Donauwellen Testbericht

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  • Arbeits- und Zeitaufwand:  durchschnittlich
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von Flake

Schneewittchenkuchen alias Donauwellen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich habe schon immer gern Donauwellen gegessen, mich aber nie getraut, selbst welche zu machen. Dafür sah mir der Kuchen einfach zu kompliziert aus.
Vor einiger Zeit habe ich mich dann aber doch mal - mit Hilfe einer Freundin - an diesen leckeren Kuchen herangewagt. Und was soll ich euch sagen: es hat sich wirklich gelohnt!!!

Hier erst mal das Rezept:

Zutaten für 1 Blech (ca. 20 Stück Kuchen)

Teig:
2 Gläser Sauerkirschen (à 670 g)
250 g weiche Butter
180 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
400 g Mehl
3 TL Backpulver
4 EL Milch
2 EL Kakaopulver
2 EL Rum oder Milch

Belag:
1 Päckchen Vanillepudding-Pulver
1/2 l Milch
1 EL Zucker
200 g weiche Butter
50 g Puderzucker
200 g Halbbitter-Kuvertüre

Und dann geht´s los:
Zuerst einmal den Backofen auf 180 Grad vorheizen, das Backblech einfetten und die Kirschen abtropfen lassen.
Die Butter in Stückchen schneiden und zusammen mit Zucker und Salz cremig rühren. Die Eier aufschlagen und einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter die Buttermasse rühren; 4 EL Milch untermischen. (Der Teig soll ein wenig zäh sein)
Die Hälfte des Teigs mit einem feuchten Teigschaber auf dem Backblech verstreichen.
Kakao und Milch oder Rum mit dem restlichen Teig vermengen. Den dunklen Teig dann auf den hellen Teig streichen, die Kirschen darauf verteilen und leicht in den Teig drücken. Nun das Ganze für 30 Minuten in den Backofen (mittlere Schiene); anschließend den Kuchen auf dem Blech kalt werden lassen.
Für den Belag aus Puddingpulver, Milch und Zucker einen Vanillepudding kochen (nach Packungsanweisung). Den Pudding abkühlen lassen und dabei immer wieder umrühren.
Butter und Puderzucker cremig rühren und den Pudding löffelweise unterrühren. Die Masse dann auf dem kühlen Teig verstreichen (ACHTUNG: der Teig muß wirklich schon abgekühlt sein!!! -> ist mir wirklich schwer gefallen, so lange zu warten, wo ich doch so ungeduldig bin und nur wollte, daß das gute Stück endlich fertig wird *g*).
Den Kuchen dann für ca. 15 Minuten kalt stellen.
Kuvertüre im Wasserbad auflösen und dünn (!) auf die Buttercreme laufen lassen; mit einem Löffel verstreichen. Den Kuchen nochmals für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank, bis die Schokolade fest geworden ist.

Ich muß sagen, der Kuchen war ein Genuß - und selbstgemacht hat er natürlich gleich noch mal so gut geschmeckt, obwohl es wirklich eine ganz schöne Arbeit war.
Nachbacken lohnt sich wirklich - aber mit viel Zeit und Geduld!!!

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