Need 4 Speed: Underground (PC Rennspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2004
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Erfahrungsbericht von Lord_Doombringer
Need for Speed, der Kult geht weiter
Pro:
originale Tuningteile, toller Motion-Blur-Effekt
Kontra:
keine Verfolgungsjagd mit der Polizei, nur Online-Multiplayer
Empfehlung:
Ja
Anforderungen:
Um überhaupt ruckelfrei spielen zu können braucht man ca. 1GHz, GeForce 2 MX Grafikkarte und 256 MB-Ram. Wer mehr Ansprüche an die Grafik stellt sollte einen 2GHz schnellen Rechner mit 512 MB-Ram und GeForce 4 Grafikkarte zu Hause stehen haben.
Steuerung:
Die ersten Rennen sind schnell überstanden, sobald man die Steuerung einigermaßen beherrscht. Gegenüber den Vorgängern fällt diese leider etwas zu schwammig und viel träger aus. Das bleibt aber unbemerkt, da die meisten Kurse auf Vollgas und wenige Lenkmanöver ausgelegt sind. Sobald man die ersten Upgrades für seinen Wagen besitzt wirkt sich das sogar positiv aus, da man das Auto nicht so schnell verreißen kann.
Grafik:
NfS-Underground holt wirklich alles aus der Grafikkarte heraus (vorausgesetzt sie ist von neuerer Bauart und DirectX 9 kompatibel). Der Motion-Blur-Effekt bringt das Geschwindigkeitsfeeling wirklich klasse rüber und der Detailgrad in diesem Game ist atemberaubend.
Recklametafeln und Schaulustige zieren den Straßenrand, was das Feeling wirklich glaubwürdig macht. Die Reflexionen der Lichter und Neonröhren sehen wirklich sehr realistisch aus, was dem Spiel nochmal einen gewissen Flair gibt.
Gameplay:
EA bringt wieder mal ein WAHNSINNS-Rennspiel auf den Markt. Wie in den Vorgängern ist das Hauptziel dieses Spiels Rennen zu gewinnen. Es wurden jedoch neue Spielmodi eingebaut:
1. Rundkurse:
In diesen fährt man gegen bis zu 3 Kontrahenten ein Rennen von mehreren Runden.
2. Sprint-Rennen:
Hier geht es darum, eine Strecke in einer bestimmten Zeit (oder wieder gegen bis zu 3 Gegner) von Punkt A zu Punkt B zu fahren.
3. Drag-Rennen:
Der Drag Modus besteht aus einer Geraden, bei der es auf präzises einsetzten der Nitros und Schalten ankommt; wer schlecht schaltet hat keine Chance.
4. Drift-Modus:
In diesem Modus geht es nicht darum, wie schnell man ist, sondern darum, wie viele Punkte man erzielt. Mit besonders langen Drifts erhält man die meisten Punkte.
Wie in keinem der Vorgänger lässt sich das Auto nach allen Regeln der Kunst tunen, was Geschwindigkeitssteigerungen, mehr Grip auf der Straße oder ähnliches bewirkt. Das wiederum stellt dich vor eine große Frage......welches Teil passt am besten zu meinem Auto und bringt möglichst viele Style Points???
Style Points werden benötigt um neue Lackierungen oder Aufkleber freizuschalten. Für je 100.000 Punkte erhält man ein neues Teil. Der Multiplikator der eigenen Punkte hängt von der Art deines Deigns ab. Je besser das Design, um so höher ist der Multiplikator (von 1x - 5x) und desto schneller schaltest du neue Sachen frei.
Karriere Modus:
Man beginnt mit einem von 5 ungetunten Wagen. Mit diesem soll man die ersten von insgesamt 111 Rennen bewältigen. Je weiter man sich vorkämpft, desto stärker werden die Gegner und desto schneller die Autos.
Strecken:
Alle Strecken in NfS Underground spielen in einer riesigen Stadt, deshalb ähneln sich viele Missionen auch sehr. Dies ist aber nicht weiter schlimm, da sich die Strecken so gut wie nie wiederholen.
Im Drift- bzw. Drag-Modus sieht die Sache anders aus.
Im Drift Modus werden die Strecken immer länger und dadurch auch immer schwieriger zu fahren.
Im Drag Modus ist zwar jede Strecke schnurgerade (ach ne), aber die Kulisse immer eine andere. Deshalb wird auch dieser Modus nicht so schnell langweilig.
Autos:
Die Palette reicht von VW über Ford bis hin zum Nissan Skyline. Am Anfang hat man 5 Wagen zur Auswahl, die anderen muss man sich erst freischalten. Wie viele Wagen es gibt lässt sich nicht sagen, da man seine Autos mit so vielen Extras ausstatten kann, das wieder ein neuer fahrbarer Untersatz entsteht.
Für jede Kiste gibt es unzählige Design- und Tuningmöglichkeiten, was das Spielen noch interessanter macht, da man sich unbedingt alles freischalten möchte.
Schade ist nur, dass die Entwickler versäumt haben ein Schadensmodell an jedem der Autos zu integrieren. So überschlägt sich der Wagen, bleibt aber trotzdem heil.
Sound:
Der Sound ist wirklich gelungen. In den Menüs werden Hip-Hop-Beats gespielt, während des Rennens kracht es dank Metal nur so aus den Boxen.
Der Motorensound ist auch sehr gelungen, da man sich fast wie in einem richtigen (getuntem) Auto fühlt. Alle anderen Effekte (quietschende Reifen, Unfälle, usw.) hören sich sehr glaubwürdig an.
Eigene Meinung:
Das Spiel ist wirklich das Beste was ich mir jemals gekauft habe.
Die KI ist in den meisten Rennen etwas zu einfach zu schlagen (vor allem auf HARD), dann gibt es wieder Rennen, bei welchen man ca. 20 Anläufe braucht bevor man diese dann endlich geschafft hat.
Der Undergroundmodus hat es mir wirklich angetan, da man aber alle 3 Schwierigkeitsgrade sehr schnell durchhat wird dieses Game sehr schnell langweilig.
Der fehlende Multiplayermodus ist die größte Schwäche von EA´s Knaller. Zwar sind schon einige Multiplayermods aufgetaucht (einen davon spiele ich zur Zeit), aber warum EA das nicht selbst gemacht hat ist mir ein Rätsel.
Fazit:
Für rund 35 € ist diese Spiel ein MUSS für alle, die gerne Rennspiele spielen und fetzige Musik hören.
Um überhaupt ruckelfrei spielen zu können braucht man ca. 1GHz, GeForce 2 MX Grafikkarte und 256 MB-Ram. Wer mehr Ansprüche an die Grafik stellt sollte einen 2GHz schnellen Rechner mit 512 MB-Ram und GeForce 4 Grafikkarte zu Hause stehen haben.
Steuerung:
Die ersten Rennen sind schnell überstanden, sobald man die Steuerung einigermaßen beherrscht. Gegenüber den Vorgängern fällt diese leider etwas zu schwammig und viel träger aus. Das bleibt aber unbemerkt, da die meisten Kurse auf Vollgas und wenige Lenkmanöver ausgelegt sind. Sobald man die ersten Upgrades für seinen Wagen besitzt wirkt sich das sogar positiv aus, da man das Auto nicht so schnell verreißen kann.
Grafik:
NfS-Underground holt wirklich alles aus der Grafikkarte heraus (vorausgesetzt sie ist von neuerer Bauart und DirectX 9 kompatibel). Der Motion-Blur-Effekt bringt das Geschwindigkeitsfeeling wirklich klasse rüber und der Detailgrad in diesem Game ist atemberaubend.
Recklametafeln und Schaulustige zieren den Straßenrand, was das Feeling wirklich glaubwürdig macht. Die Reflexionen der Lichter und Neonröhren sehen wirklich sehr realistisch aus, was dem Spiel nochmal einen gewissen Flair gibt.
Gameplay:
EA bringt wieder mal ein WAHNSINNS-Rennspiel auf den Markt. Wie in den Vorgängern ist das Hauptziel dieses Spiels Rennen zu gewinnen. Es wurden jedoch neue Spielmodi eingebaut:
1. Rundkurse:
In diesen fährt man gegen bis zu 3 Kontrahenten ein Rennen von mehreren Runden.
2. Sprint-Rennen:
Hier geht es darum, eine Strecke in einer bestimmten Zeit (oder wieder gegen bis zu 3 Gegner) von Punkt A zu Punkt B zu fahren.
3. Drag-Rennen:
Der Drag Modus besteht aus einer Geraden, bei der es auf präzises einsetzten der Nitros und Schalten ankommt; wer schlecht schaltet hat keine Chance.
4. Drift-Modus:
In diesem Modus geht es nicht darum, wie schnell man ist, sondern darum, wie viele Punkte man erzielt. Mit besonders langen Drifts erhält man die meisten Punkte.
Wie in keinem der Vorgänger lässt sich das Auto nach allen Regeln der Kunst tunen, was Geschwindigkeitssteigerungen, mehr Grip auf der Straße oder ähnliches bewirkt. Das wiederum stellt dich vor eine große Frage......welches Teil passt am besten zu meinem Auto und bringt möglichst viele Style Points???
Style Points werden benötigt um neue Lackierungen oder Aufkleber freizuschalten. Für je 100.000 Punkte erhält man ein neues Teil. Der Multiplikator der eigenen Punkte hängt von der Art deines Deigns ab. Je besser das Design, um so höher ist der Multiplikator (von 1x - 5x) und desto schneller schaltest du neue Sachen frei.
Karriere Modus:
Man beginnt mit einem von 5 ungetunten Wagen. Mit diesem soll man die ersten von insgesamt 111 Rennen bewältigen. Je weiter man sich vorkämpft, desto stärker werden die Gegner und desto schneller die Autos.
Strecken:
Alle Strecken in NfS Underground spielen in einer riesigen Stadt, deshalb ähneln sich viele Missionen auch sehr. Dies ist aber nicht weiter schlimm, da sich die Strecken so gut wie nie wiederholen.
Im Drift- bzw. Drag-Modus sieht die Sache anders aus.
Im Drift Modus werden die Strecken immer länger und dadurch auch immer schwieriger zu fahren.
Im Drag Modus ist zwar jede Strecke schnurgerade (ach ne), aber die Kulisse immer eine andere. Deshalb wird auch dieser Modus nicht so schnell langweilig.
Autos:
Die Palette reicht von VW über Ford bis hin zum Nissan Skyline. Am Anfang hat man 5 Wagen zur Auswahl, die anderen muss man sich erst freischalten. Wie viele Wagen es gibt lässt sich nicht sagen, da man seine Autos mit so vielen Extras ausstatten kann, das wieder ein neuer fahrbarer Untersatz entsteht.
Für jede Kiste gibt es unzählige Design- und Tuningmöglichkeiten, was das Spielen noch interessanter macht, da man sich unbedingt alles freischalten möchte.
Schade ist nur, dass die Entwickler versäumt haben ein Schadensmodell an jedem der Autos zu integrieren. So überschlägt sich der Wagen, bleibt aber trotzdem heil.
Sound:
Der Sound ist wirklich gelungen. In den Menüs werden Hip-Hop-Beats gespielt, während des Rennens kracht es dank Metal nur so aus den Boxen.
Der Motorensound ist auch sehr gelungen, da man sich fast wie in einem richtigen (getuntem) Auto fühlt. Alle anderen Effekte (quietschende Reifen, Unfälle, usw.) hören sich sehr glaubwürdig an.
Eigene Meinung:
Das Spiel ist wirklich das Beste was ich mir jemals gekauft habe.
Die KI ist in den meisten Rennen etwas zu einfach zu schlagen (vor allem auf HARD), dann gibt es wieder Rennen, bei welchen man ca. 20 Anläufe braucht bevor man diese dann endlich geschafft hat.
Der Undergroundmodus hat es mir wirklich angetan, da man aber alle 3 Schwierigkeitsgrade sehr schnell durchhat wird dieses Game sehr schnell langweilig.
Der fehlende Multiplayermodus ist die größte Schwäche von EA´s Knaller. Zwar sind schon einige Multiplayermods aufgetaucht (einen davon spiele ich zur Zeit), aber warum EA das nicht selbst gemacht hat ist mir ein Rätsel.
Fazit:
Für rund 35 € ist diese Spiel ein MUSS für alle, die gerne Rennspiele spielen und fetzige Musik hören.
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