Dornbirn Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von kater1
Wunderschöne Umgebung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Stadt Dornbirn ist eigentlich unverdientermaßen wenig bekannt bei Besuchern Österreichs. Dabei ist es die größte Stadt des Bundeslandes Vorarlberg und hat sich einen sehr dörflichen Charakter erhalten. Denn ursprünglich handelt es sich um mehrere Dörfer, die zu der Stadt zusammengelegt wurden und die gesamte Stadt ist geprägt von vielen Wiesen, von Obst- und Blumengärten. Die Bebauung ist sehr weit auseinander gezogen, so dass ein echter Stadtkern kaum erkennbar ist. Wenn überhaupt, so könnte man den Marktplatz des früheren Niederdorf als Stadtkern bezeichnen, er ist heute Fußgängerzone und wird von der Pfarrkirche St. Martin beherrscht. Daneben steht das Wahrzeichen Dornbirns, das Rote Haus aus dem Jahr 1639. Zudem empfiehlt sich ein Besuch der Vorarlberger Naturschau, es ist eines der modernsten naturkundlichen Museen Österreichs.
Was jedoch beim Besuch von Dornbirn der wesentlichste Aspekt sein sollte, ist der Besuch der nahen Rappenloch- und Alplochschlucht. Zuvor kann man noch mit der Schwebebahn auf den 971 m hohen Karren fahren, von dort hat man eine schöne Aussicht. Etwa einen Kilometer von der Talstation entfernt, kann die Wanderung durch die Schluchten beginnen.
Hier befindet sich für die Autofahrer der Parkplatz und auch eine Bushaltestelle. Im Gasthof Gütle kann man sich sogar noch stärken. Zunächst wandert man entlang der Druckrohrleitung eines alten Wasserkraftwerkes und überquert eine Brücke, unter der die Kobel-Ache in die Dornbirner-Ache mündet. Ein Fußweg, der in den Fels gesprengt ist, führt zum ersten Wasserfall. Dort weitet sich das Becken, an dessen Ende führt eine Treppe hinauf. Über diesen Felssteig gelangt man nun zur Hauptattraktion der Wanderung, der 80 m tief eingeschnittenen, engen Klamm, deren Weg teilweise durch einen Tunnel verläuft. Hoch darüber befindet sich eine gemauerte Brücke, über die die Straße nach Ebnit (einem Ort, der auch für den Wintersport geeignet ist) verläuft.
Wenn man den genannten Weg nun fortsetzt, gelangt man über die ansteigende Treppe zur Staumauer des Staufensees. Diesen See kann man auch vollständig umrunden. Interessanter ist aber der Weg flussaufwärts bis zum Kraftwerk Ebensand, dort gelangt man in die enge Klamm des Alplochs.
Nun kann man durch ein Buchenwäldchen, welches auf einem Felssturz wächst, aufwärts zur nächstgelegenen Bushaltestelle wandern oder den selben Weg wieder zurück zum Parkplatz wählen.
Es gibt noch einige weitere Natursehenswürdigkeiten rund um diese Schluchten, die man als Abstecher aufsuchen kann. Zu beachten ist unbedingt, dass man trittsichere Schuhe anhat und möglichst nur bei trockenem Wetter die Schluchten durchwandert. Die Wege sind dann trotzdem stellenweise recht rutschig und die notwendige Umsicht ist vonnöten, um Unfallgefahren auszuschließen. Aber bei allen Beschwernissen. Diese Schlucht ist nur eine der größten der Ostalpen, sondern auch eine der eindruckvollsten. Deshalb unbedingt einen Besuch einplanen und ausreichend Zeit mitnehmen!
Was jedoch beim Besuch von Dornbirn der wesentlichste Aspekt sein sollte, ist der Besuch der nahen Rappenloch- und Alplochschlucht. Zuvor kann man noch mit der Schwebebahn auf den 971 m hohen Karren fahren, von dort hat man eine schöne Aussicht. Etwa einen Kilometer von der Talstation entfernt, kann die Wanderung durch die Schluchten beginnen.
Hier befindet sich für die Autofahrer der Parkplatz und auch eine Bushaltestelle. Im Gasthof Gütle kann man sich sogar noch stärken. Zunächst wandert man entlang der Druckrohrleitung eines alten Wasserkraftwerkes und überquert eine Brücke, unter der die Kobel-Ache in die Dornbirner-Ache mündet. Ein Fußweg, der in den Fels gesprengt ist, führt zum ersten Wasserfall. Dort weitet sich das Becken, an dessen Ende führt eine Treppe hinauf. Über diesen Felssteig gelangt man nun zur Hauptattraktion der Wanderung, der 80 m tief eingeschnittenen, engen Klamm, deren Weg teilweise durch einen Tunnel verläuft. Hoch darüber befindet sich eine gemauerte Brücke, über die die Straße nach Ebnit (einem Ort, der auch für den Wintersport geeignet ist) verläuft.
Wenn man den genannten Weg nun fortsetzt, gelangt man über die ansteigende Treppe zur Staumauer des Staufensees. Diesen See kann man auch vollständig umrunden. Interessanter ist aber der Weg flussaufwärts bis zum Kraftwerk Ebensand, dort gelangt man in die enge Klamm des Alplochs.
Nun kann man durch ein Buchenwäldchen, welches auf einem Felssturz wächst, aufwärts zur nächstgelegenen Bushaltestelle wandern oder den selben Weg wieder zurück zum Parkplatz wählen.
Es gibt noch einige weitere Natursehenswürdigkeiten rund um diese Schluchten, die man als Abstecher aufsuchen kann. Zu beachten ist unbedingt, dass man trittsichere Schuhe anhat und möglichst nur bei trockenem Wetter die Schluchten durchwandert. Die Wege sind dann trotzdem stellenweise recht rutschig und die notwendige Umsicht ist vonnöten, um Unfallgefahren auszuschließen. Aber bei allen Beschwernissen. Diese Schlucht ist nur eine der größten der Ostalpen, sondern auch eine der eindruckvollsten. Deshalb unbedingt einen Besuch einplanen und ausreichend Zeit mitnehmen!
9 Bewertungen, 2 Kommentare
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12.04.2002, 19:50 Uhr von Goldband
Bewertung: sehr hilfreichStand in Schruns (einer meiner Berichte) auf unserem Plan, aber die Zeit hat dann doch nicht gereicht. Schade!
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27.02.2002, 09:36 Uhr von dyna1977
Bewertung: sehr hilfreichHört sich gemütlich an das Städtchen... mal sehen, vielleicht komme ich mal nach Vorarlberg und kuck da vorbei... =o)
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