Die Harald-Schmidt Show Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
- Informationsgehalt:
- Präsentation:
- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von Anonym120
Anspruchsvoller Late Night Talk
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tja, Late Night, also die späte Nacht, ist Schmidts Sendung für mich nicht unbedingt, aber ich bin ja auch ein bekennender Nachtschwärmer, daher stellt die Sendezeit von 23:15 Uhr bis 00:15 Uhr keine allzu späte Zeit fr mich dar. Andererseits habe ich dadurch das Vergngen, nicht wie andere aufgrund von Müdigkeit, Folgen der Show zu verpassen, die ich gerne sehen würde.
Der Ablauf
Zunächst werden Harald Schmidt und die beiden Gäste des Abends von einer Frauenstimme mit französischem Akzent angekündigt, anschliessend betritt der Kulttalker das Studio, was natürlich entsprechend begeisterte Reaktionen im Publikum auslöst. Bei der Harald-Schmidt-Show hat man hier das Gefhl, die geradezu euphorische Stimmung der Studiozuschauer rührt nicht - wie bei zahlreichen anderen Shows üblich - von von Warm-Uppern her. Ich bezweifle, dass bei Schmidt, dass Publikum extra warmgemacht werden muss.
Er stellt Helmut Zerlett und seine Band, die jeden Abend eine andere Bezeichnung trägt, vor.
Dann folgt Stand-Up-Comedy. Teilweise ziemlich anspruchsvolle Witze und Anspielungen auf aktuelle Geschehnisse zumeist, häufig benutzt er zur Unterstützung seiner Gags sein umfangreiches Repertoire an Prominentenstimmen, Dialekten und Akzenten, von denen er jedoh nur einen Teil wirklich gut berherrscht: zu dieser Kategorie zählt natürlich das Schwäbische, mit dem er aufgewachsen ist.
Wenn die Gags der Autoren verbraucht sind, lässt sich Schmidt an seinem Schreibtisch nieder und unterhält sich ein wenig mit Manuel Andrag (ich hoffe, ich habe dessen Namen hier richtig geschrieben).
Andrag ist ein sogenannter "Sideshow-act", eine Idee, die aus den USA kommt. Er ist gewissermaßen Schmidts Assistent, bringt aber häufig selbst gute Sprche mit ein.
In den humorvollen Gesprächen der beiden merkt man, über welch umfassende Allgemeinbildung Harald Schmidt und sein Assistent verfügen.
Ausserdem liefern die beiden (vorallem "Dirty Harry" himself) Situationskomik vom Feinsten am laufenden Band, woran man erkennt, dass Schmidt alles andere ist als nur ein charismatischer Witzeerzähler, dessen Gagautoren ihm alles vorkauen müssen.
Besonders in den Vordergrund tritt diese Eigenschaft in den informativen und amüsanten Gesprächen mit den eingeladenen Prominenten. Auh wenn Schmidt natürlich Kult ist, wie die Redaktion der Show es schafft, von Dienstag bis Freitag jeden Abend derart hochkarätige Talkgäste aufzutreiben, wundert mich immer wieder.
Abgerundet wird die Harald-Schmidt-Show beispielsweise durch "Versuchsaufbauten", tricktechnisch animierte "Autofahrten" von Schmidt und Andrag und den "Liebling des Monats". Abgesehen von letzterer Rubrik werden die "Nebenattraktionen" für mich persönlich leider oft etwas langatmig.
Insgesamt ist die Harald-Schmidt-Show für Menschen, die früh ins Bett gehen, ein sehr guter Grund, länger wach zu bleiben. Wer ohnehin erst nachts schlafen geht, sollte diese Sendung nicht versäumen, sofern er dafür Zeit hat.
Der Ablauf
Zunächst werden Harald Schmidt und die beiden Gäste des Abends von einer Frauenstimme mit französischem Akzent angekündigt, anschliessend betritt der Kulttalker das Studio, was natürlich entsprechend begeisterte Reaktionen im Publikum auslöst. Bei der Harald-Schmidt-Show hat man hier das Gefhl, die geradezu euphorische Stimmung der Studiozuschauer rührt nicht - wie bei zahlreichen anderen Shows üblich - von von Warm-Uppern her. Ich bezweifle, dass bei Schmidt, dass Publikum extra warmgemacht werden muss.
Er stellt Helmut Zerlett und seine Band, die jeden Abend eine andere Bezeichnung trägt, vor.
Dann folgt Stand-Up-Comedy. Teilweise ziemlich anspruchsvolle Witze und Anspielungen auf aktuelle Geschehnisse zumeist, häufig benutzt er zur Unterstützung seiner Gags sein umfangreiches Repertoire an Prominentenstimmen, Dialekten und Akzenten, von denen er jedoh nur einen Teil wirklich gut berherrscht: zu dieser Kategorie zählt natürlich das Schwäbische, mit dem er aufgewachsen ist.
Wenn die Gags der Autoren verbraucht sind, lässt sich Schmidt an seinem Schreibtisch nieder und unterhält sich ein wenig mit Manuel Andrag (ich hoffe, ich habe dessen Namen hier richtig geschrieben).
Andrag ist ein sogenannter "Sideshow-act", eine Idee, die aus den USA kommt. Er ist gewissermaßen Schmidts Assistent, bringt aber häufig selbst gute Sprche mit ein.
In den humorvollen Gesprächen der beiden merkt man, über welch umfassende Allgemeinbildung Harald Schmidt und sein Assistent verfügen.
Ausserdem liefern die beiden (vorallem "Dirty Harry" himself) Situationskomik vom Feinsten am laufenden Band, woran man erkennt, dass Schmidt alles andere ist als nur ein charismatischer Witzeerzähler, dessen Gagautoren ihm alles vorkauen müssen.
Besonders in den Vordergrund tritt diese Eigenschaft in den informativen und amüsanten Gesprächen mit den eingeladenen Prominenten. Auh wenn Schmidt natürlich Kult ist, wie die Redaktion der Show es schafft, von Dienstag bis Freitag jeden Abend derart hochkarätige Talkgäste aufzutreiben, wundert mich immer wieder.
Abgerundet wird die Harald-Schmidt-Show beispielsweise durch "Versuchsaufbauten", tricktechnisch animierte "Autofahrten" von Schmidt und Andrag und den "Liebling des Monats". Abgesehen von letzterer Rubrik werden die "Nebenattraktionen" für mich persönlich leider oft etwas langatmig.
Insgesamt ist die Harald-Schmidt-Show für Menschen, die früh ins Bett gehen, ein sehr guter Grund, länger wach zu bleiben. Wer ohnehin erst nachts schlafen geht, sollte diese Sendung nicht versäumen, sofern er dafür Zeit hat.
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