Die Bibel (gebundene Ausgabe) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2005
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Erfahrungsbericht von Nirgendwer
Blut und Leid für lange Zeit
Pro:
Der Wahrheitsgehalt hinter den Worten.
Kontra:
Es ist in vielen Teilen möglicherweise unangemessen, gewaltverherrlichend, sexistisch, rassistisch - und von einem unglaublich liebevollen Gott.
Empfehlung:
Ja
Über viertausend Jahre ist die Bibel nun alt.
Viertausend Jahre der Umschreibung, Veränderung, der Interpretation und der Fehlinterpretation - doch auch viertausend Jahre der Grausamkeit, der sinnlosen Ermordung von zigmillionen Menschen und vieler weiterer, einzig und allein zum Zwecke, die wahre Idee in die Welt zu bringen.
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, er erschuf die Sünde, den Teufel und das Böse um dem Buch, das geschrieben werden sollte, einen Sinn zu geben. Wäre Gott nur gut gewesen, so hätte die Bibel überhaupt nicht geschrieben werden müssen. Adam und Eva, vom Teufel in Form der Schlange durch die Frucht der Erkenntnis aus der seelischen Abhängigkeit des liebenden Sklavenhalters befreit, werden in Verdammung gestoßen und sollen nunmehr auf dem Boden, nach Futter und Wasser lechzend, ihr Feld beackern, mit Schmerzen im Gebein und Piepsen in den Ohren.
Metaphorisch sollen die Zeilen gemeint sein, metaphorisch wird von der Auslöschung Sodoms gesprochen, metaphorisch ist die Bergpredigt Jesu. Nicht jedoch metaphorisch ist die Steinigung Homosexueller zu verstehen, die als Sünder auch in der heutigen Welt immer noch als Hexen auf dem Scheiterhaufen der Meinungsfreiheit verbrannt werden. Nicht metaphorisch gilt das Gleichnis des barmherzigen Samariters. Nicht metaphorisch gilt Jesus Christus allein, als Vorbild eines besseren Menschen. Als metaphorisch gelten Opferungen, als metaphorisch gelten sprechende Büsche. Dinge, die man sich in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen kann, werden zur Metapher degradiert.
Die Bibel als Solche ist ein gewaltiges Werk, vereint es doch die Ideologien, Gedanken und Weltanschauungen mehrerer Jahrtausende in sich. Allein ist sie eine gesellschaftspsychologische Dokumentation sondergleichen, nicht jedoch das allseits gepriesene Wort Gottes. Denn das Wort des liebenden Gottes durchdringt die Jahrtausende, beschwört die Mächtigen, zerstampft die Schwachen und ist seitdem und immerdar gleichbedeutend: Glaub an mich oder fahr zur Hölle.
Wäre es möglich, so könnte man diesem Werk zwei Bewertungen geben. Einerseits handelt es sich um die wohl langatmigste Realsatire aller Zeiten, andererseits um eine der historisch wertvollsten Dokumentationen.
In beiden Fällen höchste Sternzahl.
Viertausend Jahre der Umschreibung, Veränderung, der Interpretation und der Fehlinterpretation - doch auch viertausend Jahre der Grausamkeit, der sinnlosen Ermordung von zigmillionen Menschen und vieler weiterer, einzig und allein zum Zwecke, die wahre Idee in die Welt zu bringen.
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, er erschuf die Sünde, den Teufel und das Böse um dem Buch, das geschrieben werden sollte, einen Sinn zu geben. Wäre Gott nur gut gewesen, so hätte die Bibel überhaupt nicht geschrieben werden müssen. Adam und Eva, vom Teufel in Form der Schlange durch die Frucht der Erkenntnis aus der seelischen Abhängigkeit des liebenden Sklavenhalters befreit, werden in Verdammung gestoßen und sollen nunmehr auf dem Boden, nach Futter und Wasser lechzend, ihr Feld beackern, mit Schmerzen im Gebein und Piepsen in den Ohren.
Metaphorisch sollen die Zeilen gemeint sein, metaphorisch wird von der Auslöschung Sodoms gesprochen, metaphorisch ist die Bergpredigt Jesu. Nicht jedoch metaphorisch ist die Steinigung Homosexueller zu verstehen, die als Sünder auch in der heutigen Welt immer noch als Hexen auf dem Scheiterhaufen der Meinungsfreiheit verbrannt werden. Nicht metaphorisch gilt das Gleichnis des barmherzigen Samariters. Nicht metaphorisch gilt Jesus Christus allein, als Vorbild eines besseren Menschen. Als metaphorisch gelten Opferungen, als metaphorisch gelten sprechende Büsche. Dinge, die man sich in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen kann, werden zur Metapher degradiert.
Die Bibel als Solche ist ein gewaltiges Werk, vereint es doch die Ideologien, Gedanken und Weltanschauungen mehrerer Jahrtausende in sich. Allein ist sie eine gesellschaftspsychologische Dokumentation sondergleichen, nicht jedoch das allseits gepriesene Wort Gottes. Denn das Wort des liebenden Gottes durchdringt die Jahrtausende, beschwört die Mächtigen, zerstampft die Schwachen und ist seitdem und immerdar gleichbedeutend: Glaub an mich oder fahr zur Hölle.
Wäre es möglich, so könnte man diesem Werk zwei Bewertungen geben. Einerseits handelt es sich um die wohl langatmigste Realsatire aller Zeiten, andererseits um eine der historisch wertvollsten Dokumentationen.
In beiden Fällen höchste Sternzahl.
10 Bewertungen, 5 Kommentare
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19.09.2013, 11:38 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreichsh :))
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19.09.2013, 10:47 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichFreue mich über eine Gegenlesung. LG Marina
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19.09.2013, 09:31 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichFREU MICH ÜBER GEGENLESUNGEN -- GLG SIMONE
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19.09.2013, 00:24 Uhr von mausi1972
Bewertung: sehr hilfreichGruß Marion.
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18.09.2013, 23:46 Uhr von monagirl
Bewertung: sehr hilfreichMona lässt dir liebe Grüße da
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