Die Bourne Identität (VHS) Testbericht

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ab 10,44
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Erfahrungsbericht von AvanZaun

Franka! Wer bin ich?...bald im Kino!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es ist wirklich toll! Zwei Mal habe ich es bis jetzt erlebt, und jedes Mal war es wieder aufregend - besonders das Ungewisse. Drum war ich gestern zum dritten Mal in der Sneak Preview.

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The Bourne Identity
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Die Story
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Ein Fischkutter treibt in einer stürmischen Nacht auf hoher See. Die italienisch sprechende Crew staunt nicht schlecht, als sie einen leblos an der Oberfläche treibenden Mann aus dem Wasser ziehen. Der Schiffsarzt operiert ihm zwei Projektile aus dem Rücken und schneidet ihm ein kleines lippenstiftgroßes Gerät aus der Hüfte, das ihm oberflächlich unter der Haut implantiert war. Das Gerät entpuppt sich als so eine Art Beamer, der eine Nummer für ein Schließfach auf einer Schweizer Bank verrät. Als der Mann Wochen später genesen ist, zeigt sich, dass er seine komplette Erinnerung – wer er ist und was er macht - verloren hat. Auf der anderen Seite entdeckt er an sich ungewöhnliche Fähigkeiten, wie komplizierteste Fischerknoten zu knüpfen, Kampftechniken und mindestens 6 Fremdsprachen fließend zu sprechen.
Sein erster Weg, die Erinnerung wiederzufinden, führt ihn in die Schweizer Stadt Zürich und dort zum erwähnten Hochsicherheits-Schließfach. Es schleudert ihn fast aus den Socken, als er den Inhalt sieht: Unsummen von Bargeld in mindestens 8 verschiedenen Währungen und ebenso viele Reisepässe, ausgestellt auf verschiedene Namen aber mit seinem Foto, eine Schusswaffe und einiges mehr. In seinem amerikanischen Pass heißt er Jason Bourne. Nicht lange dauert es dann, bis er drauf kommt, dass es so manche Menschen gibt die ihm wohl etwas nicht so schönes antun wollen. Dazu gehören besonders solche Menschen, welche die selben außergewöhnlichen Fähigkeiten zu haben scheinen, wie er selbst.
Nach turbulenten Action- und Flucht-Szenen überredet er die junge Marie (Franka Potente) mit Hilfe von 20.000 Dollar, ihn nach Paris zu fahren, um dort seiner Identität noch klarer zu werden. Ihre Situation wird immer noch gefährlicher und verzwickter. Später ist auch noch Marie auf der Fahndungsliste der internationalen Geheimpolizei ( oder so ähnlich *g*). Jason entpuppt sich immer mehr als so eine Art supersympatische Kampfmaschine mit Blitzreflexen, Bärenkräften, Computerhirn und als Wunderstrategiker.

Aber wie kommt das?

Wie es aus geht, wer Jason Bourne wirklich ist und ob er Dreck am Stecken hat, seht ihr in Kürze in EUREM KINO.

Schließlich will ich euch die Spannung nicht ganz nehmen.


Schauspieler
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Die schauspielerische Leistung der verschiedenen Akteure ist meiner Meinung nach generell gut. Matt Damon verkörpert die Hauptfigur Jason Bourne. Er überzeugt zwar prinzipiell in der Rolle des von völliger Amnesie getroffenen Menschen, für mich wirkt er aber für einen zu einer Killermaschine ausgebildeten Agenten einfach etwas zu ....hmm.... niedlich. An eine Leistung wie im Kultstreifen DOGMA kommt er leider nicht ran.

Die hübsche Marie wird gespielt von der deutschen Starschauspielerin Franka Potente. In meiner persönlichen Bewertung erhält der Film einen Zusatzpunkt alleine wegen der einzigartigen Leistung dieser Frau. Auch wenn das böse Wort mit „Sch . . . .“ das von ihr am häufigsten benutzte ist.

Die Leistungen der anderen Schauspieler wie Chris Cooper (Conklin, ein Böser), Clive Owen (der Professor, auch ein Böser) und Adewale Akinnuoye-Agbaje (Wombosi, ein zu ermordender Politiker) sind eher unauffällig und tragen nicht viel zur Aufwertung des Filmes bei. Zur ihrer Verteidigung muss man sagen, dass der Film stark auf die zwei Hauptpersonen aufgebaut ist, und die anderen Figuren nicht viel Leinwandzeit zugeteilt bekommen.


Kinoerlebnis und Eindrücke
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Der Film hat meiner Meinung nach eine oftmals ausgelutschte Story. Die Jetzt-Amnesie-was-war-ich-vorher-Geschichte ist ja nichts neues mehr. Regisseur Dough Limam schafft es aber trotzdem den Film witzig und spannend rüberzubringen, indem er viele neue Ideen einbringt. Die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Minute sehr gut aufrechterhalten. Besonders witzig wirken die Schockeffekte, die eingestreut sind, bei denen das gesamte Kino aufgeschrieen hat.
Insgeheimer Höhepunkt des Films ist ein rasantes Verfolgungsrennen quer durch Paris mit einem Minicooper alter Bauart und zig Polizeifahrzeugen.

Wird der Film im Originalton angeschaut, so kommt ein weiterer Spaßeffekt hinzu: Erstens die gute Marie, die es sehr häufig versteht Ihre Fluchattaken in schönstem Hochdeutsch zu tätigen und zweitens bei den Szenen in der Schweiz wird das Englisch durch ein perfektes Schwizerdütsch vervollständigt, was zu einigen Lachern im Kino geführt hat.

Was mich noch gestort hat, ist das etwas lasche Ende!

Die Filmmusik kann als interessant bezeichnet werden. Sie unterstreich die Spannung in manchen Szenen sehr. Dabei handelte es sich ausschließlich um instrumentale Tracks oder eigentlich nur um Melodien (Scores), die aber auf jeden Fall hörenswert sind.


Fazit:
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Für mich war es reiner Zufall, dass ich den Film gesehen habe, aber schlussendlich war ich froh. Meiner Meinung nach ist der Film, trotz der nicht mehr ganz so neuen Story empfehlenswert - vor allem wenn man auf Action und spannende Thriller steht. Die schauspielerische Leistung von Franka Potente ist es sicher wert gesehen zu werden.

Der offizielle Filmstart in Deutschland und Österreich ist der 26.09.2002.



Viel Spaß und vielen danke im Voraus für eure Kommentare.

Liebe Grüße
Andiy van Zaun

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