Eintopf Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von WeserhexesDarling

Kalinkatanzen beim (Hexen)Kochen *lol*

Pro:

schnell zubereitet, einfach zubereitet, sehr sättigend, für fast jeden Anlass gut, für beliebig viele Personen zuzubereiten (man muss dann mehr Zutaten verwenden*gg*), herrje, was kann man hier viel reinschreiben *lach*

Kontra:

nüscht

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserschaft!


Gemeinsam mit meiner Hexe kochen ist immer mit Spaß verbunden. Oftmals kommt ihr in den Sinn was bestimmtes zu kochen, und wir fahren noch mal schnell los, die nötigen Zutaten zu besorgen. So auch heute. Nachdem meine Hexe mit ihrer Cousine telefoniert hatte, meinte sie so, wir könnten ja mal wieder eine Soljanka essen. Als wir vor zwei Wochen im östlichen Teil Deutschlands bei Verwandten zu Besuch waren, quetschte ich ihre Cousine nach dem Soljanka Rezept aus. Sie hatte dann auch prompt die Idee, wir könnten es gemeinsam kochen. Gesagt, getan. Die Zutaten hatte sie fast alle zu Hause, und es mussten nur noch wenige Dinge gekauft werden. Wir hatten heute allerdings außer Sahne und Zucker keinerlei der Zutaten im Hause, also hieß es ab ins Auto und los in den nächsten Laden, den nächsten? Nein die nächsten, denn eine Zutat hatten alle Läden zuerst nicht, für diese eine Zutat mussten wir tatsächlich in den teuren WEZ fahren, aber da gab es das, was wir suchten, LETSCHO.

Was brauchen wir also für eine Soljanka, die ausreichend für ca. 8 Personen ist?

Wichtigster Bestandteil ist Letscho, dass ist so eine Art Tomatenpaprika (Gemüsepaprika in Tomatensauce). Ziemlich dickes Zeug in roter Soße, was ein wenig Ähnlichkeit mit Zigeunersauce hat (sieht auch ein wenig aus, wie erbrochenes, wenn man zuviel Roten getrunken hat *ekel*).

Wir kauften heute dann also 2 Gläser Spreewaldhof Letscho ein (680 g Füllmenge für 1,15 € je Glas). Dann nahmen wir noch ein Glas Gewürzgurken mit, denn die brauchen wir auch (aber nicht alle). 1 Fleischwurst musste auch noch mitgenommen werden.

Verwendet haben wir dann folgende Zutaten:

· 1,5 Fleischwürste (eine halbe hatten wir noch)
· 4 kleine Zwiebeln
· 2 Gläser Letscho
· 4 Gewürzgurken
· etwas Tomatenmark
· ein wenig Zucker zum abschmecken (weil es sonst sehr sauer ist)


Zuerst schnippelten die Hexe und ich die Fleischwurst klein(in Würfel schnitten wir sie). Dann wurden die Fleischwurstwürfel angebraten. Man kann aber auch Jagdwurst, Salami und (oder) Schweinefleisch verwenden. Zwischenzeitlich machten wir aus den Gewürzgurken „Kleinholz“ *ggg*, nein wir schnitten sie nur in kleine Würfelchen, und auch die Zwiebeln wurden klein gewürfelt (das habe ich der Hexe überlassen, denn das kann ich nicht, der armen Zwiebeln die Haut abziehen, da stehen mir meistens nur die Tränen in den Augen, weil ich so ein Mitleid habe. Nachdem die Fleischwurstwürfel angebraten waren, kamen sie in einen großen Suppentopf, und die Gurken und Zwiebelwürfel mussten in die heiße Pfanne, damit sie angebraten werden konnten.

Der Suppentopf mit den Fleischwurstwürfeln wurde dann mit den beiden Gläsern Letscho (nur der Inhalt der Gläser) aufgefüllt. Nach dem anbraten der Gurken und Zwiebelwürfel kam dann alles in den Pott rein, und dieser wurde dann auf kleiner Stufe erhitzt. Während es im Pott immer mal wieder Blupp machte, deckten wir den Tisch. Zwischendurch wurde desöfteren mal umgerührt, denn das Ganze sollte nach Möglichkeit ja ca. eine halbe Stunde vor sich hinquackern, und nicht ansetzen (ansetzen tut es nur am Körper des Vertilger *lach*). Nach ca. 20 Minuten dann kam noch ein Becher Sahne dran, etwas Tomatenmark und etwas Zucker zum abschmecken, denn ohne Zucker ist es sehr sauer, und dann essen es unsere Kinder nicht. Alles noch mal 10 Minuten köcheln lassen und dann darf gegessen werden. Aber VORSICHT, ist heiß, verdammt heiß, besonders wenn man so gierig wie ich gleich das erste Stück Wurst in sich reinschlingt.

Es schmeckt wirklich sehr lecker, etwas säuerlich, aber trotzdem lecker. Es macht unheimlich satt und wenn man die Sahne weg lässt, ist es sogar ein recht leichtes Gericht, ohne viel Kalorien. Die Gurkenstücke und Zwiebelstückchen sind weich, aber trotzdem sehr gut herauszuschmecken. Auch die Gemüsepaprika schmeckt man sehr gut heraus. Die Fleischwurst ist lecker und alles in allem einfach ein schnelles Gericht was gut schmeckt und wenig kostet.

Wir haben für die Zutaten etwa 4-5 € ausgegeben, und sind alle satt geworden von der Soljanka. Es ist sogar noch einiges übrig geblieben, was wir einfrieren werden, und uns die Tage noch mal gönnen werden.

Ach ja, das wichtigste, der Zeitaufwand, den hätte ich doch beinahe vergessen.
Für die Vorbereitung/Zubereitung haben wir ca. 15 Minuten fürs kleinschnippeln und anbraten gebraucht und 30 Minuten fürs kochen. Also knapp eine dreiviertel Stunde, und wir hatten ein lecker schmeckendes Gericht, was megasatt macht.

An die bösen, bösen Kalorien denken wir heute mal nicht. 80 Prozent aller Menschen interessieren sich mehr für eine Diät als für den Sex mit dem Partner( den Satz habe ich der Zeitschrift Laura entnommen, die bei uns auf dem Klo lag *lach*). Mir machen die Kalorien nichts, ich habe eh zu wenig auf den Rippen. Also, verbrennt eure Kalorientabellen und .... Nein, das schreibe ich nicht, denkt euch euren Teil :-).

Sooo, auf Kommentare wie toller Bericht, weiter so, kann ich gerne verzichten. Nein, abgegeben wird auch nichts, Selbst Kochen ist angesagt. Auf Kommentare, die sich auf das Rezept beziehen, (Abwandlungen, Tipps oder ähnlichen) würde ich mich freuen.

Liebe Grüße aus dem Hexenhaus.

Wie immer

Euer

WeserkocherDarling

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