Die Bourne Identität (VHS) Testbericht

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ab 10,44
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Erfahrungsbericht von seehuhn

Wer ist schneller? Gedächtnis oder Tod?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser,

endlich hab ich Urlaub. Und was macht man im Urlaub? Man geht seinen Hobbys nach. Eines meiner größten Hobbys ist das Kino und deshalb war ich auch gleich gestern dort. Mein Stammkino ist inzwischen das Dietrich-Kino in Neu-Ulm geworden.

Den Film hatte ich mir schon im Vorfeld ausgesucht – es sollte die „Bourne Identity“ sein.
Dieser lief erst am 26.09.2002 in den deutschen Kinos an und ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass es nicht gerade einfach war Karten zu ergattern.
Doch ich habe es geschafft und nun folgt meine Meinung.

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Story
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Ein Mann (Matt Damon) wird von einem Fischerboot aus dem Mittelmeer gefischt. Er hat zwei Schusswunden im Rücken und ein Implantat in der Hüfte. Dieses Implantat ist so eine Art Laserpointer und zeigt die Nummer eines Schweizer Kontos.

Der junge Mann kann sich an gar nichts erinnern und so führt sein erster Weg zu dieser Bank. Doch was er da findet verwirrt ihn nur noch mehr. Sechs verschiedene Pässe, einen Haufen Geld in verschiedenen Währungen und eine Pistole. Er schnappt sich das Geld und die Pässe und möchte sich auf den Weg nach Paris machen – seinem angeblichen Wohnort.

Als er auf der Straße verfolgt wird, geht er mit seinem amerikanischen Pass in die amerikanische Botschaft und sorgt dafür, dass das Chaos ausbricht. Er schlängt Polizisten mit super Kampftechniken zusammen und macht sich aus dem Staub.

Auf der Straße findet er die hübsche Marie Kreutz (Franka Potente) und bietet ihr 20.000 Dollar für eine Fahrt nach Paris an. Nach kurzer Überlegung fahren die beiden in einem Mini Cooper los.

In Paris angekommen, bemerkt Jason (so heißt er wirklich), dass er von einigen Menschen verfolgt wird. Doch wer ihn da verfolgt ist ihm nicht klar. Was ist schneller da – sein Gedächtnis oder sein Tod?


Die andere Seite vom Spiel.

Agenten sind auf der Suche nach Jason. Er hat einen Auftragsmord vermasselt und ist so nicht länger tragbar. Er soll getötet werden. Keiner der Agenten weiß, dass er in Wirklichkeit sein Gedächtnis verloren hat. Sich denken, dass er nur mit ihnen spielt.

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Die Schauspieler
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Franka Potente in ihrer ersten und bestimmt nicht letzten Hollywood-Rolle. Richtig bekannt wurde sie aus dem Film „Lola rennt“ und ist seitdem ein großer Name in der deutschen Filmszene. Auch in diesem Film hat sie überzeugt. Die spielt sehr überzeugend. Die deutsche Synchronstimme ist von ihr selber, was es auch für die deutschen Zuschauer einfach macht. Man kennt sie einfach wieder.

Auch Matt Damon macht seine Sache wirklich gut. In den Kampfszenen kommt er wirklich super rüber. Mit dem wäre ich auch gerne auf der Flucht.
Seine Synchronstimme ist auch sehr angenehm und passt zu seinem Typ. Bekannt wurde Matt Damon aus Filmen wie „Der Regenmacher“, „Besser geht´s nicht“ oder „Der Soldat James Ryan“.

Die Auswahl der Schauspieler ist wirklich gelungen.

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Sonstige Angaben zum Film
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Genre: Triller
Dauer: 119 Minuten
FSK: frei ab 12 Jahre

Regie: Doug Liman
Kamera: Oliver Wood
Drehbuch: Tony Gilroy, William Blake Herron

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Meine Meinung
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Ich muss sagen – ich bin begeistert. Der Film war nie langweilig und vor allem auch nicht langatmig. Man wusste auch nicht immer, was gleich passieren würde. Der Überraschungseffekt war manchmal schon sehr groß.

Die Geschichte ist sehr gut. Klar Verfolgsjagden gibt es immer wieder mal, doch wenn der Verfolgte nicht mal weiß, wovon er wegläuft, verspricht das Spannung.
Für diesen Film wurden auch wirklich fantastische Schauspieler ausgewählt, die den Film noch zusätzlich zu einem Highlight machen.

Auch die Geräusche im Hintergrund des Films sind sehr gut angebracht worden. Meistens ist es eher ruhig, ist aber etwas spannendes im Anmarsch hört man eine Art Klopfen, dass einen tiefer in den Kinosessel rutschen lässt.

Die Kampfszenen ob mit Waffe oder Faust sind für alle Action-Fans ein Augenschmaus. Besonders ohne Waffe zeigt Matt Damon den Bösen wo der Hammer hängt.

Noch etwas zu den Verfolgungsjagden: Eigentlich ist es schon alltäglich, dass große Fahrzeuge benutzt werden. Da steht dann mal schnell ein BMW auf der Straße, der ohne Mühe aufgebrochen wird. Wie realistisch. Hier finden die Jagden in dem kleinen, roten Mini Cooper von Marie statt. Das scheint richtig Spaß zu machen und zwängt dem Zuschauer schon ein Grinsen ab.

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Fazit
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Dieser Film ist wirklich sehr sehenswert. Sicherlich sind Meinungen unterschiedlich und ich hab auch schon schlechtes über ihn gelesen, aber Action-Fans kommen bestimmt auf ihre Kosten.

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