Aus dem Leben eines Taugenichts (Taschenbuch) / Joseph von Eichendorff Testbericht
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Erfahrungsbericht von Mathi15
romantische Kost für geplagte&bedrückte Gemüte
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einleitung:
"Aus dem Leben eines Taugenichts" zählt zu einen der bekannteren Erzählungen des Schriftstellers Josph Freiherr von Eichendorff. Ich hab es mal im Rahmen meines Deutsch-Leistungskurses lesen und danach fand die Besprechung des Werks in unserem Kurs statt. Die Resonanzen waren gespalten.
Der Autor:
Auch in diesem Werk erkennt man sofort die romantischen Züge des Autors. Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor in Oberschlesien und verstarb am 26. November 1857 in Neisse. Wie bereits angedeutet, wird er mit zu den bedeutensten deutschsprachigen Romantikern gezählt.
Entstehung:
Das Werk "Aus dem Leben eines Taugenichts" wird neben der Klassifizierung als Erzählung auch gleichzeitg zu den so genannten Novellen gezählt. Das Werk Aus dem Leben eines Taugenichts wurde in den Jahren 1822 beziehungsweise 1823 vom Autor fertiggestellt, aber schlussendlich erst 1826 veröffentlicht. Das besondere an diesem Werk ist der Mix aus lyrisch aber eben auch musikalischer Unterhaltungskunst. Denn es handelt sich nicht um eine herkömmlich Erzählung - Nein. Es sind zudem viele Gedichte mit in die Handlung direkt eingebaut und abgedruckt. Zudem singt der Taugenichts auf seiner Reise auch viele Lieder, deren Strophen ebenfalls im Werk abgedruckt sind.
Sprache:
Der Autor bedient sich im Werk Aus dem Leben eines Taugenichts wie bereits angedeutet einer sehr lyrischen, ausgeschmückten und blumigen Sprache. Genaue Naturbeschreibungen und Stimmungseindrücke der agierenden Personen stehen im Vordergrund. Eben kein nüchtern Erzählweise. Auf die Dauer kann ich mich mit romantischer Dichtkunst aber nicht anfreunden. Klar liest sich eine solche Kost recht anschaulich, aber mitunter sind die melancholischen Abschweife meines Erachtens nach zu lang gezogen und die Handlung wird nicht entscheidend gut auf den Punkt gebracht.
Preis:
Je nach Verlag gibt es verschiedene Preise: Für ein im Hamburger Leseheft Verlag erschienenes Buch der Erzählung legt man beispielsweise knappe 2 Euro hin, im Reclam Verlag kostet ein erschienenes Werk 2,6 Euro und als dtv-Ausgabe in etwa das doppelte. Außerdem ist hier auch die Aufmachung meines Erachtens nach ansprechender.
Handlung:
Der nach Freiheit strebende Müllersohn sehnt nichts sehnlicher herbei, als sie in der Natur entfalten zu können. Grund genug sein elterliches Heim zu verlassen und den Vater als Nachfolge-Besitzer der Mühle zu enttäuschen.
Der Taugenichts läuft durch die Natur und spielt auf seiner Geige alle Lieder die ihm gefallen, sein Leid lindern oder ihn zur guten Laune näher bringen können.
Seiner erste Station auf seiner Odyssee ist ein Schloss in der Nähe von Wien. Dort ist er zunächst als Gärtner aktiv und daraufhin treibt der die Zölle des Schlosses ein. Er verliebt sich unsterblich in die schöne, junge Aurelie.
Wird die Liebe von der schönen, reichen Damen gegenüber dem armen Burschen erwidert werden? Findet es selbst heraus.
Meinung:
Mir hat das Buch anfangs nicht sonderlich gut gefallen. Die subjektive Schilderung der Landschaft mag zunächst schön zu lesen. Man hat tolle und detaillierte Naturbeschreibungen, die aber auf die Dauer zu gehäuft auftreten. Nach dem Aufenthalt des Taugenichts auf dem Schloss, gewinnt aber die bis dahin etwas eingeschlafen wirkende Handlung zumindest etwas an Fahrt, sodass die Wendung des Werks sich interessant für den Leser herausstellt.
Am Ende möchte ich noch die allgemeinen Daten zum Produkt in komprimierter Form angeben:
Autor: Joseph Freiherr von Eichendorff
Preis: unter anderem ab 2 Euro
Schlagworte: Deutsche Belletristik / Roman, Erzählung;
Hersteller/ Verlag: Reclam, Hamburger Lesehefte, dtv
Maße: Länge x Breite x Höhe: 146 x 98 x 9
Ausgabeformat: Taschenbuch
Fazit:
Insgesamt ein gutes Werk romantischer Kunst. Ein Klassiker, den man schon mal gelesen haben sollte. Einmal reicht aber auch für gewöhnlich - zumindest war´s bei mir so der Fall.
"Aus dem Leben eines Taugenichts" zählt zu einen der bekannteren Erzählungen des Schriftstellers Josph Freiherr von Eichendorff. Ich hab es mal im Rahmen meines Deutsch-Leistungskurses lesen und danach fand die Besprechung des Werks in unserem Kurs statt. Die Resonanzen waren gespalten.
Der Autor:
Auch in diesem Werk erkennt man sofort die romantischen Züge des Autors. Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor in Oberschlesien und verstarb am 26. November 1857 in Neisse. Wie bereits angedeutet, wird er mit zu den bedeutensten deutschsprachigen Romantikern gezählt.
Entstehung:
Das Werk "Aus dem Leben eines Taugenichts" wird neben der Klassifizierung als Erzählung auch gleichzeitg zu den so genannten Novellen gezählt. Das Werk Aus dem Leben eines Taugenichts wurde in den Jahren 1822 beziehungsweise 1823 vom Autor fertiggestellt, aber schlussendlich erst 1826 veröffentlicht. Das besondere an diesem Werk ist der Mix aus lyrisch aber eben auch musikalischer Unterhaltungskunst. Denn es handelt sich nicht um eine herkömmlich Erzählung - Nein. Es sind zudem viele Gedichte mit in die Handlung direkt eingebaut und abgedruckt. Zudem singt der Taugenichts auf seiner Reise auch viele Lieder, deren Strophen ebenfalls im Werk abgedruckt sind.
Sprache:
Der Autor bedient sich im Werk Aus dem Leben eines Taugenichts wie bereits angedeutet einer sehr lyrischen, ausgeschmückten und blumigen Sprache. Genaue Naturbeschreibungen und Stimmungseindrücke der agierenden Personen stehen im Vordergrund. Eben kein nüchtern Erzählweise. Auf die Dauer kann ich mich mit romantischer Dichtkunst aber nicht anfreunden. Klar liest sich eine solche Kost recht anschaulich, aber mitunter sind die melancholischen Abschweife meines Erachtens nach zu lang gezogen und die Handlung wird nicht entscheidend gut auf den Punkt gebracht.
Preis:
Je nach Verlag gibt es verschiedene Preise: Für ein im Hamburger Leseheft Verlag erschienenes Buch der Erzählung legt man beispielsweise knappe 2 Euro hin, im Reclam Verlag kostet ein erschienenes Werk 2,6 Euro und als dtv-Ausgabe in etwa das doppelte. Außerdem ist hier auch die Aufmachung meines Erachtens nach ansprechender.
Handlung:
Der nach Freiheit strebende Müllersohn sehnt nichts sehnlicher herbei, als sie in der Natur entfalten zu können. Grund genug sein elterliches Heim zu verlassen und den Vater als Nachfolge-Besitzer der Mühle zu enttäuschen.
Der Taugenichts läuft durch die Natur und spielt auf seiner Geige alle Lieder die ihm gefallen, sein Leid lindern oder ihn zur guten Laune näher bringen können.
Seiner erste Station auf seiner Odyssee ist ein Schloss in der Nähe von Wien. Dort ist er zunächst als Gärtner aktiv und daraufhin treibt der die Zölle des Schlosses ein. Er verliebt sich unsterblich in die schöne, junge Aurelie.
Wird die Liebe von der schönen, reichen Damen gegenüber dem armen Burschen erwidert werden? Findet es selbst heraus.
Meinung:
Mir hat das Buch anfangs nicht sonderlich gut gefallen. Die subjektive Schilderung der Landschaft mag zunächst schön zu lesen. Man hat tolle und detaillierte Naturbeschreibungen, die aber auf die Dauer zu gehäuft auftreten. Nach dem Aufenthalt des Taugenichts auf dem Schloss, gewinnt aber die bis dahin etwas eingeschlafen wirkende Handlung zumindest etwas an Fahrt, sodass die Wendung des Werks sich interessant für den Leser herausstellt.
Am Ende möchte ich noch die allgemeinen Daten zum Produkt in komprimierter Form angeben:
Autor: Joseph Freiherr von Eichendorff
Preis: unter anderem ab 2 Euro
Schlagworte: Deutsche Belletristik / Roman, Erzählung;
Hersteller/ Verlag: Reclam, Hamburger Lesehefte, dtv
Maße: Länge x Breite x Höhe: 146 x 98 x 9
Ausgabeformat: Taschenbuch
Fazit:
Insgesamt ein gutes Werk romantischer Kunst. Ein Klassiker, den man schon mal gelesen haben sollte. Einmal reicht aber auch für gewöhnlich - zumindest war´s bei mir so der Fall.
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