Docklands Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von BjoernS
London, Part XIV: Essen am Hafen
Pro:
Geheimtipp für Restaurants und Pubs
Kontra:
fast nur Bürogebäude
Empfehlung:
Ja
Es gibt sicherlich interessanteres, als sich in einer Stadt ein Viertel anzusehen, in dem sich überwiegend Bürogebäude befinden – und trotzdem kann man einen Besuch in den Docklands von London durchaus empfehlen. Widersprüchlich? Nicht unbedingt ....
Fakten
Die so genannten Docklands sind das alte Hafengebiet von London. In den letzten Jahren hat dieses Viertel sich jedoch grundlegend verändert, denn es entstehen immer mehr Bürogebäude und Apartmenthäuser. Interessant ist hier vor allem der Bereich um Canary Wharf, einem Multifunktionsgebäude mit integrierten Bahnhof, Shoppingcenter und Bürokomplex. Rund um Canary Wharf finden sich auch die höchsten Gebäude der Stadt – und hier wird immer noch gebaut.
Canary Wharf erreicht man mit der Tube, wenn man die Jubilee Line wählt und an der Station Canary Warf aussteigt. Von Canary Wharf aus kann man auch mit der Dockland Light Railway (kurz DLR) fahren – einem fahrerlosen Zug, der innerhalb der Docklands und einiger Vororte fährt. Die allgemeinen U-Bahn-Tickets gelten auch hierfür.
Warum hier?
Wie schon einleitende gesagt, gibt es sicherlich interessanteres, als Bürogebäude, doch dazu kommt man nicht in die Docklands. Hier findet man schöne Beispiele von äußerst modernen Architektur, die auf jeden Fall einen Blick wert sind. Die Hochhäuser aus Stahl und Glas sind beeindruckend – die Anordnung der Plätze, Cafes und Springbrunnen dazwischen machen irgendwie einen futuristischen Eindruck – man bekommt eine Vorstellung davon, wie Städte der Zukunft aussehen könnten.
Spannend ist es, hier die Leute zu beobachten, die teilweise gehetzt von einem Bürokomplex zum anderen hetzen. Auch von der britischen Business-Etikette bekommt man hier eine Menge mit – dunkle Kleidung ist angesagt, die Damen bitte im Kostüm und ohne Schuhe mit Hacken läuft hier gar nichts. Schön auch, zu beobachten, wie die „höheren Tiere“ mit ihren Kunden brav an den kleinen Cafes anstehen um sich dann irgendwo auf eine Treppe zu setzen und in der Sonne den Kaffee zu genießen. Irgendwie wirkt es ein wenig krotesk – die schicke Businesskleidung und dann auf der Treppe sitzen.
Im angrenzenden Gebiet von Canary Wharf gibt es aber einen echten Geheimtipp in Bezug auf Essen und Trinken – und dieser Tipp ist der eigentliche Grund, nach Canary Wharf zu kommen. Wenn ich geschäftlich in London bin, nehmen wir auch längere Fahrzeiten in Kauf, um hier Essen zu gehen.
Verlässt man das Gebäude Canary Wharf von der U-Bahn kommend durch den linken Ausgang und wendet sich kurz danach nach rechts, so gelangt man an ein kleines altes Hafenbecken, welches inzwischen keine Verbindung zur Themse mehr hat. Hier liegen eine paar Hausboote und rundherum findet man Bürogebäude. Über eine Brücke kann man das Becken überqueren und auf der anderen Seite findet man die alten Lagerhäuser. Diese typischen Hafengebäude mit ihren spitzen Giebeln und Seilzugsystemen sind zwar renoviert in ihrer Art aber erhalten geblieben – ein sehr schönes Ambiente. In den Erdgeschossen der Häuser befinden sich verschiedene Restaurants und Pubs – und man bekommt über typisch britische Küche bis hin zu Pizza eigentlich alles. Dabei kann man bei schönem Wetter direkt vor den Lokalen sitzen und damit auch direkt an dem kleinen Hafenbecken. Egal, welche Restaurants man hier wählt, die Speisen und Getränke sind immer hervorragend, das Ambiente eine wundervolle Mischung zwischen Historie und Moderne. Da ich hier im allgemeinen der Gast meiner Geschäftspartner bin, kann ich allerdings nicht viel zu den Preisen sagen – sorry dafür. Trotzdem ist es wunderschön entspannend, hier sein Lunch oder Dinner ein zu nehmen – eine solche ruhige und interessante Atmosphäre habe ich sonst nirgendwo in London gefunden.
Eine Fahrt mit der DLR ist sicherlich eine interessante Möglichkeit, um möglichst schnell einen kleinen Überblick über diesen Stadtteil zu bekommen. Dabei sollte man unbedingt die Morgenstunden bis etwa 10:00 Uhr und die Nachmittagsstunden zwischen 15:30 und 17:30 Uhr meiden, denn zu diesen Zeiten ist die DLR hoffnungslos überfüllt und man fühlt sich wie eine Sardine in der Dose.
Fazit
Es ist kein Beinbruch, wenn man die Docklands nicht gesehen hat. Interessant ist es hier vor allem, die Leute zu beobachten – die Restaurants rund um Canary Wharf haben ein wundervolles Flair und sind momentan auch noch ein Geheimtipp, so dass es nicht sonderlich voll ist. Wer ein wenig von diesem Stadtteil sehen möchte, der nutzt am Besten die DLR – aber wenige Stunden Aufenthalt in diesem Gebiet reichen eigentlich völlig aus. Das empfehlenswert und die gute Bewertung beziehen sich vor allem auf die Restaurants .... der Besuch des Stadtteils selber kostet natürlich nichts :-)
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
Fakten
Die so genannten Docklands sind das alte Hafengebiet von London. In den letzten Jahren hat dieses Viertel sich jedoch grundlegend verändert, denn es entstehen immer mehr Bürogebäude und Apartmenthäuser. Interessant ist hier vor allem der Bereich um Canary Wharf, einem Multifunktionsgebäude mit integrierten Bahnhof, Shoppingcenter und Bürokomplex. Rund um Canary Wharf finden sich auch die höchsten Gebäude der Stadt – und hier wird immer noch gebaut.
Canary Wharf erreicht man mit der Tube, wenn man die Jubilee Line wählt und an der Station Canary Warf aussteigt. Von Canary Wharf aus kann man auch mit der Dockland Light Railway (kurz DLR) fahren – einem fahrerlosen Zug, der innerhalb der Docklands und einiger Vororte fährt. Die allgemeinen U-Bahn-Tickets gelten auch hierfür.
Warum hier?
Wie schon einleitende gesagt, gibt es sicherlich interessanteres, als Bürogebäude, doch dazu kommt man nicht in die Docklands. Hier findet man schöne Beispiele von äußerst modernen Architektur, die auf jeden Fall einen Blick wert sind. Die Hochhäuser aus Stahl und Glas sind beeindruckend – die Anordnung der Plätze, Cafes und Springbrunnen dazwischen machen irgendwie einen futuristischen Eindruck – man bekommt eine Vorstellung davon, wie Städte der Zukunft aussehen könnten.
Spannend ist es, hier die Leute zu beobachten, die teilweise gehetzt von einem Bürokomplex zum anderen hetzen. Auch von der britischen Business-Etikette bekommt man hier eine Menge mit – dunkle Kleidung ist angesagt, die Damen bitte im Kostüm und ohne Schuhe mit Hacken läuft hier gar nichts. Schön auch, zu beobachten, wie die „höheren Tiere“ mit ihren Kunden brav an den kleinen Cafes anstehen um sich dann irgendwo auf eine Treppe zu setzen und in der Sonne den Kaffee zu genießen. Irgendwie wirkt es ein wenig krotesk – die schicke Businesskleidung und dann auf der Treppe sitzen.
Im angrenzenden Gebiet von Canary Wharf gibt es aber einen echten Geheimtipp in Bezug auf Essen und Trinken – und dieser Tipp ist der eigentliche Grund, nach Canary Wharf zu kommen. Wenn ich geschäftlich in London bin, nehmen wir auch längere Fahrzeiten in Kauf, um hier Essen zu gehen.
Verlässt man das Gebäude Canary Wharf von der U-Bahn kommend durch den linken Ausgang und wendet sich kurz danach nach rechts, so gelangt man an ein kleines altes Hafenbecken, welches inzwischen keine Verbindung zur Themse mehr hat. Hier liegen eine paar Hausboote und rundherum findet man Bürogebäude. Über eine Brücke kann man das Becken überqueren und auf der anderen Seite findet man die alten Lagerhäuser. Diese typischen Hafengebäude mit ihren spitzen Giebeln und Seilzugsystemen sind zwar renoviert in ihrer Art aber erhalten geblieben – ein sehr schönes Ambiente. In den Erdgeschossen der Häuser befinden sich verschiedene Restaurants und Pubs – und man bekommt über typisch britische Küche bis hin zu Pizza eigentlich alles. Dabei kann man bei schönem Wetter direkt vor den Lokalen sitzen und damit auch direkt an dem kleinen Hafenbecken. Egal, welche Restaurants man hier wählt, die Speisen und Getränke sind immer hervorragend, das Ambiente eine wundervolle Mischung zwischen Historie und Moderne. Da ich hier im allgemeinen der Gast meiner Geschäftspartner bin, kann ich allerdings nicht viel zu den Preisen sagen – sorry dafür. Trotzdem ist es wunderschön entspannend, hier sein Lunch oder Dinner ein zu nehmen – eine solche ruhige und interessante Atmosphäre habe ich sonst nirgendwo in London gefunden.
Eine Fahrt mit der DLR ist sicherlich eine interessante Möglichkeit, um möglichst schnell einen kleinen Überblick über diesen Stadtteil zu bekommen. Dabei sollte man unbedingt die Morgenstunden bis etwa 10:00 Uhr und die Nachmittagsstunden zwischen 15:30 und 17:30 Uhr meiden, denn zu diesen Zeiten ist die DLR hoffnungslos überfüllt und man fühlt sich wie eine Sardine in der Dose.
Fazit
Es ist kein Beinbruch, wenn man die Docklands nicht gesehen hat. Interessant ist es hier vor allem, die Leute zu beobachten – die Restaurants rund um Canary Wharf haben ein wundervolles Flair und sind momentan auch noch ein Geheimtipp, so dass es nicht sonderlich voll ist. Wer ein wenig von diesem Stadtteil sehen möchte, der nutzt am Besten die DLR – aber wenige Stunden Aufenthalt in diesem Gebiet reichen eigentlich völlig aus. Das empfehlenswert und die gute Bewertung beziehen sich vor allem auf die Restaurants .... der Besuch des Stadtteils selber kostet natürlich nichts :-)
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Cu easywk
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