Dortmund Testbericht

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Erfahrungsbericht von baerbel10658

Allgemeines zu Dortmund

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hi,
Ich war letzte Woche auf der Kirmes am Fredenbaumplatz in Dortmund. Diese Kirmes hat 55.000 qm. Die Parkgebühren direkt vor der Kirmes betragen 1 Euro. Sie geht übrigens noch bis zum 7.4.02. Ich habe noch vergessen zu schreiben, das die Kirmes noch bis Sonntag verlängert wurde. Sie ist immer um diese Zeit.

Es befindet sich dort auf der Kirmes: 3 Automaten mit den Greifern um Stofftiere zu ziehen, 3 Geisterbahnen, 1 Wildwasserbahn, 1 Riesenrad, 1 Blumenlosbude, 4 normale Losbuden, 1 Boxbude, 2 Autoscotter, diverse Kinderkarussells und weitere Fahrgeschäfte für die älteren. Unteranderem ist dort auch eine Achterbahn im Dunkeln.

Aber gestern war wohl nicht der richtige Tag für die Kirmes. Als wir ankamen, hatte das Riesenrad Stromausfall. Sie mussten das Karussell mit einer Kurbel andrehen und wenn es sich gedreht hat, haben sechs Leute versucht es anzuhalten, damit die Leute aussteigen können.

Paar Minuten später haben es dann an einem Fahrgeschäft gekokelt und als wir ne Stunde später nach hause gefahren, wurde jemand mit dem Krankenwagen abgeholt.

Aber ansonsten wir die Kirmes ganz angenehm. Zu empfehlen ist der Pizzastand am Anfang der Kirmes. Die schmeckt echt lecker. Über die Fahrgeschäfte kann ich nichts sagen, da ich selber nicht fahre.

Die wirtschaftliche Krise, die sich seit Ende der 70er Jahre vornehmlich in steigenden Arbeitslosenzahlen ausdrückte, verschärfte sich Anfang der 80er Jahre beträchtlich. Die Arbeitslosenzahl stieg in Dortmund 1980-1985 von ca. 6 % auf ca. 17 % an. Besonders in der Schwerindustrie gingen viele Arbeitsplätze verloren. Die letzten Zechen, Hansa (1980), Gneisenau (1985) und Minister Stein (1988) wurden stillgelegt. Im Stahlbereich trat nach dem anhaltenden Schrumpfungsprozeß seit 1985 wieder eine positive Wende ein.

Die Fusion des Unternehmens Hoesch mit der niederländischen Firma Hoogovens (Estel) wurde wieder gelöst und im Juni 1984 eine selbständige Hoesch Stahl AG gegründet. Durch konsequente Rationalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen gelang es, auch wieder Gewinne zu erwirtschaften. Daneben wurden beträchtliche Anstrengungen unternommen, durch Einführung und Förderung neuer Industrien und Technologien weitere zukunftsträchtige Arbeitsplätze in Dortmund zu schaffen.

Eine besondere Rolle kommt hierbei dem 1985 eröffneten Technologiezentrum an der Universität Dortmund zu, dessen Aufgabe es ist, den Wissenschaftstransfer zwischen Universität und Industrie zu fördern. Im Mai 1990 erfolgte die Grundsteinlegung zur zweiten Erweiterung. Dem verstärkten Trend zur Hochtechnologie entspricht auch die Errichtung des Instituts für Roboterforschung an der Universität Dortmund (eingeweiht am 9.3.1989). Durch das Kabelpilotprojekt Dortmund (seit 1985 Radio Dortmund und lokales Fernsehen) konnten technische und gesellschaftliche Erfahrungen im Umgang mit neuen Medien gewonnen werden. Die 1985 eröffnete Spielbank Hohensyburg steigerte die Steuerkraft sowie die Attraktivität der Stadt und ist in der Bundesrepublik absolut die Nr. 1. 1986 konnte das neue Messezentrum der Westfalenhallen seine Pforten öffnen. Besondere Fortschritte gab es im Verkehrswesen. Nachdem 1983 die S-Bahn-Verbindung zum Rheinland hergestellt wurde, folgten 1984 die ersten unterirdischen Dortmunder Stadtbahnstrecken.

Auf dem Universitätsgelände zwischen DO-Barop und DO-Eichlinghofen wurde eine Hoch-Bahn-Strecke in Betrieb genommen und damit die praktische Erprobung des ersten vollautomatischen Verkehrsmittels Deutschlands eingeleitet. Durch den Bau einer neuen Startbahn auf dem Flugplatz Wickede wurde der Anschluß Dortmunds an den Luftverkehr entscheidend verbessert. Regelmäßige Linienflüge führen u. a. nach Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, London, und seit August 1990 auch nach Leipzig und Dresden.

Im November 1985 wurde auch der Ausbau des Dortmunder Hafens in Angriff genommen. Damit ist der kostengünstige Transport von Massengütern von und nach Dortmund für Jahrzehnte gesichert. Trotz wirtschaftlicher Probleme wurden mehrere bedeutende Projekte aus den Bereichen Kultur, Freizeit und Sport fertiggestellt. Das Museum für Naturkunde erhielt bereits 1980 im Norden der Stadt am Fredenbaum ein weithin bewundertes Gebäude.

1983 bekam das Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte (seit dem Kriege im Schloß Cappenberg) im umgebauten ehemaligen Sparkassengebäude an der Hansastraße ein repräsentatives Domizil. Mit dem Brauerei-Museum in der Privatbrauerei Dortmunder Kronen erhielt Europas Bierstadt Nr. 1 auch eine eindrucksvolle Dokumentation zu diesem wichtigen Wirtschaftsbereich der Stadt. Ebenso stellt das 1988 eröffnete Deutsche Kochbuch-Museum an der Buschmühle im Westfalenpark eine interessante Bereicherung der Dortmunder Museumslandschaft dar. Das besondere Geschichtsbewußtsein der Stadt lebt mit dem Wiederaufbau des Adlerturmes auf, mit dem im September 1990 begonnen wurde. Die 1980 eröffnete Helmut-Körnig-Leichtathletikhalle (Strobelallee) und das 1982 fertiggestellte Dietrich-Keuning-Haus (Begegnungszentrum Nord) brachten eine wertvolle Ergänzung für den Sport- und Freizeitbereich.

Zum 1100jährigen Stadtjubiläum (1982) wurde in der Innenstadt der Stadtgarten mit dem Gauklerbrunnen angelegt. Wo bis 1984 Straßenbahnen fuhren, entstehen nun in Dortmunds City herrliche breite Alleen. Einen ganz neuen Akzent im architektonischen Gefüge der Innenstadt setzt das neue Rathaus, dessen Grundstein 1987 auf dem Neuen Markt (jetzt Friedensplatz) gelegt wurde. Zur Eröffnung am 16.6.1989 konnten auch Repräsentanten Zwickaus (ehemals DDR) begrüßt werden, der jüngsten Partnerstadt Dortmunds, mit der am 1. (in Dortmund) und 5.12.1988 (in Zwickau) der Partnerschaftsvertrag unterzeichnet wurde. In Zusammenarbeit mit der chinesischen Stadt Xi‘an konnte 1990 die spektakulärste Ausstellung, die je in Dortmund zusehen war, im Museum am Ostwall präsentiert werden: "Jenseits der großen Mauer. Der erste Kaiser von China und seine Terrakotta-Armee."

Auch durch sportliche Großereignisse stand Dortmund bei den Medien im Rampenlicht. Die 40. Tischtennis-Weltmeisterschaften wurden im April 1989 in den Westfalenhallen ausgetragen. Im Juni 1989 fanden die Deutschen Schwimm-Meisterschaften im Südbad statt. Zum DJK-Bundessportfest kamen 1990 mehr als 10.000 Sportlerinnen und Sportler nach Dortmund. Der BVB 09 wurde am 24. Juni 1989 in Berlin DFB-Vereinspokalsieger durch einen 4:1 Sieg über Werder Bremen. Vom 27. Mai bis 3. Juni 1990 konnte die Stadt Dortmund rund 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 28. Deutschen Turnfest begrüßen.

Der 212 m hohe Florian-Fernsehturm im Westfalenpark ist eines der Wahrzeichen Dortmunds.

So, das war’s mal wieder von meiner Seite aus. Und recht herzlichen Dank fürs Lesen. Wem meine Berichte gefallen, der kann ja gerne noch ein Paar andere von mir lesen.