Dubai International Airport Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von schalkman
Der luxuriöse Flughafen der Scheichs...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1. Einleitung
===============
Unsere diesjährige Familienreise ging nach Dubai. Schon unser Nachbar ist einmal auf die Maledieven geflogen mit einem Zwischenstopp in Dubai, wo er den Flughafen mehr als nur lobte. Als wir dann von Frankfurt aus in Richtung Dubai mit der Fluggesellschaft \"Emirates\", die in Dubai ihren Sitz hat, abhoben, um nach 6-stündiger Reisezeit dort anzukommen, waren wir schon sehr gespannt auf den Dubai International Airport.
2. Landeanflug & Landung
===============
Kurz vor der Landung, die obligatorische Durchsage des Flugkapitäns: \"... Es ist 23:30 Ortszeit, die Aussentemperatur beträgt 38° C...\" (Uff...). Als wir dann gelandet waren, natürlich zuerst mal der Blick aus dem Fenster mit dem ernüchternden Kommentar meines Vaters \"So toll, wie unser Nachbar gesagt hat, siehts hier gar nicht aus!\". Natürlich hat er nur ein paar Baracken gesehen, die dann aber ganz schnell wieder aus unserem Gedächtnis verschwanden als wir die Gateway entlang in den Flughafen gegangen sind. Der Flughafen war mehr als nur fantastisch!
3. Aussehen
===============
Die Konstruktion des Flughafens ist klar, formschön und einfach. Es handelt sich um eine mehrere hundert Meter lange Glasröhre, in der alles beherbergt ist. Das Design ist in edlen, unaufdringlichen und modernen Farben gehalten, also weiß, silbern und sehr, sehr, sehr viel Glas. Natürlich ist das gesammte Flughafengebäude klimatisiert (ich denke so 22° C bis 25° C). Dunkle Böden und helle Decken, die von Säulen getragen werden runden das futuristische Gesamtbild ab. Einen Touch grünes Leben kommt durch viele Pflanzen (v.a. Palmen) in das Gebäude. Ein ganz besonderes Schmanckerl sind gekünstelte, goldfarbene Beleuchtungseinheiten, die an den oberen Enden der Säulen angebracht sind und dutzende kleine, fühlerartiger Drähte in alle Richtungen ausstrecken, die alle paar Sekunden die Farbe des Lichtes an deren Ende wechseln.
4. Die ersten Schritte
===============
Die ankommenden Passagiere werden auf einen Gang im Obergeschoss des Flughafens geleitet, der sie zum \"Transit\" (also Weiterflug, wenn Dubai nur Zwischenstopp ist) oder zur \"Baggage Claim\" (Gepäckausgabe) führt. Die Abfliegenden Passagiere befinden sich darunter im Erdgeschoss, so dass man als Ankommender den Abfliegenden auf den Kopf spucken kann (aber nur wenn man will). Der Weg bis zur Gepäckausgabe ist so weit, dass man ein paar mal denken könnte, man hätte die entsprechende Abzweigung verpasst. Trotzdem: Der Weg ist klar und alle Abzweigungen, die da gewesen wären, waren gesperrt. Verlaufen? Unmöglich! Nach einem schier endlosen Fussmarsch hat uns der Reiseveranstalter mit einem (überraschenderweise) deutschsprachigen Angestellten \"abgefangen\", der uns weitere Instruktionen gab, wo unser Gepäck ankommen würde, wo die Passkontrolle ist und wo wir abgeholt werden.
Nach weiteren 5 Minuten waren wir dann endlich an der Baggage Claim (es war bestimmt insgesamt eine halbe Stunde, die man laufen oder \"rollen\" musste, bis man endlich an sein Gepäck kam). Dort ging löblicherweise alles sehr schnell, viel schneller als bei der Gepäckausgabe in Frankfurt.
Nach der Gepäckausgabe musste das Gepäck noch schnell durch eine dieser Röntgenmaschinen und die Fluggäste mussten durch einen Metalldetektor, allerdings hat mir keiner der dort anwesenden so ausgesehen, als hätte er ernsthaft aufgepasst...
Egal, bei der Passkontrolle hieß es ewig anstellen, danach waren wir aus dem eigentlichen Flughafen raus und es kam eine Reihe (bestimmt über ein dutzend) Schalter von Autovermietungen, wo die Chauffeure warteten, um die Fluggäste zu ihren Hotels zu bringen (kleiner Tipp am Rande: Die Chauffeure und Taxifahrer nehmen kein Trinkgeld!).
5. Essen, Trinken, Shoppen und Toiletten
===============
Auf der Rückreise hatte ich dann wesentlich mehr Zeit, mir alles mal in Ruhe anzuschauen. Der Check-In war um weiten übersichtlicher, geordneter und besser organisiert als in Frankfurt. Dort ging alles Zack-Zack. Wir kamen durch noch einen Metalldetektor, nachdem das Gepäck abgegeben war, mussten noch mal unsere Pässe stempeln lassen und dann hatten wir ca. zwei Stunden Aufenthaltszeit im Innenraum des Flughafens. Über eine Rolltreppe kamen wir in den Duty Free Bereich, darüber war der Bereich für die Abflüge und darüber war der Bereich für die Ankünfte. Ich hatte mich bei meiner Ankunft also um zwei Stockwerke vertan! Die Grobeinteilung des Gebäudes sah so aus:
4. Stock: Ankünfte, Transit
--------------------------------------------
3. Stock: Abflüge, Restaurants, Cafes, Exchange, Chill-Out Zonen, Raucherbereiche
--------------------------------------------
2. Stock: Duty Free
--------------------------------------------
1. Stock: Check-In Schalter, Gepäckausgabe, Hauptein.- & Ausgang
Die Raucherbereiche waren zugegebenermaßen recht klein, was mich aber kaum störte, was mich aber verwunderte waren die Preise im Duty Free. Da in Dubai nur in Hotels Alkohol ausgeschenkt werden darf und er in der Öffentlichkeit verboten ist, sind die alkoholischen Getränke gut und gerne 50 % über dem Preis, den sie hier bei uns in Deutschland im normalen Supermarkt haben. Andere Waren im Duty Free bewegen sich so circa in unseren Duty-Free-Preisspannen.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Toiletten. Rechts waren Pissoirs, wie gewöhnlich, links waren Kabinen, in denen zur Hälfte Toilettenschüsseln waren, zur anderen Hälfte typisch arabische Klos (ein echtes Erlebnis!!!).
Die Restaurants waren bunt gemischt: Vom typisch arabischen Spezialitätenlokal über ein Irish Pub bis hin zu McDonalds war alles dabei. Die Ruhebereiche, wo man angeblich auch duschen kann (konnte ich leider nicht überprüfen) dienen der Entspannung und Ruhe vor oder nach einem anstrengenden Flug und werden meist von Transit-Passagieren genutzt.
6. Der Abflug
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Etwas mehr als eine Stunde vor dem Abflug wurde unser Gate geöffnet und man musste dort seine Boardingkarten abgeben. Man konnte sich auf bequeme Lederstühle setzen, die in jedem Gate in verschiedenen Farben vorhanden waren (sah auch sehr gut aus). Dann ging\'s auch schon wieder los, Richtung Heimat...
7. Fazit
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Dubai ist eine Reise wert, allein wegen des Flughafens! So etwas modernes, schönes, luxuriöses, übersichtliches und futuristisches habe ich noch nicht gesehen. Was die Scheichs da in der Wüste errichtet haben ist aller Ehren wert! RESPEKT!!! Fly Emirates, Enjoy Dubai!
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Unsere diesjährige Familienreise ging nach Dubai. Schon unser Nachbar ist einmal auf die Maledieven geflogen mit einem Zwischenstopp in Dubai, wo er den Flughafen mehr als nur lobte. Als wir dann von Frankfurt aus in Richtung Dubai mit der Fluggesellschaft \"Emirates\", die in Dubai ihren Sitz hat, abhoben, um nach 6-stündiger Reisezeit dort anzukommen, waren wir schon sehr gespannt auf den Dubai International Airport.
2. Landeanflug & Landung
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Kurz vor der Landung, die obligatorische Durchsage des Flugkapitäns: \"... Es ist 23:30 Ortszeit, die Aussentemperatur beträgt 38° C...\" (Uff...). Als wir dann gelandet waren, natürlich zuerst mal der Blick aus dem Fenster mit dem ernüchternden Kommentar meines Vaters \"So toll, wie unser Nachbar gesagt hat, siehts hier gar nicht aus!\". Natürlich hat er nur ein paar Baracken gesehen, die dann aber ganz schnell wieder aus unserem Gedächtnis verschwanden als wir die Gateway entlang in den Flughafen gegangen sind. Der Flughafen war mehr als nur fantastisch!
3. Aussehen
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Die Konstruktion des Flughafens ist klar, formschön und einfach. Es handelt sich um eine mehrere hundert Meter lange Glasröhre, in der alles beherbergt ist. Das Design ist in edlen, unaufdringlichen und modernen Farben gehalten, also weiß, silbern und sehr, sehr, sehr viel Glas. Natürlich ist das gesammte Flughafengebäude klimatisiert (ich denke so 22° C bis 25° C). Dunkle Böden und helle Decken, die von Säulen getragen werden runden das futuristische Gesamtbild ab. Einen Touch grünes Leben kommt durch viele Pflanzen (v.a. Palmen) in das Gebäude. Ein ganz besonderes Schmanckerl sind gekünstelte, goldfarbene Beleuchtungseinheiten, die an den oberen Enden der Säulen angebracht sind und dutzende kleine, fühlerartiger Drähte in alle Richtungen ausstrecken, die alle paar Sekunden die Farbe des Lichtes an deren Ende wechseln.
4. Die ersten Schritte
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Die ankommenden Passagiere werden auf einen Gang im Obergeschoss des Flughafens geleitet, der sie zum \"Transit\" (also Weiterflug, wenn Dubai nur Zwischenstopp ist) oder zur \"Baggage Claim\" (Gepäckausgabe) führt. Die Abfliegenden Passagiere befinden sich darunter im Erdgeschoss, so dass man als Ankommender den Abfliegenden auf den Kopf spucken kann (aber nur wenn man will). Der Weg bis zur Gepäckausgabe ist so weit, dass man ein paar mal denken könnte, man hätte die entsprechende Abzweigung verpasst. Trotzdem: Der Weg ist klar und alle Abzweigungen, die da gewesen wären, waren gesperrt. Verlaufen? Unmöglich! Nach einem schier endlosen Fussmarsch hat uns der Reiseveranstalter mit einem (überraschenderweise) deutschsprachigen Angestellten \"abgefangen\", der uns weitere Instruktionen gab, wo unser Gepäck ankommen würde, wo die Passkontrolle ist und wo wir abgeholt werden.
Nach weiteren 5 Minuten waren wir dann endlich an der Baggage Claim (es war bestimmt insgesamt eine halbe Stunde, die man laufen oder \"rollen\" musste, bis man endlich an sein Gepäck kam). Dort ging löblicherweise alles sehr schnell, viel schneller als bei der Gepäckausgabe in Frankfurt.
Nach der Gepäckausgabe musste das Gepäck noch schnell durch eine dieser Röntgenmaschinen und die Fluggäste mussten durch einen Metalldetektor, allerdings hat mir keiner der dort anwesenden so ausgesehen, als hätte er ernsthaft aufgepasst...
Egal, bei der Passkontrolle hieß es ewig anstellen, danach waren wir aus dem eigentlichen Flughafen raus und es kam eine Reihe (bestimmt über ein dutzend) Schalter von Autovermietungen, wo die Chauffeure warteten, um die Fluggäste zu ihren Hotels zu bringen (kleiner Tipp am Rande: Die Chauffeure und Taxifahrer nehmen kein Trinkgeld!).
5. Essen, Trinken, Shoppen und Toiletten
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Auf der Rückreise hatte ich dann wesentlich mehr Zeit, mir alles mal in Ruhe anzuschauen. Der Check-In war um weiten übersichtlicher, geordneter und besser organisiert als in Frankfurt. Dort ging alles Zack-Zack. Wir kamen durch noch einen Metalldetektor, nachdem das Gepäck abgegeben war, mussten noch mal unsere Pässe stempeln lassen und dann hatten wir ca. zwei Stunden Aufenthaltszeit im Innenraum des Flughafens. Über eine Rolltreppe kamen wir in den Duty Free Bereich, darüber war der Bereich für die Abflüge und darüber war der Bereich für die Ankünfte. Ich hatte mich bei meiner Ankunft also um zwei Stockwerke vertan! Die Grobeinteilung des Gebäudes sah so aus:
4. Stock: Ankünfte, Transit
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3. Stock: Abflüge, Restaurants, Cafes, Exchange, Chill-Out Zonen, Raucherbereiche
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2. Stock: Duty Free
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1. Stock: Check-In Schalter, Gepäckausgabe, Hauptein.- & Ausgang
Die Raucherbereiche waren zugegebenermaßen recht klein, was mich aber kaum störte, was mich aber verwunderte waren die Preise im Duty Free. Da in Dubai nur in Hotels Alkohol ausgeschenkt werden darf und er in der Öffentlichkeit verboten ist, sind die alkoholischen Getränke gut und gerne 50 % über dem Preis, den sie hier bei uns in Deutschland im normalen Supermarkt haben. Andere Waren im Duty Free bewegen sich so circa in unseren Duty-Free-Preisspannen.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Toiletten. Rechts waren Pissoirs, wie gewöhnlich, links waren Kabinen, in denen zur Hälfte Toilettenschüsseln waren, zur anderen Hälfte typisch arabische Klos (ein echtes Erlebnis!!!).
Die Restaurants waren bunt gemischt: Vom typisch arabischen Spezialitätenlokal über ein Irish Pub bis hin zu McDonalds war alles dabei. Die Ruhebereiche, wo man angeblich auch duschen kann (konnte ich leider nicht überprüfen) dienen der Entspannung und Ruhe vor oder nach einem anstrengenden Flug und werden meist von Transit-Passagieren genutzt.
6. Der Abflug
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Etwas mehr als eine Stunde vor dem Abflug wurde unser Gate geöffnet und man musste dort seine Boardingkarten abgeben. Man konnte sich auf bequeme Lederstühle setzen, die in jedem Gate in verschiedenen Farben vorhanden waren (sah auch sehr gut aus). Dann ging\'s auch schon wieder los, Richtung Heimat...
7. Fazit
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Dubai ist eine Reise wert, allein wegen des Flughafens! So etwas modernes, schönes, luxuriöses, übersichtliches und futuristisches habe ich noch nicht gesehen. Was die Scheichs da in der Wüste errichtet haben ist aller Ehren wert! RESPEKT!!! Fly Emirates, Enjoy Dubai!
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