Emperor: Schlacht um Dune (PC Strategiespiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von letsthommes

Riesensandkastenkriege in 3D

Pro:

3D - Grafik, vier verschiedene Planeten, mehr Einheiten, fünf neue Sub - Parteien

Kontra:

etwas fummelige Steuerung

Empfehlung:

Ja

Der Riesensandkasten ist natürlich der Wüsten-Planet Dune. Auf dem Planeten gehts jetzt schon in die dritte Runde. Im dritten Teil der Dune-Trilogie finden sich außer der 3D-Grafik ein paar andere Neuerungen. Wie in den beiden Vorgängern Dune 2 und Dune 2000 erobern sie als General eines von drei Adelshäusern den Planeten Dune, um das dort befindliche Spice zu sammeln und den Planeten und damit auch das Spice zu kontrollieren. Spice ist der wertvollste Rohstoff im Universum.

Zur Story:
Der Weltraum-Imperator Frederick IV ist tot. Nach seinem Tod streiten sich die drei Adelshäuser Atreides, Harkonnen und Ordos um den Wüstenplaneten Dune (letztere Partei hat Westwood frei erfunden). Auf Dune befindet sich der Rohstoff Spice, welcher der wichtigste Rohstoff des Universums ist. Als General einer der drei Adelshäuser versuchen sie den Planeten zu erobern. Natürlich stellen sich ihnen auch die anderen zwei Parteien in den Weg.
Falls sie alleine nicht klar kommen können sie sich mit zwei von fünf Völkern verbünden. Die Fremen, dieIxianer, die Sardaukar, die Tleilaxu oder die Raumfahrer-Gilde stehen ihnen zur Verfügung. Jedes der fünf Sub-Häuser hat zwei Spezialeinheiten, welche sie dann zu ihren Einheiten dazutuen können. Die Hauptvölker selbst unterscheiden sich nur durch ihre Spezialeinheiten und Spezialangriffe.

Zum Spiel:
Die größte Neuerung zum Vorgänger Dune 2000 ist die frei dreh-und zoombare 3D-Grafik. Neu dazu kamen auch die angesprochenen Sub-Häuser und ein transparentes Menü, welches während dem Spiel keine Einheiten verdeckt, aber das Bedienen, gerade wegen der Transparenz erschwert.
Außerdem kämpfen sie in Dune 3 nicht nur auf Arrakis, Dune genannt, sondern auch auf den Heimatplaneten der drei Adelshäuser. Das passiert aber nur, wenn sie eine der Gegnerparteien von Dune verdrängt haben oder, wenn sie selbst auf ihren Heimatplaneten zurückgetrieben werden, was aber äuserst selten vorkommt. Da sie auf den Heimatplaneten kein Spice abbauen können, bekommen sie alle paar Minuten eine Finanzspritze von Dune.
In einer speziellen Mission kämpfen sie in einem riesigen Raumschiff der Raumfahrer-Gilde.
Jede der insgesamt 33 Missionen beginnen sie auf der Strategie-Karte. Hier können sie sehen, wie die Territorien verteilt sind und wo sieals nächstes angreifen können. Meistens sind nicht alle Territorien anwählbar, da auf einigen von
ihnen Sandstürme toben. Wenn sie eine Mission gewählt haben erhalten sie währen dieser alle paar Minuten Einheiten-Nachschub von den Territorien, welche das derzeitige Kampfgebiet umgeben. Je nachdem, wie viele Terrtorien sie besitzen erhalten sie fünf bis zehn Einhetien pro Nachschub.
Wenn sie eines oder zwei der Sub-Häuser angeworben haben, können sie ein Gebäude zum Rekrutieren der Spezialeinheiten dieses Volkes erbauen.

Wie immer erbauen sie am Anfang der Mission irgendwo auf einem Felsplateau oder auf den Heimatplaneten auf dem Boden einen Bauhof. Wird der zerstört können sie nichts mehr bauen, es seie denn sie haben sich vorher ein Pionierfahrzeug produziert. Nachdem der Bauhof steht können sie weitere Gebäude bauen. Im Gegensatz zum Vorgänger müssen sie jetzt nicht mehr die lästigen Betonplatten als Untergrund der Gebäude bauen.
Durch das Bauen von Schlüsselgebäuden, schalten sie neue Gebäude frei. Anfangs müssen sie eine Barracke für ihre Fußsoldaten bauen. Die sammeln im Kampf Erfahrung und können mit ein paar anderen Einheiten mit in die nächste Mission genommen werden. Eine Spice-Raffinerie dürfen sie auf gar keinen Fall vergessen. Zu jeder Raffinerie bekommen sie einen Spicesammler dazu. Der fährt sofort zum nächsten Spicefeld und erntet den einzigen Rohstoff den es im Spiel gibt.
Als nächstes müssen sie Waffenfabriken errichten. Die leichte produziert Trikes und Quads, leichte Fahrzeuge mit schlehcter Panzerung und hoher Geschwindigkeit. Die schwere Waffenfabrik produziert hingegen nur Panzer und Mechs.
Um den entdeckten Bereich der Karte im Blick zu behalten müssen sie eine Radarstation bauen. Durch Forschungszentren schalten sie die Spezialeinheit ihrer Partei zur Produktion frei.
Als letztes Gebäude steht ihnen der Palast zur Verfügung. Hier werden die Spezialangriffe ihrer Partei gestartet.Falls sie zu viel Spice geerntet haben können sie Silos bauen, welche große Mengen an Spice lagern können.Durch diplomatisches Geschick können sie dann zwei der fünf Sub-Häuser für sich gewinnen und deren Spezialeinheiten produzieren. Und zur Verteidigung ihrer Basis können sie Verteidigungstürme errichten.

Die drei Hauptparteien:
Atreides:
Sie kommen vom \"Paradies\"-Planeten Caladan. Sie haben eine große Auswahl von Infanteristen. Ihre Spezialeinheit ist der Schall-Panzer aus dem Vorgänger. Der Spezialeinheit der Atreides ist wie im Vorgänger die Bomberstaffel, welche sie nur indirekt steuern können.
Harkonnen:
Die Bewohner des verdreckten Planeten Geidi Primus schwören auf harte Panzerung. Ihre Spezialeinheit ist ein sehr starker Super-Panzer mit Selbstzerstörungsfunktion. Der Spezialangriff ist die Todeshandrakete. Beim Einschlag zerstört sie alles im näheren Umkreis.
Ordos:
Die Bewohner des Eisplaneten Draconis sind hinterhältig. Ihre Spezialeinheit ist der Deviator-Panzer. Er verschiest Giftgas, welches die gegnerischen Einheiten auf ihre Seite überführt. Der Spezialangriff der Ordos ist ein Saboteur, welcher per Sprengstoff feindliche Gebäude sprengt. Per langsamen Fluggerät kann er bis in die feindliche Basis vordringen.
Alle Parteien haben zwei bis drei neue Einheiten spendiert bekommen. Darunter sind Kreissägen-Panzer, Scharfschütze, Devastator und Minotaurus-Mech.

Die Sub-Häuser:
Fremen:
Die Bewohner des Planeten Dune haben Spezialeinheiten, welche sich im Sand vergraben. Die zweite Einheit sind Sandwurmreiter, welche mit ihrem Reittier ganze Armeen auffressen.
Ixianer:
Die Technik-Feaks können einen Projektor bauen, welcher Hologramme produziert und so den Gegner verwirrt. Eine mobile unsichbare Bombe kann beim Gegner große Schäden anrichten.
Sardaukar:
Die Elite-Truppe des Imperators. Deren stark gepanzerte Gardisten bringen ihre Gegner mit einem todbringenden Messer um.
Tleilaxu:
In deren Bruttanks wachsen Mutanten heran, die die Feind-Armee vergiften und somit töten. Der Leech frisst alle metallenen Gegner auf.
Die Raumfahrer-Gilde:
Deren Navigatoren sind mit zwei Lasern bewaffnet. Mittels NIAB-Panzer können sie sich frei auf der Karte herumteleportieren.

Andere Feinde:
Nicht nur ihre Gegenspieler bedrohen sie auf Dune. Sandwürmer, mehrere hundert Meter lang werden vom Schlachtlärm angelockt und machen sich als großer Schatten auf dem Sand bemerkbar, wenn es zu spät ist. Selbst größere Armeen verschlucken sie Riesen-fiecher problemlos.

Zur Grafik:
Die 3D-Grafik ist atemberaubend. Alle Gebäude und Einheiten sind komplett in 3D. Besondersdie Sandwürmersind sehr gut desingt. Realistische Schattten und gewundene Einheiten sind nur wenige Effeckte der eigens für das Spiel programmierten Engine. Die zwischen-Sequenzen wurden wie bei allen Westwood-Spielen mit Schauspielern gedreht.

Zum Sound:
Die Kampfgeräusche und die Hintergrundmusik sind sehr passend.

Zur Steuerung:
Wegen der 3D-Grafik ging die Steuerung etwas daneben. Im Menu verklickt man sich des öfteren und größere Armeen lassen sich nicht ganz markieren. Das Zoomen und Drehen der Landschaftist aber perfekt gelungen.

Zum Multiplayer:
Sie können über Netzwerk und Internet gegeneinander antreten. Im Cooperative-Modus können sie zu zweit eineMission spielen. Einer kümmert sich um die Basis, der andere um die Armee.

Hardwareanforderungen:
Minimum: CPUmit 450 Mhz, 64 MB Arbeitsspeicher und eine 16 MB Grafikkarte.
Empfohlen: CPU mit 700 Mhz, 128 MB Arbeitsspeicher und eine 32 MB Grafikkarte.
Optimal: CPU mit 900 Mhz, 256 MB Arbeitsspeicher und eine 64 MB Grafikkarte.

Der dritte Teil ist mit ein paar Neuerungen fast schon wieder ein Remake des zweiten Teils, welcher wiederumnur ein Remake des ersten ist. Dank 3D-Grafik und mehreren Planeten ist das Spiel den Kauf trozdem wert.

LETSTHOMMES

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