Die Siedler 4 (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 22,48
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Erfahrungsbericht von Nasim18

Sie Wuseln wieder

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Kaum hatte ich die Schnauze voll vom dritten Teil kommt auch schon der vierte raus und ich denke mir, das musst du haben, ich also in die Stadt gesprintet und in den nächsten Spieleladen rein, Spiel gekauft, Heim gegangen, PC an und los gings.


Das Spiel

Scharen kleiner, knuddeliger Siedler wuseln über den Bildschirm und bilden ein komplettes Wirtschaftssystem.
Im vierten Teil müssen sich die Männchen mit einer völlig neuen Macht auseinandersetzen, die ihr kleines Universum bedroht: mit dem dunklen Volk. Waren es bisher vor allem Vertreter freundlicher Nationen, etwa die Mayas, Wikinger oder Römer, die in der Siedler-Welt um Bodenschätze, Land und Vorherrschaft stritten, so mischt sich nun der finstere Morbus mit seinen widerlichen Schergen massiv ein.
Die witzige Geschichte seines Völkchen ist schnell erzählt: Der zweitklassige Gott Morbus legt sich mit dem obersten Herrn des Siedler-Universums an. Der fackelt nicht lange und bestraft Morbus wegen seines Ungehorsams: Er verbannt ihn auf die blühende, grüne Erde. Eine schlimme Strafe, denn Morbus ist ein Freund verbrannten, schwarzen Bodens und hasst alles Grüne.
Natürlich spinnt der Bösewicht von nun auf der Erde seine Ränke und versucht sich das Land untertan zu machen. Sein treuester Gehilfe ist der dunkle Gärtner. Mit einer schwarzblau schimmernden, alles überwuchernden Pflanze, dem Schattenkraut, erzielen Morbus und sein Gärtner denn auch beträchtliche Erfolge.
Überall, wo Schattenkraut-Samen gestreut werden, verkümmert jegliche Vegetation. Normale Tiere können dort auch nicht mehr leben, es gedeihen nur fette, schwarze Käfer. Die redlichen Siedler vermögen dieses Land weder zu bebauen, noch zu bepflanzen. Zu allem Überfluss kann das dunkle Volk sogar Siedler „umdrehen“ und in dunkle, mundlose Gestalten verwandeln. Gegen die üble Bedrohung können nur die „guten“ Gärtner helfen. Die haben das richtige Unkrautvernichtungsmittel gegen Schattenkraut und können damit den vergifteten Boden wieder begrünen.
Im Spiel können Sie zuerst drei kurze Feldzüge mit jeweils drei Aufgaben für jedes Volk – Römer , Wikinger und Mayas – führen und so nebenbei die unterschiedlichen Techniken des Siedelns kennen lernen. Dann wartet der große Entkampf, für den sich die drei Nationen gegen das dunkle Volk verbünden.
Und stets geht es darum, ein funktionierendes Wirtschaftssystem aufzubauen und am Laufen zu halten, um in ihrer florierenden Siedlung eine Armee zusammenzustellen zu können. Denn die brauchen sie gegen die kriegerischen Gelüste ihrer Feinde.
Die Wirtschaft in „Die Siedler 4“ ist, wie gewohnt, eine ausgefeilte Sache. Zu Beginn ist Baumaterial zu beschaffen. Steinhauer und Holzfäller sorgen für den Rohstoff. Das Holz wird in Sägewerken zu Brettern verarbeitet. Und damit die Leute dort und anderswo effektiv arbeiten können, brauchen sie natürlich Werkzeuge. Um die herzustellen, benötigen Sie eine Schmiede, Metall und Kohle zum Schmelzen – fast so vielseitig wie im richtigen Leben...
Noch ein Beispiel: Sie lassen einen Geologen in den Bergen nach Erzen suchen. Die Fundstellen werden markiert, dort müssen die Minen gebaut werden. Haben Sie die Minen, steht der Erzförderung eigentlich nichts mehr im Wege. Fast nichts. Abgesehen davon, dass die Arbeiter in den Minen mit Nahrung versorgt sein wollen. Dazu müssen wiederum eine Getreidefarm, Schafzucht, Wasserwerk, Bäckerei und Metzgerei her. Auch die Fischer tragen zur Versorgung bei – fangfrische ist besonders bei den Arbeitern in der Goldmine äußert beliebt.
Steht die Infrastruktur, und läuft der Wirtschaftskreislauf an, dann können Sie die Siedler bei ihrer Tätigkeit beobachten. Sie sehen, wie der Bauer sät und erntet. Der Mann aus dem Wasserwerk schafft das kostbare Nass eimerweise zur Schafzucht, der Schäfer transportiert seine Tiere zum Metzger – und der wiederum kommt mit küchenfertigen Hammelkeulen aus seinem Laden.
Träger schaffen Fleisch, Fisch und Brot dann zu den Minen. Dort bauen die frisch gestärkten Arbeiter Kohle und Erz ab. Beides wird dann zur Einsenschmelze geschafft. Die dort produzierte Metallbarren kommen zur Werkzeugschmiede, wo Fachleute Spitzhacken, Sägen, Hämmer und Beile daraus fertigen.
Das Metal kann auch zum Bauen von Waffen benutzt werden mit denen sie ihre Krieger in der Kaserne ausbilden können und müssen um Gegen eure Gegner zu bestehen.


Mein Fazit

Diese Spiel ist wirklich großartig, es ist ein fesselndes Spiel manchmal verbringe ich mehrere Stunden damit meine Gegner auszurotten.
Das Spiel ist sehr zu empfehlen und es ist auch für Kinder geeignet, da es sehr schnell zu erlernen ist.

22 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Delfino

    27.02.2002, 17:14 Uhr von Delfino
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich spiele den 4 Teil sehr gerne. Die anderen Teile waren auch nicht schlecht. Leider gabs es nach dem 1 Teil die speziellen Karaktere nicht mehr. Fand die recht gut.

  • gOtNoPhEaR

    27.02.2002, 17:12 Uhr von gOtNoPhEaR
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der 4. Teil ist einfach der beste! Greetz, gOtNoPhEaR

  • Papaschlumpf_16

    27.02.2002, 17:06 Uhr von Papaschlumpf_16
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich finde auch das der 4 Teil gut ist! Aber der beste Teil war 2!

  • Juliaroberts13

    27.02.2002, 17:04 Uhr von Juliaroberts13
    Bewertung: sehr hilfreich

    Habe leider nur Teil 1, 2 und 3 Bye