtsreduktion, Diät, Bewegung
Eventuell orale Antidiabetika, eventuell Insulin


Spätfolgen Diabetes mellitus: Durchblutungsstörungen, Schlaganfall, Glaukom, Katarrakt, Retinopathie, Rhythmus- und Blutdruckregulationsstörungen. Myocardinfarkt, Völlegefühl, Sodbrennen, Nepphropatie, Meteorismus, Diarrhoe, Obstipation, Blasenfunktionsstörungen, periphere Polyneuropathie, Muskelschmerzen und schwäche, Wadenkrämpfe, Diab.Fuß, PaVK



Komplikationen:

Diabetisches Koma: lebensbedrohliche Komplikation mit extrem hohen Blutzuckerwerten, 2 Arten



Ketoazidotisches Koma


Hyperosmolares Koma

Betroffene Bevorzugt:


Typ I Diabetiker

Typ II Diabetiker

Zeitdauer bis Vollbild:


Stunden bis Tage

Tage bis Wochen

Bz-Werte:


300-700 mg/dl

Über 700 mg/dl

Typische Symptome:

Azidose mit Übelkeit, Erbrechen, Peritonitissymptome, Schwäche, Apetitlosigkeit, Durst, Azetongeruch, Kussmaul-Atmung


Starke Axsikkose mit Polyurie und starkem Durst, Tachycardie, Hypotonie bis Schock, trockene heiße Haut

Gemeinsame Symptome:


Fieber, schockentwicklung mit Oligo- Anurie, verlangsamte Reflexe, hypotone Muskulatur, Bewusstseinsstörung

Diagnose:

BZ-Stix, Blutgasanalyse, Bestimmung E´lyte, Serumosmolarität, Nierenwerte, Ketonköper i Urin, BB zum Ausschluss von Infektionen


Therapie:

i.v. Volumensubstitution bis 10% des kg
i.v. Insulin 6-10 i.E/ Std
bei Azidose Bikarbonatgabe, eventuell Kalium
bei BZ < 300 mg/dl i.v. Glucose um BZ- Abfall zu verlangsamen
Thromboseprophylaxe mit Hep.-Na.


Hypoglycamischer Schock: Schocksymptomatik mit BZ-Werten unter 40 mg/dl

Entstehung : Insulinüberdosierung, Alkohol, Anstrengung, nicht viel gegessen aber normale Insulindosis gegeben, insulinproduzierender Tumor, Leberfunktionsstörung
Symptome : innerhalb weniger Minuten Heißhunger, zittrig, Unruhe, Haut blaß und kalter Schweiß, Bewusstseinsstörung – Bewusstlosigkeit, eventuell cerebrale Krampfanfälle, Atem-Kreislaufregulationsstörungen
Diagnostik: BZ-Stix
Therapie: i.v.Glucose 10-40%, Beobachtung, BZ-Kontrolle, Überprüfung der Medikamente und Dosierung

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