Die Selbermacher-Ecke Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von surfbabeblue
Abschwitzdecke selbstgemacht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich habe mir eine super Abschwitzdecke selber gemacht. Dafür habe ich Decken verwendet, die eigendlich in den Kofferraum im Auto gehören. Sie bestehen auf Stoff- und Wollresten, sind gewebt und habe eine graue Grundfarbe mit bunten "Flecken". Gibt es im Autozubehör. Für ein normalgroßes Pferd braucht man 2 Decken, die per Maschine in der Mitte überlappend zusammengenäht werden
Um diese Decke nun dem Pferd ganz genau anzupassen einfach auflegen und zwar so, dass sie an der Schweifrübe gerade abschließt. So hat man nach vorne noch genug "über" für die Brustpartie. Dann mit einem Heftgerät (auch Tacker, Hippe oder ähnlich genannt) so zusammenheften, daß die Decke gut der Rückenkurve folgt. Nun nehme man ein Stück Kreide, in einer Farbe die auf dem Untergrund gut zu sehen ist, und ziehe den "Halsausschnitt" nach. Dafür in Widerristhöhe in einer Kurve zur Brust vor. Dabei kann man ganz individuell bestimme, wie Weit die Decke noch in den Hals hochgeht und wie hoch die Decke an der Brust sein soll. Zu Hause dann mit der Schere den Halsbereich ausschneiden. Die Rückenpartie in 2 cm Abstand zu den Heftklammern ausschneiden. Nun die Heftklammern entfernen, die Schnittkanten mit der Maschine versäubern und die beiden Hälften überlappend - und das ist wichtig - mit zwei Zick-Zack-Nähten zusammennähen (so entsteht eine viel haltbarere Naht). Auch die Schnittkanten im Halsbereich sollte man vor dem Zusammennähen versäubern.
Nun muß man nur noch die Brustpartie schließen. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nach Pferd (oder Besitzer). Für die Gemütlichen hat sich das Pullover-System bewährt. Einfach die Decke im Brustbereich zunähen, aber bitte doppelt und dreifach - wegen der Haltbarkeit. Für Großpferde oder den nervöseren Typ sollte man die Decke vorne schließen können. Probiert es mal mit Klettverschluß. Zwei oder drei ca. 10 cm lange und mind. 2 cm breite Klettstreifen einnähen und schon kann man die Decke einfach schließen. Hat man nicht soviel Platz dafür übrig, kann man eine Verschnallung einfach selber herstellen. Man nehme ein oder zwei alte Gürtel. Tut euch selbst einen Gefallen und nehmt nicht die aus dem dicksten Leder. Nun die Gürtel teilen und die Stücke entsprechend der benötigten Länge kürzen. Mit der Lochzange auf der kleinsten Einstellung rundrum Löcher "beißen" und dann mit per Hand aufnähen, fertig.
Wer noch Zeit und vor allem Lust hat kann alle Ränder mit Schrägband abfassen und auch die Mittelnaht - von aussen - damit übernähen.
Das Material hat die gleichen Eigenschaften wie eine gute Abschwitzdecke: Sie transportiert die Feuchtigkeit nach aussen und das Pferd trocknet gut ab. Das Preis-Leistungsverhältnis ist super. Und der Zeitaufwand ist gering, alles in allem ca. drei - vier Stunden.
Um diese Decke nun dem Pferd ganz genau anzupassen einfach auflegen und zwar so, dass sie an der Schweifrübe gerade abschließt. So hat man nach vorne noch genug "über" für die Brustpartie. Dann mit einem Heftgerät (auch Tacker, Hippe oder ähnlich genannt) so zusammenheften, daß die Decke gut der Rückenkurve folgt. Nun nehme man ein Stück Kreide, in einer Farbe die auf dem Untergrund gut zu sehen ist, und ziehe den "Halsausschnitt" nach. Dafür in Widerristhöhe in einer Kurve zur Brust vor. Dabei kann man ganz individuell bestimme, wie Weit die Decke noch in den Hals hochgeht und wie hoch die Decke an der Brust sein soll. Zu Hause dann mit der Schere den Halsbereich ausschneiden. Die Rückenpartie in 2 cm Abstand zu den Heftklammern ausschneiden. Nun die Heftklammern entfernen, die Schnittkanten mit der Maschine versäubern und die beiden Hälften überlappend - und das ist wichtig - mit zwei Zick-Zack-Nähten zusammennähen (so entsteht eine viel haltbarere Naht). Auch die Schnittkanten im Halsbereich sollte man vor dem Zusammennähen versäubern.
Nun muß man nur noch die Brustpartie schließen. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nach Pferd (oder Besitzer). Für die Gemütlichen hat sich das Pullover-System bewährt. Einfach die Decke im Brustbereich zunähen, aber bitte doppelt und dreifach - wegen der Haltbarkeit. Für Großpferde oder den nervöseren Typ sollte man die Decke vorne schließen können. Probiert es mal mit Klettverschluß. Zwei oder drei ca. 10 cm lange und mind. 2 cm breite Klettstreifen einnähen und schon kann man die Decke einfach schließen. Hat man nicht soviel Platz dafür übrig, kann man eine Verschnallung einfach selber herstellen. Man nehme ein oder zwei alte Gürtel. Tut euch selbst einen Gefallen und nehmt nicht die aus dem dicksten Leder. Nun die Gürtel teilen und die Stücke entsprechend der benötigten Länge kürzen. Mit der Lochzange auf der kleinsten Einstellung rundrum Löcher "beißen" und dann mit per Hand aufnähen, fertig.
Wer noch Zeit und vor allem Lust hat kann alle Ränder mit Schrägband abfassen und auch die Mittelnaht - von aussen - damit übernähen.
Das Material hat die gleichen Eigenschaften wie eine gute Abschwitzdecke: Sie transportiert die Feuchtigkeit nach aussen und das Pferd trocknet gut ab. Das Preis-Leistungsverhältnis ist super. Und der Zeitaufwand ist gering, alles in allem ca. drei - vier Stunden.
13 Bewertungen, 2 Kommentare
-
09.07.2002, 11:56 Uhr von Celina
Bewertung: sehr hilfreichwerde es mal ausprobieren,mein pferd braucht ne neue decke
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08.04.2002, 11:26 Uhr von wilma
Bewertung: sehr hilfreichklingt hochinteressant - allerdings, ich weiß nicht, wie stabil und fest diese Decken sind, hab ich die Erfahrung gemacht, daß man selbstgemachte Decken im Schulter-Brustbereich noch extra verstärken sollte, weil sie dort besonders gro&szl
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