Tanz mit dem Engel Testbericht
ab 6,24 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
Erfahrungsbericht von GAWOnline1983
Eine Konkurrenz für Henning Mankell?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
I. Allgemeines
Auf den Autor Ake Edwardson wurde ich durch den Roman „In alle Ewigkeit“ aufmerksam, als ich mir vor zwei Jahren ein paar Bücher zu meinem Geburtstag aussuchen sollte (meine Verwandtschaft ist da immer sehr kreativ *g*). Aus diesem einem Buch entwickelte sich mittlerweile eine richtige Sucht, so dass ich mir zwangsläufig jede Neuerscheinung des Schweden zulege. ;-)
Ihr bekommt erst mal wieder eine Kurzinhaltsangabe präsentiert. Ich hoffe, ich kann eure Neugier auf den Autor wecken. Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines Berichtes und freue mich auf eure Bewertungen und hoffentlich auch Kommentare. :)
II. Kurzinhalt
In zwei verschiedenen Städten in Europa werden die Leichen zweier junger Männer aufgefunden. Sie wurden brutal ermordet – es scheint fast so, als ob mit ihnen vor ihrem Tod ein sadistisches Ritual durchgeführt wurde. Einer der härtesten Fälle für Kommissar Erik Winter!
III. Inhalt
Ein neuer Fall für Kommissar Erik Winter. Zunächst eine Kurzvorstellung von ihm: Er ist zum Teil etwas verschroben, was seine Beziehung zu seinem im Ausland lebenden Eltern angeht, da diese aufgrund der Steuern aus Schweden ausgewandert sind. Ansonsten ist Winter ein Jazzliebhaber, wie er im Buche steht und für sein Leben gern teure Anzüge trägt und Zigarren raucht…
Ein junger Schwede begibt sich auf Urlaub nach London. Doch er kehrt nie wieder in seine Heimat zurück… der junge Mann wird schließlich in einem Hotelzimmer in London brutal ermordet (sowohl gefesselt als auch geknebelt) aufgefunden. Kurze Zeit später geschieht ein weiterer Mord, der dieselben sadistischen Eigenarten aufweist wie der erste. In Göteborg fällt ein junger Engländer einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer.
Die große Frage für die Ermittelnden ist nun, ob und wie eine Verbindung zwischen diesen beiden Taten hergestellt werden kann? Seltsam sind auch die Umstände der Morde an sich, denn es scheint, als ob mit den beiden jungen Männer vor ihrem Tode eine Art Ritualtanz durchgeführt wurde. Winter und sein Londoner Kollege MacDonald schließen bald darauf auf eine Verbindung zur Real-Hardcore-Pornoszene, als an den Tatorten die Spuren eines Kamerastativs in dem in den Hotelzimmern verteilten Blut auftauchen.
Winter wird diesmal wieder persönlich in die Ermittlungen miteinbezogen, denn es scheint, als ob der Täter ihm in Wirklichkeit näher steht, als ihm lieb ist…
IV. Meine Meinung
Insgesamt zählt „Tanz mit dem Engel“ zu dem schlechtesten Buch in der Reihe um den schwedischen Hauptkommissar Erik Winter. Zum einen ist Edwardsons Schreibstil an sich schon gewöhnungsbedürftig und man braucht einige Zeit, bis man sich in seine Schreibweise hereingefunden hat. Vielleicht lag es aber zum anderen auch daran, dass dies eines der früheren Werke des Autors ist und ich es in der Krimireihe als letztes gelesen habe. So wusste ich natürlich schon um die Entwicklung der Hauptfiguren, was im Wesentlichen meist auch einen gewissen Grad des Spannungsfaktors ausmacht.
An sich verspricht die Geschichte aufgrund der Inhaltangabe ja eigentlich mal wieder spannend zu werden. Ich hatte allerdings diesmal arge Probleme mich in den Verlauf der Story hineinzufinden, um den Ermittlungen überhaupt folgen zu können. Dies nimmt natürlich auch einen Teil der Spannung. Auch fand ich die Ermittlungen in diesem Band sehr verworren und es war teils sehr schwer, den Handlungssträngen folgen zu können. Am Ende war ich eher enttäuscht von der Auflösung und suchte nach weiteren Antworten für die Vorgehensweise des Täters, die das Buch allerdings nicht hergibt.
Was mein Problem angeht, mich diesmal in das Buch wirklich hineinversetzen zu können, könnte allerdings auch an der Übersetzung liegen. Durch Angelika Kutsch ist man einen leicht anderen Stil gewöhnt als von Wolfdietrich Müller, der nur den ersten Teil der Serie übersetzte.
Ich würde euch ehrlich gesagt eher die späteren Werke von Edwardson ans Herz legen, über die meist von mir auch schon ein Bericht vorhanden ist. Mein Lieblingsbuch von Edwardson ist „In alle Ewigkeit“. Obwohl auch hier Rückgriffe auf die früheren Bücher des Autors vorgenommen werden, ist es bei dieser Reihe einfacher auch einmal ein Buch selbständig zu lesen, sofern man sowieso nicht vorhat, sich alle zu Gemüte zu führen.
V. Das Buch
„Tanz mit dem Engel“ erschien auf dem deutschsprachigen Markt erstmals 1999 bei List. Der Krimi umfasst 434 Seiten und ist unter der ISBN 3-548-60186-3 für 8,95 Euro im Handel erhältlich. Unter dem Originaltitel „Dans med an Ängel“ erschien der Roman bereits 1997 bei Norstedts Förlag in Stockholm, die Übersetzung ins Deutsche wurde von Wolfdietrich Müller vorgenommen.
VI. Der Autor
Ake Edwardson wurde 1951 geboren und lebt heute mit seiner Frau und den beiden Töchtern in Göteborg, dem Schauplatz seiner Erik-Winter-Romanen. Bevor er hauptberuflich als Schriftsteller tätig war, arbeitete Edwardson als Journalist u.a. im Auftrag der UNO im Nahen Osten, des Weiteren schrieb er mehrere Sachbücher und lehrte an der Universität von Göteborg kreatives Schreiben.
VII. Mehr von Ake Edwardson
Erik-Winter-Romane
1. Tanz mit dem Engel
2. Die Schattenfrau
3. Das vertauschte Gesicht
4. In alle Ewigkeit
5. Der Himmel auf Erden
6. Segel aus Stein
Sonstiges
1. Geh aus, mein Herz (angekündigt für Oktober 2004)
2. Der letzte Abend der Saison
3. Allem, was gestorben war
(copyright by Laura Thoma, geschrieben im Februar 2004 - laurathoma @ yopi & ciao)
Auf den Autor Ake Edwardson wurde ich durch den Roman „In alle Ewigkeit“ aufmerksam, als ich mir vor zwei Jahren ein paar Bücher zu meinem Geburtstag aussuchen sollte (meine Verwandtschaft ist da immer sehr kreativ *g*). Aus diesem einem Buch entwickelte sich mittlerweile eine richtige Sucht, so dass ich mir zwangsläufig jede Neuerscheinung des Schweden zulege. ;-)
Ihr bekommt erst mal wieder eine Kurzinhaltsangabe präsentiert. Ich hoffe, ich kann eure Neugier auf den Autor wecken. Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines Berichtes und freue mich auf eure Bewertungen und hoffentlich auch Kommentare. :)
II. Kurzinhalt
In zwei verschiedenen Städten in Europa werden die Leichen zweier junger Männer aufgefunden. Sie wurden brutal ermordet – es scheint fast so, als ob mit ihnen vor ihrem Tod ein sadistisches Ritual durchgeführt wurde. Einer der härtesten Fälle für Kommissar Erik Winter!
III. Inhalt
Ein neuer Fall für Kommissar Erik Winter. Zunächst eine Kurzvorstellung von ihm: Er ist zum Teil etwas verschroben, was seine Beziehung zu seinem im Ausland lebenden Eltern angeht, da diese aufgrund der Steuern aus Schweden ausgewandert sind. Ansonsten ist Winter ein Jazzliebhaber, wie er im Buche steht und für sein Leben gern teure Anzüge trägt und Zigarren raucht…
Ein junger Schwede begibt sich auf Urlaub nach London. Doch er kehrt nie wieder in seine Heimat zurück… der junge Mann wird schließlich in einem Hotelzimmer in London brutal ermordet (sowohl gefesselt als auch geknebelt) aufgefunden. Kurze Zeit später geschieht ein weiterer Mord, der dieselben sadistischen Eigenarten aufweist wie der erste. In Göteborg fällt ein junger Engländer einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer.
Die große Frage für die Ermittelnden ist nun, ob und wie eine Verbindung zwischen diesen beiden Taten hergestellt werden kann? Seltsam sind auch die Umstände der Morde an sich, denn es scheint, als ob mit den beiden jungen Männer vor ihrem Tode eine Art Ritualtanz durchgeführt wurde. Winter und sein Londoner Kollege MacDonald schließen bald darauf auf eine Verbindung zur Real-Hardcore-Pornoszene, als an den Tatorten die Spuren eines Kamerastativs in dem in den Hotelzimmern verteilten Blut auftauchen.
Winter wird diesmal wieder persönlich in die Ermittlungen miteinbezogen, denn es scheint, als ob der Täter ihm in Wirklichkeit näher steht, als ihm lieb ist…
IV. Meine Meinung
Insgesamt zählt „Tanz mit dem Engel“ zu dem schlechtesten Buch in der Reihe um den schwedischen Hauptkommissar Erik Winter. Zum einen ist Edwardsons Schreibstil an sich schon gewöhnungsbedürftig und man braucht einige Zeit, bis man sich in seine Schreibweise hereingefunden hat. Vielleicht lag es aber zum anderen auch daran, dass dies eines der früheren Werke des Autors ist und ich es in der Krimireihe als letztes gelesen habe. So wusste ich natürlich schon um die Entwicklung der Hauptfiguren, was im Wesentlichen meist auch einen gewissen Grad des Spannungsfaktors ausmacht.
An sich verspricht die Geschichte aufgrund der Inhaltangabe ja eigentlich mal wieder spannend zu werden. Ich hatte allerdings diesmal arge Probleme mich in den Verlauf der Story hineinzufinden, um den Ermittlungen überhaupt folgen zu können. Dies nimmt natürlich auch einen Teil der Spannung. Auch fand ich die Ermittlungen in diesem Band sehr verworren und es war teils sehr schwer, den Handlungssträngen folgen zu können. Am Ende war ich eher enttäuscht von der Auflösung und suchte nach weiteren Antworten für die Vorgehensweise des Täters, die das Buch allerdings nicht hergibt.
Was mein Problem angeht, mich diesmal in das Buch wirklich hineinversetzen zu können, könnte allerdings auch an der Übersetzung liegen. Durch Angelika Kutsch ist man einen leicht anderen Stil gewöhnt als von Wolfdietrich Müller, der nur den ersten Teil der Serie übersetzte.
Ich würde euch ehrlich gesagt eher die späteren Werke von Edwardson ans Herz legen, über die meist von mir auch schon ein Bericht vorhanden ist. Mein Lieblingsbuch von Edwardson ist „In alle Ewigkeit“. Obwohl auch hier Rückgriffe auf die früheren Bücher des Autors vorgenommen werden, ist es bei dieser Reihe einfacher auch einmal ein Buch selbständig zu lesen, sofern man sowieso nicht vorhat, sich alle zu Gemüte zu führen.
V. Das Buch
„Tanz mit dem Engel“ erschien auf dem deutschsprachigen Markt erstmals 1999 bei List. Der Krimi umfasst 434 Seiten und ist unter der ISBN 3-548-60186-3 für 8,95 Euro im Handel erhältlich. Unter dem Originaltitel „Dans med an Ängel“ erschien der Roman bereits 1997 bei Norstedts Förlag in Stockholm, die Übersetzung ins Deutsche wurde von Wolfdietrich Müller vorgenommen.
VI. Der Autor
Ake Edwardson wurde 1951 geboren und lebt heute mit seiner Frau und den beiden Töchtern in Göteborg, dem Schauplatz seiner Erik-Winter-Romanen. Bevor er hauptberuflich als Schriftsteller tätig war, arbeitete Edwardson als Journalist u.a. im Auftrag der UNO im Nahen Osten, des Weiteren schrieb er mehrere Sachbücher und lehrte an der Universität von Göteborg kreatives Schreiben.
VII. Mehr von Ake Edwardson
Erik-Winter-Romane
1. Tanz mit dem Engel
2. Die Schattenfrau
3. Das vertauschte Gesicht
4. In alle Ewigkeit
5. Der Himmel auf Erden
6. Segel aus Stein
Sonstiges
1. Geh aus, mein Herz (angekündigt für Oktober 2004)
2. Der letzte Abend der Saison
3. Allem, was gestorben war
(copyright by Laura Thoma, geschrieben im Februar 2004 - laurathoma @ yopi & ciao)
Bewerten / Kommentar schreiben