Elefantenfuß Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von abutilon
Mexikanischer Elefantenfuß mit Pferdeschwanz ???
Pro:
attraktiv und pflegeleicht
Kontra:
keins
Empfehlung:
Ja
Eine der unkompliziertesten Zimmerpflanzen überhaupt ist der Flaschenbaum – botanisch Beaucarnea recurvata, ein Agavengewächs.
Seinen Namen verdankt er seinem wie eine Flasche verdicktem Stamm, mit dem er Wasser und Nährstoffe speichert. Dies hilft ihm in seiner Heimat Mexiko auch längere Dürreperioden bis zu einem Jahr !!! zu überstehen ( gleiches gilt natürlich auch in europäischen Haushalten ).
Die linearen und sattgrünen Blätter können bis zu 2! Meter lang werden, dafür braucht es allerdings schon ein betagteres Exemplar in seiner Heimat oder einem botanischen Garten. Aber auch bei uns sind 1 Meter keine Seltenheit. Sie haben eine feste, fast lederige Konsistenz und kommen in dicken Büscheln als Rosetten oben und auch seitlich aus dem Stamm. Da können Dutzende solcher Büschel eng nebeneinander stehen. So macht die Pflanze zuweilen einen etwas ungekämmten Eindruck. Ich finde das allerdings eine willkommene Abwechslung gegenüber den doch recht steifen Artgenossen wie Gummibaum und Konsorten. Im Englischen Sprachraum heißt er übrigens Pony-tail.
Ja der Flaschenbaum ist wirklich
a n s p r u c h s l o s .
Selbst ein Platz mitten im Zimmer wird nicht weiter übelgenommen, wie meiner seit circa 5 Jahren beweist. Allerdings ist dann das Wachstum auch eher spärlich.
Den Sommer kann er auch auf dem Balkon oder der Terrasse verbringen. Man sollte in aber vor praller Sonne schützen um unschönen Sonnenbrand zu vermeiden. Also beschatten - Sonnenschutzlotion hilft leider nichts – sonst gibt’s hässliche weiße Flecken.
Gießen muss man je nach Größe. Natürlich braucht ein Mini im 4cm Topf öfters mal Wasser als einer im 5l Kübel. Ich lasse mein Prachtexemplar mit einem Topfdurchmesser von 26cm immer richtig abtrocknen und dann bekommt er einen kräftigen 2l Trunk, so circa alle 2-3 Wochen, je nachdem wie warm es ist. Grundsätzlich nie im Wasserbad stehen lassen – nasse Füße liebt er nicht als Mexikaner.
Alle paar Wochen wird er in die Badewanne gepackt und kräftig lauwarm abgebraust. Das hält die Blattspitzen schön grün und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Vor irgendwelchen Duschzusätzen ist allerdings dringend abzuraten.
Generell ist der Flaschenbaum einer der wenigen Pflanzen, die überhaupt nicht anfällig sind für Schädlinge und Krankheiten. Ich kann mich nicht erinnern jemals ein erkranktes Exemplar angetroffen zu haben. Einzig und allein die Blattspitzen werden bei zu langer Trockenheit bzw. zu trockener Luft braun.
Vom äußeren Blattkreis her wird immer wieder mal ein Blatt ganz dürr, das gehört aber zur natürlichen Stammausbildung.
Wen die braunen Spitzen stören, kann getrost zur Schere greifen und den braunen Teilen mit einem chicen Fassonschnitt zu Leibe rücken. Aber bitte wirklich nur im braunen Bereich, andernfalls verletzt man die Pflanze.
Man kann die Pflanzen aus Samen ziehen, aber wirklich lohnend ist das nicht - schließlich erhält man kleine Exemplare schon für ca. 2€. Einfach mal die Minisortimente durchforsten, da sind meistens welche dabei. Hier ist die Flasche dann zwar eher noch ein Kügelchen in Schussergröße, aber das wächst sich im wahrsten Sinn des Wortes ins Geld.
Ich habe meiner Freundin Carmen in Gomera vor 10 Jahren mal so eine Miniatur mitgebracht und inzwischen ist die größer wie ich und hat einen Kronenschopf von einen stattlichen Meter
( der Flaschenbaum, nicht Carmen).
Dieses explosionsartige Wachstum liegt sicherlich nicht nur am grünen Daumen meiner Freundin, sondern auch an dem pflanzenfreundlichen Klima von Gomera.
Aber auch mein Exemplar, welches ich vor 5 Jahren dringend aus einem HL Markt retten musste ( Preis damals DM 49.- ) hat sich trotz des ziemlich lichtkargen Standortes ganz gut weiterentwickelt und ist nicht etwa abgewrackt.
Mit Düngegaben kann durchaus gegeizt werden. Frühjahr bis Ende des Sommers ein wenig Blattdünger ( Stickstofflastig ) ins Gießwasser geben. Aber bitte zuvor erst immer einmal mit purem Wasser gießen und erst nach 5-10 Minuten Wartezeit ein 2.Mal mit Wasser plus Düngelösung nachgießen. So werden etwaige innerliche Brandschäden vermieden. Dies gilt übrigens bei jeder anderen Pflanze genauso.
Zusammenfassend ist zum Flaschenbaum zu sagen:
Attraktives Aussehen
Leichte Pflege
Keine Krankheiten und Schädlinge
Geringe Ansprüche an Wasser und Licht
Dagegen spricht eigentlich nur der manchmal doch etwas happige Preis größerer Exemplare.
Wenn man dann allerdings das Alter solcher Pflanzen in Betracht zieht ist auch dieser wieder gerechtfertigt.
Somit erhält der Flaschenbaum 5 Sterne und ist für jedermann e m p f e h l e n s w e r t!!!
Das einzige was mir noch fehlt ist, dass ich noch nie einen blühen sah. Es sollen Rispen mit kleinen weißen Blüten sein. Aber vielleicht kriege ich ja eine Postkarte oder ein Foto aus Mexico, gell Steflb ?!
Und mit einem VIVA LA MEXICO
grüßt Euch eine flaschenbaumnarrische
abutilon
Seinen Namen verdankt er seinem wie eine Flasche verdicktem Stamm, mit dem er Wasser und Nährstoffe speichert. Dies hilft ihm in seiner Heimat Mexiko auch längere Dürreperioden bis zu einem Jahr !!! zu überstehen ( gleiches gilt natürlich auch in europäischen Haushalten ).
Die linearen und sattgrünen Blätter können bis zu 2! Meter lang werden, dafür braucht es allerdings schon ein betagteres Exemplar in seiner Heimat oder einem botanischen Garten. Aber auch bei uns sind 1 Meter keine Seltenheit. Sie haben eine feste, fast lederige Konsistenz und kommen in dicken Büscheln als Rosetten oben und auch seitlich aus dem Stamm. Da können Dutzende solcher Büschel eng nebeneinander stehen. So macht die Pflanze zuweilen einen etwas ungekämmten Eindruck. Ich finde das allerdings eine willkommene Abwechslung gegenüber den doch recht steifen Artgenossen wie Gummibaum und Konsorten. Im Englischen Sprachraum heißt er übrigens Pony-tail.
Ja der Flaschenbaum ist wirklich
a n s p r u c h s l o s .
Selbst ein Platz mitten im Zimmer wird nicht weiter übelgenommen, wie meiner seit circa 5 Jahren beweist. Allerdings ist dann das Wachstum auch eher spärlich.
Den Sommer kann er auch auf dem Balkon oder der Terrasse verbringen. Man sollte in aber vor praller Sonne schützen um unschönen Sonnenbrand zu vermeiden. Also beschatten - Sonnenschutzlotion hilft leider nichts – sonst gibt’s hässliche weiße Flecken.
Gießen muss man je nach Größe. Natürlich braucht ein Mini im 4cm Topf öfters mal Wasser als einer im 5l Kübel. Ich lasse mein Prachtexemplar mit einem Topfdurchmesser von 26cm immer richtig abtrocknen und dann bekommt er einen kräftigen 2l Trunk, so circa alle 2-3 Wochen, je nachdem wie warm es ist. Grundsätzlich nie im Wasserbad stehen lassen – nasse Füße liebt er nicht als Mexikaner.
Alle paar Wochen wird er in die Badewanne gepackt und kräftig lauwarm abgebraust. Das hält die Blattspitzen schön grün und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Vor irgendwelchen Duschzusätzen ist allerdings dringend abzuraten.
Generell ist der Flaschenbaum einer der wenigen Pflanzen, die überhaupt nicht anfällig sind für Schädlinge und Krankheiten. Ich kann mich nicht erinnern jemals ein erkranktes Exemplar angetroffen zu haben. Einzig und allein die Blattspitzen werden bei zu langer Trockenheit bzw. zu trockener Luft braun.
Vom äußeren Blattkreis her wird immer wieder mal ein Blatt ganz dürr, das gehört aber zur natürlichen Stammausbildung.
Wen die braunen Spitzen stören, kann getrost zur Schere greifen und den braunen Teilen mit einem chicen Fassonschnitt zu Leibe rücken. Aber bitte wirklich nur im braunen Bereich, andernfalls verletzt man die Pflanze.
Man kann die Pflanzen aus Samen ziehen, aber wirklich lohnend ist das nicht - schließlich erhält man kleine Exemplare schon für ca. 2€. Einfach mal die Minisortimente durchforsten, da sind meistens welche dabei. Hier ist die Flasche dann zwar eher noch ein Kügelchen in Schussergröße, aber das wächst sich im wahrsten Sinn des Wortes ins Geld.
Ich habe meiner Freundin Carmen in Gomera vor 10 Jahren mal so eine Miniatur mitgebracht und inzwischen ist die größer wie ich und hat einen Kronenschopf von einen stattlichen Meter
( der Flaschenbaum, nicht Carmen).
Dieses explosionsartige Wachstum liegt sicherlich nicht nur am grünen Daumen meiner Freundin, sondern auch an dem pflanzenfreundlichen Klima von Gomera.
Aber auch mein Exemplar, welches ich vor 5 Jahren dringend aus einem HL Markt retten musste ( Preis damals DM 49.- ) hat sich trotz des ziemlich lichtkargen Standortes ganz gut weiterentwickelt und ist nicht etwa abgewrackt.
Mit Düngegaben kann durchaus gegeizt werden. Frühjahr bis Ende des Sommers ein wenig Blattdünger ( Stickstofflastig ) ins Gießwasser geben. Aber bitte zuvor erst immer einmal mit purem Wasser gießen und erst nach 5-10 Minuten Wartezeit ein 2.Mal mit Wasser plus Düngelösung nachgießen. So werden etwaige innerliche Brandschäden vermieden. Dies gilt übrigens bei jeder anderen Pflanze genauso.
Zusammenfassend ist zum Flaschenbaum zu sagen:
Attraktives Aussehen
Leichte Pflege
Keine Krankheiten und Schädlinge
Geringe Ansprüche an Wasser und Licht
Dagegen spricht eigentlich nur der manchmal doch etwas happige Preis größerer Exemplare.
Wenn man dann allerdings das Alter solcher Pflanzen in Betracht zieht ist auch dieser wieder gerechtfertigt.
Somit erhält der Flaschenbaum 5 Sterne und ist für jedermann e m p f e h l e n s w e r t!!!
Das einzige was mir noch fehlt ist, dass ich noch nie einen blühen sah. Es sollen Rispen mit kleinen weißen Blüten sein. Aber vielleicht kriege ich ja eine Postkarte oder ein Foto aus Mexico, gell Steflb ?!
Und mit einem VIVA LA MEXICO
grüßt Euch eine flaschenbaumnarrische
abutilon
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