Edeka Escal Flammkuchen aus dem Elsaß Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von fledermaeuse
Eine französische Runde gefällig?
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Empfehlung:
Nein
••• Vorwort: •••
Hin und wieder esse ich mal gerne ein Stück Flammkuchen. Seit ich mein Gewicht reduziere zwar nicht mehr so oft wie ich es gerne möchte, aber ab und an wird ein Tiefkühl – Flammkuchen gekauft, gefroren halbiert und wieder eingefroren, denn einen halben darf man sich ab und an mal gönnen ;o) Eigentlich habe ich meinen Favoriten in der Richtung, aber bei meinem letzten Einkauf in unserem Edeka – Center entdeckte ich eine neue Sorte, die mich neugierig machte.
Escal Flammkuchen aus dem Elsaß für stolze 2,49 Euro. 260 g bekommt man dafür und ich habe wirklich gezögert, aber einen richtigen französischen Flammkuchen, der nicht hier in Deutschland produziert wurde, reizte mich schon und Escal ist mir durch die feinen französischen Spezialitäten bekannt und daher sprang ich über meinen Schatten und nahm mir eine Packung mit.
Was mich erwartete und ob es sich lohnt soviel Geld auszugeben, könnt Ihr nun in meinem Bericht erfahren.
••• Verpackung: •••
Die Verpackung fiel mir durch das große Produktbild sofort auf und es sieht auch später, wenn man den Flammkuchen aus dem Ofen holt auch so aus. Das Bild lies mir regelrecht das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auf der Rückseite findet man alle Angaben die man benötigt.
Als erstes interessiert mich natürlich die Backanleitung. Ofen vorheizen, dann bei 220 °C für 8 – 10 Minuten backen. Die Nährwerte halten sich bei der geringen Menge auch noch im Rahmen.
100 g enthalten durchschnittlich 844 kj / 201 kcal und 8,9 g Fett. Wenn man sich das betrachtet und später das Produkt das man auf dem Teller hat, wirft das leider ein paar Fragen auf, aber dazu später.
60 % Belag, der sich aus Creme fraiche, Quark, 29 % geräucherten Speck, Zwiebeln, Salz, Weizenmehl, Sonnenblumenöl, Stärke und Pfeffer zusammensetzt. Der Teig der macht dann logischerweise 40 % aus und besteht aus Weizenmehl, Wasser, Sonnenblumenöl und Salz.
Bis hierher kann man wirklich nicht meckern und ich finde es auch nett gemacht, das man den Ursprung des Flammkuchens noch ein wenig beschreibt und ich gestehe das ich den Flammkuchen bisher unbewusst sogar richtig gegessen habe.. nämlich in Stücke schneiden, dann zusammenklappen und mit den Fingern essen. Das mache ich seltsamerweise nur bei Flammkuchen ;o)... aber weiter im Text.. Ihr wollte ja nix über meine Essgewohnheiten erfahren, sondern etwas über den Flammkuchen selbst.
••• Aussehen: •••
Der Boden ist extrem dünn und wenn man den Flammkuchen bis nach Hause transportiert hat, ist er unweigerlich ein wenig angetaut und dann muss man regelrecht balancieren um den Flammkuchen heil in den Backofen zu bekommen. Der Belag ist mächtig viel im Vergleich zum Boden und sieht richtig appetitlich aus und blubbert fröhlich beim garen im Ofen vor sich hin. Die Soße ist in einem Maß vorhanden der genau ausreicht und nicht triefend vom Boden läuft. Allerdings habe ich am Boden etwas zu bemängeln, das einem erst auffällt, wenn man ihn essen möchte. Der Rand wird mega hart und Knochentrocken und ist nicht essbar. Der Rest vom Boden ist wunderbar weich und genau so wie ich ihn mag, aber der Rand sollte zwar kross sein, aber bitte nicht wie Beton und daher muss ich hier einen Punkt abziehen.
••• Geruch + Geschmack: •••
Der Duft der durch die Wohnung zieht ist wirklich lecker. Man hat eine leichte Note des Teiges und dazu vermischt sich ein wunderbarer Zwiebelgeruch und etwas würziges. Man bekommt vom schnuppern richtig Hunger und ich freute mich riesig auf den ersten Happen.
Das Debakel mit dem Rand habe ich ja schon erwähnt und nachdem er abgetrennt war, konnte ich mich endlich dem Rest widmen, der mir dann geschmacklich nicht mehr so zusagte. Zum einen war der Speck sehr salzig und die Soße recht säuerlich. Irgendwie harmonierte hier nichts auch wenn die Würzung an sich nicht schlecht war und die Soße auch säuerlich sein soll, aber hier passt irgendwas nichts und man hat einen unangenehmen Geschmack im Mund.
Hinzu kommt das, das Fett nur so tropft und trieft und an den Fingern regelrecht herunterrinnt. Im ersten Moment dachte ich das es Soße sei, aber es war eindeutig Fett. Ich habe vielleicht ein Viertel von diesem Flammkuchen essen können und dann wurde es mir zuviel. Mein Magen rebellierte ohne Ende, was ich dem Fett zuschreibe und ich hatte einen beißenden Geschmack im Mund. Der Belag an sich ist von der Konsistenz perfekt. Der Speck ist knackig und nicht gummiartig, die Zwiebeln schmecken frisch und so wie ich sie mir wünsche und auch der Boden ist nicht schlecht im Geschmack, aber das viele Fett, das saure und das salzige sagt mir einfach nicht zu.
Für den Preis habe ich etwas anderes erwartet und wenn ich dieses angebliche Original mit einem Flammkuchen von Wagner vergleiche, fällt dieser hier ganz und gar durch. Ich habe noch nie einen richtigen Flammkuchen im Elsaß gegessen, aber ich kann mir absolut nicht vorstellen das er so schmeckt wie das was ich Euch gerade vorgestellt habe.... wenn doch, dann wäre es die absolute Schande.
Ich war nur froh das ich noch ein paar Tomaten im Kühlschrank hatte, aber mein Magen wollte nach dem ganzen fettigen Zeug einfach ein wenig Ruhe.
Empfehlen kann ich hier leider gar nichts und der Preis ist einfach nur unverschämt. Ich bleibe bei meinem Lieblingsflammkuchen auch wenn er nicht aus dem Elsaß ist.
••• Gesamturteil: •••
Ich habe mir wirklich was ganz großartiges vorgestellt und deswegen war die Enttäuschung um so größer. Natürlich kann ich niemandem seine eigenen Erfahrungen ersparen und der ein oder andere wird ihn auch toll finden, aber mir kommt er für das Geld und noch nicht mal geschenkt ins Haus.
Mein Magen hat sich irgendwann wieder beruhigt, aber die Fettwerte bei den schriftlichen Angaben stimmen nie und nimmer.
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
Hin und wieder esse ich mal gerne ein Stück Flammkuchen. Seit ich mein Gewicht reduziere zwar nicht mehr so oft wie ich es gerne möchte, aber ab und an wird ein Tiefkühl – Flammkuchen gekauft, gefroren halbiert und wieder eingefroren, denn einen halben darf man sich ab und an mal gönnen ;o) Eigentlich habe ich meinen Favoriten in der Richtung, aber bei meinem letzten Einkauf in unserem Edeka – Center entdeckte ich eine neue Sorte, die mich neugierig machte.
Escal Flammkuchen aus dem Elsaß für stolze 2,49 Euro. 260 g bekommt man dafür und ich habe wirklich gezögert, aber einen richtigen französischen Flammkuchen, der nicht hier in Deutschland produziert wurde, reizte mich schon und Escal ist mir durch die feinen französischen Spezialitäten bekannt und daher sprang ich über meinen Schatten und nahm mir eine Packung mit.
Was mich erwartete und ob es sich lohnt soviel Geld auszugeben, könnt Ihr nun in meinem Bericht erfahren.
••• Verpackung: •••
Die Verpackung fiel mir durch das große Produktbild sofort auf und es sieht auch später, wenn man den Flammkuchen aus dem Ofen holt auch so aus. Das Bild lies mir regelrecht das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auf der Rückseite findet man alle Angaben die man benötigt.
Als erstes interessiert mich natürlich die Backanleitung. Ofen vorheizen, dann bei 220 °C für 8 – 10 Minuten backen. Die Nährwerte halten sich bei der geringen Menge auch noch im Rahmen.
100 g enthalten durchschnittlich 844 kj / 201 kcal und 8,9 g Fett. Wenn man sich das betrachtet und später das Produkt das man auf dem Teller hat, wirft das leider ein paar Fragen auf, aber dazu später.
60 % Belag, der sich aus Creme fraiche, Quark, 29 % geräucherten Speck, Zwiebeln, Salz, Weizenmehl, Sonnenblumenöl, Stärke und Pfeffer zusammensetzt. Der Teig der macht dann logischerweise 40 % aus und besteht aus Weizenmehl, Wasser, Sonnenblumenöl und Salz.
Bis hierher kann man wirklich nicht meckern und ich finde es auch nett gemacht, das man den Ursprung des Flammkuchens noch ein wenig beschreibt und ich gestehe das ich den Flammkuchen bisher unbewusst sogar richtig gegessen habe.. nämlich in Stücke schneiden, dann zusammenklappen und mit den Fingern essen. Das mache ich seltsamerweise nur bei Flammkuchen ;o)... aber weiter im Text.. Ihr wollte ja nix über meine Essgewohnheiten erfahren, sondern etwas über den Flammkuchen selbst.
••• Aussehen: •••
Der Boden ist extrem dünn und wenn man den Flammkuchen bis nach Hause transportiert hat, ist er unweigerlich ein wenig angetaut und dann muss man regelrecht balancieren um den Flammkuchen heil in den Backofen zu bekommen. Der Belag ist mächtig viel im Vergleich zum Boden und sieht richtig appetitlich aus und blubbert fröhlich beim garen im Ofen vor sich hin. Die Soße ist in einem Maß vorhanden der genau ausreicht und nicht triefend vom Boden läuft. Allerdings habe ich am Boden etwas zu bemängeln, das einem erst auffällt, wenn man ihn essen möchte. Der Rand wird mega hart und Knochentrocken und ist nicht essbar. Der Rest vom Boden ist wunderbar weich und genau so wie ich ihn mag, aber der Rand sollte zwar kross sein, aber bitte nicht wie Beton und daher muss ich hier einen Punkt abziehen.
••• Geruch + Geschmack: •••
Der Duft der durch die Wohnung zieht ist wirklich lecker. Man hat eine leichte Note des Teiges und dazu vermischt sich ein wunderbarer Zwiebelgeruch und etwas würziges. Man bekommt vom schnuppern richtig Hunger und ich freute mich riesig auf den ersten Happen.
Das Debakel mit dem Rand habe ich ja schon erwähnt und nachdem er abgetrennt war, konnte ich mich endlich dem Rest widmen, der mir dann geschmacklich nicht mehr so zusagte. Zum einen war der Speck sehr salzig und die Soße recht säuerlich. Irgendwie harmonierte hier nichts auch wenn die Würzung an sich nicht schlecht war und die Soße auch säuerlich sein soll, aber hier passt irgendwas nichts und man hat einen unangenehmen Geschmack im Mund.
Hinzu kommt das, das Fett nur so tropft und trieft und an den Fingern regelrecht herunterrinnt. Im ersten Moment dachte ich das es Soße sei, aber es war eindeutig Fett. Ich habe vielleicht ein Viertel von diesem Flammkuchen essen können und dann wurde es mir zuviel. Mein Magen rebellierte ohne Ende, was ich dem Fett zuschreibe und ich hatte einen beißenden Geschmack im Mund. Der Belag an sich ist von der Konsistenz perfekt. Der Speck ist knackig und nicht gummiartig, die Zwiebeln schmecken frisch und so wie ich sie mir wünsche und auch der Boden ist nicht schlecht im Geschmack, aber das viele Fett, das saure und das salzige sagt mir einfach nicht zu.
Für den Preis habe ich etwas anderes erwartet und wenn ich dieses angebliche Original mit einem Flammkuchen von Wagner vergleiche, fällt dieser hier ganz und gar durch. Ich habe noch nie einen richtigen Flammkuchen im Elsaß gegessen, aber ich kann mir absolut nicht vorstellen das er so schmeckt wie das was ich Euch gerade vorgestellt habe.... wenn doch, dann wäre es die absolute Schande.
Ich war nur froh das ich noch ein paar Tomaten im Kühlschrank hatte, aber mein Magen wollte nach dem ganzen fettigen Zeug einfach ein wenig Ruhe.
Empfehlen kann ich hier leider gar nichts und der Preis ist einfach nur unverschämt. Ich bleibe bei meinem Lieblingsflammkuchen auch wenn er nicht aus dem Elsaß ist.
••• Gesamturteil: •••
Ich habe mir wirklich was ganz großartiges vorgestellt und deswegen war die Enttäuschung um so größer. Natürlich kann ich niemandem seine eigenen Erfahrungen ersparen und der ein oder andere wird ihn auch toll finden, aber mir kommt er für das Geld und noch nicht mal geschenkt ins Haus.
Mein Magen hat sich irgendwann wieder beruhigt, aber die Fettwerte bei den schriftlichen Angaben stimmen nie und nimmer.
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
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