Die Siedler 4 (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Wichtighexe
wuseln und haushalten
Pro:
spannend, komplex, wird nicht langweilig, detailliert
Kontra:
schon wieder ist die Steuerung geändert
Empfehlung:
Ja
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das Spiel in Kürze
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Die Siedler sind eine kleine Gruppe von Personen – in der Version IV aus den Völkern der Römer, Wikinger oder Mayas – die es auf eine Insel oder Inselgruppe verschlagen hat. Sie sind gestrandet, haben ein bisschen Werkzeug und Material zur Verfügung, manchmal sind einige von ihnen ausgebildete Spezialisten. Ihr Ziel – und das Ziel des Spielers – ist nun, aus dem Wenigen, das ihnen zur Verfügung steht, eine funktionierende Siedlung aufzubauen. Das an sich wäre ja noch recht einfach, leider befinden sich in der Nähe immer schon Siedlungen von feindlich gesinnten Völkern, die sich nicht friedlich verhalten, sondern ihr Territorium vergrößern wollen.
Und kaum ist eine Siedlung stabilisiert, wartet schon die nächste Mission auf das Siedlervolk.
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die (meisten) Details
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Bei den Siedlern handelt es sich bei näherem Hinschauen um eine ziemlich komplexe Wirtschaftssimulation. Beim Errichten der einzelnen Produktionsstätten müssen zeitliche und logistische Faktoren sowie menschliche und materielle Ressourcen der Siedlung geschickt eingesetzt werden, damit schlussendlich der Gegner besiegt werden kann. Wie funktioniert das also?
Hauptmenü
Beim Einstieg in das Spiel gelangt man nach einer kurzen Filmsequenz, die auch übersprungen werden kann, zum Hauptmenü. Von hier aus kann entweder ein altes Spiel geladen oder eine neue Mission begonnen werden, man kann die Wahl zwischen Ein- und Mehrspielermodus treffen oder die Hilfe aufrufen.
An neuen Missionen stehen wieder mehrere Varianten zur Auswahl: Tutorial-Spiele, in denen man schrittweise an die „Arbeit“ mit den Siedlern herangeführt wird; Einzelkarten, die auch selbst erstellt werden können; oder Auszüge aus mehreren Einsätzen umfassenden Sequenzen, die der Reihe nach abgearbeitet werden müssen und von Level zu Level schwieriger werden.
Von diesen Sequenzen gibt es jeweils eine 3 Spiele umfassende für jedes eigene Volk, also eine, in der man mit Römern spielt, eine mit Mayas und eine mit Wikingern. Dann gibt es noch die Sequenz „das Dunkle Volk“, bei der man selbst unterschiedliche Völker spielt, bei den Gegnern jedoch das „Dunkle Volk“ vorherrscht, das etwas anders zu bekämpfen ist als andere Gegner, und immer vom Computer gespielt wird.
Wege zum Sieg:
Den Gegner besiegt man, indem man ihm genügend kampfkräftige Soldaten auf den Hals schickt, die das gegnerische Territorium erobern und die gegnerische Wirtschaft lahm legen. Unterstützt werden sie durch Kriegsmaschinen und zauberkundige Priester. Sie können zu Fuß über das Land ziehen und mit Schiffen übers Meer an andere Ufer oder benachbarte Inseln fahren. Um das Dunkle Volk zu besiegen, braucht man überdies Gärtner, die die Pilzfarmen zerstören, aus denen der Gegner die Energie für seine Kämpfer bezieht.
Kampfkräftige Soldaten:
Soldaten sind Menschen, sie brauchen Waffen, die in der Waffenschmiede hergestellt werden, sie müssen motiviert werden, was durch den Bau von Ziergegenständen geschieht. Die Soldaten kämpfen mit Schwertern und Bögen und je nach Volk auch mit Äxten oder Blasrohren. Angeführt werden sie von rüstungstragenden Hauptleuten. Wenn sie verletzt sind, können sie im Lazarett geheilt werden. Das eigene Territorium verteidigen und vergrößern sie am besten aus kleinen oder großen Wachttürmen oder aus einer Burg heraus.
Kriegsmaschinen
Jedes Volk hat andere Kriegsmaschinen. Die Römer arbeiten z.B. mit Katapulten, die Mayas setzen Feuerspucker ein. Sie werden in der Fahrzeugmanufaktur mit einem Hammer aus Holz und Eisen gebaut und brauchen Munition (je nach Volk unterschiedlich) aus der Munitionsfabrik.
Priester
Priester werden im großen Tempel ausgebildet, ihre Energie erhalten sie dadurch, das (nach Volk unterschiedlicher) Alkohol im kleinen Tempel geopfert wird. Die Tempel sind besondere Bauwerke – sie bestehen nicht wie die anderen Gebäude nur aus Holz und Stein, sondern auch aus Gold. Wenn sie ausreichend mit Alkohol versorgt werden, können sie kleinere oder größere Wunder wirken, die einerseits dabei helfen, den Gegner zu besiegen, andererseits oft als Lösung für wirtschaftliche Probleme dienen können.
Schiffe
Handelsschiffe, Fähren und Kriegsschiffe werden in der Werft aus Holz und Eisen unter Zuhilfenahme eines Hammers hergestellt. Handelsschiffe starten von Anlegestellen aus, Fähren und Kriegsschiffe können vom Spieler beladen und auf die Reise geschickt werden.
Waffen und Werkzeuge
Waffen für die Soldaten und Jäger und Werkzeuge für die Bauarbeiter und anderen Spezialisten wie z.B. Waffenschmied, Fischer, Bergwerksarbeiter, werden in den beiden Schmieden aus Kohle und Eisen hergestellt. Jeder Schmied braucht einen Hammer.
Metall
Eisen für die Produktion von Waffen, Werkzeugen, Fahrzeugen und Schiffen sowie Gold für den Bau von Tempeln und Ziergegenständen (z.B. „Heiliger Stamm“ oder „Blumentopf“ oder „Standarte“) werden in der Eisen- bzw. Goldschmelze aus Kohle und Eisen- bzw. Golderz hergestellt.
Rohstoffe
Bergwerke zur Rohstoffgewinnung können in Gebirgen errichtet werden. Sinnvoll ist es, wenn davor Geologen das Gebirge nach Rohstoff-Vorkommen absuchen. Die Bergwerksarbeiter arbeiten nur, wenn sie genug Nahrung erhalten. Die Rohstoffe, die in Bergwerken abgebaut werden können, sind Steine, Kohle, Golderz, Eisenerz und bei manchen Völkern auch Schwefel. Je nach Rohstoff haben die Arbeiter ein anderes Nahrungsbedürfnis, essen aber notfalls auch nicht nur ihre Lieblingsspeise. In jedem Bergwerk kommt eine Spitzhacke zum Einsatz. Die Rohstoffe in den Bergen sind begrenzt. Manche Völker haben auch die Kunst entwickelt, aus Holz in Köhlereien Kohle zu gewinnen – das geht aber recht langsam.
Alkohol
Jedes Volk bevorzugt ein anderes alkoholisches Getränk. Die Römer bauen Wein auf sanften Hügeln an, die Wikinger erzeugen in der Honigwinzerei Met aus Honig und Wasser, die Mayas brauen in einer Destille Tequila aus Agaven und Wasser. Der Honig wiederum kommt aus der Imkerei, die in der Nähe von Blumen stehen sollte, Agaven werden in der Wüste von einem Agavenfarmer angebaut.
Nahrungsmittel
Den Bergwerksarbeitern zur Verfügung gestellt werden Fische, Brot und Fleisch. Fische fängt der Fischer mit seiner Angel in fischreichen Gewässern. Für die Erzeugung von Brot muss in der Getreidefarm Getreide auf flachem Gelände angebaut und mit einer Sense gemäht werden, dieses wird in der Mühle zu Mehl gemahlen und vom Bäcker unter Beigabe von Wasser zu Brot gebacken. Um Fleisch zu gewinnen, lässt man einen Jäger mit seinem Bogen in wildreicher Gegend jagen, oder man verfüttert Getreide und Wasser an Vieh (je nach Volk sind es Ziegen, Schafe oder Schweine), das der Metzger dann mit einer Axt schlachtet. Das Wasser kommt vom Wasserwerk, das an einem Fluss stehen muss.
Baustoffe
Alle Gebäude werden aus Brettern und Stein errichtet. Stein wird mit der Spitzhacke im Steinbruch oder in der Steinmine abgebaut. Der Holzfäller fällt mit seiner Axt Bäume und verwandelt sie in Baumstämme, die dann im Sägewerk mit der Säge zu Brettern verarbeitet werden.
Handel
In einer Mehrbenutzerumgebung kann man mit menschlichen Mitspielern auch handeln, damit habe ich allerdings keine Erfahrung. Zum Warentransport benötigt man Esel, die in der Eselfarm gezüchtet werden und Getreide und Wasser brauchen, und Karren aus der Fahrzeugmanufaktur. Umschlagplatz ist für den Handel im Binnenland der Marktplatz, auf dem Seeweg die Anlegestelle.
Siedler
Um die ganze Siedlung am Laufen zu halten, sind Siedler erforderlich. Baut man ihnen Wohnhäuser, so vermehren sie sich. Die Siedler, die nicht an eine Produktionsstätte gebunden sind, können zur Arbeit beordert werden. Die meisten wird man wohl zu Trägern machen, einige Planierer mit Schaufeln und Bauarbeiter mit Hämmern sind für den Bau der Gebäude verantwortlich. Geologen suchen mit einem Hammer nach Rohstoffen, Pioniere erweitern mit Schaufeln das Territorium, Diebe können zur Erkundung der gegnerischen Siedlung abkommandiert werden, wo sie auch dringend benötigte Rohstoffe stehlen können. Für den Kampf gegen das Dunkle Volk, das die Landschaft in eine unfruchtbare Stätte verwandelt, können Gärtner mit Schaufeln eingesetzt werden. Eine Reserve, aus der Soldaten rekrutiert werden können, sollte auch immer zur Verfügung stehen.
Transport
Sämtliche Güter werden von den Trägern transportiert. Dabei folgen sie den Anordnungen des Spielers bezüglich Aufteilung und Priorität von Gütern.
Statistik
Eine Statistikfunktion gibt jederzeit Auskunft über das Verhältnis von Kriegern, Siegen, Verlusten, Landfläche des eigenen Siedlervolkes zu denen der Gegner. Des weiteren kann die eigene Produktivität in einem wählbaren Zeitraum für jedes Wirtschaftsgut abgelesen werden, es gibt auch eine Bestandsauskunft über Siedler und Güter.
Mehrspieler-Modus
Den habe ich selbst nicht verwendet. Daher also hier eine Abschrift der Aussagen des Herstellers:
Internet und LAN: Im lokalen Netz und über den Siedler-Internet-Server siedeln bis zu 8 Mitspieler auf einer Karte mit- und gegeneinander!
Voice Chat: Auch während des Siedelns haben Spieler per Voice Chat miteinander Kontakt!
Weltranglisten: Die Spielergebnisse von Einzelspielern und Clans werden direkt in das Siedler-Weltranglisten-System übertragen und in die Ranglisten aufgenommen!
Kooperativmodus: Im neuen Kooperativmodus verfolgen mehrere Spieler gemeinsam ein Spielziel, das sie nur mit vereinten Kräften erreichen können!
Internet Community: Hier gibt es umfangreiche Informationen, aktive Foren und Chats, können Spieler- und Clan-Profile angelegt und kann der Kampf um Siege und Punkte in den Siedler-Weltranglisten verfolgt werden!
Ich habe selbst nur Erfahrungen im Mehrspieler-Modus über LAN gemacht:
Einstieg: via \"Mehrspieler\" im Hauptmenü steigt der führende Spieler ein, wählt eine Karte, tätigt Detaileinstellungen (Farbe, Volk). Dann wartet er, bis ein anderer Spieler dazustößt.
Der geführte Spieler hat es noch einfacher: Er steigt ebenfalls via \"Mehrspieler\" ein, dann findet (bei uns) das Programm automatisch den wartenden Spieler, ein Click, und die Spiele-Verbindung steht.
In diesem Moment bekommt auch der führende Spieler \"grünes Licht\", und es kann losgehen.
Unterschiede zum Einzelspieler-Modus:
Es gibt keine Möglichkeit, die Zeit zu beschleunigen, da sich das ja auf beide Spieler auswirken würde.
Es gibt zusätzlich eine Chat-Funktion, die wir nicht genutzt haben (wir sitzen beim Spielen im selben Zimmer).
Es gibt einen neuen Spezialisten: den Saboteur, der mit einer Spitzhacke bewaffnet gegnerische Gebäude zerstören kann.
Man kann mit dem anderen Spieler handeln, wenn beide das wollen.
Der Mehrspieler-Modus macht viel Spaß, wenn man den Computer-Gegner schon recht gut kennt. Andere Denkweisen des Gegners bzw. der Verbündeten erfordern auch andere Strategien, mit bewährten Methoden kann man plötzlich ganz schön auf die Nase fallen. Damit wird das Spiel noch ein bisschen empfehlenswerter.
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technische Informationen
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Technische Voraussetzungen:
IBM PC und 100 % kompatibel
Minimale Konfiguration:
200 MHz MMX Pentium®
64 MB RAM
4 MB Grafikkarte
Windows® 95b/98/2000/ME/NT4.0 mit Service Pack 5
Monitor/Grafikkarte mit mind. 800 x 600 Auflösung
(Anmerkung: läuft bei mir auf Windows 95, 2000 und XP)
Variationen und Folge-Spiele:
Die Siedler IV: Das ist die Variante, die ich habe – das Basisspiel sozusagen. EUR 40,90 bei amazon
Die Siedler IV Mission CD: 55 neue Einzel- und Mehrspielerkarten, Karteneditor und Zufallskartengenerator für Die Siedler IV. EUR 17,89 bei amazon
Die Siedler IV - Die Trojaner und das Elixier der Macht: Die Siedlerwelt erhält Nachwuchs. Ein neues Volk reiht sich in den Siedler-Mikrokosmos ein... EUR 33,22 bei amazon
Die Siedler IV - Gold Edition : Die Siedler IV Gold Edition vereint drei Spiele in einem: \"Die Siedler IV\", \"Die Siedler IV Mission CD\" und das Erweiterungsset \"Die Siedler IV - Die Trojaner und das Elixier der Macht\". EUR 51,12 bei amazon
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Stärken
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Die Siedler simulieren verständlich und anschaulich ein wirklich komplexes Wirtschaftssystem. Das Projekt „Gegner besiegen“ erweist sich schon sehr bald als gar nicht so einfach. Der Umgang mit den Ressourcen will geübt sein, kann auch in einem Satz von kurzen Tutorial-Spielen erlernt werden. Trotzdem passiert es immer wieder, dass man sich wundert, wieso keine Soldaten mehr „erzeugt“ werden, manchmal wird keine Nahrung an die Kohlenmine verteilt, dann wieder gibt es keine freien Siedler mehr, oder es fehlt der Stein für die dringend benötigte zweite Waffenschmiede, es kann aber auch sein, dass noch immer keine Sense für die Getreidefarm hergestellt wurde.
Das Spiel ist nicht nur aufregend zu spielen, sondern besticht auch von Version zu Version durch mehr liebevolle Details. Die einzelnen Betriebe können ganz aus der Nähe betrachtet werden, in der Eisenschmelze wird beispielsweise Kohle und Eisenerz in einen Hochofen geschoben, bald schon fließt das flüssige Eisen in eine Form und wird, sobald es erkaltet ist, abgelegt. Das Gelände ist von einer Vielzahl von Tieren bevölkert, die man auch aus der Nähe betrachten kann.
Diese Nähe-Funktion ist stufenlos, durch Betätigen der beiden Maustasten kann ganz leicht in den Bildausschnitt herein- und herausgezoomt werden. Nähert man sich dem Bild, verstärken sich auch die Geräusche aus dem betrachteten Ausschnitt. Einfach „wuselig“.
Wenn man sich einmal die richtige Bedienung angewöhnt hat, funktioniert auch alles einwandfrei. Und jeder Irrtum lässt sich einfach und ohne besonderen Aufwand korrigieren.
Langweilige Spielphasen kann man mit der Taste F12 (\"Jahr vergangen\") abkürzen.
Mein sechsjähriger Sohn ist davon ebenso begeistert wie ich, die dreijährige Tochter ergötzt sich immer wieder an neuen Details. Ich bin sicher, dass sie noch nicht alle Tiere entdeckt hat. Die Kinder haben aus diesem Spiel sehr viel Grundlegendes über Wirtschaft und Güter-Kreisläufe und woher-kommt-das gelernt.
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Schwächen
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Das auf der CD zur Verfügung gestellte Benutzerhandbuch ist alles andere als ausführlich. Frühere Siedler-Versionen hatten in Papierform mehr Informationen zur Verfügung gestellt. So sind besonders Handel und Transport eher mühsam, Hinweise im laufenden Programm helfen auch nicht weiter. Aber auch andere Zusammenhänge sind nicht geschildert und stellen für einen Siedler-Neuling sicherlich ein größeres Problem dar, da sie nicht immer schlüssig nachvollzogen werden können. Zum Beispiel verwickeln sich die Soldaten manchmal scheinbar „von selbst“ in Kämpfe, zu denen sie nicht beauftragt wurden, und sind dann auch nicht mehr davon abzubringen.
Auch an die Bedienung muss man sich ziemlich gewöhnen. Nicht immer findet man alles dort, wo man es erwartet, und jedes Element ist nur auf einem „Weg“ zu erreichen. Das kostet gerade anfangs oft dringend benötigte Zeit. Manche Funktionen sind auch so undurchsichtig, dass ich sie gar nicht verwende (man kann zum Beispiel Soldaten, Kriegsmaschinen und Schiffe in Gruppen zusammenfassen, aber das bringt meiner Erfahrung nach eher wenig).
Die Speichern-Funktion erlaubt das Überschreiben von alten Spielständen nur unter Verwendung des gleichen Namens. Für jede neue Eingabe wird ein neuer Eintrag gespeichert. Die Datenkapazität dafür sollte da sein, sonst muss man gespeicherte Spielstände im Windows-Explorer löschen. Leider sind die Spielstände für das Laden immer nur alphabetisch geordnet, und die Suche nach dem letzten Spielstand ist bei 20 oder mehr Einträgen trotz Anzeige von Datum und Uhrzeit eher mühsam.
Es gibt auf der Homepage von bluebyte (http://www.bluebyte.net/ger/downloads/default.asp?id=\'\') Update-Downloads - oft etwas umfangreich, aber seither ist das Spiel stabil. Ohne geht es nicht
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Empfehlung
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Ich selbst bin bereit, über sämtliche Schwächen hinwegzusehen, da mir und meiner Familie das Spiel wirklich großen Spaß bereitet. Ein gewisser Ärger-Faktor schwingt aber dennoch immer mit, den ich nicht verschweigen möchte. Wer allerdings bereit ist, Toleranz für die kleinen Mankos zu zeigen, wird sicher viel Freude dabei haben, sich an den Siedlern die logistischen Zähne auszubeißen.
das Spiel in Kürze
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Die Siedler sind eine kleine Gruppe von Personen – in der Version IV aus den Völkern der Römer, Wikinger oder Mayas – die es auf eine Insel oder Inselgruppe verschlagen hat. Sie sind gestrandet, haben ein bisschen Werkzeug und Material zur Verfügung, manchmal sind einige von ihnen ausgebildete Spezialisten. Ihr Ziel – und das Ziel des Spielers – ist nun, aus dem Wenigen, das ihnen zur Verfügung steht, eine funktionierende Siedlung aufzubauen. Das an sich wäre ja noch recht einfach, leider befinden sich in der Nähe immer schon Siedlungen von feindlich gesinnten Völkern, die sich nicht friedlich verhalten, sondern ihr Territorium vergrößern wollen.
Und kaum ist eine Siedlung stabilisiert, wartet schon die nächste Mission auf das Siedlervolk.
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die (meisten) Details
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Bei den Siedlern handelt es sich bei näherem Hinschauen um eine ziemlich komplexe Wirtschaftssimulation. Beim Errichten der einzelnen Produktionsstätten müssen zeitliche und logistische Faktoren sowie menschliche und materielle Ressourcen der Siedlung geschickt eingesetzt werden, damit schlussendlich der Gegner besiegt werden kann. Wie funktioniert das also?
Hauptmenü
Beim Einstieg in das Spiel gelangt man nach einer kurzen Filmsequenz, die auch übersprungen werden kann, zum Hauptmenü. Von hier aus kann entweder ein altes Spiel geladen oder eine neue Mission begonnen werden, man kann die Wahl zwischen Ein- und Mehrspielermodus treffen oder die Hilfe aufrufen.
An neuen Missionen stehen wieder mehrere Varianten zur Auswahl: Tutorial-Spiele, in denen man schrittweise an die „Arbeit“ mit den Siedlern herangeführt wird; Einzelkarten, die auch selbst erstellt werden können; oder Auszüge aus mehreren Einsätzen umfassenden Sequenzen, die der Reihe nach abgearbeitet werden müssen und von Level zu Level schwieriger werden.
Von diesen Sequenzen gibt es jeweils eine 3 Spiele umfassende für jedes eigene Volk, also eine, in der man mit Römern spielt, eine mit Mayas und eine mit Wikingern. Dann gibt es noch die Sequenz „das Dunkle Volk“, bei der man selbst unterschiedliche Völker spielt, bei den Gegnern jedoch das „Dunkle Volk“ vorherrscht, das etwas anders zu bekämpfen ist als andere Gegner, und immer vom Computer gespielt wird.
Wege zum Sieg:
Den Gegner besiegt man, indem man ihm genügend kampfkräftige Soldaten auf den Hals schickt, die das gegnerische Territorium erobern und die gegnerische Wirtschaft lahm legen. Unterstützt werden sie durch Kriegsmaschinen und zauberkundige Priester. Sie können zu Fuß über das Land ziehen und mit Schiffen übers Meer an andere Ufer oder benachbarte Inseln fahren. Um das Dunkle Volk zu besiegen, braucht man überdies Gärtner, die die Pilzfarmen zerstören, aus denen der Gegner die Energie für seine Kämpfer bezieht.
Kampfkräftige Soldaten:
Soldaten sind Menschen, sie brauchen Waffen, die in der Waffenschmiede hergestellt werden, sie müssen motiviert werden, was durch den Bau von Ziergegenständen geschieht. Die Soldaten kämpfen mit Schwertern und Bögen und je nach Volk auch mit Äxten oder Blasrohren. Angeführt werden sie von rüstungstragenden Hauptleuten. Wenn sie verletzt sind, können sie im Lazarett geheilt werden. Das eigene Territorium verteidigen und vergrößern sie am besten aus kleinen oder großen Wachttürmen oder aus einer Burg heraus.
Kriegsmaschinen
Jedes Volk hat andere Kriegsmaschinen. Die Römer arbeiten z.B. mit Katapulten, die Mayas setzen Feuerspucker ein. Sie werden in der Fahrzeugmanufaktur mit einem Hammer aus Holz und Eisen gebaut und brauchen Munition (je nach Volk unterschiedlich) aus der Munitionsfabrik.
Priester
Priester werden im großen Tempel ausgebildet, ihre Energie erhalten sie dadurch, das (nach Volk unterschiedlicher) Alkohol im kleinen Tempel geopfert wird. Die Tempel sind besondere Bauwerke – sie bestehen nicht wie die anderen Gebäude nur aus Holz und Stein, sondern auch aus Gold. Wenn sie ausreichend mit Alkohol versorgt werden, können sie kleinere oder größere Wunder wirken, die einerseits dabei helfen, den Gegner zu besiegen, andererseits oft als Lösung für wirtschaftliche Probleme dienen können.
Schiffe
Handelsschiffe, Fähren und Kriegsschiffe werden in der Werft aus Holz und Eisen unter Zuhilfenahme eines Hammers hergestellt. Handelsschiffe starten von Anlegestellen aus, Fähren und Kriegsschiffe können vom Spieler beladen und auf die Reise geschickt werden.
Waffen und Werkzeuge
Waffen für die Soldaten und Jäger und Werkzeuge für die Bauarbeiter und anderen Spezialisten wie z.B. Waffenschmied, Fischer, Bergwerksarbeiter, werden in den beiden Schmieden aus Kohle und Eisen hergestellt. Jeder Schmied braucht einen Hammer.
Metall
Eisen für die Produktion von Waffen, Werkzeugen, Fahrzeugen und Schiffen sowie Gold für den Bau von Tempeln und Ziergegenständen (z.B. „Heiliger Stamm“ oder „Blumentopf“ oder „Standarte“) werden in der Eisen- bzw. Goldschmelze aus Kohle und Eisen- bzw. Golderz hergestellt.
Rohstoffe
Bergwerke zur Rohstoffgewinnung können in Gebirgen errichtet werden. Sinnvoll ist es, wenn davor Geologen das Gebirge nach Rohstoff-Vorkommen absuchen. Die Bergwerksarbeiter arbeiten nur, wenn sie genug Nahrung erhalten. Die Rohstoffe, die in Bergwerken abgebaut werden können, sind Steine, Kohle, Golderz, Eisenerz und bei manchen Völkern auch Schwefel. Je nach Rohstoff haben die Arbeiter ein anderes Nahrungsbedürfnis, essen aber notfalls auch nicht nur ihre Lieblingsspeise. In jedem Bergwerk kommt eine Spitzhacke zum Einsatz. Die Rohstoffe in den Bergen sind begrenzt. Manche Völker haben auch die Kunst entwickelt, aus Holz in Köhlereien Kohle zu gewinnen – das geht aber recht langsam.
Alkohol
Jedes Volk bevorzugt ein anderes alkoholisches Getränk. Die Römer bauen Wein auf sanften Hügeln an, die Wikinger erzeugen in der Honigwinzerei Met aus Honig und Wasser, die Mayas brauen in einer Destille Tequila aus Agaven und Wasser. Der Honig wiederum kommt aus der Imkerei, die in der Nähe von Blumen stehen sollte, Agaven werden in der Wüste von einem Agavenfarmer angebaut.
Nahrungsmittel
Den Bergwerksarbeitern zur Verfügung gestellt werden Fische, Brot und Fleisch. Fische fängt der Fischer mit seiner Angel in fischreichen Gewässern. Für die Erzeugung von Brot muss in der Getreidefarm Getreide auf flachem Gelände angebaut und mit einer Sense gemäht werden, dieses wird in der Mühle zu Mehl gemahlen und vom Bäcker unter Beigabe von Wasser zu Brot gebacken. Um Fleisch zu gewinnen, lässt man einen Jäger mit seinem Bogen in wildreicher Gegend jagen, oder man verfüttert Getreide und Wasser an Vieh (je nach Volk sind es Ziegen, Schafe oder Schweine), das der Metzger dann mit einer Axt schlachtet. Das Wasser kommt vom Wasserwerk, das an einem Fluss stehen muss.
Baustoffe
Alle Gebäude werden aus Brettern und Stein errichtet. Stein wird mit der Spitzhacke im Steinbruch oder in der Steinmine abgebaut. Der Holzfäller fällt mit seiner Axt Bäume und verwandelt sie in Baumstämme, die dann im Sägewerk mit der Säge zu Brettern verarbeitet werden.
Handel
In einer Mehrbenutzerumgebung kann man mit menschlichen Mitspielern auch handeln, damit habe ich allerdings keine Erfahrung. Zum Warentransport benötigt man Esel, die in der Eselfarm gezüchtet werden und Getreide und Wasser brauchen, und Karren aus der Fahrzeugmanufaktur. Umschlagplatz ist für den Handel im Binnenland der Marktplatz, auf dem Seeweg die Anlegestelle.
Siedler
Um die ganze Siedlung am Laufen zu halten, sind Siedler erforderlich. Baut man ihnen Wohnhäuser, so vermehren sie sich. Die Siedler, die nicht an eine Produktionsstätte gebunden sind, können zur Arbeit beordert werden. Die meisten wird man wohl zu Trägern machen, einige Planierer mit Schaufeln und Bauarbeiter mit Hämmern sind für den Bau der Gebäude verantwortlich. Geologen suchen mit einem Hammer nach Rohstoffen, Pioniere erweitern mit Schaufeln das Territorium, Diebe können zur Erkundung der gegnerischen Siedlung abkommandiert werden, wo sie auch dringend benötigte Rohstoffe stehlen können. Für den Kampf gegen das Dunkle Volk, das die Landschaft in eine unfruchtbare Stätte verwandelt, können Gärtner mit Schaufeln eingesetzt werden. Eine Reserve, aus der Soldaten rekrutiert werden können, sollte auch immer zur Verfügung stehen.
Transport
Sämtliche Güter werden von den Trägern transportiert. Dabei folgen sie den Anordnungen des Spielers bezüglich Aufteilung und Priorität von Gütern.
Statistik
Eine Statistikfunktion gibt jederzeit Auskunft über das Verhältnis von Kriegern, Siegen, Verlusten, Landfläche des eigenen Siedlervolkes zu denen der Gegner. Des weiteren kann die eigene Produktivität in einem wählbaren Zeitraum für jedes Wirtschaftsgut abgelesen werden, es gibt auch eine Bestandsauskunft über Siedler und Güter.
Mehrspieler-Modus
Den habe ich selbst nicht verwendet. Daher also hier eine Abschrift der Aussagen des Herstellers:
Internet und LAN: Im lokalen Netz und über den Siedler-Internet-Server siedeln bis zu 8 Mitspieler auf einer Karte mit- und gegeneinander!
Voice Chat: Auch während des Siedelns haben Spieler per Voice Chat miteinander Kontakt!
Weltranglisten: Die Spielergebnisse von Einzelspielern und Clans werden direkt in das Siedler-Weltranglisten-System übertragen und in die Ranglisten aufgenommen!
Kooperativmodus: Im neuen Kooperativmodus verfolgen mehrere Spieler gemeinsam ein Spielziel, das sie nur mit vereinten Kräften erreichen können!
Internet Community: Hier gibt es umfangreiche Informationen, aktive Foren und Chats, können Spieler- und Clan-Profile angelegt und kann der Kampf um Siege und Punkte in den Siedler-Weltranglisten verfolgt werden!
Ich habe selbst nur Erfahrungen im Mehrspieler-Modus über LAN gemacht:
Einstieg: via \"Mehrspieler\" im Hauptmenü steigt der führende Spieler ein, wählt eine Karte, tätigt Detaileinstellungen (Farbe, Volk). Dann wartet er, bis ein anderer Spieler dazustößt.
Der geführte Spieler hat es noch einfacher: Er steigt ebenfalls via \"Mehrspieler\" ein, dann findet (bei uns) das Programm automatisch den wartenden Spieler, ein Click, und die Spiele-Verbindung steht.
In diesem Moment bekommt auch der führende Spieler \"grünes Licht\", und es kann losgehen.
Unterschiede zum Einzelspieler-Modus:
Es gibt keine Möglichkeit, die Zeit zu beschleunigen, da sich das ja auf beide Spieler auswirken würde.
Es gibt zusätzlich eine Chat-Funktion, die wir nicht genutzt haben (wir sitzen beim Spielen im selben Zimmer).
Es gibt einen neuen Spezialisten: den Saboteur, der mit einer Spitzhacke bewaffnet gegnerische Gebäude zerstören kann.
Man kann mit dem anderen Spieler handeln, wenn beide das wollen.
Der Mehrspieler-Modus macht viel Spaß, wenn man den Computer-Gegner schon recht gut kennt. Andere Denkweisen des Gegners bzw. der Verbündeten erfordern auch andere Strategien, mit bewährten Methoden kann man plötzlich ganz schön auf die Nase fallen. Damit wird das Spiel noch ein bisschen empfehlenswerter.
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technische Informationen
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Technische Voraussetzungen:
IBM PC und 100 % kompatibel
Minimale Konfiguration:
200 MHz MMX Pentium®
64 MB RAM
4 MB Grafikkarte
Windows® 95b/98/2000/ME/NT4.0 mit Service Pack 5
Monitor/Grafikkarte mit mind. 800 x 600 Auflösung
(Anmerkung: läuft bei mir auf Windows 95, 2000 und XP)
Variationen und Folge-Spiele:
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Die Siedler IV Mission CD: 55 neue Einzel- und Mehrspielerkarten, Karteneditor und Zufallskartengenerator für Die Siedler IV. EUR 17,89 bei amazon
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Stärken
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Die Siedler simulieren verständlich und anschaulich ein wirklich komplexes Wirtschaftssystem. Das Projekt „Gegner besiegen“ erweist sich schon sehr bald als gar nicht so einfach. Der Umgang mit den Ressourcen will geübt sein, kann auch in einem Satz von kurzen Tutorial-Spielen erlernt werden. Trotzdem passiert es immer wieder, dass man sich wundert, wieso keine Soldaten mehr „erzeugt“ werden, manchmal wird keine Nahrung an die Kohlenmine verteilt, dann wieder gibt es keine freien Siedler mehr, oder es fehlt der Stein für die dringend benötigte zweite Waffenschmiede, es kann aber auch sein, dass noch immer keine Sense für die Getreidefarm hergestellt wurde.
Das Spiel ist nicht nur aufregend zu spielen, sondern besticht auch von Version zu Version durch mehr liebevolle Details. Die einzelnen Betriebe können ganz aus der Nähe betrachtet werden, in der Eisenschmelze wird beispielsweise Kohle und Eisenerz in einen Hochofen geschoben, bald schon fließt das flüssige Eisen in eine Form und wird, sobald es erkaltet ist, abgelegt. Das Gelände ist von einer Vielzahl von Tieren bevölkert, die man auch aus der Nähe betrachten kann.
Diese Nähe-Funktion ist stufenlos, durch Betätigen der beiden Maustasten kann ganz leicht in den Bildausschnitt herein- und herausgezoomt werden. Nähert man sich dem Bild, verstärken sich auch die Geräusche aus dem betrachteten Ausschnitt. Einfach „wuselig“.
Wenn man sich einmal die richtige Bedienung angewöhnt hat, funktioniert auch alles einwandfrei. Und jeder Irrtum lässt sich einfach und ohne besonderen Aufwand korrigieren.
Langweilige Spielphasen kann man mit der Taste F12 (\"Jahr vergangen\") abkürzen.
Mein sechsjähriger Sohn ist davon ebenso begeistert wie ich, die dreijährige Tochter ergötzt sich immer wieder an neuen Details. Ich bin sicher, dass sie noch nicht alle Tiere entdeckt hat. Die Kinder haben aus diesem Spiel sehr viel Grundlegendes über Wirtschaft und Güter-Kreisläufe und woher-kommt-das gelernt.
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Schwächen
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Das auf der CD zur Verfügung gestellte Benutzerhandbuch ist alles andere als ausführlich. Frühere Siedler-Versionen hatten in Papierform mehr Informationen zur Verfügung gestellt. So sind besonders Handel und Transport eher mühsam, Hinweise im laufenden Programm helfen auch nicht weiter. Aber auch andere Zusammenhänge sind nicht geschildert und stellen für einen Siedler-Neuling sicherlich ein größeres Problem dar, da sie nicht immer schlüssig nachvollzogen werden können. Zum Beispiel verwickeln sich die Soldaten manchmal scheinbar „von selbst“ in Kämpfe, zu denen sie nicht beauftragt wurden, und sind dann auch nicht mehr davon abzubringen.
Auch an die Bedienung muss man sich ziemlich gewöhnen. Nicht immer findet man alles dort, wo man es erwartet, und jedes Element ist nur auf einem „Weg“ zu erreichen. Das kostet gerade anfangs oft dringend benötigte Zeit. Manche Funktionen sind auch so undurchsichtig, dass ich sie gar nicht verwende (man kann zum Beispiel Soldaten, Kriegsmaschinen und Schiffe in Gruppen zusammenfassen, aber das bringt meiner Erfahrung nach eher wenig).
Die Speichern-Funktion erlaubt das Überschreiben von alten Spielständen nur unter Verwendung des gleichen Namens. Für jede neue Eingabe wird ein neuer Eintrag gespeichert. Die Datenkapazität dafür sollte da sein, sonst muss man gespeicherte Spielstände im Windows-Explorer löschen. Leider sind die Spielstände für das Laden immer nur alphabetisch geordnet, und die Suche nach dem letzten Spielstand ist bei 20 oder mehr Einträgen trotz Anzeige von Datum und Uhrzeit eher mühsam.
Es gibt auf der Homepage von bluebyte (http://www.bluebyte.net/ger/downloads/default.asp?id=\'\') Update-Downloads - oft etwas umfangreich, aber seither ist das Spiel stabil. Ohne geht es nicht
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Empfehlung
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Ich selbst bin bereit, über sämtliche Schwächen hinwegzusehen, da mir und meiner Familie das Spiel wirklich großen Spaß bereitet. Ein gewisser Ärger-Faktor schwingt aber dennoch immer mit, den ich nicht verschweigen möchte. Wer allerdings bereit ist, Toleranz für die kleinen Mankos zu zeigen, wird sicher viel Freude dabei haben, sich an den Siedlern die logistischen Zähne auszubeißen.
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