Dr. Oetker Spaghetti Kuchen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von *Weserhexe*
Minihexis persönlicher Geburtstagskuchen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserschaft!
Vor wenigen Wochen an einem Samstag feierten wir den 11. Geburtstag unserer Tochter. Schon am Freitag begann ich mit den Vorbereitungen. Wir hatten beschlossen, zwei Kuchen selber zu machen. Der eine Kuchen war der Pfirsich- Melba Kuchen von Dr. Oetker und der andere war der Dr. Oetker Spaghetti Kuchen. Um diesen Spaghetti Kuchen soll es nun gehen.
Gekauft habe ich diese Fertigmischung bei Edeka für 2,39 €. Hinzufügen muss man dann noch Wasser, 600 ml Sahne, ca. 600 g tiefgekühlte Erdbeeren, etwas Margarine und 2 mittelgroße Eier. Kosten für die restlichen Zutaten lagen bei knapp 3,50 €.
Als erstes lese ich mir immer die Beschreibung hinten auf diesen Fertigmischungen durch, denn oftmals mache ich die einzelnen Reihenfolge etwas anders. Diesmal habe ich die Erdbeeren zuerst in einen Topf gegeben, dann die erforderlichen 150 ml Wasser hinzugefügt und zum Kochen gebracht. 25 ml Wasser benötigte ich dann noch zusätzlich um die Mischung für die Erdbeeren damit zu verrühren. Als die Erdbeeren dann kochten, gab ich die verrührte Mischung für die Erdbeeren dazu, ließ alles nochmals aufkochen und nahm den Topf von der Kochstelle. Nun gab ich alles in ein Sieb und ließ es abtropfen. Zwischenzeitlich rührte ich immer vorsichtig in der Erdbeermasse rum, damit mehr Flüssigkeit abtropft (obwohl es ja keine Flüssigkeit mehr war, denn es war geleeartig).
Nun ging es an die Zubereitung des Tortenbodens. Das war wirklich einfach. Dafür mischte ich einfach die beiden Eier, die 75 g Margarine und die Mischung für den Boden in einer Rührschüssel zusammen. Dann den Teig in eine gefettete Springform geben und ausbacken. Während der Teig zum backen im Backofen war, konnte ich mich an die Zubereitung des Cremebelages machen.
Dafür musste ich die 600 ml Sahne steif schlagen. Eine weitere Schüssel benötigte ich dann für den Belag. Ich gab die Mischung für den Belag in diese Schüssel, goss 100 ml warmes Wasser hinzu und vermischte das ersteinmal mit einem Schneebesen. Dann fügte ich nach und nach die Sahne hinzu. Dafür nutzte ich die kleinste Mixstufe des Handmixers. Nachdem dann alles vermischt war, gab ich einen Teil (angegeben ist etwa 1/3 der Belagmasse, ich habe es frei nach Augenmaß eingefügt) der Masse dann in den beiliegenden Spritzbeutel.
Nun musste schnell die Erdbeermasse auf den mittlerweile ausgekühlten Boden (den hatte ich zwischendurch herausgenommen und auskühlen lassen) verteilt werden. Anschließend kam dann die Belagmasse darauf. Nun musste nur ein Spaghettimuster mit dem Spritzbeutel auf den Kuchen verziert werden. Auf der Packung steht, das man dafür waagerecht und dann senkrecht Streifen auf den Kuchen verzieren soll, ich habe es nicht nur einfach waagerecht und senkrecht gemacht, sondern dabei auch noch Schlängellinien gezogen. So sah es viel mehr nach Spaghetti aus :-). Nachdem das alles fertig war, hatte ich wieder jede Menge Abwasch stehen, und ein Problem, denn ich sollte den Kuchen in den Kühlschrank stellen, doch der war voll. Nach einigem Hin- und her, haben wir dann den Kuchen nach unten gebracht, dort steht im Empfang ein Kühlschrank, den wir dann für unseren Kuchen nutzten.
Kurz bevor wir dann zur kaffee- und Kuchenzeit alles auftischten, habe ich den Kuchen noch verziert. Dafür habe ich Lebensmittelschriftfarbe genommen, und dann den Namen meiner Tochter, sowie die Zahl ihres Geburtstages darauf geschrieben. Dann kamen ringsherum noch Schokoplättchen, auf denen Happy Birthday stand auf den Kuchen. Zum Schluss kamen noch die weißen Schokoladenplättchen obendrauf gestreut und schon war der Kuchen fertig. Die Verzierung mit der Erdbeersaftgeleemasse habe ich nicht gemacht, das wäre dann zuviel geworden, aber normalerweise gibt man die eben in die Mitte des Kuchens, was dann wohl die Tomatensoße darstellen soll.
Nachdem der Kuchen angeschnitten war, begann das Kaffee trinken und Kuchen schlemmen. Alle wollten diesen Spaghettikuchen haben, und alle waren begeistert davon. Er schmeckt lecker, die Crememasse schmeckt etwas vanilleartig, die Erdbeermasse war nicht zu süß, der Boden war lecker und locker, und alles in allem war es ein wirklich sehr leckerer Kuchen, der nicht zu süß war, aber trotzdem wunderbar schmeckte. Auch die Belagmasse, die ja etwas nach Vanille schmeckte, schmeckte mir gut, und dass obwohl ich Vanille überhaupt nicht mag. Dieser Kuchen ist restlos alle geworden. Es hat jeder gern noch etwas davon gegessen, und der andere selbstgemachte Kuchen wurde wegen seines ekligen Geschmackes vollkommen verschmäht. Die Belagmasse wurde übrigens richtig gut fest, und der Kuchen ließ sich auch sehr gut anschneiden, ohne das was an den Seiten runterlabberte.
Meine Freundin war mit ihrer Tochter auch zur Kaffeezeit hier und meinte, den würde sie auch gerne zu ihrem Geburtstag haben, und ich bot ihr gleich an, ihr diesen Kuchen dann zu zubereiten. Somit werde ich diesen Kuchen in wenigen Tagen noch einmal zubereiten.
Wie man unschwer erkennen kann, war ich sehr begeistert von diesem Kuchen, auch allen anderen schmeckte er hervorragend. Aus diesem Grunde spreche ich auch eine Empfehlung aus. Ich vergebe allerdings nur 4 Sterne, da alle Zutaten zusammen doch recht teuer waren und man wieder jede Menge Abwasch anschließend hatte.
Ich bedanke mich, dass ihr euch die Zeit genommen habt, meinen Beitrag zu Lesen, zu Bewerten und zu Kommentieren.
Ich wünsche allen Lesern einen wunderschönen 17.Dezember uohne Stress und Glatteis.
Außerdem wünsche ich jetzt schon allen, eine schöne Woche, eure
Weserhexe
Porta Westfalica, den 17.12.2002 09:44 Uhr
Vor wenigen Wochen an einem Samstag feierten wir den 11. Geburtstag unserer Tochter. Schon am Freitag begann ich mit den Vorbereitungen. Wir hatten beschlossen, zwei Kuchen selber zu machen. Der eine Kuchen war der Pfirsich- Melba Kuchen von Dr. Oetker und der andere war der Dr. Oetker Spaghetti Kuchen. Um diesen Spaghetti Kuchen soll es nun gehen.
Gekauft habe ich diese Fertigmischung bei Edeka für 2,39 €. Hinzufügen muss man dann noch Wasser, 600 ml Sahne, ca. 600 g tiefgekühlte Erdbeeren, etwas Margarine und 2 mittelgroße Eier. Kosten für die restlichen Zutaten lagen bei knapp 3,50 €.
Als erstes lese ich mir immer die Beschreibung hinten auf diesen Fertigmischungen durch, denn oftmals mache ich die einzelnen Reihenfolge etwas anders. Diesmal habe ich die Erdbeeren zuerst in einen Topf gegeben, dann die erforderlichen 150 ml Wasser hinzugefügt und zum Kochen gebracht. 25 ml Wasser benötigte ich dann noch zusätzlich um die Mischung für die Erdbeeren damit zu verrühren. Als die Erdbeeren dann kochten, gab ich die verrührte Mischung für die Erdbeeren dazu, ließ alles nochmals aufkochen und nahm den Topf von der Kochstelle. Nun gab ich alles in ein Sieb und ließ es abtropfen. Zwischenzeitlich rührte ich immer vorsichtig in der Erdbeermasse rum, damit mehr Flüssigkeit abtropft (obwohl es ja keine Flüssigkeit mehr war, denn es war geleeartig).
Nun ging es an die Zubereitung des Tortenbodens. Das war wirklich einfach. Dafür mischte ich einfach die beiden Eier, die 75 g Margarine und die Mischung für den Boden in einer Rührschüssel zusammen. Dann den Teig in eine gefettete Springform geben und ausbacken. Während der Teig zum backen im Backofen war, konnte ich mich an die Zubereitung des Cremebelages machen.
Dafür musste ich die 600 ml Sahne steif schlagen. Eine weitere Schüssel benötigte ich dann für den Belag. Ich gab die Mischung für den Belag in diese Schüssel, goss 100 ml warmes Wasser hinzu und vermischte das ersteinmal mit einem Schneebesen. Dann fügte ich nach und nach die Sahne hinzu. Dafür nutzte ich die kleinste Mixstufe des Handmixers. Nachdem dann alles vermischt war, gab ich einen Teil (angegeben ist etwa 1/3 der Belagmasse, ich habe es frei nach Augenmaß eingefügt) der Masse dann in den beiliegenden Spritzbeutel.
Nun musste schnell die Erdbeermasse auf den mittlerweile ausgekühlten Boden (den hatte ich zwischendurch herausgenommen und auskühlen lassen) verteilt werden. Anschließend kam dann die Belagmasse darauf. Nun musste nur ein Spaghettimuster mit dem Spritzbeutel auf den Kuchen verziert werden. Auf der Packung steht, das man dafür waagerecht und dann senkrecht Streifen auf den Kuchen verzieren soll, ich habe es nicht nur einfach waagerecht und senkrecht gemacht, sondern dabei auch noch Schlängellinien gezogen. So sah es viel mehr nach Spaghetti aus :-). Nachdem das alles fertig war, hatte ich wieder jede Menge Abwasch stehen, und ein Problem, denn ich sollte den Kuchen in den Kühlschrank stellen, doch der war voll. Nach einigem Hin- und her, haben wir dann den Kuchen nach unten gebracht, dort steht im Empfang ein Kühlschrank, den wir dann für unseren Kuchen nutzten.
Kurz bevor wir dann zur kaffee- und Kuchenzeit alles auftischten, habe ich den Kuchen noch verziert. Dafür habe ich Lebensmittelschriftfarbe genommen, und dann den Namen meiner Tochter, sowie die Zahl ihres Geburtstages darauf geschrieben. Dann kamen ringsherum noch Schokoplättchen, auf denen Happy Birthday stand auf den Kuchen. Zum Schluss kamen noch die weißen Schokoladenplättchen obendrauf gestreut und schon war der Kuchen fertig. Die Verzierung mit der Erdbeersaftgeleemasse habe ich nicht gemacht, das wäre dann zuviel geworden, aber normalerweise gibt man die eben in die Mitte des Kuchens, was dann wohl die Tomatensoße darstellen soll.
Nachdem der Kuchen angeschnitten war, begann das Kaffee trinken und Kuchen schlemmen. Alle wollten diesen Spaghettikuchen haben, und alle waren begeistert davon. Er schmeckt lecker, die Crememasse schmeckt etwas vanilleartig, die Erdbeermasse war nicht zu süß, der Boden war lecker und locker, und alles in allem war es ein wirklich sehr leckerer Kuchen, der nicht zu süß war, aber trotzdem wunderbar schmeckte. Auch die Belagmasse, die ja etwas nach Vanille schmeckte, schmeckte mir gut, und dass obwohl ich Vanille überhaupt nicht mag. Dieser Kuchen ist restlos alle geworden. Es hat jeder gern noch etwas davon gegessen, und der andere selbstgemachte Kuchen wurde wegen seines ekligen Geschmackes vollkommen verschmäht. Die Belagmasse wurde übrigens richtig gut fest, und der Kuchen ließ sich auch sehr gut anschneiden, ohne das was an den Seiten runterlabberte.
Meine Freundin war mit ihrer Tochter auch zur Kaffeezeit hier und meinte, den würde sie auch gerne zu ihrem Geburtstag haben, und ich bot ihr gleich an, ihr diesen Kuchen dann zu zubereiten. Somit werde ich diesen Kuchen in wenigen Tagen noch einmal zubereiten.
Wie man unschwer erkennen kann, war ich sehr begeistert von diesem Kuchen, auch allen anderen schmeckte er hervorragend. Aus diesem Grunde spreche ich auch eine Empfehlung aus. Ich vergebe allerdings nur 4 Sterne, da alle Zutaten zusammen doch recht teuer waren und man wieder jede Menge Abwasch anschließend hatte.
Ich bedanke mich, dass ihr euch die Zeit genommen habt, meinen Beitrag zu Lesen, zu Bewerten und zu Kommentieren.
Ich wünsche allen Lesern einen wunderschönen 17.Dezember uohne Stress und Glatteis.
Außerdem wünsche ich jetzt schon allen, eine schöne Woche, eure
Weserhexe
Porta Westfalica, den 17.12.2002 09:44 Uhr
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