Die Mumie kehrt zurück (DVD) Testbericht

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Die-mumie-kehrt-zurueck-dvd-abenteuerfilm
ab 4,31
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Sixthaselbach

Falsch gewickelt?

Pro:

paar sehr gute F/X gute Unterhaltung für Genrefans imposante Bilder

Kontra:

aber auch lächerlicheSpecial/F/X zu viel Action

Empfehlung:

Ja

Schon vor längerer Zeit habe ich liebe Freunde in Thüringen besucht. Nach einer vierstündigen Autofahrt freute ich mich schon auf das Wiedersehen. Ich wurde herzlich begrüßt und der Abend wurde richtig gut. Irgendwann, ich weiß nicht mehr genau wann, kam der Vorschlag evtl. ins Kino zu gehen. Na ja, der Hintern tat zwar noch weh (nach der langen Fahrt), aber „Die Mumie kehrt zurück“ hörte sich schon interessant an, so daß ich meinem Pops noch weiters Sitzen zumuten wollte. Wir entschlossen uns für die Abendvorstellung um 22:30 Uhr. Nach der köstlichen Ofensuppe (wirklich tolles Rezept), einem deliziösen Köstritzer Schwarzbier und ein „paar“ Verdauungszigarettchen machten wir uns auf den Weg in ein schnuckeliges, gemütliches kleines Lichtspieltheater.

Wir kamen gerade noch rechtzeitig. Erst etwas Vorschau und schon ging es los.

Ich habe den Film nur gesehen und kenne weder die Namen der Schauspieler noch andere Einzelheiten, die ich im Abspann nicht erkennen konnte. Deshalb bin ich Euch auch nicht böse, wenn Ihr mir evtl. nicht guten Noten gebt, weil dies keine detaillierte Filmkritik oder ähnliches ist, sondern nur ein „Eindrucks-Bericht“.

Also, zur Handlung, oder besser: zum Film

Rückblende. X-Taustend vor Christus. Irgendwo in Ägypten. Ein wirklich böser böser Chef-Krieger, der ein Skorpion-Armband trägt, schlägt sich so schlachtenmäßig durch die Wüste und will, wie immer, die Herrschaft. Seine letzte Schlacht haut nicht ganz so hin und er muß sich in die Wüste zurückziehen. Blöd nur: hier gibt’s kein Wasser und der Rest seines Haufens durstet sich Zutode . Skorpion-Man, hat vor der Schlacht noch etwas mehr getrunken und bleibt als letzter übrig. Er betet zu Gott Anubis und schlägt einen Pakt vor: „Bekommst meine Seele, ich dafür lebe weiter und bekomme Leihsoldaten von Dir?!“ Anubis, ein Geschäftsgott von Welt, schlägt ein und oh Wunder, aus dem NICHTS entsteht eine Traumoase mit Wasser, Palmen und ach ich weiß nicht was noch alles. Skorpion-Man schlägt zurück, gewinnt natürlich dank göttlicher Leih-Soldaten und hat kaum Zeit sich über den Sieg zu freuen. Anubis ist nun dran, holt sich die Seele und läßt die Soldaten wieder zu Staub zerfallen. Ende Vorgeschichte.

Die Guten

1933. Ägyten, wo sonst. Aus ehemaligen Held und Heldin von Teil 1 wurde Mama und Papa für Teil 2. Die beiden und der Sohnemann finden besagtes Armband von Skorpion-Man. Böse wollen Armband. Gelingt aber noch nicht. Hurra, Freude, und ab nach London.

Die Bösen

Selbe Zeit, auch in Agypten. Böse Leute suchen neben dem Armband auch nach Imotheb, der – und das muß ich jetzt hervorheben, der eigentliche Titelheld ist. Nämlich die Mumie. Sie finden ein verschrumpeltes Etwas im Sand. Auch hurra, Freude aber – oooch – kein Armband. Egal. Den verschrumpelten Imtoheb eingepackt und auch ab nach London, dem Armband hinterher.

London

Die Guten (Mama, Papa, Sohnemann) sind gerade zu Hause angekommen. Sohnemann, der Schlingel, legt das Skorpion-Armband an. Das schließt vollautomatisch und geht nicht mehr ab. Wow – jetzt zeigt das Armband was es kann. Es projiziert den Weg zu einer echt geilen Pyramide aus Gold (wie alle glauben) mit einem Diamanten am Gipfel. Da wollen allen hin.

Die Bösen,
mittlerweile auch in London brechen in das Haus von Mama und Papa ein. Kampf, uh, ah- aua – bäng und entführen Mama und die Kiste, in der, so vermuten sie, das Armband drin ist. Aber – wir erinnern uns, Sohnemann hat das Ding am Arm und projiziert.

Verfolgung

bis ins Londoner Museum. Nun kommen die Guten etwas später zum Zug und sehen gerade noch wie der verschrumpelte Imotheb , also die Mumie, entschrumpelt bzw. wieder zum Leben erweckt wird. Nachdem die Mumie nach der Wiederbelebung immer etwas unvollkommen ist, hat man ihr gleich ein erstes Opfer zum Lebenaussaugen vorbereitet: Mama – die Frischentführte.

Ab dieser Stelle kürze ich ab:

Mama wird berfreit. Kampf – uh – ah –bäng . Flucht und Verfolgung durch London. Puh – geschafft – gerade als man das glaubte – schnappt sich doch so eine Bösewicht den Sohnemann samt Armband und schwupps – Verfolgung sinnlos. Ooooch.

Imotheb braucht Sohnemann weil Armband ist eine Art Navigationsystem. Wir erinnern uns: alle wollen zu der Pyramide aus Gold und so.

Ich kürze weiter.
Imotheb saugt noch ein paar Leben aus und sieht immer besser aus. Die Verfolger, Mama, Papa, Onkel (habe vorher vergessen ihn zu erwähnen) und ein guter Freund der ein Schiff zu einem Luftschiff umgebaut verfolgen fleißig sind aber immer etwas zu spät.

Imotheb zeigt zwischendurch immer was er kann. Schließlich ist er eine Art Gott und kann fast alles. Viele Special-Effekts bzw. Abenteuer sind zu bestehen. Kurz vor der Ziel-Pyramide schaffen es die Guten den Bösen Sohnemann zu entreißen. Aber Achtung. Sohnemann muß auch zur Pyramide, weil er nur da das Armband abmachen kann, ansonsten – Exodus in Kürze.

Geschafft.
Armband ist ab aber Mama wird vor der Pyramide noch abgemurkst. Trauer. Geigen. Schnief. Kein Problem. Schließlich gibt es da noch so ein Buch des Lebens(was ein Glück), und Mama wird wieder lebendig und wieder kämpfen. Hurra.

Ja, warum wollte eigentlich Imotheb zur Pyramide?

Ach ja. Dort ruht irgendwo der Skorpion-Man. Gegen den müßte Imotheb kämpfen, das Armband an sich reißen, siegen und dann kann er die Leih-Soldaten anführen und damit die Welt beherrschen. Genau, das war`s.

Ab jetzt wird nur noch gekämpft.

Papa gegen Imotheb. Papa gegen Skorpion-Man, der jetzt wirklich widerlich aussieht. Halb Riesenskorpion, halb Mensch. Imotheb gegen Skorpion-Man. Der Arme. Mama, die, wie wir an dieser Stelle des Films schon wissen, ein Reinka rnation einer Pharo-Tochter ist kämpft gegen die Freundin von Imotheb, der Reinkarnation der Pharao-Frau, die im ersten Teil ihren Mann mit Imotheb betrogen hat. Kommt ihr noch mit? Gut – dann weiter.

Jetzt kommt meine Lieblingsszene:

Der Onkel hat einen Stab dabei, den man zum Speer umbauen kann und wirft diesen gegen Skorpion-Man, der sich gerade mit Papa amüsiert. Imotheb, der Schlawiner, fängt ihn aber ab und möchte selbst werfen und – er wirft. Aber, nicht so schnell mit den jungen Pferde, Papa wirft sich in die Parabel des Speers, fängt ihn ein weiteres Mal und verdirbt Imotheb die Freude. Oooch. Papa sticht zu und – nein jetzt – endlich - er schafft es. Imotheb ist sauer. Papa hat gewonnen. Sieg. Jetzt sterben noch ein paar, die Freundin von Imotheb, er selbst uns was weiß ich noch wer alles. Die Pyramide und die ganze Landschaft drumherum löst sich auf bzw. stürzt ein.

Schnell rauf zum Gipfel der Pyramide. Oh Glück. Luftschiff kommt, holt alle ab. Noch ein Abschlußwitz. Haha, Bussi, Freude, Ende.

So, jetzt kennt ihr fast den ganzen Film. An meinem Stil bemerkt ihr, daß der Film bei mir nicht einen großartigen Eindruck hinterlassen hat.

ABER:

Die Special-Effects sind teilweise wirklich gut. Allerdings oft übertrieben und dadurch erscheinen sie wieder künstlich.

Action:

Der Film beginnt meiner Meinung nach relativ gut. Jedoch mit zunehmender Spieldauer steigert sich die Action bis es dann schließlich nur noch kracht. Die letzte halbe/dreiviertel Stunde ist nur noch ein einzige Ballerei und Kämpferei. Für mich, obwohl Action-Fan, doch etwas zu viel.

Handlung:

Hier wird deutlich, daß Handlung bewußt zu Gunsten von Action und Special-Effekten zurückgehalten wurde.

Schauspieler:

Haben meines Erachtens das Beste aus dem zur Verfügung stehenden Freiraum gemacht. Und der war wirklich neben den vielen Computer-Animationen nicht sehr groß.
< br>Humor:
Neben Kalauern und guten Sprüchen sind auch ein paar witzigen Szenen enthalten, welchen den Streifen etwas auflockern.


Mein Fazit:

Ein Film, in dem es raucht und kracht und die Computerspezalisten etwas über das Ziel hinausgeschossen haben. Teilweise imposante Effekte werden durch wenige, fast lächerliche Animationen und realitätsfremden Darstellungen (Raketengetriebenes Luftschiff) neutralisiert. Daß hier mit Mystik und Zauberei oft übertrieben wird, und Realitätsnähe eher ein Fremdwort ist, darf aber nicht stören, schließlich handelt es sich um einen Mumienfilm. In dieser Kategorie bestimmt ein gutes Stück. Action, Fantasy und gute Animationen mit mag ich schon, doch hier war für meinen Geschmack einfach zu viel drin.

Nicht richtig enttäuscht, aber auch nicht begeistert, traten wir dann den Heimweg an und ließen den Abend noch richtig gemütlich ausklingen.

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