Elefantenfuß Testbericht

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Erfahrungsbericht von Marchy

Unfrisierte Schönheit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Der Elefantenfussbaum

Wie ein ungekämmter Haarschopf wirken die bogenförmigen Blätter des Elefantenfusses. Sie wachsen aus einem borkigen Stamm, dessen untere Verdickung der Pflanze ihren Namen gab.

Der Elefantenfuss, ein Baum aus der Familie der Agavengewächse, erreicht in seiner mexikanischen Heimat stattliche Ausmasse: Dort wird er zwischen 6 und 10 Meter hoch. Sein borkiger Stamm verzweigt sich oft und wird gekrönt von einem buschigen Schopf schmaler, langer Blätter, die in weiten Bögen überhängen. Im Zimmer wächst er bescheidener. Der Stamm wird, wenn es gut kommt, bis über 1,50 Meter gross und die Blätter erreichen ein Länge von ca 70 Zentimetern.

Überall eine Zierde

Der Elefantenfuss ist eine dominante Pflanze, die jeden gleich ins Auge fällt. Der Baum macht sich sehr gut vor einer Haustür oder auf einen grossen Balkon. Aber auch im Wohnzimmer sieht er wunderschön aus.

Das Licht

Bevor Ihr einen Standort für die Pflanze aussucht, solltet Ihr die Lichtverhältnisse überprüfen. Der Baum mag es sehr hell und am liebsten steht er in der prallen Sonne. Ich habe meinen seit über 4 Jahren am Südfenster im Wohnzimmer stehen. Wenn man keinen Ort hat, wo die Pflanze genügend Licht bekommt, kann man auch eine Pflanzenlampe anbringen, damit sie nicht zu dunkel steht.

Im Sommer geht sie gern, bei reichlich Wasser, ins Freie

Nach den Eisheiligen darf der Elefantenfuss ins Freie an die frische Luft. An einem sonnigen Platz wird er, sofern er reichlich Wasser bekommt, gut gedeihen.
Die untere Verdickung des Baumstammes funktioniert wie ein Wasserballon und speichert Feuchtigkeit für trockene Perioden. Sie muss sozusagen regelmässig aufgefüllt werden. Man sollte aber nicht direkt auf den Fuss giessen, sondern immer nur auf die Erde. Die Pflanze braucht im Sommer immer viel Wasser, es sollte sich aber keine Staunässe bilden. Sie könnte zu Wurzelfäulnis führen. Das gilt besonders für den Winter, wenn der Elefantenfuss weniger Wasser braucht als im Winter. In den Wintermonaten wird weniger gegossen, die Erde darf aber nie ganz austrocknen.

Nicht zu Kalt

Was die Temperatur des Standortes angeht, so ist die Pflanze genügsam. Im Sommer tut ihr Wärme gut, im Winter legt sie gern, bei 10°C bis 15°C, eine Ruhepause ein.

Das Düngen

Dünger braucht der Baum nicht viel, nur im Frühjahr und im Sommer, einmal im Monat etwas Flüssigdünger in Giesswasser geben.

Normale Luftfeuchtigkeit

Die Pflanze wirkt frischer und gesünder, wenn Ihr die Blätter gelegentlich mit einem feuchten Schwamm vom Staub säubert. Anschliessend tut es ihr gut wenn man sie mit dem Wasserzerstäuber rundum einsprüht. Im Prinzip ist der Elefantenfuss mit normaler Luftfeuchtigkeit eines Wohnraumes zufrieden. Er muss nicht regelmässig oder gar täglich besprüht werden.

Das Umtopfen

Die beste Zeit für das Umtopfen ist das Frühjahr. Entweder nimmt man ein Torfkultursubstrat oder handelübliche Blumenerde, welcher zu gleichen Teilen Lehm und Sand begemischt wird. Der Topf sollte nicht zu gross sein. Zwischen der Verdickung des Baumstammes und dem Topfrand darf nur ein etwa 2 bis 4 cm breiter Erdrand bleiben.

Wichtig

Leider sind beim Elefantenfuss Schildläuse nicht selten. Sie setzten sich an den Blättern fest und saugen so lange, bis die Blätter abfallen.
Die Bekämpfung ist schwierig, weil Schilde Pflanzenschutzmittel fern halten. Man muss die Blätter, vor der chemischen Bekämpfung, mit einem öligen Wattebausch abtupfen. So entfernt man die Schilde und die Läuse ersticken unter dem Ölfilm.

Die Vermehrung

Vermehren kann man den Elefantenfuss fast nur durch Samen, welche man nur schwer bekommt und man braucht viel Geduld.
Die Saatschale sollte möglichst an einem hellen Standort stehen, wo allerdings keine pralle Sonne hinkommt. Haltet die Saatschale immer feucht. Es dauert sehr lange bis sich ein \"Mini-Elefantenfuss\" entwickelt hat.

Ich finde es ist ein wunderschöner Baum und bei mir wächst und gedeiht er sehr gut.

Liebe Grüsse Marchy

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