Die 10 wichtigsten Werkzeuge Testbericht
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Erfahrungsbericht von Mischka27
Welche Werkzeige ein Maurer benötigt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als Handwerker gibt es nichts schlimmeres als schlechtes Werkzeug. Ich sage immer gutes Werkzeug ist die halbe Arbeit. Bis ich aber das begriffen habe, hatte ich schon einige 100 Euro in den Sand gesetzt, weil ich auch erst immer billiges Werkzeug gekauft hatte.
Jetzt kaufe ich mir fast nur noch hochwertiges Werkzeug, welches auch einigen Jahre hält.
1.Maurerhammer
***************
Dieser sollte ab 15 Euro aufwärts kosten, hierbei kommt es besonders auf den Hammerstiel an, der die Qualität des Werkzeuges ausmacht. Früher hatte ich mir die 5 DM Hämmer gekauft, die ein Hohler Rohr als Stiel hatten.
Diese sind dann aber regelmäßig verbogen, so das diese nie länger wie einen Monat gehalten haben.
Nun hatte ich mir vor 5 Jahren mal für 49 DM einen Hammer mit Glasfieberstiel gekauft, der ist praktisch nicht zu zerstören, deshalb gibt der Hersteller auch 5 Jahre Garantie. Aber der Hammer ist noch immer in Ordnung, so das ich damit noch ein paar Jahre arbeiten kann.
Der Maurer benötigt den Hammer zum zuschlagen von Steinen und zu einschlagen von Nägeln.
2.Maurerkellen
*************
Hier gibt es auch verschiedene Sorten, die billigen sind aus einfachen Stahl, die mit der Zeit anfangen zu rosten, welches auch nicht gerade schön ist.
Die teuren bestehen meistens aus nichtrostenden Edelstahl.
Dreieckskellen, kann man zum mauern oder zum verputzen verwenden. Ich benutze diese Form meistens zum verputzen
Viereckekellen nehme ich immer zum Mauern, dabei gibt es große und kleine. Die kleine Viereckskelle nehme ich meistens für kleiner Stellen, oder auch an schwer zugänglichen Stellen, damit nicht soviel Mörtel auf die Erden fällt und man die Stellen genauer erreichten kann als mit den großen Kellen.
Fugenkellen gibt es meiner Meinung nach in 3 Ausfertigungen, 8mm , 10mm und 12 mm die sind zum verfugen von Sichtmauerwerk. ( z.B. Verblender oder Riemchen)
Dabei solle immer die richtige Fugenkelle genommen werden die der Fugengröße entspricht, um unschöne Schmierereien zu vermeiden, die man später nur schwer wieder entfernen kann.
3.Wasserwaagen
***************
Hier gibt es die unterschiedlichsten Ausführungen, auch hier ist wieder der Preis entscheidend für die Qualität.
Es gibt schon sehr preiswerte Wasserwaagen, die aber sehr ungenau messen.
Holzwasserwaagen sind schon von guter Qualität, ich kann mich noch daran erinnern, das mein Opa eine hatte, die über 20 Jahre gehalten hat.
Ich bevorzuge Alu-Wasserwaagen, diese sind schön leicht und ab einer bestimmten Preisgrenze sehr genau.
Hierbei sollte man beachten, das die Libelle ( das Teil wo sich das Wasser drin befindet) einstellbar ist.
So kann man diese auch mal nachstellen.
Es gibt Anbieter die bieten auf die Libelle 50 Jahre Garantie, diese geht praktisch nie kaputt.
Wasserwaagen sollten immer überprüft werden, wenn sie einmal heruntergefallen sind, damit man nicht mit einer defekten Wasserwaage schiefe Wände mauert.
Hierbei wird der sogenannte Umschlagstest durchgeführt. Man legt die Wasserwaage an einer Wand und merkt sich wieweit die Libelle ausschlägt, am besten kennzeichnen mit einem Wasserlöslichen Farbstift.
Nun die Wasserwaage umdrehen und an der selben Stelle!!!! Erneut messen, die Libelle sollte nun die selben Ausschlag anzeigen. Falls das nicht so ist, sollte die Libelle eingestellt werden, oder eine billige entsorgt werden. Ich habe schon Billigprodukte getestet, da stimmte der Umschlagtest schon im Laden nicht, also lieber etwas mehr Geld ausgeben.
Ich habe folgende Wasserwaagen:
40cm lang, zu setzen des ersten Steines, damit man nicht so wackelt
60cm Wasserwaage zum messen von Türstürzen
1m zum normalen mauern oder ausrichten
2m zum messen von fertigen Wänden diagonal, oder Fußböden
4.Maurerschnur
**************
Ein wichtiges Werkzeug um Wände gerade zu mauern.
Dazu werden erst die Ecken hochgemauert und mit der Wasserwaage gemessen.
Weil das für die ganze Wand zulange dauern würde, spannt der Maurer sich zwischen die beiden Ecken eine Schnur.
Diese wird mit jeweils zwei Nägeln befestigt. Der erst macht die Schnur fest, der zweite drückt die Schnur auf Höhe.
Die Schnur gibt dem Maurer praktisch die Höhe und Richtig vor. Man bleibt immer ca. 2mm von der Schnur ab, weil man diese sonst nach außen drücken würde.
Die Schnur sollte feste gespannt sein.
5.Putzwerkzeuge
****************
Dreieckskelle zum Auftragen des Putzes
Richtscheid zum abziehen des überflüssigen Mörtels
Reibebretter in verschiedener Ausfertigungen und Materialen zum reiben des Putzes
Entweder glatt oder mit Struktur.
Quast und Wassereimer damit am bestimmte Stellen beim abreiben feucht machen kann.
Putzharken zum befestigen der Leisten als Putzhilfe
6.Schlauchwaage
***************
Das ist im Prinzip ein durchsichtiger Schlauch der mit Wasser gefüllt ist, dabei ist nur an einem Ende etwas Luft in der Waage zum messen. Ein Ende ist verschlossen, das andere offen. Nun kann man damit zwei gleiche Dinge auf die selbe Höhe bringen. Hierbei wird das Prinzip ausgenutzt, das Wasser immer bestrebt ist in die Waagerechten zu gehen.
7.Betonmischer
**************
Eine Maschine zum mischen von Beton oder Maurermörtel.
Hierbei ist zu beachten, das sich der Mörtel bei zu langen mischen wieder entmischt, also zulange mischen ist nicht gut.
Das saubermachen des Mischers ist besonders wichtig, so sollten abends Wasser und kleine Steine hineingegeben werden, damit sich der restliche Mörtel oder Beton lösen kann.
Mit der Hand mischt man den Mörtel in einer Karre oder in einen Bottich. Dabei kann man eine Spaten verwenden, aber es gibt auch eine Maurerspaten. Dieser hat in der Mitte noch einmal ein Loch. Das macht das mischen leichter.
8.Bewährungszange
******************
Eine spezielle Zange, dabei handelt es sich um eine Kneifzange mit längeren Griffen, damit man diese in der hand schon drehen kann. Mit dieser Zange werden Bewährungsmatten und Stahl zusammengebunden. Das erfolgt mit dünnen Bindedraht.
9.Rüstung
*********
Hierbei gibt es die einfachen Holz oder Metallböcke, auf denen dicke Bohlen gelegt werden.
Diese müssen so verlegt sein, das sie in der Mitte nicht brechen können. Auch an den Enden dürfen die Bohlen nicht überstehen, damit man nicht kippen kann. Das habe ich sehr oft vor allen auf Privatenbaustellen gesehen.
Heute verwendet man in Bau hauptsächlich Alu-Rüstungen, weil diese sehr leicht sind. Das ist schon eine echte Erleichterung zu früher als diese aus Stahl waren.
Es sollte sich direkt an den Laufbrett ein Brett befinden, welches verhindert das Sachen nach unten fallen können.
Dann ist jeweils eine Sicherung auf Knie und Brusthöhe anzubringen, damit man selbst beim arbeiten nicht abstürzen kann.
Außerdem sollten diese nach hinten abgestützt werden. Ab einer bestimmten Höhe auch mit der Hauswand verankern. Ich habe schon Rüstungen umfallen sehen, die nicht gesichert waren.
10.Sonstiges
*************
Maurerwerkzeug muss immer saubergehalten werden. Abends alles gründlich mit Wasser abspülen und leicht einölen, damit man lange etwas davon hat.
Fazit
******
Als Maurer benötigt man sehr viele Werkzeuge, die ich hier nicht alle aufführen konnte, aber die wichtigsten habe ich hier mal erwähnt.
Die meisten Werkzeuge hat der Maurer in einem Rucksack, natürlich nur die kleinen :o) !
Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Überblick verschaffen, so das auch ein Laie der mal etwas mauern möchte weiß was für Werkzeug er sich unbedingt besorgen sollte um erfolgreich zu sein.
Denkt noch einmal daran, wer billig kauft, kauft bei Werkzeug doppelt.
Euer Mischka27
:o)
Jetzt kaufe ich mir fast nur noch hochwertiges Werkzeug, welches auch einigen Jahre hält.
1.Maurerhammer
***************
Dieser sollte ab 15 Euro aufwärts kosten, hierbei kommt es besonders auf den Hammerstiel an, der die Qualität des Werkzeuges ausmacht. Früher hatte ich mir die 5 DM Hämmer gekauft, die ein Hohler Rohr als Stiel hatten.
Diese sind dann aber regelmäßig verbogen, so das diese nie länger wie einen Monat gehalten haben.
Nun hatte ich mir vor 5 Jahren mal für 49 DM einen Hammer mit Glasfieberstiel gekauft, der ist praktisch nicht zu zerstören, deshalb gibt der Hersteller auch 5 Jahre Garantie. Aber der Hammer ist noch immer in Ordnung, so das ich damit noch ein paar Jahre arbeiten kann.
Der Maurer benötigt den Hammer zum zuschlagen von Steinen und zu einschlagen von Nägeln.
2.Maurerkellen
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Hier gibt es auch verschiedene Sorten, die billigen sind aus einfachen Stahl, die mit der Zeit anfangen zu rosten, welches auch nicht gerade schön ist.
Die teuren bestehen meistens aus nichtrostenden Edelstahl.
Dreieckskellen, kann man zum mauern oder zum verputzen verwenden. Ich benutze diese Form meistens zum verputzen
Viereckekellen nehme ich immer zum Mauern, dabei gibt es große und kleine. Die kleine Viereckskelle nehme ich meistens für kleiner Stellen, oder auch an schwer zugänglichen Stellen, damit nicht soviel Mörtel auf die Erden fällt und man die Stellen genauer erreichten kann als mit den großen Kellen.
Fugenkellen gibt es meiner Meinung nach in 3 Ausfertigungen, 8mm , 10mm und 12 mm die sind zum verfugen von Sichtmauerwerk. ( z.B. Verblender oder Riemchen)
Dabei solle immer die richtige Fugenkelle genommen werden die der Fugengröße entspricht, um unschöne Schmierereien zu vermeiden, die man später nur schwer wieder entfernen kann.
3.Wasserwaagen
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Hier gibt es die unterschiedlichsten Ausführungen, auch hier ist wieder der Preis entscheidend für die Qualität.
Es gibt schon sehr preiswerte Wasserwaagen, die aber sehr ungenau messen.
Holzwasserwaagen sind schon von guter Qualität, ich kann mich noch daran erinnern, das mein Opa eine hatte, die über 20 Jahre gehalten hat.
Ich bevorzuge Alu-Wasserwaagen, diese sind schön leicht und ab einer bestimmten Preisgrenze sehr genau.
Hierbei sollte man beachten, das die Libelle ( das Teil wo sich das Wasser drin befindet) einstellbar ist.
So kann man diese auch mal nachstellen.
Es gibt Anbieter die bieten auf die Libelle 50 Jahre Garantie, diese geht praktisch nie kaputt.
Wasserwaagen sollten immer überprüft werden, wenn sie einmal heruntergefallen sind, damit man nicht mit einer defekten Wasserwaage schiefe Wände mauert.
Hierbei wird der sogenannte Umschlagstest durchgeführt. Man legt die Wasserwaage an einer Wand und merkt sich wieweit die Libelle ausschlägt, am besten kennzeichnen mit einem Wasserlöslichen Farbstift.
Nun die Wasserwaage umdrehen und an der selben Stelle!!!! Erneut messen, die Libelle sollte nun die selben Ausschlag anzeigen. Falls das nicht so ist, sollte die Libelle eingestellt werden, oder eine billige entsorgt werden. Ich habe schon Billigprodukte getestet, da stimmte der Umschlagtest schon im Laden nicht, also lieber etwas mehr Geld ausgeben.
Ich habe folgende Wasserwaagen:
40cm lang, zu setzen des ersten Steines, damit man nicht so wackelt
60cm Wasserwaage zum messen von Türstürzen
1m zum normalen mauern oder ausrichten
2m zum messen von fertigen Wänden diagonal, oder Fußböden
4.Maurerschnur
**************
Ein wichtiges Werkzeug um Wände gerade zu mauern.
Dazu werden erst die Ecken hochgemauert und mit der Wasserwaage gemessen.
Weil das für die ganze Wand zulange dauern würde, spannt der Maurer sich zwischen die beiden Ecken eine Schnur.
Diese wird mit jeweils zwei Nägeln befestigt. Der erst macht die Schnur fest, der zweite drückt die Schnur auf Höhe.
Die Schnur gibt dem Maurer praktisch die Höhe und Richtig vor. Man bleibt immer ca. 2mm von der Schnur ab, weil man diese sonst nach außen drücken würde.
Die Schnur sollte feste gespannt sein.
5.Putzwerkzeuge
****************
Dreieckskelle zum Auftragen des Putzes
Richtscheid zum abziehen des überflüssigen Mörtels
Reibebretter in verschiedener Ausfertigungen und Materialen zum reiben des Putzes
Entweder glatt oder mit Struktur.
Quast und Wassereimer damit am bestimmte Stellen beim abreiben feucht machen kann.
Putzharken zum befestigen der Leisten als Putzhilfe
6.Schlauchwaage
***************
Das ist im Prinzip ein durchsichtiger Schlauch der mit Wasser gefüllt ist, dabei ist nur an einem Ende etwas Luft in der Waage zum messen. Ein Ende ist verschlossen, das andere offen. Nun kann man damit zwei gleiche Dinge auf die selbe Höhe bringen. Hierbei wird das Prinzip ausgenutzt, das Wasser immer bestrebt ist in die Waagerechten zu gehen.
7.Betonmischer
**************
Eine Maschine zum mischen von Beton oder Maurermörtel.
Hierbei ist zu beachten, das sich der Mörtel bei zu langen mischen wieder entmischt, also zulange mischen ist nicht gut.
Das saubermachen des Mischers ist besonders wichtig, so sollten abends Wasser und kleine Steine hineingegeben werden, damit sich der restliche Mörtel oder Beton lösen kann.
Mit der Hand mischt man den Mörtel in einer Karre oder in einen Bottich. Dabei kann man eine Spaten verwenden, aber es gibt auch eine Maurerspaten. Dieser hat in der Mitte noch einmal ein Loch. Das macht das mischen leichter.
8.Bewährungszange
******************
Eine spezielle Zange, dabei handelt es sich um eine Kneifzange mit längeren Griffen, damit man diese in der hand schon drehen kann. Mit dieser Zange werden Bewährungsmatten und Stahl zusammengebunden. Das erfolgt mit dünnen Bindedraht.
9.Rüstung
*********
Hierbei gibt es die einfachen Holz oder Metallböcke, auf denen dicke Bohlen gelegt werden.
Diese müssen so verlegt sein, das sie in der Mitte nicht brechen können. Auch an den Enden dürfen die Bohlen nicht überstehen, damit man nicht kippen kann. Das habe ich sehr oft vor allen auf Privatenbaustellen gesehen.
Heute verwendet man in Bau hauptsächlich Alu-Rüstungen, weil diese sehr leicht sind. Das ist schon eine echte Erleichterung zu früher als diese aus Stahl waren.
Es sollte sich direkt an den Laufbrett ein Brett befinden, welches verhindert das Sachen nach unten fallen können.
Dann ist jeweils eine Sicherung auf Knie und Brusthöhe anzubringen, damit man selbst beim arbeiten nicht abstürzen kann.
Außerdem sollten diese nach hinten abgestützt werden. Ab einer bestimmten Höhe auch mit der Hauswand verankern. Ich habe schon Rüstungen umfallen sehen, die nicht gesichert waren.
10.Sonstiges
*************
Maurerwerkzeug muss immer saubergehalten werden. Abends alles gründlich mit Wasser abspülen und leicht einölen, damit man lange etwas davon hat.
Fazit
******
Als Maurer benötigt man sehr viele Werkzeuge, die ich hier nicht alle aufführen konnte, aber die wichtigsten habe ich hier mal erwähnt.
Die meisten Werkzeuge hat der Maurer in einem Rucksack, natürlich nur die kleinen :o) !
Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Überblick verschaffen, so das auch ein Laie der mal etwas mauern möchte weiß was für Werkzeug er sich unbedingt besorgen sollte um erfolgreich zu sein.
Denkt noch einmal daran, wer billig kauft, kauft bei Werkzeug doppelt.
Euer Mischka27
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