ELSA Revelator 3D Testbericht

Elsa-revelator-3d
ab 30,21
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Summe aller Bewertungen
  • 3D-Effekte:  sehr gut
  • Bildqualität:  sehr gut
  • Kompatibilität:  gut
  • Treiber:  durchschnittlich
  • Treiber-Update:  oft

Erfahrungsbericht von letsthommes

Spielen in \"echtem 3D\"!!!!

4
  • 3D-Effekte:  sehr gut
  • Bildqualität:  gut
  • Kompatibilität:  durchschnittlich
  • Treiber:  durchschnittlich
  • Treiber-Update:  selten

Pro:

günstig; Stoffbeutel zum Schutz; cooles Design; \"leichte\" Installation;

Kontra:

Kabel - und Infrarotversion mit jeweils einigen Nachteilen; keine wortwörtliche 3D - Brille;

Empfehlung:

Ja

Statt immer nur auf einen flachen Monitor zu sehen, welcher jedes gute 3D-Spiel irgendwie doch „2D“ wirken lässt hat, möchten viele Spieler einmal echtes 3D sehen. Dies soll mit einer 3D-Brille möglich sein. Wesentlich leichter als ein „Virtual-Reality“-Helm und auch viel handlicher sind ist ein solches Gestell schon, aber echtes 3D sieht man trotzdem nicht. Warum dies so ist und warum die Elsa 3D Revelator eine der derzeit besseren 3D-Brille ist will ich ihnen in diesem Bericht erörtern.

Wie funktioniert eine 3D-Brille:
Anders als bei den genannten Helmen, welche aufgesetzt werden und die Sicht auf anderes versperren, aber trotzdem echtes 3D zeigen wird dies bei der 3D-Brille nur durch einen Trick simuliert. Über einen Anschluss an die Grafikkarte (Kabelversion) oder einen Sender auf dem Bildschirm (Infrarotversion) werden die Daten der Bilder zur 3D-Brille geschickt. Das Bild auf dem Monitor wird verdoppelt und verschoben, so das man als Nichtbrillenträger schielen muss, um etwas zu erkennen. Die Daten welche an die zwei anstatt Gläsern Bildschirme der Brille geschickten Daten schieben die Bilder wieder richtig, was dann so aussieht wie echtes 3D. Das Bild hat die dritte Dimension, die Tiefe. Alle die erwarten das die Brille unabhängig vom Monitor das Bild in 3D auf den Bildschirmen erscheinen lässt werden enttäuscht. Nur wenn man auf den Monitor sieht, sieht man das Bild richtig.

Systemvoraussetzungen:
CPU mit mindestens 300 Mhz, wegen des Datentransfers
Grafikkarte: Riva TNT 2 aufwärts; bei neueren Grafikkarten sind entsprechende Treiber nötig;
Mindestens ein 15 Zoll Monitor mit mehr als 120 Herzt Bildwiederholrate.

Die Ausstattung:
Die Verpackung der Elsa 3D Revelator täuscht. In dem riesigen Karton befinden sich umständlich verpackt, die 3D-Brille mit Stoffhülle, ein Handbuch, ein Anschlusskabel für Grafikkarte und Monitor, ein paar unnötige Zettel und die Installations-CD. Das ganze kostet zur Zeit 15 € (Kabelversion) / 20 € (Infrarotversion). Der Infrarotversion liegt ebenfalls ein Kabel bei, dessen Ende, der Sender auf den Monitor gelegt wird.
Die Brille sitzt fest auf der Nase, die Bügel sind für Erwachsene nicht zu kurz. Brillenträger können die 3D-Brille auch vor ihre Brille aufsetzten, außer sie haben eine zu kurze Nase. Meine Brille hatte leider kein Nasenpolster, sodass die 3D-Brille nach längerem Tragen auf die Nase drückt.

Einbau:
Zuerst schrauben sie das Monitorkabel ab. Dann wird das 3D-Brillen-Kabel angeschlossen. Daran wird dann ans andere Ende wieder das Monitorkabel angeschlossen. An einem Ausläufer des Zwischenstücks wird die 3D-Brille angeschlossen. Die 3D-Brille saugt sozusagen die Infos aus der Leitung zum Monitor. Ob mehrere 3D-Brillen für mehrere Spieler gleichzeitig angeschlossen werden können konnte ich selbst aus Kostengründen nicht feststellen. Laut Hersteller soll dies aber möglich sein.

Die Installation:
Besitzer einer korrekt installierten Riva TNT 1 oder 2 von Elsa müssen sich keine Sorgen machen, da diese bei der Installation automatisch erkannt werden. Andere Grafikkarten brauchen genauste Treiber für das Modell. Ihr Monitor sollte eigentlich auch korrekt installiert sein. Dann läuft die Installation problemlos. Danach müssen Nichtbesitzer einer Elsakarte auf der Elsahomepage nach dem richtigen Treiber suchen.
Weitere wichtige Infos dazu finden sich dann im zwar dünnen aber mehrsprachigen Handbuch.

In der Praxis:

Tragen der Brille:
Hier haben es Besitzer der Infrarotversion besser, da diese kein Kable als lästiges Anhängsel hat, was überall hängen bleibt. Die Entfernung zum Monitor sollte aber nicht zu groß sein und der Sichtkontakt zum Sender nicht unterbrochen sein. Einen Nachteil hat die Infrarotversion dennoch, da die kleinen und sehr teueren Batterien nach längerer Zeit leer sind. Daher sollte man die Brille bei Nichtgebrauch ausschalten. Einen kleinen nebensächlichen Teil hat die Infrarotversion auch noch. Mit den getönten Gläsern und dem futuristischen Look sieht man, es ist Geschmackssache, coooool aus!!!
Die Kabelversion hat wie gesagt das zwar lange aber lästige Kabel. Wenn sie im Sitzen Spielen, sollten sie darauf achten, dass es nicht zu tief runterhängt, da es sonst die rechte Seite der Brille, wo das Kabel angeschlossen ist herunterzieht. Außerdem sollten freilaufende Haustiere von dem recht dünnen Kabel fern bleiben.

Beim Spielen:
Bevor sie überhaupt spielen sollten sie erst klarstellen, ob die Bildwiederholrate ihren Monitors höher als 120 beträgt, da sich diese wegen der doppelten Bildanzahl halbiert und bei niedrigen Wiederholraten der Spielspass in die Knie geht. Da höhere Auflösungen nicht bei so hohen Wiederholraten laufen, sollte die Auflösung ungefähr bei 800 mal 600 liegen. Per Tastendruck, Taste lässt sich definieren, können sie die 3D-Brille auch während des Spiels ausschalten. Nebenstehende die keine 3D-Brille haben sehen leider nur ständiges und schwindelerregendes Geflimmer und können nur erraten was gerade passiert.

Bei einigen Spielen wie Dungeon Keeper 2 oder Need for Speed 3 bekommt man teilweise richtig das Gefühl mittendrin zu sein. Bein vielen Strategietiteln sieht alles zwar was besser aus, aber der Spielspass steigt nicht sonderlich. Bei Ego-Shootern macht das Spielen umso mehr Spass. Man hat wirklich das Gefühl, besonders bei guter Soundkulisse und wenig Ablenkung, mittendrin zu sein. Gute 3D-Effekte sehen dann noch besser und realistischer aus.

Ebenfalls steigert die Brille beim Spiel GTA 2 den Spassfaktor, da alles nicht mehr so platt wirkt und das ganze etwas dunkler wirkt. Bei anderen Spielen sollten sie wegen der Verdunklung aber den Gammawert hochstellen.

Fazit:
Für den niedrigen Preis von 15 €/20 € steigert die Elsa 3D Revelator den Spielspass besonders bei Egoshootern enorm und ist auch für andere „nur“ 3D-Spiele eine Spielspasssteigerung. Angesichts des geringen Preisunterschieds kann ich ihnen zu Kabel- oder Infrarotversion mit ihren Vor- und Nachteilen empfehlen. Eine günstigere 3D-Brille gibt es zur Zeit nicht auch wenn die dritte Dimension doch herbeigefuscht ist.

LETSTHOMMES

16 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Schnuffelhase

    19.04.2007, 17:20 Uhr von Schnuffelhase
    Bewertung: sehr hilfreich

    der ist sh !gute arbeit geleistet