El Grande (PC Denkspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von mokli
Ich will S P I E L E N
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Ich will S P I E L E N!”. Das muß mein Freund sich in der letzten Zeit sehr oft anhören. Aber da isser selber Schuld! Denn er liebt Spiele über alles und es fing damit an, dass wir zusammen in einer Spieleabteilung gelandet sind. Wir haben Carcassonne gekauft, später gespielt und die Spielesucht begann ihren Lauf zu nehmen...
So kam es auch dazu, dass ich mich durch meine verstaubte Spielesammlung auf dem Dachboden durchwühlte – und einen wahrhaftigen Juwel fand: El Grande. Das Spiel des Jahres 1996. Und darüber schreibe ich heute a bisserl was :-)
Zuerst mal für wen das Spiel geeignet ist
***********************************************
Es handelt sich um ein Strategiespiel für zwei bis fünf Spieler und ist ab 12 Jahren. Taktik ist hier alles! Und wenn man Taktikspiele mag, dann wird man auch El Grande lieben!
Wie teuer ist der Spaß und was krieg ich für mein Geld?
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Das Spiel kostet ca. 25 € (laut www.hans-im-glueck.de - ich musste mir das Spiel ja nicht kaufen, da ich´s auf dem Dachboden wiedergefunden habe und kann Euch deshalb nur diese Info aus dem Internet zu kommen lassen) und dafür kriegt man auch einiges:
- Einen Spielplan (ziemlich groß!)
- Fünf Granden in fünf verschiedenen Farben
- 155 Caballeros in fünf Farben (31 pro Farbe), wobei einer für die Punktewertung benötigt wird)
- Ein König
- Ein Rundenzähler
- 65 Machtkarten mit der Wertigkeit 1-13 in fünf Farben (also 13 Machtkarten pro Person)
- 45 Aktionskarten
- Neun Regionenkarten (auf deren Rückseite sich noch eine Kurzspielregel befindet)
- Fünf Geheimscheiben
- Ein Castillo (= Turm)
- Zwei Wertungstafeln (8/4/0 und 4/0/0)
- Eine Spielanleitung
- Eine Probespielanleitung
... und natürlich jede Menge SPIELSPASS!
Wie lange dauert´s?
***********************
Ein bisschen Zeit sollte man auch noch mitbringen, denn als Spieledauer sind ca. 90 Minuten angegeben, wobei jedoch zwischendurch längere Denkpausen angesagt sind (zumindest bei meinem Freund und mir) und ich denke mir, wenn da fünf Leute das Spiel spielen und wenn die nur halb so lange wie ich für einen Zug brauchen (*g*), dann dauert das Spiel auf jedenfall länger als 90 Minuten...
Isses schwer?
****************
Na ja, es braucht schon eine Weile bis man „durchsteigt“ – nicht umsonst hat die Spielanleitung sage und schreibe 12 Seiten!!! Aber es gibt auch ein sogenanntes Probespiel: DIN A3 Seite vorn und hinten bedruckt (vorne mit Bild, wie alles vorbereitet da liegen sollte und hinten ist die Anleitung für ein Probespiel). Wenn man dieses Probespiel mal durchgespielt hat, so kennt man die wichtigsten Regeln und braucht die Anleitung nur ab und zu, um Unklarheiten nachzuschlagen. Also, keine Panik ;-)
Und um was geht´s bei dem Spiel überhaupt?!
*****************************************************
Der Spielplan zeigt Spanien im 15. Jahrhundert mit neun Regionen (wie z.B. Sevilla, Granada oder Valencia). Jeder der zwei bis fünf Mitspieler bekommt eine Heimatregion (dort wird der jeweilige Grande postiert und zwei Caballeros) und 30 Caballeros. Diese Caballeros werden aufgeteilt in Hof (die Caballeros, die vor einem liegen) und Provinz (müssen erst per Machtkarte zu einem geholt werden, damit mit ihnen gespielt werden kann) aufgeteilt. Der König bekommt ebenfalls ein Region zugewiesen. In der Region, in der der König steht, dürfen keine Veränderungen gemacht werden (also z.B. keine Caballeros gesetzt werden). Zudem dürfen nur in die an die Königsregion grenzenden Regionen Caballeros gesetzt werden!
Nun werden neun Runden gespielt, wobei nach drei Runden jeweils immer gewertet wird (also nach der 3., 6. und 9. Runde). Was passiert in diesen Spielrunden?
5 Aktionskarten werden aufgedeckt, die eine Aktion beschreiben und angeben, wie viele Caballeros vom Hof auf dem Spielplan verteilt werden dürfen.
Nun entscheiden die Mitspieler, welche Machtkarten (13 nummerierte Karten, auf denen die Anzahl der Caballeros abgebildet ist (max. 6), die von der Provinz an den Hof geholt werden dürfen) sie ausspielen wollen. Die Machtkarten werden offen ausgespielt (der, der letzte der vorherigen Runde war, spielt als erster die Machtkarte aus). Je höher die Nummer ist, desto weniger Caballeros darf man sich aus der Provinz an den Hof holen, doch umso höher ist die Chance als erster an die Reihe zu kommen. Denn wer die höchste Machtkarte gespielt hat, der wählt als erster eine Aktionskarte. (Gespielte Machtkarte werden dann beiseite gelegt und drüfen nicht mehr gespielt werden!). Auf den Aktionskarten stehen zum Bsp. Aktionen wie das Versetzen des Königs oder das Versetzen eigener oder fremder Caballeros oder Sonderwertungen oder, oder, oder...
Man kann nun wählen, ob man zuerst die Aktion auf der Aktionskarte ausführen will (die Aktion muß nicht ausgeführt werden!) oder ob man zuerst die Caballeros setzen in die an die Königsregion grenzenden Regionen setzen will. Ziel ist es, die meisten Caballeros in den Regionen zu haben, denn der erste Platz in einer Region gibt die meisten Punkte! (Wobei die Regionen unterschiedliche Wertigkeiten haben -> so gibt es z.B. für Platz 1 in Granada sechs Punkte und für Platz 1 in Katalonien nur 4 Punkte!). Gewertet wird jeweils nach drei Spielrunden. Für die Königregion und die Heimatregion gibt es zusätzliche zwei Punkte!
Ein weiterer Clou ist das sogenannte Castillo. Das ein Türmchen, das auch gewertet wird. Allerdings sind die Caballeros, die man hier hineinwirft bis zur Wertung verdeckt (und glaubt mir: bei fünf Spielern, kann man sich über drei Runden schlecht merken, wer wieviele Caballeros da reingeworfen hat!). Doch bevor das Castillo gewertet wird, bestimmt jeder Mitspieler per Geheimscheibe auf welche Region er die Caballeros, die er im Castillo hat, nach der Wertung des Castillos schicken will. So können sich also die Mehrheitsverhältnisse der Regionen schlagartig verändern. Die Regionen werden erst nach der Wertung des Castillos und der Verteilung der Caballeros des Castillos gewertet!
Gewinner ist natürlich der, der nach neun Runden, die meisten Punkte gemacht hat!
FAZIT
*******
Das hört sich alles ziemlich kompliziert an, oder? Ich fand die erste Runde auch irgendwie „anstrengend“. Aber wenn man es mal kapiert hat, so kann man mit diesem Spiel sehr viele schöne Spielstunden erleben! (Gell Flo?). Ein tolles Spiel für Leute, die genug davon, dass Spiele meistens von Glück bestimmt werden. Klar braucht man bei diesem Spiel auch ein bisschen Glück – aber das meiste hängt von der eigenen Taktik ab. Man kann das Spiel also selbst bestimmen ;-)
Über zahlreiche Kommentare freue ich mich immer sehr!!!
Man liest sich, Mokli :-)
So kam es auch dazu, dass ich mich durch meine verstaubte Spielesammlung auf dem Dachboden durchwühlte – und einen wahrhaftigen Juwel fand: El Grande. Das Spiel des Jahres 1996. Und darüber schreibe ich heute a bisserl was :-)
Zuerst mal für wen das Spiel geeignet ist
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Es handelt sich um ein Strategiespiel für zwei bis fünf Spieler und ist ab 12 Jahren. Taktik ist hier alles! Und wenn man Taktikspiele mag, dann wird man auch El Grande lieben!
Wie teuer ist der Spaß und was krieg ich für mein Geld?
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Das Spiel kostet ca. 25 € (laut www.hans-im-glueck.de - ich musste mir das Spiel ja nicht kaufen, da ich´s auf dem Dachboden wiedergefunden habe und kann Euch deshalb nur diese Info aus dem Internet zu kommen lassen) und dafür kriegt man auch einiges:
- Einen Spielplan (ziemlich groß!)
- Fünf Granden in fünf verschiedenen Farben
- 155 Caballeros in fünf Farben (31 pro Farbe), wobei einer für die Punktewertung benötigt wird)
- Ein König
- Ein Rundenzähler
- 65 Machtkarten mit der Wertigkeit 1-13 in fünf Farben (also 13 Machtkarten pro Person)
- 45 Aktionskarten
- Neun Regionenkarten (auf deren Rückseite sich noch eine Kurzspielregel befindet)
- Fünf Geheimscheiben
- Ein Castillo (= Turm)
- Zwei Wertungstafeln (8/4/0 und 4/0/0)
- Eine Spielanleitung
- Eine Probespielanleitung
... und natürlich jede Menge SPIELSPASS!
Wie lange dauert´s?
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Ein bisschen Zeit sollte man auch noch mitbringen, denn als Spieledauer sind ca. 90 Minuten angegeben, wobei jedoch zwischendurch längere Denkpausen angesagt sind (zumindest bei meinem Freund und mir) und ich denke mir, wenn da fünf Leute das Spiel spielen und wenn die nur halb so lange wie ich für einen Zug brauchen (*g*), dann dauert das Spiel auf jedenfall länger als 90 Minuten...
Isses schwer?
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Na ja, es braucht schon eine Weile bis man „durchsteigt“ – nicht umsonst hat die Spielanleitung sage und schreibe 12 Seiten!!! Aber es gibt auch ein sogenanntes Probespiel: DIN A3 Seite vorn und hinten bedruckt (vorne mit Bild, wie alles vorbereitet da liegen sollte und hinten ist die Anleitung für ein Probespiel). Wenn man dieses Probespiel mal durchgespielt hat, so kennt man die wichtigsten Regeln und braucht die Anleitung nur ab und zu, um Unklarheiten nachzuschlagen. Also, keine Panik ;-)
Und um was geht´s bei dem Spiel überhaupt?!
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Der Spielplan zeigt Spanien im 15. Jahrhundert mit neun Regionen (wie z.B. Sevilla, Granada oder Valencia). Jeder der zwei bis fünf Mitspieler bekommt eine Heimatregion (dort wird der jeweilige Grande postiert und zwei Caballeros) und 30 Caballeros. Diese Caballeros werden aufgeteilt in Hof (die Caballeros, die vor einem liegen) und Provinz (müssen erst per Machtkarte zu einem geholt werden, damit mit ihnen gespielt werden kann) aufgeteilt. Der König bekommt ebenfalls ein Region zugewiesen. In der Region, in der der König steht, dürfen keine Veränderungen gemacht werden (also z.B. keine Caballeros gesetzt werden). Zudem dürfen nur in die an die Königsregion grenzenden Regionen Caballeros gesetzt werden!
Nun werden neun Runden gespielt, wobei nach drei Runden jeweils immer gewertet wird (also nach der 3., 6. und 9. Runde). Was passiert in diesen Spielrunden?
5 Aktionskarten werden aufgedeckt, die eine Aktion beschreiben und angeben, wie viele Caballeros vom Hof auf dem Spielplan verteilt werden dürfen.
Nun entscheiden die Mitspieler, welche Machtkarten (13 nummerierte Karten, auf denen die Anzahl der Caballeros abgebildet ist (max. 6), die von der Provinz an den Hof geholt werden dürfen) sie ausspielen wollen. Die Machtkarten werden offen ausgespielt (der, der letzte der vorherigen Runde war, spielt als erster die Machtkarte aus). Je höher die Nummer ist, desto weniger Caballeros darf man sich aus der Provinz an den Hof holen, doch umso höher ist die Chance als erster an die Reihe zu kommen. Denn wer die höchste Machtkarte gespielt hat, der wählt als erster eine Aktionskarte. (Gespielte Machtkarte werden dann beiseite gelegt und drüfen nicht mehr gespielt werden!). Auf den Aktionskarten stehen zum Bsp. Aktionen wie das Versetzen des Königs oder das Versetzen eigener oder fremder Caballeros oder Sonderwertungen oder, oder, oder...
Man kann nun wählen, ob man zuerst die Aktion auf der Aktionskarte ausführen will (die Aktion muß nicht ausgeführt werden!) oder ob man zuerst die Caballeros setzen in die an die Königsregion grenzenden Regionen setzen will. Ziel ist es, die meisten Caballeros in den Regionen zu haben, denn der erste Platz in einer Region gibt die meisten Punkte! (Wobei die Regionen unterschiedliche Wertigkeiten haben -> so gibt es z.B. für Platz 1 in Granada sechs Punkte und für Platz 1 in Katalonien nur 4 Punkte!). Gewertet wird jeweils nach drei Spielrunden. Für die Königregion und die Heimatregion gibt es zusätzliche zwei Punkte!
Ein weiterer Clou ist das sogenannte Castillo. Das ein Türmchen, das auch gewertet wird. Allerdings sind die Caballeros, die man hier hineinwirft bis zur Wertung verdeckt (und glaubt mir: bei fünf Spielern, kann man sich über drei Runden schlecht merken, wer wieviele Caballeros da reingeworfen hat!). Doch bevor das Castillo gewertet wird, bestimmt jeder Mitspieler per Geheimscheibe auf welche Region er die Caballeros, die er im Castillo hat, nach der Wertung des Castillos schicken will. So können sich also die Mehrheitsverhältnisse der Regionen schlagartig verändern. Die Regionen werden erst nach der Wertung des Castillos und der Verteilung der Caballeros des Castillos gewertet!
Gewinner ist natürlich der, der nach neun Runden, die meisten Punkte gemacht hat!
FAZIT
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Das hört sich alles ziemlich kompliziert an, oder? Ich fand die erste Runde auch irgendwie „anstrengend“. Aber wenn man es mal kapiert hat, so kann man mit diesem Spiel sehr viele schöne Spielstunden erleben! (Gell Flo?). Ein tolles Spiel für Leute, die genug davon, dass Spiele meistens von Glück bestimmt werden. Klar braucht man bei diesem Spiel auch ein bisschen Glück – aber das meiste hängt von der eigenen Taktik ab. Man kann das Spiel also selbst bestimmen ;-)
Über zahlreiche Kommentare freue ich mich immer sehr!!!
Man liest sich, Mokli :-)
15 Bewertungen, 3 Kommentare
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25.02.2002, 00:35 Uhr von trilli7
Bewertung: sehr hilfreichklingt wirklcih recht vielversprechend. mfg trilli7
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24.02.2002, 23:52 Uhr von DemFuchs
Bewertung: sehr hilfreichDas Spiel ist wirklich genial!!!
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24.02.2002, 23:51 Uhr von FrauNeedle
Bewertung: sehr hilfreichKlingt wirklich kompliziert, aber macht sicher Spaß
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